Schloss Hluboká

Seit Samstag sind wir in unserer neuen Unterkunft. Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Wir wohnen in einer sehr schönen Wohnung mitten auf einem Hang. Und wir haben ganz besondere Nachbarn, die wir am Sonntag morgen begrüßt haben.

Unsere Wohnung ist im Erdgeschoss
Unsere Nachbarn

Nach einem späten Frühstück ging es dann zum Schloss Hluboka. Es ist riesig, gigantisch, groß, beeindruckend und wunderschön anzusehen. Wir sind mit dem Schloss-Express hochgefahren und waren pünktlich zur deutschen Führung an Ort und Stelle. 13:04 waren wir da und 13:07 begann die Führung. Ohne Führung kann man die Räume nicht besichtigen. Das Schloss hat 140 Räume, man sieht aber lediglich 14 davon. Die anderen sind teilweise leer und nicht repräsentativ, da wie überall das Geld fehlt. Das Schloss ist staatlich, da es dem letzten Besitzer zwangsenteignet wurde. Er hat sich gegen die Nationalsozialisten gewandt. Er ist während des zweiten Weltkrieges in die USA geflüchtet und kam nicht wieder.

Im 13. Jahrhundert wurde das heutige Schloss als Wachburg für Könige gebaut. 1661 gelangte die 🏰 in den Besitz der Familie Schwarzenberg, wo es bis zur Enteignung blieb. Im 18. Jahrhundert wurde die Burg im Barockstil umgewandelt. Im 19. Jahrhundert besuchten die damaligen Besitzer Schloss Windsor in England und waren davon begeistert. Sie ließen ihr Anwesen 30 Jahre lang umbauen und gaben dem Schloss, dass heutige märchenhafte Aussehen.

Im Schloss durfte man nicht fotografieren, dafür gibt es ein paar mehr Fotos von außen und vom Turm.

Auf dem Weg zurück gab es ein leckeres Softeis – Vanille mit schwarzer Kirsche. Es war so schwarz, das wir uns erst nicht trauten. Es war Mega lecker.

Eine kleine Pause gab es dann an einem See bis der Regen kam. Seitdem regnet es hier und hab sich auf 15 Grad abgekühlt.

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