Lillehammer

Der Skiort Lillehammer war Ausrichter der Olympischen Spiele 1994 und der Olympischen Jugendspiele 2016. Im Olympischen Museum kann man alles zu den norwegischen Olympioniken lesen.

Die olympischen Fackeln

Auch die 100. olympische Goldmedaille bei den Winterspielen ist hier ausgestellt. Geholt hat sie die Biathletin Tora Berger 2010 in Vancouver.

Lillehammer liegt an dem größten See von Norwegen , der Mjosa. Er ist 117 km lang und teilweise bis zu 449 Meter tief. Es münden 17 Flüsse in den See.

Von dem Freilichtmuseum Maihaugen hat man ein tollen Blick auf Lillehammer und der Mjosa.

Das Museum wurde 1887 von Anders Sandvig gegründet und 1904 auf die Anhöhe Maihaugen (Maihügel) versetzt. Hier kann man über 200 Gebäude sehen.

Vereinzelt stehen Damen in den Häusern und beantworten gern Fragen. Englisch ist hier kein Problem, die meisten können es fließen d.

Ebenso kann man das Sommerhaus der Eltern von Königin Sonja besichtigen. Was soll ich sagen: die Toilette war auch aus Porzellan und das Waschbecken war nicht aus Gold

Bei den nächsten Häusern meinte Sara, dass dort bestimmt die Hobbits gewohnt haben, da diese so winzig sind.

Zum Schluss konnte man noch es was geschichtliches zur Post in Norwegen lernen.

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende.

Museumsinsel und Holmenkollen

Heute ging es nochmal auf die Museumsinsel, da wo schon das norwegische Volksmuseum war.

Als erstes besuchten wir das „Fram“ Museum. Das Museum gibt es seit 1936 und zeigt die Geschichte der norwegischen Polarforschungsreisen. Man kann zwei Polarschiffe besichtigen. Das Hauptschiff die „Fram“ gibt dem Museum den Namen.

Bevor wird die Besichtigung gestartet haben, wurden wir in einen kleinen Dokufilm informiert, wie die Polarforschung in Norwegen sich entwickelt hat. Das Gute war, man hatte einen Kopfhörer und konnte seine Sprache einstellen.

Der Polarforscher Fridtjof Nansen gab den Auftrag zum Bau des Schiffes. Das Schiff wurde 1892 so gebaut, dass es durch Packeis driften konnte und gut wärmegedämmt war. Es gab drei Forschungsfahrten mit der Fram.

Das war der Polarforscher Nansen. Leider ist das Foto etwas unscharf und lächeln wollte er auch nicht.

Das andere Polarschiff ist die „Gjoa“. Es ist das erste Schiff was die Nordwestpassage bewältigte. Dies gelang dem Polarforscher Roald Amundsen mit seiner sechs Mann Besatzung 1906, nach einer einer über dreijährigen Reise.

Außerdem wurden viele Utensilien gezeigt, die die Forscher mithatten.

Das zweite Museum war das Schifffahrtsmuseum.

An welchen Film erinnert euch das nächste Foto? Hinweis „Weil jeder Tag zählt“

Eine tolle Spielecke gab es für große und kleine Kids.

Ein paar Boote gab es natürlich auch.

Nach soviel Seefahrt haben wir ein kleines Picknick am Oslofjord gemacht.

Die Spatzen haben sich über unsere Krümel riesig gefreut und es kamen immer mehr.

Doch mit einem Mal sind sie in den Busch über uns geflogen. Und bevor Denny seinen Satz „Achtung weg hier, gleich schei… die“ zu Ende gesprochen hat, hatte Nadine schon den ersten Treffer und Lacher auf ihrer Seite.

Also bei den restlichen Fotos bitte den Fleck nicht beachten. Danke ☺️

Nun ging es noch zum „Kon-Tiki“ Museum. Hier wird die Geschichte von Thor Heyerdahl erzählt. Im Jahr 1947 überquerte er den Pazifik mit einem Floß aus Balsaholz.

Das gleiche machte er noch mit Schilfbooten.

Nach drei Museen hatten wir noch nicht genug. Jetzt ging es noch zum Holmenkollen. Ihr kennt ihn aus dem Wintersport: Skispringen und Biathlon

Respekt an alle Skispringer. Wir waren bis hier und es war schon hoch.

Das Biathlon-Stadion ist direkt nebenan.

Außerdem gibt es hier eine 6 1/2 Meter hohe Skulptur, den Holmentroll. Dieser guckt direkt auf die Schanze.

Das waren unsere Tage in Oslo. Morgen geht es weiter.

Wir erkunden Oslo

Die letzten zwei Tage waren sehr aufregend. Vorab uns geht es gut 😀

Der Tag gestern startete mit einer Nachricht, dass mein Antibiotikum, was ich Freitag noch in Deutschland erhalten habe, nicht anschlägt. Wir sollten im Laufe des Tages ein neues erhalten und damit hier zur Apotheke gehen.

Nach dem Frühstück sind wir dann aber erst einmal ins norwegische Volksmuseum gefahren. Gleich zu Beginn gab es einen alten norwegischen Tanz und alte Volksmusik.

Danach haben wir viele alte Häuser erkundet, welche sehr gut gepflegt waren.

Diese Frau hat vor Ort auf dem alten Ofen gekocht. Sie meinte für die Kinder, wenn diese aus der Schule kommen. So richtig konnten wir es nicht deuten. Lebt sie dort wirklich?

Auf einem großen Platz konnte man viele tolle Spiele machen.

Im Holz stapeln waren Sara und Denny super.

Als Highlight gab es zum Schluss eine tolle Stabkirche.

Nach diesem tollen Erlebnis sind wir zur Apotheke und wollten das Rezept einlösen. Grundsätzlich ist dies hier möglich, doch in Norwegen gibt es das Medikament nicht. Wir sollten also das Rezept beim Arzt vor Ort umschreiben lassen.

Also ab in die medizinische Notfallambulance. Hier bekommt man eine Nummer und muss warten.

Nach 45 Minuten durfte ich in Kabine drei und freute mich schon, dass es zügig ging. Doch leider war die Dame eine Medizinstudentin, die nur alles aufgenommen hat und dann zu mir sagte: Folgen sie der roten Linie bis ins Wartezimmer. Dort saß ich dann und sah viele kommen und gehen. Wohl bemerkt es war Nachmittags. Die anderen hätten zum Hausarzt gehen können. Aber da bekommt man bei einigen nicht so schnell einen Termin. Also kommen alle in die Ambulance.

Gegen 19 Uhr kam dann eine Ansage, dass er sehr sehr lange dauern kann. Gegen 21 Uhr waren meine Nerven am Tiefpunkt. Denny kam dann als seelische Unterstützung. Ich wollte vorher nicht, dass Sara und Denny da ewig mit warten mussten. Kurz nach zehn durften wir dann endlich zur Ärztin. Dieser hab ich wieder alles erzählt und ich hab ihr auch den Befund vom Arzt und das Rezept gezeigt. Sie hat sich alles notiert und war dann weg. Kam wieder und schaute nochmal auf den Befund. Notierte sich nochmal was und war wieder weg. Wie saßen da und warteten.

Nach 25 Minuten kam sie wieder und sagte uns, dass sie jetzt ein Medikament für mich hätten. Ausdrucken ging leider nicht. Also schrieb sie es per Hand. Würde in Deutschland nie funktionieren.

Damit ab zur Apotheke, die war direkt neben an und ist rund um die Uhr geöffnet. Dort hat man wieder einer Nummer gezogen. Das ging aber zügig. Doch was dann kam, war unglaublich. Sie holte das Medikament, guckte in die Packung und legt sie wieder weg. Man die nächste Packung. Holte die Tabletten raus und hat sie mir zugeschnitten und in ein Tütchen gelegt. Man bekommt keine Verpackung mit. Das sieht dann so aus.

Egal, Medikament bekommen und ab zur Unterkunft. Es war schließlich schon 23 Uhr.

Heute morgen haben wir dann etwas länger geschlafen und dann ging es in die Stadt. Als erstes zum Königlichen Schloss.

Dort erhielten wir dann einen Anruf von meinem Arzt in Deutschland. Ihm hatten wir mitgeteilt, welches Medikament verschrieben wurde. Ich darf es nehmen. Gibt es in Deutschland zwar nicht, würde aber zu meinem Befund passen. Also Daumen drücken das jetzt alles klappt.

Im Schloss drin waren nicht. Wir sind etwas durch den Schlosspark gelaufen und konnten uns die Wachablösung anschauen. Das war schon sehr interessant. Sehr junge Männer und Frauen.

An einem Teil des Parkes waren Skulpturen. Kinder einer sechsten Klasse hatten Bilder gezeichnet und daraus wurden Skulpturen angefertigt.

Dann ging es zum Hafen. Hier haben wir alle Touristen gefunden, die wir bisher nicht vermisst hatten. Es war voll. Zu mal auch ein Schiff der Aida im Hafen stand.

Nach einer längeren Mittagspause ging es weiter zur Shoppingmeile. Das Gebäude des norwegischen Parlaments ist sehr schön.

In der Shoppingmeile waren viele Künstler zu hören und zu sehen. Wir waren von diesem Künstler beeindruckt.

Das nächste Ziel war der botanische Garten. Doch vorher gab es für Sara etwas Süßes.

Und sie hat die Riesige Zuckerwatte geschafft. Im botanischen Garten war es sehr ruhig. Und es war eine sehr gepflegte Anlage. Generell gibt es in Oslo viele Parks, also viel grün.

Und nun noch die Auflösung zu dem Frühstück beim Bäcker. Es waren knapp 50 Euro die wir bezahlt haben.

Unterwegs nach Oslo

Normaler Weise starten wir den Tag mit einem Frühstück. Doch heute nicht. Denn wir hatten ja noch nicht eingekauft.

Nachdem wir alles ins Auto gepackt hatten, sind wir zum Zentrum von Kristiansand gefahren. Obwohl wir alle Hunger hatten, war der erste Laden kein Bäcker, nein, es war ein Buchladen. Und wer jetzt denkt – wieso geht ihr da rein, ihr könnt doch eh kein norwegisch – der hat recht. Aber es gab auch englische Bücher und teilweise mit richtig schönem Cover.

Und tatsächlich gibt es auch Harry Potter auf norwegisch. Kein Angst, haben wir stehen gelassen.

Dann aber ging es zum Bäcker und wir konnten unseren Hunger stillen. Das Foto dazu gibt es am Ende mit einer Schätzfrage.

Nun aber auf nach Oslo, zu unserem nächsten Ziel. Unterwegs haben wir viel Wasser, viele Tunnel und viel Natur gesehen.

Auch durch einen niedlichen Ort sind wir gefahren, wo alle Häuser gleich aussehen.

In Oslo angekommen sind wir im ehemaligen Arbeiterviertel „Grünerlokka“ untergebracht. Am Abend haben wir die Gegend etwas erkundet. Hier gibt es eine große Kunstschule mit einem schönen Park und vielen Brücken.

Wir hoffen ihr seit gut in die Woche gestartet. Hier das Foto vom Frühstück. Schreibt doch mal in die Kommentare was wir insgesamt bezahlt haben für: einen Kaffee, einen Latte Macchiato, einen Saft, zwei Stückchen, ein Krabbenbrötchen und ein Wrap mit Hühnchen. Wir freuen uns auf eure Antworten.

Ankunft in Norwegen 🇳🇴

Heute haben wir Deutschland verlassen und sind durch Dänemark gereist bis nach Hirtshals. Von hier ging die Fähre nach Kristiansand.

Gegen 20 Uhr haben wir dann die Fähre in Kristiansand verlassen.

Die erste Nacht in Norwegen verbringen wir hier. Die Unterkunft ist nur eine paar Minuten vom Hafen entfernt und liegt auf einem kleinen Berg. Wir haben einen tollen Blick auf die Stadt.

Direkt neben der Unterkunft gibt es eine tolle Sitzgelegenheit. Schaut selbst.

Wir wünschen allen einen schönen Sonntagabend.

Letzter Tag in Deutschland

Wir sind heute morgen pünktlich in den Urlaub gestartet.

Doch drehen wir die Uhr 24 Stunden zurück. Nachdem wir gestern Abend das Auto beladen und uns bei den Nachbarn verabschiedet hatten, wollten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Doch leider wurde da nichts draus. Denn der Heizungskeller stand unter Wasser. Denny rief dann schnell unseren Heizungsmonteur an. Dieser konnte nicht vorbei kommen, denn er ist schon im wohlverdienten Urlaub. Er gab Denny Tipps wo und wie und was er machen soll und die undichte Stelle wurde gefunden. Anschließend wurde der Keller getrocknet. Nach diesem Schreck ging es dann ins Bett.

Gegen halb sieben heute Morgen ging es dann los. Die ersten Stunden waren super – die Autobahn war leer. Doch irgendwann kamen alle anderen Urlauber dazu. Und so hat es fast 10 Stunden gedauert bis wir an unserem ersten Ziel in der Nähe von Flensburg waren.

Hier wurden wir herzlich begrüßt. Sara und Nadine erkundeten kurz die Gegend während Denny sich von der langen Fahrt ausruhte.

Da wir wissen, dass Essen gehen in Norwegen teuer ist, haben wir dass heute nochmal gemacht. Die Empfehlung kam von unserem Vermieter und es war ein super Tipp – direkt am Hafen

Zum Aufwärmen gab es eine Tomatensuppe mit Krabben.

Als Hauptgericht hatte jeder etwas mit Fisch.

Danach gab es einen kleinen Verdauungsspaziergang an der Flensburger Förde.

Bis Morgen

Die letzten Tage

Unsere Rückreise ist beendet. Wir sind wieder in Deutschland. Hier ein kleiner Rückblick der letzten zwei Tage.

Am Donnerstag sind wir mit dem Auto Richtung Litauen gefahren. Wir starteten gegen halb neun. Die Straßen waren wie immer leer. So sind wir gut von Estland nach Lettland und von Lettland nach Litauen gekommen. Grenzkontrollen hatten wir keine.

In Litauen haben wir nach am Berg der Kreuze angehalten. Denny hat im Auto Energie getankt und Sara und Nadine sind zu den Kreuzen gelaufen. Dieses Mal waren weniger Besucher dort. Es war wieder sehr beeindruckend. Es sind Tausende von Kreuzen.

Dann ging es weiter nach Klaipeda zum Hafen. Denn die Rückfahrt fand mit der Fähre statt. Bis zum Check In hatten wir noch 1 1/2 Stunden Zeit. Nachdem Check-In warteten wir noch eine Gute Stunde. Gehen 20:30 durften wir dann aufs Schiff. Es war eine spannende Angelegenheit. Wir wissen aber eines. Das Nächste Mal sind wir nicht ganz so zeitig da.

Um 21 Uhr gab es dann Abendessen vom Buffet. Man durfte sich nicht selber nehmen, sondern es wurde aufgemacht, was man wollte. Nur das „Stop“ kannte man nicht. Und so ist jeder gefühlt mit vier bis fünf Tellern an den Tisch.

Anschließend haben wir das Schiff etwas erkundet.

Übrigens das war unsere Kabine.

Hier ein Weg zur Kabine. Es war wie im Labyrinth.

Sara hatte später mit etwas Unwohlsein zu kämpfen. Dank Reisetabletten ging es aber und sie konnte gut schlafen.

Nächsten Tag, Freitag, ging die Reise bis 17 Uhr weiter. Dann waren wir in Kiel. Die Geparkte Autos und LKWs waren sehr spannend eingeparkt. Die Ausfahrt war dann noch spannender.

Gegen halb sechs starteten wir die Heimreise. Nachts um halb eins waren wir dann daheim. Schnell alles aus dem Auto raus und ab ins Bett.

Es war ein sehr schöner Urlaub. Mit sehr abwechslungsreichen Erlebnissen. Wir werden nochmal für uns alles Revue passieren und planen schon gedanklich den nächsten Sommerurlaub.

Danke dir ihr alle mitgelesen habt.

Estland du bist toll

Heute hieß es Vorbereitungen treffen für die Rückfahrt, d.h. Koffer und Reisetaschen umpacken, packen. Alles muss ja wieder mit.

Unser Fazit zu Estland: Das Land ist auf jeden Fall eine Reise wert. Hier ist alles so schön natürlich, die Leute sind freundlich und hilfsbereit. Einmal wurden wir im Supermarkt an der Eistheke von einem Esten auf Deutsch angesprochen, ob er uns ein Eis empfehlen darf. Ein anderes Mal standen wir vor dem Fleischregal und jemand hat uns angesprochen, ob er uns die Sorten erklären soll.

Überall hat man sich gefreut, wenn sie gehört haben, dass wir aus Deutschland kommen. Alle waren immer bemüht für uns das Beste zu tun.

Essen gehen kann man hier auch noch super günstig. Dagegen ist der Lebensmitteleinkauf teurer wie bei uns. Die Supermärkte sind hier immer sauber und alles ist ordentlich sortiert. Manchmal eine richtige Reizüberflutung.

Hier gibt es auch arm und reich. Aber keiner bettelt oder wird aufdringlich. Wir hatten zu keiner Zeit Angst oder Bedenken, um uns oder unsere Sachen.

Vieles kann man hier noch kostenlos machen: z.B. Moorwanderungen, einige Ruinen, Kletteranlagen für Kinder. Da wo man Eintritt bezahlt, gibt es immer ein Familienticket. Einfach toll.

Der Weg hier hoch ist natürlich sehr weit. Wir werden aber wieder kommen. Mal schauen, ob wir dann mal fliegen und uns ein Mietauto nehmen oder doch wieder mit dem eigenen Auto herfahren.

In Estland ist alles digitalisiert. Das Einreiseformular oder die Fähren konnte man online ausfüllen bzw. buchen. Auch hat jeder Einwohner das Recht auf W-LAN.

Heute sind wir nach dem Packen Essen gefahren. Es war in einer Kegelbahn. Das haben wir erst später gesehen. Das Essen war mega, wenn es sowas im einer Bowlingbahn bei uns geben würde, wäre es spitze. Die Kegelbahn war eigentlich zu. Für uns haben sie die Bahn aber angemacht und so konnte wir eine Stunde Kegeln.

Von unserem See vorm Haus haben wir uns dann am Abend schon verabschiedet.

Gute Nacht euch allen

Tartu

Am Dienstag ging es in die Universitätsstadt Tartu. Tartu ist die zweitgrößte Stadt in Estland nach der Hauptstadt Tallin.

Vor dem Rathaus findet derzeit ein Freilichtkino statt. Ein Woche lang werden Liebesfilme gezeigt. Die Bestuhlung ist Corona conform. Zwischen jedem Pärchen ist immer ein Lücke.

Über den Marktplatz soll man sein Fahrrad schieben, darauf weist ein Schild hin. Warum das eine Katze darstellt, haben wir nicht heraus gefunden.

Anschließend ging es zum Dom von Tartu. Der Dom ist ein Wahrzeichen von Tartu. Heute ist ein Teil eine Ruine und ein Teil ist renoviert. Im renovierten Teil ist das Geschichtsmuseum der Universität drin.

Im Museum hängen u.a. Porträts der Rektoren der Uni, eine riesige Bibliothek kann man sehen und auch einen kleinen Raum zum ausprobieren für Kids gibt es.

In der Weißen Halle kann man mit einer virtuellen Brille sehen, wie es wahrscheinlich im Dom ausgesehen hat.

In der Bibliothek haben wir doch tatsächlich Harry Potters erstes Zimmer aus dem Teil Harry Potter und der Stein der Weisen gefunden.

Ein Blick in die Bibliothek

Auch deutsche Bücher standen hier

Im Experimente-Raum sollte man unter anderem den richtigen Kreislauf finden, damit eines von fünf Geräten funktioniert.

In diesem Museum gibt es auch den ältesten Fahrstuhl von Tartu um dieser funktioniert auch noch.

Anschließend ging es ins KGB-Museum bzw. ins KGB-Gefängnis. Das war klein aber hatte es in sich. Es war ein einem ganz normalen Wohnhaus unten im Keller. Alle Räume waren ohne Fenster. Die Dame an der Kasse hat ihre Rolle auch gut gespielt oder war es nicht mehr gespielt, weil sie jeden Tag in diesem Verlies saß?

Es war eine schmaler Flur und links und rechts waren Zellen. An den Türen sah man das Guckloch und die Futterluke.

Am Ende des Flurs stand eine uniformierte Figur. Sie war der Wächter der Zelle mit den vier Betten. Wenn man ihm zu nahe kam ging er an zu reden und man hörte den Herzschlag der gefangen. Zwischendrin wurden Türen geschlossen, man hörte jemand schreien und dann …..

….dann folgte ein gezielter Schuss und es war still. Wir wissen nicht ob es nachgespielt war oder eine Originalaufnahme. Das würde wir den Esten auch zutrauen.

Neben dem Vierbettzimmer gab es eine Isolationszelle. Mit einem Hinweisschild was der Gefangene an Essen und trinken bekam. 5-10 Tage war man hier eingesperrt auf 0,8 qm. Man bekam immer im Wechsel: am ersten Tag 500 ml Wasser, am zweiten Tag 500 ml Wasser und am dritten Tag Suppe und Brot

Dann gab es da noch das Verhörzimmer mit dem Stuhl, wo man gefesselt wurde. In der Vitrine lagen dann Instrumente, die man beim Verhör einsetzte und Pistolen waren ausgestellt.

Es war schaurig.

Danach hatten wir gegen 15 Uhr einen Termin in Tartu. Sara musste zum PCR-Test, denn Donnerstag beginnt die Rückreise. Das Labor wo wir waren, war super, die Leite waren alle freundlich und Sara durfte sich aussuchen, ob sie Gurgeln möchte oder den Test in der Nase. Sie hat sich fürs Gurgeln entschieden.

Anschließend ging es wieder in die Stadt. Tartu macht jedes Jahr für 4 Wochen zwei Hauptstraßen dicht und es finden dort Attraktionen für Kinder, aber auch Erwachsene statt.

Den Botanischen Garten haben wir uns auch angeschaut. Der Garten war sehr gepflegt.

Im Rosengarten gab es unter anderem auch Rosen aus Deutschland, die haben aber alle nicht geblüht.

Auch eine Sara Rose gab es.

Wir lassen uns vom….

….Regen nicht den Tag verderben. Heute war ein richtiger Regentag. Daher hieß es erstmal: ausschlafen. Und statt Mittagessen gab es dann halt Frühstück um 12 Uhr.

Wir suchten uns dann ein Besichtigungsort im Trockenen und fanden ein Schloss – das Schliss Sangaste. Das ursprüngliche Schloss stammt aus dem 16 Jh. so wie es jetzt aussieht, wurde es 1879-1883 erbaut. Von außen sieht es toll aus. Innen ist es auf der einen Seite ein Hotel und auf der anderen Seite ein Hostel.

Wie vieles hier in Estland wird auch dieses tolle Gebäude nicht gepflegt. Sie könnten soviel daraus machen.

Die Bibliothek haben Sara und Denny für eine Runde Schach genutzt. Das stand auf dem Tisch und es war kein Schild da: bitte nicht berühren.

Interessant war sich der Spiegel auf der Besuchertoilette.

Mitten im nächsten Ort haben wir dann Sandskulpturen entdeckt. Spannend ist, dass in der Mitte dieser Skulpturen die Kinder im Sand buddeln können.

Auch der Sperrwerfer Magnus Kirt, der Dritter bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin wurde, ist hier dargestellt.

Dann ging es zur Ruine der Ordensburg Helme. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Eine Legende erzählt über ein schuldloses Mädchen, das zur Befestigung der Burg dort eingemauert wurde. Ob in den Geschichten des alten Volkes auch eine Spur von Wahrheit ist, muss jeder selbst entscheiden. Im Laufe der Zeiten haben in der Burg Deutsche, Russen, Litauer und Schweden geherrscht, die die Burg in 1658 auch vernichteten.
Gut zu wissen: * Im Tal unter der Burg sprudelt die sog. Arztquelle, deren Wasser als Heilmittel gegen sieben Krankheiten helfen soll. (Quelle: http://www.visitestonia.com)

Das ist übrigens die Heilquelle.

Dann gibt es hier noch ein Eingang zu einer Höhle. Früher hat man sich hier drinnen versteckt. Insgesamt gab es mal 20 Räume und eine Wegstrecke der Höhlen von 200 Metern.

Ein Gedenktafel, die an das erste Denkmal von Friedrich Schiller erinnert, haben wir im Gebüsch noch entdeckt.

Einblick in eine schreckliche Zeit und wir reisen weiter

Die erste Nacht im Baumhaus war sehr durchwachsen. Das kalte Wasser hat aber den Kreislauf in Gang gebracht.

Das Frühstück gab es teilweise vom Grill und an der frischen Luft schmeckt es auch gleich besser. So konnte der Sonntag starten.

Danach wollten wir etwas die Gegend erkunden. Auf dem Weg zum Leuchtturm, unserem ersten Ziel entdeckten wir am Straßenrand alte Bunker aus dem Krieg. Doch nur mit Handylicht konnten wir nicht viel sehen. Also ging es weiter zum Leuchtturm.

Ein Mahnmal erinnert an das Schiffsunglück von 1994 und soll der damals Verstorbenen gedenken. Wenn es sehr windig ist, bewegt sich die Glocke und läutet.

Anschließend ging es in ein Militär Museum. Der Besitzer hat alles im Original. Es wurde nichts verschönert oder hergerichtet. Das einzige was er gut verschlossen hat und doppelt gesichert ist, ist eine Kalaschnikow. Wir vermuten, dass sie noch voll funktionstüchtig ist.

Nach einem kurzen Stopp am Baumhaus ging es nochmal zu den Bunkern, denn wir haben uns Taschenlampen geholt.

Ein Raum mit Betten

Hier wurde Munition gelagert

Es war sehr schaurig

Den restlichen Sonntag haben wir dann im Baumhaus verbracht.

Montag früh hieß es Abschied nehmen von Hiiumaa und es ging mit der Fähre aufs Festland.

Eine 3stündige Autofahrt lag vor uns. Viele einsame Straßen und links und rechts nur Wald und Wiesen.

Am frühen Abend haben wir dann unsere letzte Unterkunft erreicht. Ein kleines Häuschen auf einem Campingplatz mit Seeblick.

Auf dem Weg zum Einkaufen meckerte dann das Auto, dass es mit Öl gefüttert werden möchte. Dem kamen wie natürlich nach.

Am Abend haben wir einen fantastischen Sonnenuntergang gesehen.

Tahkuna – Übernachtung mal anders

Seit Freitag-Nachmittag haben wir eine neue Unterkunft. Doch bevor wir die Unterkunft beziehen konnte, musste die Zeit überbrückt werden und was liegt da näher sich sportlich zu betätigen und zwar mit Frisbee-Golf.

Hier gibt es mitten im Wald eine Anlage für Frisbee- Golf. Das einzige was man benötigt sind die Frisbees 🥏. Jeder braucht eine. Also haben wir uns auf die Suche gemacht. Denny hat noch zwei alte Herren angesprochen. Diese konnten jedoch kein Wort Englisch, malten aber den Weg in den Sand auf. Naja das war dann doch eine Irrfahrt. Aber wir haben im dritten Laden, mehr gibt es hier im Norden der Insel nicht, unsere Frisbees bekommen. Es konnte losgehen.

Ziel ist es, wie beim richtigen Golf, die wenigsten Würfe zu haben. An jedem Korb wurde die Wurfanzahl angezeigt.

Treffen sollte man dann diese Körbe.

Die Wurfanzahl war für uns unmöglich zu erreichen. Wir brauchten teilweise das dreifache und dann standen da ja noch die Bäume im Weg. Beim Geräusche-Raten: Frisbee gegen Baum sind wir jetzt super. 👍🏻

Wir haben es bis Korb 10 geschafft, dann hat der Regen seinen Einsatz gehabt.

Nach dem Mittagessen waren wir dann mit Sergej verabredet, der uns zu unserer Unterkunft begleitete. Diese liegt direkt im Wald, keine Nachbarn, kein Straßenlärm. Nur wir und der Wald (und die Mücken). Seht selbst 😃

Das ist unsere Küche.

Der Essbereich mit Herd.

Der Balkon oder die Dachterrasse

Der Schlaf- und Wohnbereich

So was fehlt jetzt noch. Natürlich, das Badezimmer. Also ein Zimmer war es nicht, eher ein Hygienebereich.

Die Toilette mit tollem Ausblick. Denny wurde dort sogar von einem Fuchs beobachtet.

Dann die Dusche. Wenn man Warmwasser haben wollte, musste man brav aufessen, dass die Sonne scheint und mit ein bissl Solar, dann das Wasser warm wurde. Obwohl wir alles dafür getan haben, war das duschen eine Erfrischung. Und wer sich schonmal mit Quellwasser gewaschen hat, weiß wie kalt das Wasser ist ….brrrrrr

Achja auffüllen mussten wir das Wasser natürlich auch.

Einen Chillbereich hatten wir auch.

Ihr seht so ein Baumhaus bietet viele Möglichkeiten. Und romantisch kann man es sich hier auch machen.

Zum Abwaschen benötigten wir ja auch Wasser, das war natürlich das frische Quellwasser. Den coolen Eimer 🪣 zum holen gab es dafür auch.

So das war unser Baumhausführung. Wer Fragen hat, darf sie gern stellen. Wir können euch das Baumhaus sehr empfehlen. Es ist ein Erlebnis. Übrigens geht der Strom derzeit nicht und W-LAN gibt es auch nicht.

Am Abend haben wir Gesellschaftsspiele gespielt und es gab Abendessen vom Grill.

Bevor es ins Bett ging gab es noch eine Gute Nacht Geschichte.

Und wer nachts auf Toilette musste, musste sich anziehen, Hagrids Lampe nehmen, die Treppe runter und ein kleines Stück durch den Wald.

Landzunge, Ungern-Sternberg, Wolle und Kleines Felsenmeer

Sääretirp, so heißt die Landzunge die ca 2,5 km ins Meer rein geht. Und diese Landzunge sind wir bis zum Ende gelaufen. Hinzu war es sehr bewölkt und windig, zurück hat es die Sonne gut mit uns gemeint.

Unterwegs hat jeder einen Steinturm gebaut. Während Architekt Nadine schon fertig ist, bauen die Architekten Denny und Sara noch.

Auf dem Rückweg haben wir nach Fossilen gesucht. Und Sara, unsere Schatzsucherin, hat mit ihren Adleraugen Fossilien in Form von Abdrücken und Versteinerungen gefunden.

Nach kurzer Pause ging es dann zu einer Wollverarbeitungs- Familie. Die Maschinen sind fast 100 Jahre alt. Die Fabrik wurde 1987 stillgelegt. Die Familie hat die Fabrik wieder in Betrieb genommen und die Maschinen laufen täglich.

Als erstes benötigt man Schafe.

Von den Schaafen bekommt man die Wolle.

Dann geht die wollen in mehrer Maschinen zum „Kämmen“

Zu guter letzt wird das Wollgarn auf die Spule gewickelt.

Nach der Fabrik ging es zu einem alten Gutshof. Hier freute man sich wieder riesig Deutsche Besucher zu haben und man war sehr bemüht uns einiges zu erklären.

In dem Gutshof ist jetzt eine Berufsschule. Und während man sich das Gebäude und die Räume anguckt, steht man auf einmal mitten im Lehrerzimmer und in den Klassenräumen.

Von 1796 bis 1909 lebte hier die Familie Ungern-Sternberg. Sehr ungewöhnlich dieser Doppelname, finden wir. Kaufmann Baron Otto Reinhold von Ungern-Sternberg kaufte den Gutshof dem verarmten Vorbesitzer ab. Sein Ruf war zweifelhaft. Er wurde 1802 wegen Mordes nach Sibirien deportiert. Seine Nachfahren lebten bis 1909 dort weiter. Der letzte Ungern-Sternberg verstarb ohne Erben.

Seit 1918 wird der Gutshof als Schule benutzt.

Eine kleine Legende gibt es noch zu folgender Tür, die eigentlich zu einem Kleiderschrank gehört, aber eine Geheimtür war.

~~~ THE LEGEND OF NIGHT CAP geht so: Wenn der Gutsherr seine Dame besuchen wollte, benutzte er die Geheimtür im Kleiderschrank. Bevor er eintrat, warf er seine Nachtmütze ins Zimmer. Wenn die Dame die Mütze aufhob und auf den Tisch legte, bedeutete dies, dass sie ihn für der Nacht begrüßen würde. Wenn die Dame Kopfschmerzen hatte oder einfach keine Lust hatte, warf sie ihrem Mann die Mütze zurück und er musste den Besuch abbrechen und in sein Quartier zurückkehren.

Ein großen Park und einen Gemüsegarten gibt es zu dem Gutshof auch noch.

Kurz vor unserer Unterkunft gibt es in einem Waldstück riesige Felsbrocken zu sehen. Da haben wir natürlich kurz angehalten.

Auf zu neuen Ufern

Mit gepackten Koffern ging es heute zum nächsten Fährhafen. Dort angekommen hatten wir noch Zeit, um uns die Füße zu vertreten.

Heute durften wir als erstes auf die Fähre fahren. Das war auch gut so. Denn es passen ca 30 PKWs auf das Schiff drauf.

Die Überfahrt hat etwas mehr als eine Stunde gedauert. Genug Zeit, um die Sonne auf Deck zu genießen.

Dann konnte man das Ufer sichten. Wir haben Hiiumaa erreicht. Hiiumaa ist die zweitgrößte Insel von Estland und hat ca 11.000 Einwohner.

Als erstes besichtigten wir gleich im Fährhafen ein kleines Museum.

Dann hatten wir ca 44 km vor uns bis zur nächsten Unterkunft. Also los. Doch nach wenigen Kilometern schon das nächste Highlight: ein Kletterparcours für Kids. Die Einheimischen machen es wie folgt: Direkt neben dem Parcours ist ein Lebensmittelmarkt. Die Erwachsenen gehen einkaufen und die Kinder klettern. Wir haben das mehrfach beobachtet.

Nachdem Sara alles easy peasy gemeistert hat, ging es weiter bis zu einer Mühle mit einer Doppelschaukel in einer tollen landschaftlichen Gegend.

Nachdem wir dann endlich unser Appartement erreicht hatten, sind wir erstmal verspätetes Mittagessen oder frühes Abendessen gegangen (es war 17 Uhr). Anschließend haben wir uns was sehr kurioses zum angucken ausgesucht.

Ein Mann namens Alliksoo hat mit 17 Jahren( 1978) beschlossen Turmbauer zu werden. Er schnappte sich Holz und Nägel und legt los. Sein erster Turm stand 10 Jahre, dann musste er aufgrund gefährlicher Bedingungen abgerissen werden. Ebenso sein zweiter Turm den er an der gleichen Stelle baute.

Seinen dritten Turm plante er mit Recherchen aus dem Internet. Es sollte ein Nachbau des Eifelturms sein im Maßstab 1:10. Diesen Turm stellte er 2007 fertig. Er ist 31 Meter hoch und die Besucher sollen die Ostsee und Hiiumaa sehen können. Die estnische Regierung forderte ihn auf den gefährlichen Turm abzubauen. Doch er lockt jährlich bis zu 30.000 Besucher an.

Wir waren nicht drauf und waren hinterher entsetzt wie Leute da rauf gehen können: denn es war nur normales Holz und Nägel

Ein Schaukel war auch an dem Turm befestigt.

Auf dem Gelände gab es noch mehr kuriose Sachen für Kinder zum klettern, rutschen oder Ähnliches, die in Deutschland alle nicht durch den TÜV gekommen wären.

Auf dem Rückweg haben wir einen Schuppen aus Skiern entdeckt.

Gegenüber unserer Unterkunft befindet sich eine Quelle mit Frischwasser. Hier halten immerzu die Einheimischen an und füllen ihre Wasserkanister auf. Das Wasser ist geprüft und von hoher Qualität.

Ruhetag

Heute haben wir nochmal Zeit im und am Haus verbracht. Heute war auch der erste Tag, wo es wieder geregnet hat. Ab jetzt wird das Wetter sehr wechselhaft sein. So wie wir es von Estland kennen.

Mittags waren wir dann Fisch essen und eine kleine Runde spazieren.

Am frühen Abend haben wir dann Gesellschaftsspiele gespielt.

Da unsere Sara nicht geimpft ist, haben wir heute mal einen Selbsttest gemacht.

Quer über die Insel

Heute haben wir uns drei kleine Ziele ausgesucht. Und das ganze am heißesten Tag – 29 Grad (gefühlt aber heißer) .

Als erstes ging es zu den Klippen von Panga. Die Bilder sprechen für sich.

An dem anliegenden kleinen Park gab es tolle Kletterbäume für unsere Sara.

Erstaunlicher Weise fliegen die Schmetterlinge hier nicht weg, wenn man zu nah ran kommt. Wir waren auch nicht im Schmetterlingspark, sondern wirklich freier Wildbahn.

Man konnte auch an einer Stelle mit einem Seil die Klippen hinunter. Was meint ihr, waren meine zwei unten?

Anschließend ging es zum Windmühlenpark. Hier stehen vier Bockwindmühlen und eine Holländische Mühle. Hier standen 1925 noch neun Mühlen, da der Ort etwas höher liegt und es immer viel Wind gab.

Uns zu guter letzt ging unser Ausflug zu einem Meteoritenkrater. Experten aus unterschiedlichen Ländern schätzen das Alter des Kraters auf 3000 Jahre.

Nach soviel Sightseeing ging es dann an den Strand zum Abkühlen. Wir hatten fast einen Strandabschnitt für uns.

Tag der offenen Farmen

Heute war auf Saaremaa der „ Tag der offenen Farmen“. Das heißt man kann zu den Leuten aufs Grundstück und sich ihre Tiere und Maschinen anschauen. Insgesamt haben 30 Familien von der Insel mitgemacht, diese konnte man auf einer Karte sehen.

Wir hatten uns für Nummer 4 und 5 entschieden, eine kleine Bierbrauerei und ein Café. Da man keine richtige Adresse hatte, fuhr man einfach in den Ort. Und dann gab es kleine rote Schilder, die daraufhin wiesen, dass dort ein offener Hof ist.

Spontan haben wir auf dem Weg noch die Nr 2 entdeckt: einen Hof mit vielen Kühen und landwirtschaftlichen Maschinen. Leider war der Hof ein John Deere Fan, aber einen roten Traktor gab es.

Danach ging es zu einer Familie die Bier braut. Ein Führung war leider nicht möglich, da diese auf Estnisch war. Zum probieren haben wir uns aber drei unterschiedliche Flaschen mitgenommen: klassisch, ein Sommerbier und ein Schwarzbier.

Diese Familie hatte einiges für Kinder zur Verfügung gestellt und man konnte sich die selbstgebaute Sauna und die Gartenküche anschauen.

Anschließend ging es zu dem kleinen Café, wo es selbstgebackenen Kuchen gab. Die Gläser mit den getrockneten Früchten konnte man leider nicht kaufen. Wir hätten gern getrocknete Erdbeeren genommen.

Durch Zufall haben wir noch einen Hof entdeckt. Hier wurde auch privat Bier gebraut. Der Besitzer war sehr nett und wir durften das Bier probiere. Er hat sich sehr gefreut Besucher aus Deutschland zu haben.

Das nächste Ziel war kein Hof mehr sondern die Festung und Burg Kuressaare . Es gab u.a. eine geschichtliche Abteilung, eine Naturabteilung, eine Archeologische Abteilung. Es war zwar alles in englisch beschrieben , aber alles haben wir dann auch nicht verstanden. Aus Zeiten des Krieges gab es ein paar deutsche Schriftstücke und in der Kapelle hing ein Altar mit deutscher Inschrift.

Auf das Dach konnte man auch rauf und den Ausblick genießen.

Sara wollte zwischendrin mit Flohpulver durch den Kamin zum Fuchsbau reisen.Doch dann hat sie den Bankdirektor von Gringotts gesehen und blieb bei uns.

Die Burg ist wirklich beeindruckend und hat noch ein schönes Außengelände.

Am späten Nachmittag ging es dann an den Strand. Wir waren fast allein dort. Kilometer langer Strand und kaum Besucher.

Wandern durch die Ostsee

Heute haben wir eine kleine Wanderung oder eher einen kleinen Spaziergang gemacht. Danach waren wir alle total ko. Aber von vorn.

Estland hat ja viele kleine Inseln und es gibt eine kleine Wanderung von Saaremaa zu drei kleineren Inseln. Und diese Tour haben wir uns für heute ausgesucht.

Startpunkt war an dem Zelt wo der blaue Pfeil hinzeigt. Unsere Route ist dann die gestrichelte Linie.

Doch erstmal mussten wir dorthin kommen. Das Navi rechnete für 45 km über eine Stunde Fahrzeit aus. Der Grund: die Eine Straße wird gerade gebaut und der letzte Weg führt ins nirgendwo.

Hier kann man während der Pausephase die Straße befahren, auch wenn noch gewalzt wird. Eine Walze fuhr direkt hinter uns.

Nun gut, zurück zu unserem Ausflugsziel. Endlich angekommen schnappten wir uns unsere wasserfesten Rucksäcke und zogen unsere Schwimmschuhe an. Denn vorbereitet waren wir, da wir diesen Ausflug im Deutschland schon planten. Nach 200 Metern kam das erste Wasserloch. Das Wasser war warm und in den Schwimmschuhen konnte man super laufen.

Die Landschaft war toll. Man musste sich nur mächtig konzentrieren, dass man auf den Steinen nicht ausrutschte.

Nach einem guten Kilometer kam eine Fahrrinne für Boote 🚤. Hier war das Wasser ca 1- 1,20 Meter tief und es gab eine Strömung. Da wir uns da so konzentrieren mussten, gibt es davon keine Fotos. Wir waren aber gut erfrischt.

Zwischen drin gab es immer mal Landabschnitte, mal befestigt, mal schlammig. Und dann wieder tolles Wasser.

Ab und an stand eine Hinweistafel, damit man gucken konnte, wo man ungefähr ist.

Hier mal ein kleines Video, durch den Matsch.

Dann folgte ein großer Streckenabschnitt, bei dem man sich zwischen Landweg und Wasserweg entscheiden sollte. Wir haben uns für den Wasserweg entschieden. Das folgende Hinweisschild zeigt uns den Weg.

Jetzt folgen ein paar Wasserbilder.

Nach einem Kleinem Picknick und 4,3 km im Wassertreten haben wir uns entschieden wieder zurück zu laufen. Und das war die richtige Entscheidung, denn das Wassertreten war über diese Distanz anstrengend und die Sonne meinte es auch gut mit uns. Es gab nirgendwo Schatten. Es war dennoch sehr beeindruckend. Wir waren nicht die einzigen Touristen die diese Route gelaufen sind. Auf dem Parkplatz im Nirgendwo, standen bei unserer Rückkehr 8 Autos.

Achja, es muss außer Sara noch ein andere Harry Potter Fan dort gewesen sein. Denn wir haben auf dem Rückweg das Zeichen der Heiligtümer des Todes entdeckt.

Allen einen schönen Samstagabend. Wir pflegen jetzt unseren Sonnenbrand.

Saaremaa

Heute früh hieß es Koffer packen, denn die Reise geht weiter. Nun hieß es ab auf die Insel Saaremaa. Doch bevor wir der Insel „ Hallo“ sagen konnten, mussten wir erst mit der Autofähre rüber. Und da begann ein kleines Abenteuer. Das Ticket hatten wir vorab online gebucht. Jedoch gestern haben wir eine Mail erhalten, dass man rechtzeitig da sein soll, da eine Fähre defekt ist und man nicht weiß, ob man an dem Tag auf die Insel kommt, auch wenn man ein Ticket hat.

Also ging es los. Ca. 1,5 km vor dem Fährhafen begann der Stau. Wir waren zeitig da, ungefähr 75 Minuten früher. Also warten. Gegen 11:40 Uhr konnten wir die Ticketkontrolle schon sehen und fragten eine junge Damen, wo wir uns einreihen sollten. Sie wollte uns zurück schicken ans Ende des Staus. Die Logik haben wir nicht verstanden, denn von da kamen wir. Nach einigem hin und her konnten wir das Missverständnis klären, sie dachte, dass wir am Stau vorbei gefahren sind und vordrängeln wollten. Gut, war das auch geklärt. Wir durften zur Ticketkontrolle und dann uns in Bahn 6 einordnen.

Gleich war es 12 Uhr und keine Fähre war in Sicht. Also weiter warten. Irgendwann kam dann eine. Als erstes durften die LKWs von Bahn 7, dann die PKWs von Bahn 1 und die Motorräder, dann nochmal PKWs von Bahn 1 und 2. und dann ………………………………..fuhr die Fähre los.

In der Zwischenzeit kam eine zweite Fähre. Wieder durfte Bahn 7 beginnen, dann Bahn 2 +3, es folgte Bahn 8 und dann die Bahnen 4 + 5. Es war jedes Mal wie ein Krimi, welche Lampe grün aufleuchtet. Die Fähre war schon mega voll. Dann endlich durften ein paar Autos von Bahn 6 noch mit drauf, auch wir. Yippie.

Auf der Fähre durften wir das Auto verlassen. Die Überfahrt hat nicht lang gedauert.

Dann waren wir auf Saaremaa. Saaremaa ist die größte Insel von Estland und die viertgrößte Insel in der Ostsee. Insgesamt leben ca 36.000 Leute hier. Gegen halb drei waren wir an der Unterkunft, wo uns der Vermieter schon erwartete. Nach einer kurzen Einweisung konnten wir die neue Unterkunft inspizieren. Alles was ihr auf den Bildern seht, gehört die nächsten Tage uns.

Es ist ein Riesen Grundstück. Wir sind begeistert. Natürlich haben wir auch einiges, eigentlich alles ausprobiert.

Zum Abendessen wurde die Grillhütte eingeweiht. Denny ist voll begeistert davon.

Zur späteren Stunde wollte Denny gucken, ob auch Fische im Teich sind. Es dauerte zwei Minuten….

Der Fisch durfte aber wieder rein und weiter leben.

Ein kleinen Schnappschuss von unterwegs gibt es auch noch.

Rund ums Wasser

Heute haben wir einen Fauli-Tag gemacht, der sich rund ums Thema Wasser drehte.

Angefangen hat der Tag mit einem ausgiebigen, späten Frühstück um 11 Uhr.

Um zwei Uhr fuhren wir dann zu einem Bootsverleih, wo wir von einem netten Mann namens Jacob eingewiesen wurden. Jacob hat sich riesig gefreut, dass wir aus Deutschland kommen. Letztes Jahr waren nur Einheimische oder Finnen dort. Er erklärte uns, wo wir lang fahren dürfen und wie wir uns verhalten sollten. Und dann ging’s los.

Nach der zwei Stündigen Tour gab es bei dieser netten Familie vom Bootsverleih noch eine Kleinigkeit zu Essen: geräucherten Fisch

Es war sehr lecker 🐟🐠

Danach ging es an den Strand von Pärnu. Dort war es schön leer und das Wasser war warm.

Um schwimmen zu können, musste man weit rein laufen. Vielleicht entdeckt ihr auf dem nächsten Foto Sara oder Denny.

Haapsalu

Heute waren wir in Haapsalu, eine Stadt an der Westküste von Estland. Haapsalu hat ca 9300 Einwohner. Die Häuser sind größtenteils aus Holz gebaut und dadurch sieht es manchmal aus wie im Western.

Als erste haben wir die Bischofsburg besichtigt. Naja, dass was davon noch übrig ist. Hier gibt es eine kleine Ausstellung in der Ruine und ein paar Dinge zum ausprobieren. Aber seht selbst: ⬇️

Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 17. Jahrhundert,als Estland an Russland fiel, zerstört. Zurück blieb nur die Ruine.

Anschließend ging es zum alten Bahnhof von Haapsalu, der nicht mehr in Betrieb ist. Der letzte Zug verließ 1995 den Bahnhof. Als der Bahnhof 1905 errichtet wurde, war er zu seiner Zeit der längste überdachte Bahnhof in Europa mit 214 Metern.

Auf dem Gelände kann man heute alte Eisenbahnen und Waggons sehen. Leider etwas runter gekommen.

Im Gebäude selbst gibt es ein kleines Museum zur Telekommunikation.

Sara hat auch den Eingang zum Zaubereiministerium gefunden.

4 km außerhalb von Haapsalu haben wir unser neues Herrenhaus gefunden. Wir sind uns noch nicht einig an wen wir unser Video schicken, um die Renovierung im Fernsehen zu zeigen. Zur Auswahl stehen: Unser Traum vom Haus oder Ab in die Ruine! Oder Do it Yourself.

Aber hier erstmal ein paar Eindrücke für euch .

Es sieht doch einfach schön aus.

Zu guter letzt waren wir noch einkaufen. Die Esten sind echt modern. Du kann hier während des Einkaufens deine Sachen schön scannen und packst sie im Einkaufswagen in die Tüte. So musst du die Ware nicht tausendmal anfassen. Wir werden das beim nächsten mal ausprobieren und euch berichten. So sieht das Gerät aus.

Euch allen einen schönen Abend.

Das Moor und die Alpakas

Heute sind wir erst gegen Mittag gestartet. Unser Weg führte uns in den Soomaa-Nationalpark. Das letzte Stück bis dahin konnte man schwer als Straße definieren, wir würden eher „Schotterweg“ sagen. Endlich angekommen ging es das erste Stück durch den Wald. Hier warteten bereits die Blutsauger ( auch Mücken genannt) auf uns. Aber es gab auch friedliche Flugbegleiter.

Dann sind wir im Moor angekommen. Als erstes ging es auf den Aussichtsturm, der sehr wackelig war, aber der Ausblick war sehr schön.

Dann ging es weiter, vorbei an einem grünem, haarigem, kleinem Wesen.

Und dann war er da , Dunkel – ja fast schwarz und wartete auf uns. Sein inneres war gespenstisch und doch sagte er: „Kommt zu mir! Ich werde euch nichts tun.“ Der Moorsee!

Da wir ihm aber nicht trauten, hielt Nadine zuerst nur die Füße rein, um zu prüfen welche Seeungeheuer auftauchen würden. Und siehe da – es kam keines. Nur die Haut sah im Wasser anders aus.

Egal! Also rein mit uns. Schließlich bezahlen manche viel Geld für eine Moorbehandlung.

Das Wasser war sehr erfrischend. Wenn man drin war, war es wärmer die draußen die Luft. Aber irgendwann mussten wir ja auch wieder raus. Die anderen Touristen, die wir trafen trauten sich dann auch. Denn uns ist im See nichts passiert und alle Gliedmaßen sind auch noch dran.

Nach dem Erlebnis im Moor ging es zur Alpaka-Farm. Eine sehr nette Familie betreibt diesen Hof. Wir haben eine persönliche Führung bekommen und Sara durfte die Alpakas mit Karotten füttern.

Jedes Alpaka hat einen Namen. So gibt es zum Beispiel Peter. Peter ist für die Nachkommen zuständig. Das ist Peter ⬇️ Hinter Peter steht der Dalei Lama.

Dann gibt es Konrad. Konrad ist immer ganz wild, wenn er die Mädels Alpakas mit ihren Kindern sieht. Wenn ein Gast ihn Füttern will , guckt er immer an der Seite vorbei zu den Mädels. Und wenn es regnet und alle Herren rein gehen, legt er sich hin ins guckt weiter was die Mädels Machen. Konrad ⬇️

Von Putin und Donald Trump wollte ich keine Fotos machen. Geht Putin aber mit seinem Sohn spielen , beschwert sich Donald Trump immer lautstark.

Auf dem nächsten Foto füttert Sara Klaus.

Ganz in der Nähe gab es eine Flächenbrand. Hier brennt das Torf. Es kann nicht gelöscht werden , da sich der Brandherd immer tiefer in den Boden frisst. Hinten am Horizont sieht man den Rauch.

Drei Länder an einem Tag

Heute waren wir tatsächlich in drei Ländern.

Frühstück gab es in Litauen. Hier gab es kein klassisches Frühstück oder Buffet, aber es war lecker.

Gestärkt ging es dann weiter Richtung Lettland. Hier haben wir uns von unterwegs registriert, da wir für den Transit nur 12 Stunden hatten. Denn in Lettland dürfen Ungeimpfte derzeit noch keinen Urlaub machen. Mittagessen gab es dann aber in Lettland. Da lange Zeit auf der Strecke nichts kam, nahmen wir das Nächste. Von außen sah es „Naja“ aus. Das Essen war aber klasse. Die Bedienung konnte kein Wort englisch, daher ging die Bestellung mit Händen und Füßen.

Kurz vor der nächsten Grenze, haben wir noch einen Strandanschnitt besucht, den wir von unserem letzten Lettland-Besuch kannten.

Sara hat sogar ihren eingravierten Namen von vor zwei Jahren gefunden. Ihr müsst genau hingucken., mittig vom Bild.

Sie hat es dann nochmal nachgeritzt.

Dieser tolle Ort liegt direkt an einen Campingplatz. Dieser war mit höchstens zwei Hände voll Besuchern belegt. Aber eine coole Schaukel gab es dort , mit einem tollen Ausblick.

Endlich in Estland angekommen, haben wir in Pärnu unsere Unterkunft aufgesucht. Anschließend ging es ins „Maxima“ zum einkaufen. Denn Abendessen gab es in Estland. Aber kein typisches Landesessen. Aber alles hier gekauft.

Danach ging es kurz an den Strand und etwas die Gegend erkunden.

1400 km geschafft

Nach einer etwas unruhigen Nacht (permanent sind Polizei/ Krankenwagen mit Blaulicht gefahren) ging es nach dem Frühstück Richtung Litauen.

Da wir den Tag im Auto verbracht haben, ist nicht viel passiert. Zwischendrin haben wir in Korycin eine kleine Pause eingelegt, um uns die Beine zu vertreten. Hier steht eine wunderschöne Kirche.

Die Fahrt war teilweise sehr langweilig, da wir ganz allein zwischendrin unterwegs waren.

Nach neun Stunden Autofahrt sind wir dann in Litauen angekommen. Bisher haben wir 1400 km zurückgelegt. Unsere Unterkunft liegt direkt an der Schnellstraße. Es ist aber sehr ruhig und die Anlage sehr schön.

Jetzt gab es gerade eine Kleinigkeit zu essen uns anschließend wird eine Runde Kniffel extreme gespielt.

Morgen kommt dann die letzte große Strecke. 🇪🇪

Start mit Hindernissen

Wie ihr an der Überschrift schon lesen könnt, konnten wir nicht so in den Urlaub starten, wie es gewollt war.

Eigentlich war alles gepackt und im Auto, die Antigentest waren gemacht und Sara war noch am Flughafen zum PCR-Test. Also perfekt um morgens durchzustarten. Doch um 23:30 Uhr am Freitag kam die Ernüchterung. Saras PCR-Test war fehlgeschlagen.

Das heißt, wir hatten kein Testergebnis und mussten nochmal zum Flughafen. Das haben wir dann heute morgen auch gemacht. Die Leute waren sehr bemüht, das alles reibungslos abläuft und haben vorsorglich zwei Test gemacht und einen Eilauftrag gestellt.

Dann ging es zurück zum Auto und wir konnten die Fahrt beginnen. Nach zwei Stunden viel dann unser Navi aus. Da wir eh eine Pause machen wollten, wurde wie es bei Elektrogeräten üblich ist, einfach ein Neustart gemacht und siehe da, es ging wieder.

Unterwegs hatten wir sehr abwechslungsreiches Wetter: wolkig, neblig, Starkregen und zu guter Letzt Sonnenschein. Kurz nach 17 Uhr haben wir Breslau erreicht. Hier endete vor genau 2 Jahren (18.07.2019) unsere Urlaub und hier starten wir in den neuen Urlaub.

Hier ist von Corona nichts zu merken: Menschenmassen . Und überall Straßenkünstler

Natürlich haben wir auch wieder ein paar Zwerge besucht, die man hier an jeder Ecke findet.

Zu Abend haben wir ein polnisches Gericht gegessen: Piroggen – gefüllte Teigtaschen. Wir haben uns das Zwei-Personengericht zu dritt geteilt. Es war das teuerste Gericht auf der Karte. Ihr dürft gern mal raten was das Gericht, zwei Liter Wasser und eine Sprite gekostet haben !?

Morgen geht die Reise weiter. Hoffentlich ohne den ⬇️

Die Planung läuft

Corona! Können wir in den Urlaub fahren? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Wann können wir uns impfen lassen? Müssen wir uns mehrmals testen lassen? Welche Formulare benötigen wir? Was ist bei der Rückkehr nach Deutschland?

Fragen über Fragen, und doch waren wir vor ein paar Monaten mutig und haben entschieden wegzufahren. Nur wohin? Wir suchten nach einem Land in der EU, wo wir mit Auto hinkommen uns wo vielleicht wenig Touristen unterwegs sind. Und siehe da wir haben es gefunden: ESTLAND

Ja, wir waren schon dort, aber es gibt noch genug zu erkunden für uns. Also haben wir eine Route festgelegt und angefangen Unterkünfte zu suchen.

Seit gespannt und begleitet uns bald auf unserer zweiten Reise nach Estland 🇪🇪 In zwei Wochen geht es los.

Wanderung mit Höhen und Tiefen

Heute haben wir unsere bisher anspruchsvollste Wanderung unternommen. Wir sind ein Teil des Traumpfades, nämlich 12 km, gelaufen.

Das erste Highlight hatten wir nach 2,5 km. Ein kleiner Wasserfall an der Pyrmont Mühle. Zum Wasserfall konnte Sara diesmal nicht, aber mit den Füßen ins Wasser.

Danach ging es erstmal gefühlt nur noch bergauf und das im freien Feld.

Das nächste Ziel war dann das Gipfelkreuz. Welches wir erst von allen Seiten umrunden mussten, um dann davor zu stehen. Wir waren fix und fertig.

Doch wir wussten nicht, was uns dann für eine Strecke erwartete. Jetzt ging es im Wechsel 200 bis 400 Meter steil bergauf und dann genauso steil bergab. Und das Ganze gefühlte 20mal. Wir werden es morgen in den Beinen spüren. Wir freuten uns über jede fünf Meter, wo der Weg mal gerade ging.

Wir hatten trotzdem jede Menge Spaß. Vielleicht lag es aber auch am Wassermangel.

Die Teufelskammer haben wir in dem Wald auch gefunden.

Kurz vor dem Ziel gab es einen krummen Baum.

Wir hatten einen wundervollen Urlaub. Morgen geht es nach Hause. Wir hoffen euch hat unser Reiseblog gefallen. Bis bald euch drei Sternbergs.

Laacher See

Heute sind wir um den Laacher See mit dem Fahrrad gefahren. Das Gebiet hier ist vulkanischen Ursprungs. Der See ist aufgrund von Absenkung der Magmakammern entstanden.

An einigen Stellen des Sees steigt Kohlendioxid auf, dass sind sogenannte Mofetten. Das Kohlendioxid kommt von den Magmakammern.

Ein bissl klettern konnte Sara hier auch.

Nachdem wir den See einmal umrundet hatten, sind wir nochmal ein Stück um den See gefahren bis wir eine geeignete Badestelle gefunden hatten. Als erstes gab es unser traditionelles Picknick.

Bevor es mit Badesachen in den See ging, wurde der umgestürzte Baum getestet.

Nach vier Stunden Badepause, wo wir auch noch erste Hilfe bei einer gestürzten Frau geleistet hatten, sind wir noch ins Kloster Maria Laach gegangen.

Hier noch ein Suchbild, vielleicht findet ihr Sara und Denny im Wasser.

Moor und schnelle Autos

Gestern haben wir eine kleine Wanderung in und um Bad Meinberg gemacht. Gestartet sind wir am Kurpark.

Danach führte uns der Weg an eine Moor-Pipeline vorbei. Durch diese Rohre wurde bis 2015 das Moor gepumpt bis zum Badehaus von Bad Meinberg.

Kurz danach erreichten wir unser Ziel: ein kleines Moor-Becken. Sara und ich probierten es aus. Wir sind ganz schön versunken. Gott seih Dank gab es eine Wasserpumpe zum Waschen.

Danach haben wir uns mit einem Eis gestärkt.

Beim Minigolf probierten wir Denny zu schlagen. Es ist uns nicht geglückt. Er hat wieder gewonnen.

Heute wurden dann die Koffer gepackt und es ging zu unserer letzten Station: die Eifel. Angekommen in der neuen Unterkunft hat Sara ihren Lieblingsplatz gleich gefunden.

Dann ging es zum Nürburgring. Aber nur zum gucken. Man konnte zwar mit seinem Auto die Strecke fahren, wir haben aber lieber zugeschaut. Dort trafen wir einen jungen Mann, der mit Freunden unterwegs war. Sie machen Urlaub mit und in ihren Trabis. 2018 sind sie von der Simson auf Trabi umgestiegen und sind dann gleich die Go Trabi Go Strecke abgefahren. Und heute sind sie auf dem Nürburgring gefahren. War echt witzig.

Zur späteren Stunde haben wir dann unseren Abendspaziergang gemacht.

Externsteine

Eine 11 km Wanderung stand heute auf dem Plan. Und die Tour hatte es von den Steigungen in sich. Aber wir haben sie geschafft. Mal schauen was morgen der Muskelkater sagt. Gleich am Anfang der Tour, nachdem wir eine Umleitung gelaufen sind, haben Denny und Sara Pfifferlinge gefunden.

Die Strecke führte durch den Wald und es ging viel bergauf.

Übrigens war unsere Große heute im Dobby Outfit unterwegs. Das führte dazu, dass wir unterwegs „Wer bin ich?“ gespielt haben. Sara war meistens eine Figur aus Harry Potter.

Unser Mittagessen gab es gegen drei an einem Gedenkstein .

Danach kamen wir zu einem kleinen Kletterparcour.

Kurze Zeit später erreichten wir unser eigentliches Ziel: die Externsteine

Der Rückweg führte an eine große Heidelbeerwiese vorbei. Sara hat wieder eine Schale voll gepflückt. Vorher haben meine zwei uns einen Sitzplatz besorgt.

Hier nochmal unsere Ausbeute von heute.

Geirrt, gepaddelt, gefiedert

So ihr Lieben. Uns geht es gut. Das Internet ist die letzten Tage nicht so gut, daher heute die Zusammenfassung von gestern und heute. Gestern Vormittag waren wir in einem Abenteuer-Labyrinth. Hier musste man 15 Stationen finden und Fragen rund um die Lüneburger Heide beantworten.

Anschließend ging es auf eine 11 km lange Paddeltour mit dem Kanu. Gestartet sind wir in Dorfmark und sind dann die Böhme Flussabwärts bis nach Bad Fallingbostel gefahren.

Heute waren wir in Walsrode im Vogelpark. Es ist schon sehr erstaunlich wie viele Arten es gibt.

Sara konnte sogar zwei Pinguine füttern. Obwohl alle Fütterungen und Shows aufgrund von Corona offiziell nicht stattfinden.

Auch dieses zwei farbenfrohen Vögel ließen sich von Sara füttern. Es war schon sehr aufregend.

Seit dem Abend sind wir jetzt im Teutoburger Wald.

Auf Safaritour

Seit gestern sind wir in der Lüneburger Heide. Wir mussten allerdings kurz in Hamburg einen Apple Store aufsuchen, da ich meine Handy geschrottet hatte🙈. Und in dem Einkaufszentrum gab es doch tatsächlich einen Elbenwald. Unsere Sara hat sich einen abgegrinst, das hat man selbst durch die Maske gesehen. Sie freut sich jetzt schon auf den Elbenwald in Berlin und kann es kaum erwarten. Natürlich gingen wir hier nicht mit leeren Händen raus.

Am Nachmittag sind wir dann in Bad Fallingbostel angekommen.
Heute ging es in den Serengeti-Park nach Hodenhagen. Wir sind gute 1 1/2 Stunde mit unserem Auto durch die Tiergehege gefahren. Es war sehr beeindruckend, da die Tiere sehr neugierig waren.

Danach sind wir in den Freizeitpark gegangen. Hier gibt es viele Fahrgeschäfte und noch einiges zu entdecken. Sara Und Denny haben eine kleine Jeep-Safari unternommen.

Gemeinsam sind wir dann durch den Dino-Park gelaufen.

Heute übrigens im Gryffindor-Style.

Während wir auf unser VIP-Safari-Auto gewartet hatten, hat Sara ihren Fuß mal getestet. Die Bänder haben gehalten.

DanN ging es mit unserem Ranger Klaus auf eine ganz spezielle Safari-Tour. Hier durften wir Einige Tiere füttern und streicheln. Es war einfach Klasse. Klaus hat sich auch sehr viel Zeit genommen und so waren wir statt einer Stunde , 1 1/2 Stunde unterwegs. Highlights hier waren die Giraffen.

Nach dieser tollen Tour ist Denny Speedboot gefahren. Uns war es zu schnell. Bei einer gemeinsamen Riesenradrunde hatten wir einen tollen Blick über den Park.

Nach Neun Stunden Serengeti-Park sind wir KO im Hotel angekommen und freuen uns auf den morgigen Tag.

Habt ihr schonmal Giraffen gestreichelt?

Halbinsel Nordstrand

Unsere heutige Radtour hat uns auf die Halbinsel Nordstrand geführt. Gestartet sind wir gegen Mittag, da ließ der Regen nach. Doch es dauerte nicht lang und wir mussten unsere Schirme raus holen und das mitten auf dem Deich zwischen den Schafen.

Die Schafe sind hier so vertraut mit Spaziergängern und Radfahrern, die bleiben einfach liegen.

Die erste Rast haben wir in der Engelmühle gemacht. Das Essen war lecker, aber die Bedienung war die erste unfreundliche Person, die wir in Nordfriesland getroffen haben.

Weiter ging es am Deich. Mittlerweile hatte die Nordsee Niedrigwasser und wir gingen ein Stück ins Watt.

Langsam klarte der Himmel auf und es wurde spannend im Watt. Wir fanden Austern 🦪.

Denny war mutig und hat eine Auster 🦪 gekostet.

Sara hat einen großen Krebs entdeckt.

Es war sehr schön dort. Doch dann ging es weiter mit unserer Radtour rund um Nordstrand.

Ein kleines Picknick gab es dann auch nochmal.

Unser nächstes Ziel war der Fährhafen der Insel. Dieser führte uns an Tausenden von Schafen vorbei.

Am Fährhafen fährt die Fähre nach Pellworm auch bei Niedrigwasser. Wir haben die Aussicht genossen und alles beobachtet.

Nach 40 km war unsere Rundtour beendet und wir waren wieder an unserer Unterkunft.

Ein Regentag

Die Wetterprognose stimmt ja nicht immer, aber für heute war Regen angesagt und es hat geregnet. Da haben wir uns gedacht, besorgen wir uns doch mal ein paar Krabben. Und die haben wir heute Morgen ganz frisch vom Kutter geholt.

Natürlich waren die Krabben noch nicht gepult. Also ran ans Werk.

Das Ergebnis nach über einer Stunde kann sich sehen lassen.

Dann gab es eine Regenpause, so dachten wir jedenfalls, und wir setzten uns auf unsere Fahrräder. Doch es fing an zu nieseln. Das machte uns nichts aus.

Wir kamen zu einem kleinen Ort, mit einem interessanten Marktplatz. Bei Wind und Wetter kann man sich hier treffen, denn der Ofen sorgt für Wärme.

Dann wurde der Regen doller und weit und breit keine Schutzhütte. Wir suchten Schutz unter ein paar Bäumen.

Falls ein Sturm gekommen wäre, hätten wir ein Notruftelefon gehabt.

Nach eine halben Stunde konnten wir dann weiterfahren. Wir kamen wieder an vielen Schafen vorbei.

Zurück in der Unterkunft haben wir es uns gemütlich gemacht.

Was es zum Abendessen gab, könnt ihr euch vielleicht denken. 😬

Unser Abendspaziergang führte uns nochmal zum Steg von Schobüll. Bei Regen war es echt mega glatt.

So und zu guter letzt ein kleines Quiz: Was haben die zwei Bilder gemeinsam?

St. Peter-Ording

Heute haben wir den Tag in St.-Peter-Ording verbracht. Angekommen sind wir bei Niedrigwasser. Nur anders als im Herbst, stand hier das Wasser( trotz Niedrigwasser) noch 70 cm hoch. Nichts war es mit dem Watt-Spaziergang. Es war trotzdem sehr entspannt. Seht selbst.

Moin moin

Nach dem Frühstück ging es mit gepackten Koffern Richtung Norden. Am frühen Nachmittag sind wir dann in Nordfriesland angekommen. Unsere Unterkunft ist in Schobüll, welches ein Stadtteil von Husum ist. Wir haben ein kleines, feines Appartement. Es hat 115 qm, dazu gehören: Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer, 2 Bäder, eine Küche. Sara hat also nicht nur ihr eigenes Zimmer, sondern auch ihr eigenes Bad und sie kann von ihrem Zimmer direkt in den Garten.

Küche
Bad
Saras Zimmer
Saras Bad

Abendessen gab es heute in Husum. Gefühlt verbringen alle in Husum ihren Sommerurlaub. Es war sehr voll.

Statt eines Abendspazierganges sind wir heute eine kleine Runde Fahrrad gefahren. Da jetzt Hochwasser war, ging es als erstes zum Schobüller-Steg.

Danach führte uns der Radweg an unendliche Schafweiden vorbei.

Wir werden die nächsten Tage genießen, auch wenn die Wetterprognose nicht so schön ist.

Havel-Radtour

Heute sind wir mit dem Rad unterwegs gewesen. Gestartet sind wir in Zehdenick am Bahnhof. Als erstes ging es durch Brandenburgs idyllische Natur.

Mittagessen gab es an einem kleinen See. Wir hätten auch baden gehen können, es war uns dann aber zu kalt.

Die nächste Station war der Ziegeleipark in Mildenberg. Hier hat man alles zu Ziegelsteinen erfahren. Um 1910 war es Europas größte Ziegelei. Es wurden bis zu 3,5 Mio Ziegelsteine pro Tag hergestellt und weggeschifft. 160.000 Steine haben auf ein Schiff gepasst. Um diese auf das Schiff zu bekommen, wurden sechs Tage benötigt.

Aussehen der Ziegelsteine
Im Backofen

Man konnte auch seinen eigenen Ziegelstein kreieren.

Zusätzlich gab es noch einige Spielmöglichkeiten.

Anschließend ging es mit dem Rad weiter durch Wälder, Felder, an vielen Seen vorbei bis wir nach 22 km wieder in Zehdenick waren.

Gegen sechs ging es mit dem Auto Richtung Unterkunft. Doch wir hatten noch ein Ziel: Blaubeeren pflücken. Hier wachsen Unmengen an Blaubeerpflanzen. Und keine Angst, gegessen wurden sie erst, nachdem sie gewaschen wurden.

Unser Abendspaziergang führte uns zur Alpaka-Farm. Es war zu schön die Fohlen zu beobachten.

Rund um die Müritz

Am Freitag haben wir einen tollen Tag mit Conny und Andreas verbracht.

Getroffen haben wir uns in Alt Schwerin und haben dort das Argoneum besichtigt. Hier kann man viele alte Landmaschinen bestaunen.

Anschließend ging es nach Waren/Müritz. Dort haben wir in einem schönen Rustikalen Restaurant leckeren Fisch gegessen. Bei einem Spaziergang an der Müritz konnten wir die Seeluft genießen.

Im Müritzeum haben wir unsere Naturkenntnisse über Tiere und Baumarten auffrischen können.

Im Aquarium konnten wir die einheimischen Fische beobachten.

Auf dem Außengelände durfte sich Sara eine Runde sportlich betätigen.

Es war ein sehr erlebnisreicher Tag.