Bordeaux stand am Mittwoch auf dem Plan (leider etwas kürzer, als eigentlich gewollt). Denn wir wollten uns die Stadt in Ruhe anschauen, jedoch war es dort zu heiß. Daher haben wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten rausgesucht und sind dann wieder zurück gefahren. Die Stadt ist sehr schön und sie sollte ja fast jeder kennen, der schon mal in einem Weinhandel war. Wie viele andere Städte in Frankreich wirkt Bordeaux alt, aber doch charmant. Generell hat man hier den Eindruck, dass seit 1960 hier keiner mehr etwas umgebaut hat. Wenn man sich die modernen Dinge wegdenkt, könnte man hier an jeder Ecke einen Film in dieser Zeit drehen. Es hat jedoch seinen eigenen Charakter und wir fanden es sehr interessant und schön.





Auf dem Weg in die Unterkunft haben wir noch etwas frisches Obst eingekauft. Hier war alles sehr schön sortiert und die Farben vom Obst und Gemüse luden zum Kaufen ein.


Am nächsten Tag war mal wieder ein Reisetag (dieses Mal jedoch mit nur ca. 280 km Fahrtweg). Daher haben wir uns noch ein Zwischenziel rausgesucht, um auch noch eine Unternehmung zu machen:
Fort Louvois stand auf dem Plan. Vor Ort angekommen, sind wir in einen Hafen gelaufen. Die Mädels haben Fotos gemacht und ich habe mich umgesehen, um herauszufinden wie wir über das Wasser zum Fort kommen. Und was soll ich sagen? Ich habe jemand gefunden, der uns über das Wasser fahren kann. Wir haben uns mit Händen und Füßen verständigt, da er nur Französisch konnte. Aber wir haben uns verstanden.


Fort Louvois stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde durch König Ludwig dem XIV. Als Küstenschutz beschlossen.



Im Fort angekommen, wurde uns auf Englisch alles erklärt. Das ist hier nicht all zu oft der Fall. Eine Fremdsprache ist in der Schule kein Pflicht (wie bereits berichtet) und auch wegen dem Akzent ist die Hemmschwelle hier noch größer, eine andere Sprache zu sprechen. Wir hatten ja Angst davor uns garnicht verständigen zu können, jedoch können wir nicht schlechtes sagen. Wenn man das Gespräch mit einem „bonjour“ startet und lächelt, wurde uns immer geholfen. Sie reden dann zwar oftmals nur auf Französisch mit dir, aber sie helfen immer und sind freundlich. Wir schauen mal, ob das so bleibt.
Nach eine Weile kam ein Guide zu uns und fragte mich ob wir zurück laufen wollen. Ok.. mit Boot her und laufen zurück? Ich habe ihn angeschaut, dann gefragt wie lange er hier schon arbeitet und ob ihm das Wasser um uns herum nicht aufgefallen ist. Er hat uns erklärt, dass das Wasser in einer Stunde verschwindet und dann ein Weg aus Stein auftaucht, den man dann zurück laufen kann.
Wir haben uns dennoch für das Boot entschieden und ich durfte aufgrund von Platzmangel die Schiffsbrücke übernehmen.

Hallo ihr drei,
schön erholt sieht ihr aus.
Bei der Hitze mehr im Wasser zu verbringen ist richtig 👍👍.
Genießt weiterhin euren Urlaub.
Liebe Grüße von uns beiden 😘😘
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