Unser letzter Ausflug

Unser letzter Ausflug führte uns am Dienstag in die Stadt Saint Malo. Hier übernachten wir schon seit ein paar Tagen. Saint- Malos Altstadt ist von einer hohen Granitmauer umgeben, von der Mann einen tollen Blick aufs Meer hat. Überall sind kleine Sandstrände.

Muss Abschluss des Urlaubs in der Bretagne ging es für uns auch nochmal ins Meer. Es war mal wieder Ebbe.

Mittwoch hatten wir dann eine Reisetag und sind irgendwo südlich von Paris gelandet. Die letzten zwei Tage verbrachten wir dann ruhig, ohne Ausflüge, aber im Pool und bei einem Detektivspiel.

Nun sind wir auf der Rückreise. Die vier Wochen gingen sehr schnell vorbei. Nach anfänglichen Bedenken wegen der Sprache, kann man aber sagen, dass wir nur freundlichen Franzosen begegnet sind, die sich sehr über unsere paar französischen Worte gefreut haben. Alle waren immer bemüht zu helfen und sich mit uns zu verständigen, auch auf englisch.

Die Lebensmittelmärkte waren sehr schön sortiert und hatten ein sehr großes Angebot. Wie bei uns gibt es teure und günstige Lebensmittel. Bei Obst und Gemüse gibt es eine vielfältige Auswahl.

Die Kugeleis kostet bis zu vier Euro. Aber die war dann auch dementsprechend groß.

Wir haben gelernt, dass Crepes sehr sehr sehr dünn sein muss und der Inhalt soll satt machen und nicht der Teig.

Müll wird hier auch getrennt. Pappe und Plastik kommt allerdings in ein Behältnis. Für Glas stehen immer irgendwo Container.

Pfand auf Flaschen oder Dosen gibt es nicht, landet alles in die gelbe Tonne.

Baguette backen können die Franzosen.

Kartenzahlung kein Problem. Lediglich in der Provence brauchten wir mal Bargeld, ansonsten ging alles mit Karte.

Strände gibt es in der Bretagne viele, sowohl Strand als auch Kies. Die Strände sind sauber und wir haben uns sicher gefühlt. Allerdings gibt es zu wenig Parkplätze zu den Stoßzeiten am Strand. Auch wenn Ebbe ist kann man hier schwimmen gehen, man muss halt erstmal paar Meter laufen.

Auto fahren ist angenehm. Keiner drängelt oder hupt. Und hier gibt es wenig Ampeln. Dafür jede Menge Kreisverkehr.

Wir können Frankreich als Urlaubsland empfehlen und fahren bestimmt wieder hin.

Eure drei Urlauber 🫶

Elektro-Auto und Reisen

Wir sind dieses Jahr das erste Mal mit dem E-Auto auf Reisen, daher haben wir uns im Vorfeld schon unsere Gedanken gemacht. Für die Schweiz wurde im Vorfeld eine Vignette gekauft. Diese kann man rein digital für das Auto Nummernschild erwerben und muss nichts mehr ins Auto kleben. Für Frankreich braucht man in einigen Städten eine Umweltplakette, ähnlich wie bei uns. Diese haben wir vorab bestellt und sie hat nur 5,11 Euro gekostet.

Um im Ausland laden zu können, haben wir bei Tesla ein Abo(11,99 Euro) für einen Monat abgeschlossen. Damit haben wir die gleichen Preise wie mit einem Tesla. Das heißt von 0,16 Euro – 0,42 Euro pro kw ist nach Tageszeit alles möglich.

Da nicht jeder was mit kw anfangen kann: Wir verbrauchen im Haus pro Woche ca 55 kw an Strom. Pro kw zahlen wir so um die 0,30 Euro. Der Audi hat 77 kw, wobei man ja nicht alles verwendet, da der Akku nicht komplett leer und meist nicht auf 100% geladen wird. Die Zeit von 80% auf 100% beträgt oft genau so viel wie von 10% auf 80%.

Parallel haben wir noch das Audi Charge verwendet, was überall reibungslos funktioniert hat. Dort liegen die Preise je nach Anbieter bei 0,34 Euro und das höchste was wir genutzt haben bei 0,53 Euro.

Es ist auch immer zu empfehlen die Preise direkt mit Kartenzahlung zu prüfen. Bei Lidl und McDonalds, kann man für 0,35 Euro oder in der Happy Hour für 0,30 Euro laden. Dies haben wir auch ein paar mal so genutzt haben.

Durch die Dachbox verbrauchen wir etwas mehr. Das hat sich aber nur auf der Autobahn, bei 130km/h, bemerkbar gemacht. Wir haben die Dachbox so oft wie möglich runter genommen. Das lag aber nicht am Verbrauch, sondern, daran dass wir mit der Box 2,10 m hoch sind. Die meisten Parkplätze, ja auch die auf freiem Feld, haben eine Stange, einen Balken oder anderes und begrenzen dadurch die Höhe auf 1,90 m – 2m.

Fun Fact.. Wir haben einen Urlauber beobachtet der seine Box fast mit Gewalt bei 1,90m durchbekommen hat, ging für die Box nicht ganz so gut aus.

Eine Anschaffung haben wir für Frankreich noch gemacht3: wir haben uns über den ADAC eine Mautbox von Maut1.de zugelegt. Das können wir nur empfehlen. So oft, wie man eine Maut Station durchfährt, ist es Stressfrei und man hat keine Wartezeiten. Einfach vor die Schranke mit den „t“ Spuren fahren es gibt einen Ton, Schranke auf und weiter. Es gab sogar 30 hm/h Spuren, wo man nicht mal anhalten musste. Die Rechnung kann ich aber erst Später einsehen und werde hier mal Präsentieren.

Nun zu den Kosten:

Wir sind bis heute, ohne Rückreise. 4983 km gefahren. Anreise, Ausflüge inkl.

Ladekosten:

  • Tesla: 67,73 Euro
  • Audi: 278,17 Euro
  • Karte: 47,28 Euro

Summe: 393,18 Euro

Somit haben wir einen Verbrauch von 7,89 Euro auf 100 km. Ich bin mir nicht sicher ob wir das mit dem Diesel auch hingekommen hätten. Bei den aktuellen Benzinpreisen wird das jedoch schwer.

Als Fazit, kann ich nur sagen, dass die Reisen mit dem E-Auto nur minimal anders sind, wie mit dem Audi A4.

Ich habe die kw überschlagen und komme auf 961 kw Strom auf die Strecke. Sind somit ca 20 kw aud 100 km.

Cap Fehel, Fort la latte und Le Mont-Saint-Michel

Unser Sonntagsausflug führte uns als erstes zum Cap Fehel. Das Cap Fehel ist eine Landzunge in der Nordöstlichen Bretagne. Wir sind froh, dass wir es besichtigen konnten. Ein paar Tage zuvor war die Gegend wegen eines Flächenbrandes gesperrt. Vom Parkplatz läuft man zwischen dem Heidekraut zur Küste.

Die Klippen bestehen aus Sandstein, Schiefer und Granit und sind teilweise 70 Meter hoch.

Hier gibt es zwei Leuchttürme. Einer stammt aus dem 17. Jahrhundert und der andere ist aus dem Jahr 1950.

Von hier aus kommt man zu den Felsformationen, wo auch viele Vögel brüten.

Vom Cap Fehel konnte man zum Fort La Latte schauen, welches unser nächstes Ziel war.

Das Fort La Latte ist eine Felsenburg und ist im 13. Jahrhundert entstanden. Im Jahr 1597 wurde in Brand gesteckt und zerstört. Zwischen 1690 und 1715 wurde die Burg wieder aufgebaut. 1931 wurde die Burg restauriert und offiziell zum historischen Denkmal erklärt.

Am Montag ging es für uns nach Le Mont-Saint-Michel. Das ist ein Dorf/ Gemeinde in der Normandie und hat ca 23 Einwohner. Dafür aber 2,3 bis 3 Millionen Besucher jedes Jahr. die Insel auf der da Dorf liegt, ist ca einen Kilometer vom Festland entfernt. Von weitem sieht man schon die Abteil Mont-Saint-Michel. Seit 1979 gehört es zum UNESCO Kulturerbe.

Unten im Dörfchen gibt es viele kleine Shops und viel Touristen.

Zwei turtelnde Tauben haben uns verabschiedet

Übrigens wurden hier unter anderem „Rapunzel neu verföhnt“ und „The Walking Dead“ gedreht.

Schönste Dorf und Küstenwanderung

Seit Freitag sind wir nun im Norden der Bretagne. Auf dem Weg dorthin haben wir in Locronan angehalten. Der Ort gehört mit zu den schönsten Orten von Frankreich und hat ca. 800 Einwohner. Mit dem Auto darf man in den Ort nicht hinein fahren. hier gibt es viele kleine Läden und wenn wir richtig gezählt haben 6 Creperien.

Am Samstag sind wir dann ein Stück an der Küste gewandert und haben die tollen Ausblicke genossen.

Anschließend sind wir uns abkühlen gegangen. Hier gibt es unheimlich viele tolle Strände, aber viel zu wenig Parkplätze. Denny hatte Ausdauer und ist vier mal im Kreis gefahren bis ein Parkplatz frei wurde. Es war auch gerade wieder Ebbe, das heißt man läuft ein paar Meter bis ins Wasser. Wir hatten eine tolle Kulisse.

Ebbe
Vom Wasser aus fotografiert
Ein neues Strandspiel

An der Atlantikküste der Bretagne

Jetzt kommt mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Unsere letzten Tage haben immer erst gegen Mittag mit dem Frühstück begonnen. Danach gab es einen kleinen Ausflug und Abends ging es immer ins Wasser.

Ein Ausflug führte uns uns zum Pointe du Raz, eine felsige Landspitze mit einer tollen Aussicht auf das Meer. Gott seih Dank waren die Temperaturen gnädig mit uns. Denn die Wanderung fand ohne schattige Plätze statt.

Für die Schiffbrüchigen gibt es eine Statue Mutter Gottes.

Die zwei Leuchttürme auf den Miniinseln sind unbewohnt.

Zurück bei der Unterkunft gab es frische Feigen von unseren Vermietern. Anschließend ging es ins kühle Nass und Abends gab es frische Muscheln.

Am Dienstag war Nationalfeiertag in Frankreich. Manche feiern das schon einen Abend vorher mit einem Feuerwerk oder es gibt halt an dem Tag ein Feuerwerk. Wir haben sowohl Montag als auch Dienstag Feuerwerke sehen können.

Dienstag sind wir nach Concarneau gefahren und haben uns die kleine Altstadt angeschaut ( wie viel andere Touristen auch). Die Altstadt ist von einer massiven Mauer umgeben und ist schön versteckt. Auf der Mauer kann man entlang laufen.

In der Altstadt gibt es viele kleine Läden, Klamotten, Souvenirläden, Cafés, Deko und einen Schokoladenladen.

Pure Schokolade

Anschließend sind wir an einen schönen Küstenabschnitt gefahren.

Viele Steine und Wasser standen auch am Mittwoch auf den Plan. Dazu sind wir lediglich fünf Minuten mit dem Auto gefahren und hatten die tollste Landschaft. Direkt am Wanderpfad/ Zöllnerpfad der Bretagne GR 34. Diese Wanderroute ist ca 2000 km lang und führt einmal um die Bretagne.

Unsere tollen Fotos sind je Lesconil entstanden. Ein paar tolle Muscheln haben wir auch gefunden. Wir hatten das Glück, dass gerade Ebbe war, ansonsten kann man bei Flut nicht so schön über die Steine laufen.

Seht ihr Denny?

Heute (Am Donnerstag) waren wir bei n Penchmarc und Umgebung. Auch hier führt der Wanderweg entlang. Teilweise hat es aber sehr stark bei Ebbe gerochen bzw gestunken.

Zur Stärkung gibt es hier überall Crêpes. Den machen die so hauchdünn, dass er schon Mega knusprig ist und man den Teig kaum schmeckt. Bisher haben wir uns an die Deftigen Crêpes noch nicht rangewagt.

Am Freitag reisen wir in den Norden der Bretagne. Mal schauen, ob wir dort unsere Jacken rausholen müssen. Die letzten drei Wochen hatten wir traumhaftes Wetter. Wir lassen uns überraschen.

Sommer, Sonne,Strand und Meer

Die letzten Tage haben wir viel am und im Wasser verbracht. Und was soll ich sagen, wir haben alle drei Farbe bekommen. Jeder auf seine Weise.

Am Freitag waren wir erst auf dem Wasser unterwegs und sind zum Fort Boyard gefahren. Leider kann man hier nicht rauf. Vielleicht kennt der ein oder andere die Fernsehsendung „Ford Boyard“ wo eine Gruppe verschiedene Aufgaben erledigen muss, um Schlüssel zu erspielen und später dann Münzen ganz viele Münzen einsammeln.

Fort Boyard ist im 19. Jahrhundert an der französischen Atlantikküste erbaut worden. Und diente später als Gefängnis.

Nach der Tour gingen wir direkt an den Strand und ins kühle Nass. Selbst bei Ebbe ist noch genug Wasser da.

Abends gab es dann Meerestiere zum Essen. Sie sahen gut aus. Es war aber viel gepuhle und wenig Inhalt.

Samstag waren wir den ganzen Nachmittag auf der Insel „ Il de Re“ zum Baden.

Abends sind wir immer runter an die Küste, um den Sonnenuntergang zu genießen. Es war jeden Abend Ebbe und man konnte weit laufen. Früher standen hier wohl auch Häuser. Die einzelnen Umrisse kann man teilweise noch sehen. Muscheln haben wir auch gefunden und hier gibt es ganz viele Steine mit Löcher.

Heute, am Sonntag, sind wir weiter gereist und waren fast sieben Stunden unterwegs. Wir wurden vom Vermieter sehr herzlich begrüßt und sie waren sehr bemüht sich mit uns zu verständigen. Gegen halb sechs sind wir dann zum Strand und was soll ich sagen, er war Mega voll und es kamen immer noch neue Leute. Wir haben aber noch ein Plätzchen bekommen und uns fast 1 1/2 Stunden abgekühlt.

Wisst ihr was das für ein Tier ist?

Bordeaux und Fort Louvois

Bordeaux stand am Mittwoch auf dem Plan (leider etwas kürzer, als eigentlich gewollt). Denn wir wollten uns die Stadt in Ruhe anschauen, jedoch war es dort zu heiß. Daher haben wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten rausgesucht und sind dann wieder zurück gefahren. Die Stadt ist sehr schön und sie sollte ja fast jeder kennen, der schon mal in einem Weinhandel war. Wie viele andere Städte in Frankreich wirkt Bordeaux alt, aber doch charmant. Generell hat man hier den Eindruck, dass seit 1960 hier keiner mehr etwas umgebaut hat. Wenn man sich die modernen Dinge wegdenkt, könnte man hier an jeder Ecke einen Film in dieser Zeit drehen. Es hat jedoch seinen eigenen Charakter und wir fanden es sehr interessant und schön.

Auf dem Weg in die Unterkunft haben wir noch etwas frisches Obst eingekauft. Hier war alles sehr schön sortiert und die Farben vom Obst und Gemüse luden zum Kaufen ein.

Am nächsten Tag war mal wieder ein Reisetag (dieses Mal jedoch mit nur ca. 280 km Fahrtweg). Daher haben wir uns noch ein Zwischenziel rausgesucht, um auch noch eine Unternehmung zu machen:

Fort Louvois stand auf dem Plan. Vor Ort angekommen, sind wir in einen Hafen gelaufen. Die Mädels haben Fotos gemacht und ich habe mich umgesehen, um herauszufinden wie wir über das Wasser zum Fort kommen. Und was soll ich sagen? Ich habe jemand gefunden, der uns über das Wasser fahren kann. Wir haben uns mit Händen und Füßen verständigt, da er nur Französisch konnte. Aber wir haben uns verstanden.

Fort Louvois stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde durch König Ludwig dem XIV. Als Küstenschutz beschlossen.

Im Fort angekommen, wurde uns auf Englisch alles erklärt. Das ist hier nicht all zu oft der Fall. Eine Fremdsprache ist in der Schule kein Pflicht (wie bereits berichtet) und auch wegen dem Akzent ist die Hemmschwelle hier noch größer, eine andere Sprache zu sprechen. Wir hatten ja Angst davor uns garnicht verständigen zu können, jedoch können wir nicht schlechtes sagen. Wenn man das Gespräch mit einem „bonjour“ startet und lächelt, wurde uns immer geholfen. Sie reden dann zwar oftmals nur auf Französisch mit dir, aber sie helfen immer und sind freundlich. Wir schauen mal, ob das so bleibt.

Nach eine Weile kam ein Guide zu uns und fragte mich ob wir zurück laufen wollen. Ok.. mit Boot her und laufen zurück? Ich habe ihn angeschaut, dann gefragt wie lange er hier schon arbeitet und ob ihm das Wasser um uns herum nicht aufgefallen ist. Er hat uns erklärt, dass das Wasser in einer Stunde verschwindet und dann ein Weg aus Stein auftaucht, den man dann zurück laufen kann.

Wir haben uns dennoch für das Boot entschieden und ich durfte aufgrund von Platzmangel die Schiffsbrücke übernehmen.

Düne von Pilat und Arcachon

Dienstag haben wir uns die Düne von Arcachon angeschaut. Diese ist die höchste Wanderdüne von Europa. Doch für den Aufstieg waren, zum Glück, Treppen da, denn im Sand ist man einfach nicht voran gekommen. Runter ging es dann über die Treppe oder einfach durch den Sand.

Wir sind danach noch kurz nach Arcachon reingefahren und ein wenig an der Promenade entlang gelaufen. Und da die Stadt für ihre Austern bekannt ist, haben wir auch die probieren müssen.

Im Anschluss haben Sara und Nadine unseren kurzen Ladestopp vom Auto genutzt und waren shoppen. Der H & M ist hier so ordentlich sortiert, das hat richtig Spaß gemacht.

Am Donutstand riefen die Donuts uns zu: Nimmt uns mit. Und Tatsächlich haben wir uns für vier Donuts entschieden. Da es kurz vor Ladenschluss war, gab es vom Verkäufer noch zwei gratis dazu. So sind wir mit sechs bunten Donuts heim.

Na für welchen Donut hättet ihr euch entschieden?

Reise an die atlantische Küste

Nach ein paar sehr erholsamen Tagen geht es nun weiter an die Küste. Da es eine weite Strecke ist, hatten wir einen kompletten Reisetag. Nach über 500km, durften wir im Hotel für eine Nacht übernachten. Meine Frau hat an alles gedacht: Klimaanlage, Pool und Ladestation vor der Tür (Da wir mit dem Elektroauto die Tour machen, ein nicht ganz unwichtiges Detail – oder besser gesagt sehr bequem).

Am Abend haben wir ein chinesisches Restaurant aufgesucht, welches zu Fuß erreichbar war. Dort gab es alles was man so braucht und wir haben nichts unprobiert gelassen. Sara und Ich haben uns an die typischen chinesischen Gerichte gemacht, doch meine Frau ist ohne sich warm zu machen oder uns zu warnen mit Schnecken wieder gekommen.

Gut da war es dann vorbei. Und es ging von Fisch, über Fleisch zu den Froschschenkeln. Insgesamt war alles echt lecker und wir haben so eine große Auswahl selten gesehen.

Am nächsten Morgen mussten wir dann nur noch knapp 200 km fahren, daher sind wir es langsam angegangen. Frühstück war gegen 9:30 Uhr und dann hieß es Auto packen. Nach knapp einer Stunde erreichten wir unseren ersten Zwischenstopp: wir hatten uns ein Burg rausgesucht, um noch ein wenigs geschichtlich Unterhalten zu werden (und auch die Zeit zu überbrücken, denn Check In war nicht vor 15:00 Uhr).

Wir haben uns für eine Führung entschieden, jedoch auf französisch. Zum Glück haben wir jedoch jede Menge Lesestoff auf Deutsch bekommen. Bis kurz vor den Start, war kein Franzose dort und wir haben gehofft, dass die Führung doch noch auf Englisch stattfindet. Wir und ein Amerikaner mit seinem Kollegen waren dort. Doch dann, kurz vorher haben sich doch noch drei Franzosen gefunden und der Guide konnte seine Tour auf französisch starten. Zu unserem Glück konnte jedoch jemand aus der Gruppe beide Sprachen. So konnte er die Tour für alle anderen übersetzen. Alle Räume waren möbliert, da diese noch von den Besitzern bewohnt wird. Es war sehr interessant, und wir hatten Glück, dass die Burg durch Bestechung, Beziehungen und ein wenig Glück nie überfallen wurde und so toll erhalten werden konnte.

Kleines Highlight war die Küche, die wir fotografiert haben, obwohl Fotos nicht erlaubt waren.

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Am Abend wurde das Auto ausgeladen, wir waren noch einkaufen und haben gekocht. Da es knapp 39 Grad waren, wollte keiner mehr raus, wodurch wir den Tag gemütlich ausklingen lassen haben.

Die letzten Tage in der Provence

Jetzt ist schon eine Woche vorbei und morgen (Sonntag) verlassen wir die Provence. Am Freitag haben wir für zwei Nächte in Plan-d‘Orgon eingecheckt. Ein kleines Häuschen und zu unserer Überraschung haben die Vermieter uns ein mobiles Klimagerät hingestellt. Wir haben hier jeden Tag 35 Grad oder mehr.

Gestern haben wir uns eine Ruine eines römischen Tempels aus dem 1. Jh v. Chr. angeschaut. Viel steht nicht mehr, wenn man aber das Alter bedenkt, ist es schon schön anzusehen. Interessant war auch, dass eine Gruppe von älteren Menschen sich dort getroffen hat zum Malen.

Anschließend ging es in den Ort Fontaine-de-Vaucluse. Hier wollten wir die Quelle der Sorgue besichtigen. Es ist die größte Quelle Frankreichs und die fünft größte der Welt. Oben angekommen standen wir vor einem verschlossenem Tor. Aktuell keine Besichtigung möglich wegen Erdrutsch/Steinschlag. Ärgerlich da kein Schild vorher darauf hinwies, aber die Landschaft und der Fluss Sorgue mit seinem tollen Farbspiel war sehr ansehnlich.

Weiter ging es nicht

Zwischendrin gab es dann auch den ein oder anderen Souvenier und Eisstand.

Heute haben wir lang geschlafen. Eigentlich wollten wir die Stadt Avignon besichtigen, aber bei 37 Grad hatten wir keine Lust auf Stadtluft. So haben wir einen Abstecher zur Abtei Notre-Dame de Senanque gemacht.

Das Kloster wurde 1148 von Zisterziensermönchrn gegründet. 2009 lebten ein Prior und fünf Mönche dort. Wir haben keine Führung mitgemacht, da fünf Busse da waren, als wir ankamen.

Von außen hat man mit den Lavelfeldern einen sehr schönen Blick auf die Kapelle.

Hier mal mit viel Touristen

Um zum Kloster zu gelangen muss man durch den Ort Gorges bzw. streift man den Ort und hat dort einen tollen Blick auf das Zentrum.

Unser letztes Ziel für heute war ein Freilichtmuseum. Wir besuchen ja jedes Jahr eines, aber so eines hatten wir noch nicht. Es liegt in der prallen Sonne, kein Kiosk mit kalten Getränken und die Hütten waren ohne alles. So schnell waren wir noch nie aus einem Freilichtmuseum raus. Man muss aber sagen, Steine stapeln konnten sie früher.

Morgen wird ein reiner Reisetag mit knapp 500 km. Wir hoffen, dass wir gut durchkommen und wir nicht zu große Umwege wegen der Waldbrände in Südfrankreich fahren müssen.

Ockerfelsen und Wasserfall

Roussillon ist ein Ort, der auf auf einem Hügel liegt. Bekannt ist der Ort durch seine Ockerfelsen. Diese haben wir am Mittwoch besichtigt. Man läuft einen kleinen Rundweg und kann die Ockerfelsen in Rot-, Orange- und Gelbtönen sehen. Teilweise kam ein Windstoß auf und zack hatte man farbige Haut.

Die Ockerfarben entstehen durch Eisenoxide, die den Sand rot, orange oder gelb färben. Schon im 18. und 19. Jahrhundert wurde Ocker in der Region systematisch abgebaut und als Pigment in Kunst und Handwerk verwendet.

Roussillon lebt bis heute von dieser Tradition: Fassaden, Werkstätten und kleine Ateliers greifen die Töne auf. Im Zusammenspiel mit Pinien, Zypressen und blauem Himmel entsteht der typische Provence-Kontrast, der Fotografen magisch anzieht.“ (Quelle: Provence-Info.de)

Anschließend sind wir durch Rousillon geschlendert und haben laut Sara „den besten Crêpes“ gegessen.

Blick auf den Ort
Man konnte den Sand auch kaufen
Der Beste Crepes

Heute durfte Sara etwas Zeit für sich haben und ganz laaaaaange schlafen. Während dessen sind wir Eltern zu einem kleinen Ausflug aufgebrochen. Ziel war ein sehr schöner Wasserfall in Sillans-la-Cascade. Und hier war wieder die Devise, alles was du runter läufst , musst du wieder hinauf.

Auf dem Rückweg haben wir uns mit einem französischen Imbissverkäufer unterhalten und haben erfahren, das es in Frankreich keine Pflicht in der Schule ist eine Fremdsprache zu lernen. Er selber findet es sehr schade. Er hat sich englisch selbst beigebracht, auch durch englische Musik. Ein bisschen deutsch konnte er auch. Er hatte noch vor dem Mauerfall Berlin besucht und als junger Mann sein Späßchen an der Grenze gemacht und Zack waren ganz viele bewaffnete Grenzposten da.

Anschließend haben wir spontan an einer Aussichtsplattform angehalten. Hier hört man immer ganz viele Zirkaden in der Provence. Aber sehen tut man sie nicht.

Unser letztes Ziel führte uns zum Park und den Grotten von Villecroze. Die Grotten haben wir allerdings nicht besichtigt. Ich hatte auf Fledermäuse keine Lust.

Danach ging es zurück und gleich in den Pool. Leider ein letztes Mal, denn am Freitag verlassen wir die Unterkunft.

Sara hat die Zeit genutzt und war schon im Pool relaxen

Moustiers-Sainte-Marie

Nach einem längeren Schläfchen am Dienstag haben wir gegen ein Uhr gefrühstückt. Anschließend ging es für eine Abkühlung in den Pool bis die Hände schrumpelig waren.

Danach führen wir in ein kleines Dorf namens Moustiers-Sainte-Marie. Hier leben knapp 700 Einwohner. Dieses Bergdorf ist eines der schönsten in Frankreich. Wir hatten Glück, dass die Bustouristen schon weiter gefahren sind.

Auf einem Felsplateau oberhalb vom Dorf kann man zur Kapelle Notre-Dame de Beauvoir laufen. Die Kapelle ist aus dem 16. Jahrhundert. Wir haben aufgrund der Hitze auf den Anstieg verzichtet und den Anblick von unten genossen. Außerdem hängt über dem Ort an einer 135 Meter langen Kette ein goldener Stern. Er hängt aufgrund eines Kreuzritters, der sich bei der Jungfrau Maria bedankt, dass er lebend zurück gekehrt ist.

Das Dorf von der Straße aus
Die Kapelle
Erkennt ihr den Stern?

Das kleine Dorf hat viele schönes Gassen mit kleinen Geschäften und überall riecht es nach Lavendel. Der Ort war früher auch bekannt für seine Fayenceproduktion ( weiße Keramik). Sie schmückten die Stücke auch die Tische bei König Lufwig XIV.

Mitte im Ort steht dann noch die Kirche Notre-Dame de l‘Assomption. Der Glockenturm ragt schon von weiten hervor. Auf dem Platz vor der Kirche hat man einen tollen Ausblick in die Landschaft.

Es gab in der Ort mehrere Eisdielen. Aber eine war ganz versteckt und man konnte sich eine handgemachte Rose aus zwei oder drei Sorten bestellen.

Einen kleinen Wasserfall gibt es in dem Ort auch und er war schön anzusehen.

Natürlich haben wir auch Fotos von uns gemacht, die wollen wir euch nicht vorenthalten.

Abendessen gab es tatsächlich diesesmal nicht in der Unterkunft sondern hier in dem Ort. Wir haben uns für eine Schinken- Käse Platte entschieden. Die jungen Männer, die den Laden betreiben, waren sehr bemüht und haben uns die Spezialitäten auf deutsch vorgestellt. Es war u.a. Folgendes dabei: Wildschweinschinken, Salami mit Trüffel, Salami mit Knoblauch, Käse mit Lavendel, Schafskäse, Ziegenkäse

Verdonschlucht

Am Montag haben wir am Vormittag ein kleine Bootsfahrt durch die Verdonschlucht gemacht. Eine absolute Touristenattraktion. Soviel Boote wie durch diese Schlucht fahren. Aber es hat sich gelohnt. Wir haben uns für ein Elektroboot mit Dach entschieden.

Hinter der Brücke beginnt die Schlucht
Unser Steuermann
Weiter durfte man nicht fahren
Einen kleinen Wasserfall gab es auch
Der Blick von oben auf die Schlucht

Nachmittags haben wir dann wieder im Pool verbracht und Abends das Ausscheiden der Deutschen Fußballer aus der WM gesehen.

Alles in lila

Am Sonntag haben wir erstmal Schlaf nachgeholt. Unser Frühstück gab es dann so gegen halb eins. Vorab waren wir ne Runde im Pool zum abkühlen.

Am Nachmittag wollten wir eine Burg/ Schloss besichtigen. Allerdings öffnet dieses nur einmal am Tag und da waren wir leider zu spät dran. Die Ansicht von außen war trotzdem sehr schön.

Anschließend ging es hinauf aufs Plateau von Valensole . Hier oben gab es ganz viele Mandelbäume, Oliven und Weinreben.

Die Straße weiter führte zum ersten lilanen Feld. Hier wird überall Lavendel angebaut. Das sieht sehr beeindruckend aus.

Ein Stück weiter kommt man zu einem Shop. Sobald man ihn betritt, kommt einem der Lavendelduft entgegen. Lang hält man es in dem Shop nicht aus ohne Kopfschmerzen zu bekommen.

Die Lavendelfelder sind eine absolute Touristenattraktion.

Den Abend haben wir dann im Pool und bei Spaghetti Bolognese ausklingen lassen.

Los geht’s

Freitag (26.06.2026) war es dann soweit. Um halb elf sind wir mit vollgepackten Auto bei über 30 Grad in Obertshausen gestartet. Ziel war an dem Tag der Genfer See. Die ersten zwei Stunden lief alles super. Wir sind gut voran gekommen. Aber irgendwann kam eine Baustelle und ein Stau im Wechsel.

Wir erreichten unser Hotel gegen 19 Uhr. Es war so heiß und das Zimmer hatte kein Klimaanlage. Da zur Unterkunft eine Pizzeria gehörte, dachten wir, wir können ja vor Ort essen. Aber Pustekuchen. Wir hatten nicht reserviert. Kurz mal innerlich gekocht. Dann sind wir in den noch einzigen offenen Supermarkt. Und hatten dann die beste Lokation zum Abendessen – den Genfer See.

Es war so lecker

Die Nacht war dann so lala bei 31 Grad Zimmertemperatur. Gegen halb Zehn ging es weiter Richtung unserer ersten Unterkunft. Relativ schnell hatten wir die französische Grenze erreicht. Jetzt war es spannend, ob unser kleiner Mautfreund im Auto uns durch Schranken der Mautstellen lässt. Es hat alles wunderbar funktioniert. Gegen Mittag waren wir auf einer Strecke, wo es gefühlt nur ein Restaurant gab. Dort haben wir angehalten. Und es war sehr lecker. Und sehr gut besucht. Die erste Sprachbarriere haben wir geschafft. Sie waren super freundlich und haben mit uns englisch geredet.

Danach haben wir für 150 km 2 1/2 gebraucht. Kurz vor dem Ziel waren wir noch schnell einkaufen. Angekommen an der Unterkunft haben wir schnell das Auto ausgeräumt und dann ging es ab in den Pool. Hier verweilen wir jetzt bis nächsten Freitag.

Die französischen Berge
Mittagszeit
Massen an Faltern saßen im Baum
Küche und Esszimmer unserer Unterkunft
Der Pool ist bei dem Wetter Gold wert

Vorfreude mit Hindernissen

Wir schreiben den 20.06.2026, nur noch ein paar Tage bis unser Jahresurlaub beginnt. Als heißt es wir fangen an zu packen. Bis Sonntagabend war fast alles gepackt. Es fehlten nur noch ein paar Kleinigkeiten. Wir waren happy das wir gut vorangekommen sind.

Voller Vorfreude starteten wir in die letzte Arbeits- und Schulwoche. Montagmorgen beim Frühstück ist es dann passiert – Zack war die Füllung vom Zahm wieder draußen. Angerufen und für Mittwoch nen Termin gemacht. Ok, kann passieren. Ab zur Arbeit.

Gegen 18 Uhr rief Sara dann aus der Sporthalle an:“Mama, ich hab mich verletzt. Ich bin vom Balken gestürzt.“ So schnell hatte ich noch nie alles in den Schrank geräumt. Schnell Denny angerufen, dass er Sara holt und vorher zu Apotheke fährt und ein Kühlpack holt. Gesagt getan. Ich Sara nochmal kontaktiert, ob wir direkt in die Notaufnahme müssen. Nach einem kurzem Test mit der Trainerin, konnte sie aufstehen und auch den Fuß etwas belasten.

Denny war in der Zeit bei Apotheke. Diese war schon verriegelt und unsere Apothekerin wollte gerade los. Er hat ihr den Weg versperrt und ihr die Notlage erklärt. Und sie war so lieb, obwohl sie einen Termin hatte, hat sie schnell ein Kühlpack geholt. Bezahlung sollen wir wannanders machen.

Als wir alle drei zu Hause waren. Wurde gleich beschlossen, nächsten Tag geht es zum Orthopäden. Der Knöchel vom Fuß wurde auch immer dicker.

Dienstagmorgen kam keine Wartezimmer-Romantik auf. Es gab da keine Klimaanlage. nach 2 1/2 Stunden, dann das Ergebnis. Verstauchung und die Bänder belastet. Gott seih Dank nichts gebrochen und nichts vom Knochen abgesplittert. Aber eine Schiene muss getragen werden.

Nach Rücksprache mit dem Arzt, darf Sara im Urlaub alles machen, nur etwas langsamer. Wir waren alle erleichtert.

Wartezimmer-Romantik
Warten auf den Arzt
Alles ganz
Die neue Schiene
Zahnarzt am Mittwoch ist auch gut verlaufen

Prag und Karlsbad

Hier mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Am Mittwoch haben wir uns das Areal der Prager Burg angeschaut. Es war schon sehr beeindruckt und eine touristische Attraktion.

Blick auf die Kirche
Einer der drei Hofplätze
Der dritte Hofplatz, links Kirche und Obelisk, rechts Regierungsgebäude
In der Kirche
Das goldene Gäßchen mit pastellfarbenen Häusern
Die Folterkammer
Letzte Abendessen in Prag mit Blick über Prag

Am Donnerstag sind wir zu unserem letzten Reiseziel aufgebrochen – Karlsbad. Das Hotel war so lala. Mussten nach drei Stunden auch das Zimmer tauschen, da es dermaßen nach Chlor roch. Die Innenstadt mit den Kolonnaden ist sehr schon anzusehen. Wer auf Schmuck steht, kommt hier auf seine Kosten. Jeder dritte Laden hat Schmuck verkauft. In Karlsbad gibt es 15 Heilquellen. Man kauft sich eine Schnabeltasse, füllt diese mit Heilwasser und trinkt mit kleinen Schlucken. Natürlich haben wir den Trend mitgemacht, nur das uns das Heilwasser nicht geschmeckt hat. Das Wasser ist teilweise 70 Grad heiß. Kulinarisch kann man hier sehr gut Essen gehen.

Vor unserem Hotel
Eine Kollonade mit zwei Heilquellen
Wir mit einer Schnabeltasse
Denny füllt nach
Eine Heiße Fontäne
Aussicht von Diana-Turm auf die Stadt
Es gab einen Wolkenbruch
Abendessen

Es war ein sehr schöner Urlaub, der jetzt vorbei ist. Wir sind gerade auf dem Rückweg nach Hause. Doch nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Mal schauen wo es nächstes Jahr hingeht.

Prag

Seit Montagnachmittag sind wir in Prag. Hier haben wir ein niedliches Appartement mit einer tollen Dachterrasse. Tja was macht man in Prag. Da wir nicht so die Städtegänger sind, laufen wir einfach mal los und schlendern ein bissl durch die Gassen und Läden. Die Karlsbrücke haben wir auch gefunden. Hier sind Menschen Menschen und noch mehr Menschen unterwegs. Eigentlich sieht man überall nur Menschen, das sind wir durch unsere Wanderungen gar nicht mehr gewohnt. Ein paar Fotos haben wir dennoch auch gemacht.

Die Grotte ist noch weit von unserem Hotel
Abendessen beim Italiener. Hier wurden wir verwöhnt und es war richtig lecker.
Sonnenuntergang von unserer Dachterrasse
Das ist die komplette Terrasse
Vor dem Nationalmuseum. Hier wird überall gebaut und zwar von einer ganz bestimmten Firma.
Dennys Arbeitgeber
Ein ganz toller Markt
Hier wird das Obst gestapelt. Es war sehr lecker und schön frisch
Überall gibt es den kleinen Maulwurf
In der Prager Altstadt
Die Prager Rathausuhr
Karlsbrücke
Auf der Brücke
Der junge Mann hat Sara eine Kette gemacht
Sara ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden
Wir waren bei den sieben Zwergen
Denny wollte nochmal Kind sein
Hier werden keine Diamanten abgebaut, sondern Süßigkeiten
Hier wird getanzt
Natürlich wurde auch ein Buchladen besucht
Zum Abschluss des Tages besuchte uns ein Falke auf der Terrasse

Kam das Wasser aus dem Gartenschlauch?

Die Touristen Attraktion stand nun am Sonntag auf dem Programm – die Adersbacher Felsenstadt. 400 Personen dürfen jede Stunde rein. Man kann sich dann so lange aufhalten wie man möchte. Jedoch haben die es clever gemacht, es gibt keine Toiletten in dem Areal. Erst wieder, wenn man die Felsenstadt verlassen hat. Der Wanderweg ist ca 3,5 km lang. Wenn man den Eingang passiert hat, sieht man als erstes den kristallklaren See. Um den See führt auch nochmal ein kleiner Weg von 1 km.

Nachdem man den See links liegen lässt und nach rechts abbiegt, stößt man auf den Krug.

Krug

Direkt im Anschluss folgt der Zuckerhut, welcher oben 13 Meter breit ist und unten nur 3 Meter breit.

Zuckerhut

Den Handschuh kann man, so glaube ich, ganz gut erkennen.

Handschuh

Dann kommt das gotische Tor. Dieses gibt es seit 1839 und war der ursprüngliche Eingang zur Felsenstadt. Wir hatten in der ersten Felsenstadt, die wir besucht hatten, von den Film Narnia berichtet. Dieses Tor kommt in dem Film vor.

Gotische Tor
Das Tor in Narnia

Jetzt läuft man durch die Stadt bis man zum kleinen Wasserfall kommt.

Der Elefantenplatz – seht ihr die Elefanten?
Schöne einfache Wege
Ein Foto ohne andere Touristen
Der kleine Wasserfall

Nachdem wir den kleinen Wasserfall erreicht hatten, ging es hoch zum großen Wasserfall. Wir waren sehr gespannt. Der Andrang beim großen Wasserfall war riesig. Der Wasserfall dafür umso enttäuschter. Aber Goethe war damals auch schon hier.

Goethe war 1790 hier
Der große Wasserfall, man musste ihn schon suchen

Danach hatten wir ab dem kleinen Wasserfall die Wahl den Weg, den wir gekommen sind zurück zu gehen oder 400 Stufen bewältigen. Wir haben uns für die 400 Stufen entschieden. Was wir nicht wussten, wenn die 380 Stufen geschafft hast, kann es sein das du umdrehen musst. Aber dazu gleich mehr.

Los geht’s
Das Liebespaar ist mit 81 Metern der höchste Felsen.
Zwischendurch geht es auch mal hinunter. Aber das was man hinunter läuft, läuft man auch wieder hinauf.
Beeindruckend
Bürgermeister und Bürgermeisterin

Dann kamen wir zum Mauseloch. Und wenn du bis hier gekommen bist, hast du es fast geschafft. Das Mauseloch ist nur 50 cm. Wenn du Pech hast, musst du wieder umdrehen. Wir haben durchgepasst. Genauso wie die vier Kinder von Narnia.

Links das Mauseloch

Dann ging es zurück zum See. Natürlich sind wir den Kilometer auch noch gelaufen. Wir haben tolle Fotos gemacht. Zur Belohnung gab es dann ein Softeis.

Bergauf über Steine, Wurzeln, Felsen

Für Samstag hatten wir bereits am Dienstag Karten für eine touristische Attraktion gekauft. Also fuhren wir gegen 12 Uhr dorthin. Doch wir kamen mit unserem Ticket nicht auf den Parkplatz. Keine Schranke öffnete sich. Ein Mitarbeiter probierte uns zu helfen. Uhrzeit stimmte, aber der Tag nicht. Wir haben für Sonntag gebucht. Also kurzfristige Planänderung und wir haben, das gemacht, was wir für Sonntag geplant hatten. Wir wollten nochmal zu den Katzensteinen, doch dieses Mal vom richtigen Startpunkt über den grünen Wanderweg. Naja so war der Plan. Denn zum Startpunkt haben sie keinen mehr gelassen, der Parkplatz war voll. Also fuhren wir wieder da hin, wo wir Freitag gestartet sind. Nur dieses Mal nahmen wir nicht Sternbergs Abkürzung, sondern den roten Wanderweg. Wir haben nur ein bis zwei Personen getroffen. Das lag daran, dass die roten Wege die anspruchsvollen Wege sind. Am Anfang ging es nur über die Wiese, aber dann nur noch bergauf.

Der Anstieg beginnt
Der lag im Weg
Quer durch den Wald
Oben angekommen

Als wir oben angekommen sind, haben wir den grünen Wanderweg gekreuzt und ganz viele Touristen getroffen. Jetzt war es einfacher zu laufen. Und leckere Heidelbeeren konnten wir frisch vom Strauch auch essen.

Grüner Weg
So sah der Weg aus
Frische Heidelbeeren
Denny genießt den Ausblick

Dann ging’s weiter unser Ziel waren ja die Katzensteine und wir hatten ja endlich den richtigen Weg gefunden. Doch der hatte es in sich. Die letzten drei Tage sind wir schon viel hoch runter hoch runter gelaufen, aber das was jetzt kam, toppte alles. Ich kam an meine Grenzen und dachte zwei/ dreimal „das packst du nicht“.

Die Treppe war noch harmlos
Klettern zwischen den Steinen ohne wegzurutschen
Hier ging es weiter
Rückwärts klettern
Mein absoluter Endgegner. Entweder durch das Loch, rechts über Baumstamm und Felsen oder links über den Felsen. Bei mir ist es links geworden.
Voller Einsatz
Dann kam diese tolle Treppe. Ich habe mich für den nicht vorhandenen Weg links bei den Bäumen entschieden.
Die erste Stufe war so hoch, dass Denny sich noch eine baute. Für unsere Sportlerin war das kein Problem .
Noch waren wir nicht am Ziel. Da zu dem hellen Fleck wollten. Der Weg ging also erstmal wieder runter.
Wir kommen dem Sand näher.

Als wir endlich da waren, bei den Katzensteinen. Gab es ein kleine Stärkung und Pause. Wir drei waren uns einig, dass wir diesen Weg nicht wieder zurück laufen, sondern die Sterbergsche Abkürzung nehmen.

Snackpause
Sara hat noch Kraft
Ohne Worte
Happy am Ziel zu sein
Unsere Abkürzung ist super

Wir finden jede Abkürzung

Zu einer Burgruine ging es als erstes am Freitag. Startpunkt war ein kleiner Teich und dann ging es wie immer bergauf. Oben angekommen konnte man ein bißchen die Burg erahnen. Der Weg zum Burgturm war abenteuerlich, aber der Ausblick war es wert.

Der Aufstieg zum Burgturm
Fast oben
Der letzte Augstieg
Angekommen

Anschließend wollten wir die Katzensteine erkunden. Wir hielten an einem Feld. Jetzt sollte es nicht mehr weit sein. Die ersten Felsen hatten wir dann gefunden, doch es waren nicht die Katzensteine, dazu musste man erst wieder runter und dann wieder hoch. Einen richtigen Weg dafür gab es nicht, wir haben ihn zu Sternbergs-Weg gemacht.

Wir starten
Sind das die Katzensteine?
Schön ist es hier, aber die falschen Steine
Weiter geht’s
Ob sich dahinter die Katzensteine befinden? Baum umgestürzt, kein Geländer. Egal, rauf da
Da sind sie, wir haben das Ziel erreicht

Wir überlegten dann kurz mal, ob wir den normalen ausgeschilderten Weg zurück gehen. Aber nein, das kann ja jeder. Natürlich nahmen wir die Abkürzung.

Wo geht’s weiter?
Die Steine sehen bekannt aus
Nochmal ein Foto zu dritt und weiter geht’s
Wir waren ganz allein
Und konnten den Ausblick genießen

Viel Phantasie benötigt

Unsere Wanderung am Donnerstag führte uns zu den Weckelsforfer Felsen. Die ersten 800 Meter geht es nur bergauf. Dann kommt man zu einer Stelle wo man 300 Treppenstufen laufen kann, um eine tolle Aussicht zu erleben. Denny hat es gemacht und uns hinterher gesagt, dass er zum ersten Mal weiche Knie hatte, bei dem letzten Aufstieg. Sara und ich waren froh, dass wir es nicht versucht haben.

Bergauf
Geschafft. Oben angekommen

Dann ging es weiter. Natürlich immernoch bergauf. Und plötzlich kam uns ein Papagei entgegen. Denny hat den jungen Mann angesprochen, ob er bemerkt hätte, dass er einen Vogel auf der Schulter hat und Zack hatte Denny ihn auf der Hand.

Dann ging es weiter und wir kamen an das Hinweisschild, dass am 30. August 1790 Goethe die Felsenstadt besuchte.

Dann kamen immer mehr Felsen und es gab Hinweisschilder die auf Felsen zeigten, was man mit viel Phantasie sehen kann.

Der Pferdekopf
Das Fleischerbeil
Der Gipfelwachturm

Gegen halb drei machten wir eine kleine Snackpause, bevor wir, wie Sara so schön sagte ,Narnia durch den Schrank betraten. Narnia wurde tatsächlich in der Nähe von hier auch gedreht, wie wir später erfahren haben.

Auf geht’s durch das Tor

Hinter der Tür war eine ganz andere Welt und wir hoffen es ein bißchen für euch mit den Bildern eingefangen zu haben.

Sara hat viele Videos gemacht
Snoopy
Leider hat dann der Regen angefangen und wir stellten uns hier erstmal unter
Weiter geht’s
Erkennt ihr den Schädel? Das nächste Foto zeigt ihn rangezoomt
Weiter geht’s
Durch das Wetter waren wir fast allein. Wir haben es genossen
Elefant mit Eule
Familie Sternberg
Die Schildkröte
Und wieder durch die Steine durch
Zum Schluss hat es nochmal richtig geregnet.

Nach der fünfstündigen Wanderung waren wir sehr müde. Sara hat dennoch Spaghetti für uns gekocht.

Kondom, gelber Sack, Tampon

Am Mittwoch haben wir uns zu einer Wanderung aufgemacht. Ziel war der Ostaš, ein Tafelberg, wo es Felslabyrinthe mit tollen Felsformationen gibt. Der Anstieg bis zum ersten tollen Ausblick war schon sehr anstrengend.

Weiter geht’s mit einem Rundgang, natürlich erstmal wieder bergauf. Unterwegs gab es für mich Pfeile, damit ich mich nicht verlaufe.

Oben angekommen gab es Kleine Snacks zur Stärkung.

Den Ausblick konnten wir genießen.

Dann ging es weiter mit unserer Reiseleiterin Sara bis zu einer ganz tollen Felsformation.

So langsam verschwand die Sonne und der Regen setzte ein. Wir waren gewappnet. Und hatten weiterhin unseren Spaß.

Der Abstieg ging dann teilweise durch die Felsen hindurch. Durch die Nässe musste man umso mehr aufpassen, dass man nicht wegrutscht.

Es war ein toller Ausflug. Wir waren etwas durchgefroren und haben uns bei einer Knoblauchsuppe aufgewärmt. In der Suppe waren Kartoffeln, Käse und selbstgemachte Croutons.

Keltisches Freilichtmuseum

Am Dienstag (15.07.25) hieß es wieder Taschen packen und ab zur nächsten Unterkunft. Nach zwei Stunden haben wir einen Halt bei einem Freilichtmuseum gemacht. Wir hatten diesen Urlaub ja noch keins und ohne geht es ja nicht. Es war ein keltisches und sehr kleines Museum. Ideal um sich die Beine zu vertreten.

Los geht’s
Die Küche
Die Schmiede mit dem Blasebalg
Der Kampfplatz
Beim Steinmetz
Ein Wohnhaus
Rechts der Getreidespeicher
Die Schreinerei

Anschließend gab es ein einheimisches Mittagessen bevor es dann Richtung neuer Unterkunft weiter ging. Diese haben wir so kurz nach fünf bezogen.

Wohn- und Esszimmer mit kleiner Küche mitten im nirgendwo

Steinbruch und Schlossgarten

Die letzten zwei Tage ( Sonntag und Montag) war es so heiß, dass wir unsere Unterkunft nicht verlassen wollten. Wir haben uns dann am Sonntag für einen tollen Steinbruch entschieden, wo man sich abkühlen konnte.

Anschließend haben wir noch die wunderschöne Natur genossen. Wir sind hier in einer Weingegend. Nur schade, dass wir kein Wein mögen. Aber die Reben sehen toll aus. Außerdem gibt es viele Sonnenblumenfelder.

Am Montag sind wir dann nochmal zum Schloss gefahren und haben den restlichen Teil des Schlossgartens erkundet. Und haben viele schöne Plätze entdeckt.

Als Stärkung gab es dann Pizza. Hier bekommt man noch Pizza unter 10 Euro.

Regentag=Gammeltag

Für Samstag war Regen angesagt, daher haben wir gesagt, dass wir den Tag relaxen werden. Frühstück gab es um halb eins, nachdem wir in einem anderen Einkaufsladen, wie in unserem vor Ort ( der hatte zu) einkaufen war. Hier hatten wir ein komisches Erlebnis mit der Fleisch- und Wurstwarenverkäuferin. Sie konnte nur tschechisch, was ja nicht schlimm ist, wollte sich aber auch nur Mühe geben uns zu verstehen. Wir haben immer auf der die Wurst gezeigt und mit den Fingern die Anzahl signalisiert. Sie war stur. Irgendwann, wir blieben hartnäckig, hatten wir dann unsere Wurst. Es war eine schwere Geburt.

Nach dem Frühstück haben wir uns für eine Runde Exitgame entschieden. Erst noch bei Sonne und dann kam der Regen. Wir konnten das knifflige Rätsel lösen. Haben allerdings zwei Stunden dran geknobelt.

Gegen 17 Uhr hat der Regen aufgehört und wir sind nach Lednice gefahren, um uns die Beine zu vertreten. In der Nähe vom Schloss gibt es im Sommer eine Sandskulpturenausstellung. 20 Skulpturen kann man besichtigen. Mit seiner Eintrittskarte kann man dann die schönste Skulptur bewerten. Diese drei haben wir ausgewählt:

Anschließend sind wir noch in den Schlossgarten gegangen bis der Regen wieder kam. Wir haben immer noch nicht alles von dem Schlossgarten gesehen.

Valtice

Am Freitag ging es für uns nach Valtice. Ja was soll ich sagen, wir haben uns Schloss Nummer drei angeschaut. Dieses Mal haben wir eine Führung mitgemacht. Die Führung war auf tschechisch und wir hatten ein Heft auf deutsch zu jeden Raum. Bevor es los ging, warteten wir drei allein und dachten schon, oh Gott was soll das geben. Dann kam noch eine Familie aus Tschechien. Die Reiseleiterin war sehr uncool und verstand kein Spaß. Es war eine sehr komische Schlossführung. Riesenlatschen mussten wir anziehen, so spart man sich die Reinigungskräfte. Laufen konnte man da drin nicht wirklich, man ist wie ein Pinguin gewatschelt. Die andere Familie war sehr nett und hat ein paar Fragen von uns auf englisch beantwortet. Das fand die Reiseleiterin nicht schön und fragte gleich, ob es Probleme gibt. Sie war sehr unentspannt. Wenn sie nicht im Raum war, haben wir uns den Spaß gemacht und sind mit den Latschen geschlittert. Wenn die anderen an die Decke geguckt haben, haben wir es einfach auch gemacht. Die Stunde ging vorbei und wir wurden erlöst.

Sissi
Die Unentspannte

Nach der Besichtigung suchten wir uns ein Café. Dort wo wir gelandet sind, wurden die negativen Einflüsse der Schlossführung weggemacht. Hier gab es kleine Desserts. Und so wie es in der Speisekarte abgebildet war, kam es auch zu uns an den Tisch.

Anschließend haben wir die Kirche von Valtice besichtigt. Vor der Kirche konnten wir noch eine blaue Antiquität bewundern.

Danach ging es zur Reistenkolonnade. Das Bauwerk befindet sich nur 500 Meter von der österreichischen Grenze entfernt. Man hat einen tollen Blick auf Valtice und die Weinberge.

Tempel und Schloss

Am Donnerstag (10.07.25) ging es für uns zum Apollo-Tempel. Kann man machen, wenn man hier vorbei kommt. Wir haben den Fußweg von hinten genommen, da sah es aus wie bei Hempels unterm Sofa. Unsere Kleine wollte nicht laufen, da hat sie der liebe Papa Huckepack genommen. Der Ausblick auf den See war sehr schön. Wir gaben uns dann eine Bank am See gesucht und ne Runde bei Musik von Miley Cyrus gechillt.

Anschließend ging es zum Schloss Eisgrub. Da das Wetter immer besser am Tag wurde, gaben wir uns gegen eine Besichtigung entschieden und haben einen Teil des Schlossparks genossen.

Ein Paar Sonnenblumen haben wir auf dem Heimweg auch gesehen.

Regen, Relaxen, 3D, Western

So jetzt melden wir uns mal wieder. Uns geht es gut. Mittlerweile sind wir in einer neuen Unterkunft. Aber von vorn.

Am Dienstag hat es geregnet und geregnet und geregnet. Also haben wir lang geschlafen und erst gegen zwölf gab es Frühstück. Da der Regen gegen fünf erst aufhören sollte, haben wir am Nachmittag entschieden, uns mit Schirmen zu bewaffnen und nach Krumau zu fahren. Diese Idee hatten nicht nur wir, sondern auch ganz viele Reisebusse.

Die Stadt ist echt schön und bei Sonnenschein, kann man sich wunderbar an die Moldau setzen, die sich durch Krumau schlängelt. In den vielen kleinen Gassen gibt es viele kleine Läden. Es ist sehr hübsch anzusehen. Das Schloss haben wir uns nicht angeschaut, da die Zeit zu weit fortgeschritten war. Hier ein paar Eindrücke.

Einen Buchladen haben wir auch entdeckt und so gab es für Saras Sammlung den ersten Harry Potter Teil auf tschechisch. Eine Reizüberflutung gab es dann im Candy-Shop. Die Teile waren riesig.

Unser Highlight war dann die Fotosession im 3D Museum. Wir hatten unendlich viel Spaß.

Am Mittwoch hieß es dann Tasche packen und weiter zur nächsten Unterkunft. Natürlich wollten wir nicht die 3 1/2 Stunden durchfahren, also haben wir was rausgesucht, wo wir an der Strecke anhalten konnten. Es wurde eine Westernstadt. Der Weg dorthin war sehr abenteuerlich, denn er führte dürch einen Wald.

Als wir dort ankamen, waren alle sehr verwundert, wie wir als deutsche Touristen dort hingefunden haben. Auf einmal waren wir das Highlight in der kleinen Westernstadt. Denn noch nie haben sie dort ausländische Touristen gehabt. Wir waren die Ersten. In der Westernstadt machen Schulklassen oder Kindergartengruppen Tagesausflüge hin. In den Ferien wird das zu einer Art Feriencamp für mehrere Tage mit vielen Highlights.

Nachdem man sich von unserem Überraschungsbesuch erholt hatte, suchte man schnell Leute die englisch konnten. Wir bekamen zwei junge Männer an unsere Seite, die uns viel erklärten. Man kann dort Aktionen wie Bodenschießen, Axt werfen, Dosenschießen, Lasso werfen und Peitsche schwingen machen. Wir haben uns für die Peitsche und das Dosen schießen entschieden. Auf die Dosen durften wir mit einer Winchester und einer Remington Pistole schießen.

Anschließend ging es zur Peitsche. Ich habe sie nicht zum knallen gebracht, Denny war da eher der Profi. Wir hatten mächtig viel Spaß und die Kids hatten was zu gucken.

Danach ging es zum Sheriff ins Gefängnis. Wir wurden aber alle wieder freigelassen.

Hier noch ein paar Fotos von der kleinen Stadt. Sie bauen alles selbst und lassen sich echt viel einfallen. Abends geht es mit den Kids auf Schatzsuche. Die Kids werden in zwei Gruppen eingeteilt und welche Gruppe am Ende des Camps die meisten Goldnuggets hat, ist der Gewinner.

Unsere zwei Guides.

Wir hatten ein tolles Erlebnis. Danach ging es dann weiter zur neuen Unterkunft, wo wir die nächsten Tage verbringen.

Hoch hinaus

Der Montag stand fast nur unter dem Motto „Höhe“. Da es seit Sonntagnachmittag nur geregnet hat, sind wir gegen Mittag in ein Aquarium gefahren. Es war klein aber fein. Wir waren nach 30 Minuten fertig und wir haben uns Zeit gelassen. Am meisten Spaß hatten wir mit folgendem Fisch. Ihr könnt ja mal probieren den deutsche Namen auszusprechen.

Anschließend sind wir Richtung Lipno gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Abstecher zur Meerjungfrau gemacht. Diese steht je nach Pegelstand des Lipnosees auf dem Felsen oder bis zur Hüfte im Wasser.

Danach begann der Teil des Tages, wo sich alles zum Thema Höhe abspielte. Und es sollte ab 15 Uhr ab und an die Sinbe raus kommen. Angefangen hat alles mit der Seilbahnfahrt. Sara und Denny waren sehr entspannt. Bei mir kam mein Kindheitserlebnis wieder hoch. Aber auch ich hab es überstanden. Es war wie eine Therapie.

Oben angekommen ging es auf dem Baumwipfelpfad. Dieser wurde 2012 innerhalb von 60 Tagen erbaut. Bis nach ganz oben benötigt man 1442 Schritte. 1 Mio Schrauben wurden benötigt, wovon die längste Schraube 80 cm ist. Das Holz wurde von der Douglasie genommen. Wenn man ganz oben ist, kann man oben die Rutsche benutzen, wenn sie geöffnet ist. Man rutscht ca 10 Sekunden runter. Diese Fakten konnte man auf dem Weg erraten und dann nachlesen.

Überall gab es noch ganz kleine Hindernisse und ein großes Netz, welches bis zu 50 Personen aushält. Untendrunter war keine Sicherung.

Anschließend ging es mit dem Lift wieder nach unten.

Sara hatte noch nicht genug und für sie ging es in den Kletterpark mit einer Seilbahn, welche übers Wasser führte. Sie hat das toll gemacht und sich auf englisch super mit den Guides unterhalten.

Es sah teilweise so einfach bei Sara aus. Sie musste manchmal warten, weil andere länger brauchten und sie ist dann einfach rüber balanciert. Das Netz war für alle der Killer. Hinterher war sie K.O., aber happy.

Dann ging es zurück. Zur Stärkung gab es heute gegrilltes. Unsere Nachbarn schauten nicht schlecht.

Unser Lacher des Tages war übrigens die Waldo Hreule. Kennt ihr diese? Hier ist auf einem Foto mit uns.

Schloss Hluboká

Seit Samstag sind wir in unserer neuen Unterkunft. Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Wir wohnen in einer sehr schönen Wohnung mitten auf einem Hang. Und wir haben ganz besondere Nachbarn, die wir am Sonntag morgen begrüßt haben.

Unsere Wohnung ist im Erdgeschoss
Unsere Nachbarn

Nach einem späten Frühstück ging es dann zum Schloss Hluboka. Es ist riesig, gigantisch, groß, beeindruckend und wunderschön anzusehen. Wir sind mit dem Schloss-Express hochgefahren und waren pünktlich zur deutschen Führung an Ort und Stelle. 13:04 waren wir da und 13:07 begann die Führung. Ohne Führung kann man die Räume nicht besichtigen. Das Schloss hat 140 Räume, man sieht aber lediglich 14 davon. Die anderen sind teilweise leer und nicht repräsentativ, da wie überall das Geld fehlt. Das Schloss ist staatlich, da es dem letzten Besitzer zwangsenteignet wurde. Er hat sich gegen die Nationalsozialisten gewandt. Er ist während des zweiten Weltkrieges in die USA geflüchtet und kam nicht wieder.

Im 13. Jahrhundert wurde das heutige Schloss als Wachburg für Könige gebaut. 1661 gelangte die 🏰 in den Besitz der Familie Schwarzenberg, wo es bis zur Enteignung blieb. Im 18. Jahrhundert wurde die Burg im Barockstil umgewandelt. Im 19. Jahrhundert besuchten die damaligen Besitzer Schloss Windsor in England und waren davon begeistert. Sie ließen ihr Anwesen 30 Jahre lang umbauen und gaben dem Schloss, dass heutige märchenhafte Aussehen.

Im Schloss durfte man nicht fotografieren, dafür gibt es ein paar mehr Fotos von außen und vom Turm.

Auf dem Weg zurück gab es ein leckeres Softeis – Vanille mit schwarzer Kirsche. Es war so schwarz, das wir uns erst nicht trauten. Es war Mega lecker.

Eine kleine Pause gab es dann an einem See bis der Regen kam. Seitdem regnet es hier und hab sich auf 15 Grad abgekühlt.

Eine Kostprobe gefällig

Am Samstag hieß es nach dem Frühstück „Tschüss Marienbad“. Wir werden ganz sicher wiederkommen und alles noch mehr genießen. Nun hieß es ab ins Auto und weiter geht die Fahrt mit einem Zwischenstopp in Plzen, auf deutsch Pilsen. Von unterwegs haben wir für 12:45 Uhr eine Führung in der Pilsner Brauerei gebucht. Die Führung dauert 110 Minuten und wir konnten sie auf Deutsch buchen.

Pünktlich um Dreiviertel eins wurde unsere 40 Mann Reisegruppe begrüßt. Man hat sich wie auf Klassenfahrt geführt, denn die Reiseleiterin war wie eine Lehrerin. „Bitte bleibt alle zusammen“ „achtet auf die Pfützen“ „runter von der Straße, der Bus kommt gleich“ – das waren Sätze die wir gehört haben.

Wir haben geschichtliche Dinge erfahren: 1842 wurde hier das erste Pils gebraut. Braumeister war ein Deutscher namens Josef Groll. 1843 wurde das Pils mit der Kutsche nach Prag geliefert. 1873 kam die erste Lieferung in den Vereinigten Staaten an. Zum 50 jährigen Jubiläum wurde das Jubiläumstor gebaut, welche heute das Wahrzeichen von Plzen ist.

In mehr als 50 Länder liefert die Brauerei. Pilsener Urquell ist die Hauptmarke, aber es gehören auch andere Marken zur Brauerei.

Mit dem Bus ging es für uns zur Abfüllanlage. Hier wird das Bier in Flaschen und Dosen abgefüllt. Die Flaschen werden vorher gründlich gereinigt und werden akribisch untersucht, damit z.B. keine Etikettenreste drauf sind.

Anschließend wurden uns die Zutaten vorgestellt. Hopfen, weiches tschechisches Wasser, tschechische Gerste und Hefe.

Den Brauprozess haben wir auch erklärt bekommen. Der gesamte Herstellungs- und Reifeprozess dauert 35 Tage. Ein Auszug von Pilsener Urquell erklärt einen Teil: „Zu Beginn vermengen wir unser Malz – gewonnen aus der süßlichen, zweireihigen Gerste aus Mähren – mit weichem Wasser aus Plzeň in unseren Kupfertanks. Diese Mischung nennt sich Bierwürze. Im Laufe des Brauprozesses nehmen wir einen Teil der Bierwürze aus dem Tank und kochen diesen über einer offenen Flamme dreifach ab. Das ist unser traditionelles Dreimaischverfahren. Durch dieses erhält unser Bier mehr Geschmack und seine typisch goldene Farbe.“ (pilsnerurquell.com)

Hopfen wird dann auch 3 Mal hinzugefügt. 5 Hopfendolden stecken in jedem Glas. nun wird das ganze auf 5 Grad runter gekühlt und es kommt die Hefekultur hinzu. (Fementierung) Der Brauprozess dauert 1 Tag, die Fementierung 10 Tage. Jetzt muss alles reifen, das dauert 24 Tage. Dann kann das Pils abgefüllt werden.

Tägliche werden 3 Mio 0,5 l Flaschen abgefüllt. Wir durften den Höhepunkt der Tour im Keller bei 5 Grad erleben. Frisch vom Fass gezapftes Pils. Da man in Tschechien erst ab 18 Alkohol trinken darf, durfte Sara nicht kosten.

Hier noch ein Foto vor dem Riesenfass. Hier gärt das Pils.

Es war eine tolle Führung und die 110 Minuten hat man nicht gemerkt.

Hier nach ein paar Fotos, die vom Parkplatz zur Brauerei entstanden sind. Die Stadt haben wir leider nicht weiter erkundet, da wir noch 2 1/2 Stunden Autofahrt vor uns hatten.

An der Turnhalle vom Pilsener Turnverein sind wir durch Zufall vorbeigekommen. Schaut euch das mal an.

Zum Schluss noch ein Rätsel. Wessen Unterschrift ist das im Gästebuch der Brauerei?

Marienbad

Wir sind heute gegen elf Uhr gestartet, nachdem Sara mit einem super Zeugnis die 11. Klasse beendet hat. Vor uns lag eine 4 bis 5 stündige Fahrt. Gegen halb vier haben wir die Grenze erreicht. Grenzkontrollen gab es nur auf der anderen Seite, bei uns nicht. Nun hatten wir nur noch ein paar Kilometer und dann waren wir in Marienbad, wo wir für eine Nacht bleiben. Das Hotel war schnell gefunden, nur der Parkplatz war versteckt. Die nette Dame an der Rezeption, die mich mit ihrem tollen Deutsch begrüßt hatte, hat uns schnell den Parkplatz gezeigt. Nach einer kurzen Zimmerbesichtigung haben wir einTeil von Marienbad erkundet.

Marienbad ist ein Kurort mit ca. 13.700 Einwohnern. In Marienbad befinden sich 40 Heilquellen, die verschieden chemische Zusammensetzungen haben. 1820 war Johann Wolfgang Goethe das erste Mal in Marienbad. Als König Edward VII. Von Großbritannien 1904 hier zur Kur war, wurde er vom österreichischen Kaiser Franz Joseph I. besucht. An das Treffen erinnert ein Denkmal.

Das Wahrzeichen von Marienbad ist die Hauptkolonnade. Sie ist 119 Meter lang und sehr schön anzuschauen. Da mir der Begriff Kolonnade nicht bekannt war, musste ich erstmal googeln. Es ist eine Reihung von Säulen.

Direkt daneben befindet sich die singende Fontäne. Diese spielt von 7 bis 21 Uhr zu jeder ungeraden Stunde und um 22 Uhr mit Lichteffekten. Die Songs sind immer unterschiedlich. Es war schön anzusehen und anzuhören.

Danach stößt man auf den Pavillon der Karolinenquelle. Die Karolinenquelle wurde 1809 entdeckt.

Ringsherum ist alles wunderschön angelegt und überall stehen Bänke zum verweilen. Hier ein paar Eindrücke.

Übrigens ist die Partnerstadt von Marienbad die hessische Stadt Bad Homburg.

Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch leckere Knödel. Das Restaurant ist ein kleiner Geheimtipp und von der Straße nicht einfach zu sehen. Es ist lecker, die Essenpreise sind super und man kann draußen sitzen. Wer mag darf gern mal raten was ein Rindsgulasch mit Knödel gekostet hat.

Ich glaub es geht schon wieder los

…das kann ja wohl nicht wahr sein, das schon wieder ein Jahr vergangen ist.

Und doch ist es wahr. Wir Sternbergs fahren wieder in den Sommerurlaub. Drei Wochen familytime. Wir freuen uns. Dieses Jahr erkunden wir Tschechien.

Was weiß man über das Land: es grenzt an Deutschland, Hauptstadt ist Prag, es gibt gutes Bier und Knödel. Zu meinen Kindheitszeiten gehörte es zur Tschechoslowakei. Die Moldau fließt durch das Land. Ca 11 Mio Einwohner leben dort. Das Autokennzeichen ist CZ. Tschechien hat keinen Euro, man zahlt in tschechische Kronen. Naja wir hoffen, dass wir oft mit Karte zahlen können.

Lange musste ich überlegen welche berühmten Persönlichkeiten man kennt. Ich bin dann in der Kategorie Sport auf die Tennisspieler Ivan Lendl und Martina Navratilova gekommen. Und wer kennt ihn nicht bzw seinen Song „Die Biene Maja“ – Karel Gott. Und dann die Schauspieler von dem Film, den fast jeder an Weihnachten guckt, „ Drei Haselnüsse für Aschenbrödel „

Was fällt euch zu Tschechien noch ein?

An der Ostseeküste

An fein weißen Strand, sind die Sternbergs sehr gerne und spielen im Sand.

Die letzten zwei Tage haben wir sehr entspannt am Strand verbracht. Der Sand ist hier richtig fein. Allerdings klebt er auch super schön am Körper.

Am Montag haben wir uns eine Schiffssetzung angeschaut, welche 1400 Jahre alt ist. Ein Wissenschaftlicher deutet es auch alles Sonnenkalender, das ist aber umstritten.

Heute bricht der letzte an, bevor es morgen auf die Fähre nach Deutschland geht.

Egal, wohin wir wollen

wir reisen um die Welt
Hau’n sofort wieder ab, wenn es uns hier nicht gefällt

Hey ihr Lieben , wir sind noch unterwegs. Mittlerweile sind wir in Südschweden angekommen und bleiben bis Donnerstag früh noch hier.

Wir sind Samstag morgen in Östersund aufgebrochen Richtung Stickholm. Vor uns lagen wieder 7 Stunden reine Autofahrt. Gegen 17 Uhr haben wir uns entschlossen in Uppsala anzuhalten um etwas Sightseeing zu machen.

Uppsala ist die viertgrößte Stadt Schwedens und eine Universitätsstadt. Wir starteten am Schloss, welches heute auch für die uni genutzt wird.

Vom Schloss kann man wunderbar in der Garten schauen, welcher allerdings auf der anderen Straßenseite ist.

Erstmal ging es den Berg runter zum Dom. Leider waren wir paar Minuten zu spät, so dass wir den Dom nur von Außen sehen konnten.

Also ging es den Berg wieder runter und dann wieder rauf in den Schlossgarten.

Hier kurz nochmal die Beine vertreten vom ganzen sitzen , kurzer Abstecher in den botanischen Garten und dann ab noch Stockholm.

In Stockholm lag unser Hotel etwas außerhalb. Jetzt noch ne Kleinigkeit essen, ins Bett und am Morgen ging es dann wieder auf eine lange Fahrt. Gestern haben wir dann nochmal sechs Stunden im Auto gesessen. Das war uns aber bewusst, als wir uns für die Lofoten entschieden hatten. In Jönköppen haben wir gestern eine kurze Pause gemacht.

Unser Spaziergang führte uns durch den Rosengarten, wo wir auch n kleinen Mittagssnack essen wollten und zwar Waffeln.

Wir bestellten also drei Waffeln – haben drei Kaffee bezahlt – haben das reklamiert – setzten uns dann an einen Tisch – drei Waffeln kamen – wurden dann wieder weggenommen, da wir ne anderen Bestellnummer hatten – dann bekamen wir sie doch- und doch wieder weggenommen- zum Schluss hatten wir sechs Waffeln.

Anschließend sind wir runter an den See.

Unsere jetzige Unterkunft ist ein freistehendes Haus mit Wintergarten und Garten.

Wohnzimmer
Wintergarten
Sara hat gleich ihren Platz gefunden

Eine Autofahrt ist lustig

Eine Autofahrt ist schön, ja da kann man viel erleben oder vieles schönes sehen.

Heute mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Wir sind aktuell im Rückfahrmodus. Am Mittwoch haben wir die Lofoten verlassen. Es hat uns so gut gefallen. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren. Nur der Weg dorthin ist schon sehr weit.

Wir haben uns entschlossen von Solvaer die Fähre zu nehmen. Bezahlt haben wir bisher nicht, es könnte sein, dass die kostenlos ist. Wer zuerst da ist wird mitgenommen.

Nach 2 1/2 Stunden Fährfahrt ging es weiter bis zur nächsten Unterkunft. Dieses hatten wir erst zwei Tage vorher gebucht. Es war ein Tiny House. Wir wollten es mal ausprobieren, wie das Leben auf engstem Raum ist. Auf den Weg dorthin haben wir uns einen Eintopf ala Sternberg gekocht.

Durch den Regen, durch die Kurven und mitten im nirgendwo sind wir dann am Abend angekommen.

Man hat im Tiny House einen Raum, der Küche, Essbereich, Wohnbereich und Schlafzimmer beinhaltet. Über eine Leiter kommt man zu einem Bett. Für zwei Person ist es ok. Für drei wird es schon eng. Aber wir waren nur zwei Nächte dort.

Am Donnerstag haben wir probiert länger zu schlafen, aber man konnte den staun nicht komplett abdunkeln und draußen ist es ja 24 Stunden hell. Nach dem Frückstück ging es an den See. Zu unserer Überraschung war hier am Ufer entlang ein großer Abenteuerspielplatz für groß und klein. Schade nur, dass dich hier kaum einer hinverirrt ins Nirgendwo.

Ringe werfen
Wer hält den Eimer am längsten
Mit Tennisbälle die Scheiben treffen
Volleyball
Federball
Viele Grillplätze gab es
Knobelaufgaben
Na wer weiß, was man hier machen muss.
Der See
Lasso werfen
Schaukeln

Am Abend haben wir den deutschen Turnerinnen die Daumen gedrückt. Denn Internet gibt es ja in Norwegen überall, auch im Nirgendwo.

Am Freitag hieß es dann endgültig bye bye Norwegen und Hallo Schweden. Wir hatten uns ja entschieden über Schweden die Heimreise zu machen, da es sich hier angenehmer fährt. Nun heißt es drei Tage Kilometer schruppen bis nach Südschweden.

An der Grenze gaben wir dann noch Fotos gemacht.

Blick nach Norwegen
Blick nach Schweden

Nun sind wir viele Kilometer durch das schwedische Lappland gefahren. Ich wusste bis da nicht, das Lappland sich durch vier Länder erstreckt: Norwegen, Schweden, Finnland und Russland.

Es ist sehr dünn besiedelt und man muss viele Kilometer fahren, um mal ein Häuschen zu sehen. Dafür hat uns dieses nette Bursche auf der Straße begrüßt und kam uns entgegen.

Die Rentiere in Schweden gehören immer jemanden und zwar muss man in Schweden samischer Abstammung sein (so nennt man die Menschen in Lappland) Sie dürfen sich frei bewegen und werden im Herbst eingefangen.

Wir hatten Glück und haben immer wieder welche gesehen. Sogar weiße Rentiere. Diese sind keine Albinos, da sie dunkle Augen haben.

Am Abend sind wir dann in Östersund angekommen. Vom ganzen sitzen haben wir noch einen Spaziergang gemacht. Ab jetzt wird es wieder abends dunkel.

Werft ab alle Sorgen und Qual, fallera,

und wandert mit uns aus dem Tal, fallera.
Wir sind hinausgegangen, den Sonnenschein zu fangen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal.

Wusstet ihr, dass das Kinderlied „Im Frühtau zu Berge“ ein schwedisches Volkslied ist? Ich nicht!

Unseren letzten Tag auf den Lofoten gaben wir nochmal mit tollen Ausblicken genossen. Den ersten gab es direkt an der E10.

Anschließend ging es zum wandern. Ich kann euch sagen: wir haben noch nie so lang für 1,3 km gebraucht. Nämlich 90 Minuten. Es ging nur bergauf.

Zwischendurch wurden wir immer mit einem tollen Ausblick belohnt.

Dann kam noch ein Stück, wo man die Hände auch noch einsetzen musste. Das Foto ist beim Abstieg entstanden.

Oben angekommen haben wir uns ins „Gästebuch“ eingetragen.

Nach einer Pause ging es dann wieder hinunter.

Der Abstieg musste hochkonzentriert erfolgen, damit man nicht runter rollte. Nach 45 Minuten waren wir wieder sicher am Auto.

Komm, geh mit uns den Leuchtturm rauf

Wir können die Welt von oben sehn

Montag sind wir auf den Lofoten Richtung Norden weiter gereist. Da wir erst ab 17 Uhr in die Unterkunft durften. Haben wir unseren paar Ziele gesucht.

Als Erstes ging es über eine Nebenstraße nach Vinjestranda. Ein sehr verlassener Strand.

Dann ging es weiter über die Gimsiytraumen bro.

In Kablevag am Rorvikstranda gab es dann eine längere Pause. Der Strand ist super schön und das Wasser glasklar. (Aber kalt)

Der Weg führte uns dann nach Henningsvær. Ein 500 Seelenort. Aber touristisch sehr beliebt. Von Montag bis Mittwoch findet dort sogar ein drei Tage Festival statt. An der Straße zum Ort standen an den Klippen überall die Zelte der Besucher.

Der Ort besteht aus mehreren kleinen Inseln.

Er ist bekannt für sein einzigartiges Fußballstadion. Wobei es kein richtiges Stadion ist, denn es gibt keine Sitzplätze. Im Sommer wird der Platz 24 Stunden am Tag genutzt, da es immer hell ist. Mein Platz wäre hier oben.

Auf der anderen Seite der Klippe, hat man diesen Blick.

Am Hafen in einem Restaurant haben wir dann gegen 17 Uhr zu Mittag gegessen. Unser Rhythmus ist hier mächtig durcheinander gekommen, da es hier durchgängig hell ist und es jeden Tag spät ins Bett geht.

Dann ging es zurück zum Parkplatz und wir hatten nochmal diesen tollen Blick.

In der neuen Unterkunft sind wir zwei Nächte und können eine Mega Aussicht genießen.

Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen

Es muß auch ab und zu der Himmel weinen

Samstag (27.07.2024) war ein kompletter Regentag. Also haben wir ausgeschlafen, Wäsche gewaschen und Olympia der Turner geschaut. Wir waren im Einkaufscenter shoppen. Naja viele Geschäfte gibt es nicht, aber ein paar Kleinigkeiten haben wir gefunden.

Am Abend haben wir probiert ein Escape-Spiel zu knacken. Wir haben es nicht ganz in den 60 Minuten geschafft.

Der Sonntag startete mit Olympia der Turnerinnen.

Anschließend ging es auf eine kleine Wanderung, denn es war schönes Wetter angesagt. Es war so schön, dass wir uns nach Schatten gesehnt haben.

Los ging es über solche Holzbretter.

Doch bald wurde der Weg steiler.

Zwischendrin haben wir Kurze Pausen eingelegt.

Als wir an unserem Ziel angekommen waren, haben wir den Ausblick genossen.

Unser Weg führte dann an zwei Seen vorbei, um den Ausblick auf der anderen Seite auch zu genießen.

Runter ging es auf der anderen Seite über einen sehr nassen Weg.

Auf dem Rückweg haben wir noch ein paar tolle Fotospots entdeckt.

An einer kleinen Bucht hat Denny probiert zu Angeln. Allerdings war dort zu viel Kraut und er hat abgebrochen.

Ein typischer Lofoten Vogel.