Wochenend und Sonnenschein

Und dann mit meinen zwei allein,

Weiter brauch ich nichts zum Glücklichsein
Wochenend und Sonnenschein.

Das Wochenende haben wir total entspannt verbracht. Es war so schönes Wetter und unsere Unterkunft ist so schön gelegen, dass wir das ausgenutzt haben.

Frühstück gab es gegen 11 Uhr auf unserer Terrasse mit einem traumhaften Blick.

Samstag gab es danach eine kleine Fotosession von Sara mit Turnanzug.

Das Wasser war sehr frisch. Ideal um sich kurz abzukühlen oder zum Wassertreten .

Am Besten hat man es im Schatten ausgehalten.

Ein kleinen Spaziergang haben wir dann auch noch gemacht. Wir wohnen direkt in der Altstadt. Es sieht hier aus wie in einem Freilichtmuseum.

Von der anderen Seite des Fjords konnte man einen tollen Blick auf unsere Unterkunft erhaschen.

Unterwegs haben wir einige vierblättrige Kleeblätter gefunden.

Den Abend haben wir dann gemütlich auf der Terrasse verbracht. Letztendlich kann man hier durchmachen, denn dunkel wird es nicht.

Am Sonntag gab es einen kleinen Ausflug zu einen Wasserfall in der Nähe.

Hier haben wir eine ganze Weile verbracht und die springenden Lachse beobachtet.

Zwei Angler kamen auch noch, aber die Lachse konnten sich immer befreien.

Sara hat sich ein klein wenig gesonnt auf den Steinen und von dort alles beobachtet.

Rundum wir hatten ein sehr schönes Wochenende mit ganz viel Sonnenschein. Ja soviel Sonnenschein, dass es am Sonntag in den Supermärkten kein Wasser mehr gab.

Wir wünschen allen einen guten Start in die neue Woche.

Die Karawane zieht weiter…

…die Sternbergs haben Spaß.

Gestern ( Freitag 19.06.2024) war wieder Reisetag. 390 km waren vor uns. Reine Fahrzeit wären 5 1/2 Stunden gewesen. Wir haben etwas länger gebraucht, da wir einiges erlebt haben.

Unser erster Stop war an den Formofossen. Ein kleiner Wasserfall, sehr versteckt gelegen.

Nach ganz unten sind wir nicht gelaufen, da das letzte Stück über eine nicht so vertrauensvolle Leiter ging. Seht selbst.

Gegen halb drei gab es dann Mittagessen auf einem kleinem Rastplatz mit tollem Blick.

Nachdem wir wieder eine Weile gefahren sind, stand nicht weit von der Straße eine Elchkuh und hat genüßlich gespeist. Es war sehr beeindruckend einen Elch in freier Wildbahn zu sehen.

Mit diesen Eindrücken ging es weiter bis zur nächsten Pause. Dieser Rastplatz lag an einem landschaftlich wunderschönen Fluss.

Ca. 100 km vor unserem Ziel kamen wir ans Tor zu Nordland, die schmalste und längste Provinz Norwegens.

Hier haben wir einen frisch gebackenen Rentner aus Meißen getroffen, welcher gerade vom Nordkap kam und dort einen Bekannten begleitet hat der mit einer Ameise unterwegs war. Einfach mal „Nordkap Ameise„ bei Google eingeben. Respekt vor dem Mann, der mit dem Gefährt bis ans Nordkap fuhr.

Gegen 20 Uhr waren wir dann an unserer neuen Unterkunft. Direkt am Wasser gelegen mit Blick auf die Berge.

Sara hat das Klavier für sich entdeckt.

Liebe, liebe Sonne komm ein bißchen runter…

… lass den Regen oben.

Hat nichts geholfen. Am Donnerstag gab es von morgens bis abends Regen. Aber uns egal, denn Ausflüge bei schönem Wetter kann jeder. Regenjacke an, Schirm gespannt und los ging es.

In meiner Kindheit gehörte zu jedem Urlaub ein Freilichtmuseum. Und in Trondheim gibt es auch eines, also war das unser Ziel.

Durch das regnerische Wetter waren wir fast allein dort und hatten dadurch tolle Gespräche.

Angefangen hat alles im alten Dorf beim Fotografen Schröder.

Hier hat die Kamera mit uns gesprochen und bat uns hinzusetzen und schon begann der Countdown.

Und Zack waren wir Teil, der Fotogalerie.

Anschließend schauten wir uns eine alte Zahnarztpraxis an. Und wir sind froh , dass wir zu der jetzigen Zeit leben. Die Geräte sahen schon sehr unheimlich aus.

In einem alten Abdecker Haus haben wir die Geschichte einer Abdeckerfamilie gehört. Die Abdecker waren für die Beseitigung toter Tiere, Selbstmordleichen und der Pipi und Kacka zuständig. Sie waren totale Außenseiter. Wer mit ihnen sprach oder die berührte wurde auch zum Außenseiter. Den Kindern war das Schicksal schon in die Wiege gelegt.

In einem größeren Haus trafen wir dann auf eine 73 jährige Dame, die viel zu erzählen hatte. Erst auf Englisch und dann auf Deutsch. Sie meinte ihr Deutsch seih nicht so gut, konnte aber Wörter wie Gnäuel oder ehrenamtlich. Sie hat uns viel über Wolle und warum man bestimmte Muster verwendet erzählt. Als ein kleines Kind reinkam, hat sie ein Schlaflied von früher gesungen und anschließend mit einem Mund-Musikinstrument Musik dazu gemacht.

Im Anschluss ging es zum Bogenschießen. Sara und Denny machten ein prima Figur. Bei Nadine landete der erste Schuß vor ihren Füßen.

Im Anschluss trafen wir auf eine junge Dame, die zweisprachig aufwuchs und sich im perfekten Deutsch mit uns unterhielt. Hier durfte Sara Wolle kämmen.

Es war rundum ein sehr gelungenes Erkebnis mit exklusiven Einblicken.

Wir warn noch niemals in New York…

….wir warn noch niemals auf Hawaii – aber dafür jetzt in Trondheim.

Am Mittwoch (17.07.2024) verließen wir den schönen Nationalpark und reisten weiter nach Trondheim.

Unterwegs haben wir uns an einer Schlucht die Beine vertreten und die tolle Sicht genossen.

Ein weiteres Highlight war dieses Foto.

Ihr könnt kein Highlight sehen? Leider hat für ein schöne Foto ein großes Objektiv gefehlt. Aber ich gab mein Bestes. Seht selbst.

Es ist kein Reh. Es ist eine Elchkuh.

Gegen 16 Uhr waren wir dann in Trondheim. Unsere Unterkunft liegt in der Nähe vom Fußballstadion, in einer heimischen Wohngegend. Von außen denkt man sich „naja“. Wenn man den Flur betritt, will man gleich wieder raus. Aber die Wohnung ist Top.

Trondheim ist Norwegens drittgrößte Stadt. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist wahrscheinlich die Kathedrale Nidaros.

Nicht weit von der Kathedrale befindet sich die Alte Stadtbrücke „Gamle Bybro“. Die Brücke wurde 1685 fertiggestellt und führt über den Fluss Nidelva. Von hier kann man auf die Farbenfrohen Häuser schauen.

Für Sara gab es noch eine kleine Stabi- und Balance-Übung am Fluss.

Sie hat es geschafft und die zwei Jugendlichen spendeten ihr Beifall,.
Sieht einfach aus, ist es aber nicht. Denn die Bälle waren wackelig

Danach schlenderten wir durch Trondheim und sind durch Zufall in Stiftsgarden gelandet. Das ist die königliche Residenz in Trondheim. Hier im Schlosspark gab es unendlich viele Tauben.

Die Geschäfte hatten leider schon zu. Ansonsten lässt es sich hier bestimmt schön (teuer) shoppen.

So das war unser erster Tag in Trondheim.

Das Wandern ist der Sternbergs Lust

Am Dienstag waren wir nochmal im Nationalpark wandern. Unser Ziel war der Wasserfall Ulafossen. Der Wasserfall besteht aus mehreren Ebenen. Also sind wir vo unten nach oben gewandert, naja fast schon geklettert. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Unser Start
Tolle Umgebung
Man kann ihn schön hören
Da ist er
Ohne Worte

Und weiter ging es.

Natürlich wurden auch Blumen fotografiert
Eine kleine Snack-Pause
Lächeln

Und auf zur nächsten Etappe

Denny guckt wie hoch wir sind
Hier wird man schon nass
Näher geht nicht

Und weiter geht’s

Wir sind oben angekommen
Da läuft es runter

Bei einer kurzen Pause haben wir Galgenmännchen gespielt. Wort mit drei Buchstaben ohne A,E, I, O, U. Gibt’s nicht? Doch! Überlegt mal

Als Stärkung gab es dann auf dem Rückweg ein Stück Kuchen.

Auf der Heimfahrt haben wir durch Zufall einen Fotospot entdeckt. Hier hatte man einen tollen Blick ins Tal.

Es war wieder ein toller Tag im Rondane Nationalpark.

Eins hätte ich ja fast vergessen. Bei schönem Wetter kommen die Schafe wieder raus und sonnen sich am Straßenrand.

Hopp, hopp, hopp….

…Sternbergs im Galopp, über Wasser und viele Steine, aber wir brechen uns keine Beine, hopp, hopp, hopp, Sternbergs im Galopp.

Das war das Motto am Montag. Wir sind im Nationalpark wandern gegangen. Gestartet sind wir gegen 11 Uhr bei 9 Grad und Wind. Da wir uns ja entschieden hatten, keine Winterjacke mitzunehmen, musste der Zwiebellook her: T-Shirt, Pullover und 3 Jacken.

Wer uns kennt, der weiß, dass es bei uns nie einfache Wege gibt, sondern immer was besonderes. Wir sind ja die letzten Jahre schon viel über Steine gewandert, aber das hat alles getoppt.

Die Landschaft war trotz dunkler Wolken, einfach, karg und doch sehr schön.

Herausfordernd war dieses Mal auch das Wasser, da es die Tage vorher ja viel geregnet hat. Aber auch das haben wir gemeistert.

Nach 4 km kamen wir dann an der Peer Gynth Hütte an. Hier gab es eine kleine Stärkung: Waffeln mit Marmelade

Und es kam die Sonne raus.

Natürlich gabt es auch den kleinen Abstecher zum Brakdalsbekken und eine kleine Sporteinlage durfte auch nicht fehlen.

Dann ging es zurück. Jetzt den Wind im Rücken und von der Sinne begleitet. Ab und an haben wir die Steintürme erweitert.

Es war ein toller Tag, den wir mit hausgemachten Schafsgulasch und Panna Cotta beendet haben.

Ja, wir lieben dieses Land, …

…wie es aufsteigt,
zerfurcht und wettergegerbt aus dem Wasser,
mit den tausend Heimen.

So beginnt die norwegische Nationalhymne. Und auch wir lieben Norwegen 🇳🇴

Heute Morgen sind wir noch in Schweden aufgewacht. Waren kurz im Supermarkt ICA Frühstück besorgen und haben dann in einem kleinen Park gefrühstückt. Auch dieses Jahr wieder eine Schätzfrage: was glaubt ihr hat das Frühstück auf dem Foto gekostet? ( ohne die Eier, die sind von glücklichen Hühnern aus Bergholz und dem Wasser, das ist von netto rot)

Die Fahrt bis zur Unterkunft war wieder sehr verregnet. Gegen 16 Uhr waren wir an unserer Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Wir übernachten im Rondane Nationalpark.

Wir wurden sehr freundlich begrüßt, doch dann kam der Schreck. Wir sollten in einem 16 qm Raum übernachten. Saras Gedanke: das halt ich nicht aus. Dennys Gedanke: wir stornieren. Nadines Gedanke: das hab ich nicht gebucht.

Zurück zur Rezeption und tatsächlich wurde ich mit einer Leyla verwechselt und wir bekamen unser Zimmer, von vor zwei Jahren. Puh, Glück gehabt.

Außenanlage, rote Tür mittig, ist unsere
Linkes Haus, Restaurant und Rezeption

Nach einer kurzen Ausruhphase sind wir eine Runde spazieren gegangen und es war wieder so schon. Hier oben auf 1000 Metern Höhe ist es so still, da entschleunigt man ganz schnell.

Jetzt wird gleich das Finale der Fußball-EM geschaut 🇪🇸 vs 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿

Es regnet, es regnet…

… die Sternbergs werden nass.

Der Regen hat uns heute den ganzen Tag begleitet. Aber wir wurden nur selten nass, denn heute war Reisetag und wir saßen ganz viel im Auto.

Aber von vorn: der Tag startet mit einem tollen Frühstück.

Gestärkt ging es dann in Fehmarn auf die Fähre und 45 Minuten später waren wir in Dänemark.

In Dänemark sind wir über die Örsundbrücke nach Schweden gereist. Unterwegs hat es aus Eimern geschüttet. Gegen halb sieben waren wir dann endlich an unser heutigen Unterkunft angekommen. Unser Vermieter hat uns sehr nett empfangen und frische Kirschen gab es auch.

Unser Vermieter hatte auch noch einen tollen Tipp fürs Abendessen. Wir sind Muscheln essen gegangen.

Die Muscheln sind aus eigener Züchtung. Man kann hier sogar einen Ausflug zur Muschelbank buchen, Muscheln sammeln und dann gemeinsam zubereiten. Leider schaffen wir diesen Ausflug nicht.

Die selbstgemachte Limonade ist übrigens auch zu empfehlen. Prost

Hab mein Wagen voll geladen…

… voll mit vielen Taschen. Es ist wieder soweit. Wir starten in unseren Sommerurlaub.

Kurz nochmal gearbeitet und Zeugnis bekommen heute und dann konnte es losgehen. Kurz nach halb eins waren zig Reisetaschen, viele Schuhe und noch mehr Jacken im Auto. Nachdem auch die drei Sternbergs drin saßen, ging es Richtung Hamburg.

Vom Verkehr sah es anfangs gut aus. Der Schein trügte und so waren wir erst kurz vor acht am Hotel. Das ist übrigens das selbe Hotel, wo letztes Jahr auch der Urlaub begann.

Elternzimmer
Teenie-Zimmer

Nach dem einchecken ging es zum Kroaten für eine Stärkung. Es war wieder sehr lecker.

Total k.o. lassen wir den Tag ausklingen und freuen uns auf die nächsten Tage.

Wieder daheim

Hallo zusammen. Wir sind wieder zu Hause, nach 13 Stunden Fahrt mit Sonne, Regengüsse, Dunkelheit. Drei Wochen können so schnell vorbei gehen.

Am Donnerstag wollten wir eigentlich Kopenhagen besuchen, doch es war nur Rehen vorhergesagt. Und tatsächlich war es auch so. Wir haben uns dann entschieden das Schloss Frederiksborg zu besichtigen.

Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert von König Christian IV. erbaut. Es ist das größte Renaissanceschloss in Skandinavien.

Seit 1878 beherbergt das Schloss das Nationalhistorische Museum.

Der Barocke Schlossgarten ist sehr schön und sehr gepflegt. Von hier hat man einen tollen Blick aufs Schloss.

Anschließend sind wir asiatisch im royalen Restaurant essen gewesen. Suppe mit Stäbchen essen, ist immer noch eine Herausforderung, aber es war sehr lecker.

Bye Schweden, hallo Dänemark

Seit gestern sind wir in Dänemark 🇩🇰, denn unsere Reise endet am Samstag.

Am Dienstag hatten wir wieder einen Relax-Tag eingelegt. Aufgrund des Wetters haben wir kurzfristig umdisponiert. Frühstück gab es gegen halb zwölf.

Zum Verdauen wollten wir einen kleinen Spaziergang bei uns am Häuschen machen. Kaum draußen, Zack kam die Regenwolke. Kurzer Schutz unter einer Eiche und weiter ging’s.

Danach spielten wir eine Runde Exit und wärmten uns im Whirlpool auf.

Gestern (Mittwoch) lagen dann wieder fünf Stunden Fahrt vor uns und wir wollten wieder zwei Pausen nach jeweils 1 1/2 Stunden einlegen. Das hat auch bis zur ersten Pause gut geklappt.

Doch aus einer kleinen Pause wurden 2 1/2 Stunden. Denn nach einem kleinem Spaziergang kamen wir zu einer kleinen Badestelle. Es waren zwar nur 18 Grad, mit den Füßen war es aber sehr angenehm.

Danach ging der Spaziergang weiter. Erst nochmal einen tollen Ausblick genießen und dann begann der abenteuerliche Teil.

Der abenteuerliche Teil führte uns durch Match, über Holzstege, Steine – ausgeschildert war der Weg nicht, aber führte immer an Wasser lang.

Der Spaziergang hat uns viel Spaß bereitet, danach ging es weiter zur Fähre. Die Überfahrt nach Dänemark dauerte nur 20 Minuten.

Zum Abendessen gab es Sushi und das war mega lecker.

Stangehuvud

Am Montag waren wir in einem unglaublichen Naturreservat wandern.

Das Naturreservat liegt an der südlichen Spitze der Halbinsel Stangenäset. Hier hat man eine wundervolle Granitlandschaft über die man klettern kann und immer einen tollen Blick aufs Meer.

Wir haben hier den ganzen Nachmittag bis frühen Abend verbracht.

Islandsberg

Unser Sonntag startete mit einer Entspannung im Whirlpool bevor es Frühstück gab.

Anschließend ging es zum Wandern nach Islandsberg. Hier waren wir fast allein unterwegs. Nach dem ersten Kilometer, der hauptsächlich durch Wald und Matsch ging kamen wir zur schönen Landschaft, die uns hinauf zur tollen Aussicht führte. Aber es ging auch einmal hinab zum Wasser.

Nachdem kurzen Abstecher ans Wasser ging es weiter hinauf und wir wurden belohnt.

Nach einem kleinen Picknick ging unser Weg wieder zurück.

Und wenn man schon in Schweden ist, muss man einmal zu Ikea. Denn hier haben alles Geschäfte auch Sonntags auf.

Und so wie der Tag begann, endete er auch- im Whirlpool

Es geht weiter

Hallo ihr lieben, uns geht es gut. Wir hatten zwei Fauli-Tage und einen Weiter-Reise-Tag.

Am Donnerstag haben wir einen kleinen Ausflug nach Anundshög gemacht. Hier findet man aus der Wikingerzeit Hügelgräber, Schiffssetzungen, Steinsetzungen und einen Runenstein.

Der mächtige Anundshög (Hügel), der größte Grabhügel Schwedens, gab dem Platz seinen Namen. Man bringt ihn mit Bröt-Anund aus der Yngling Saga in Verbindung, der im 6. Jahrhundert gelebt haben soll. (Wikipedia)

Zwei große Schiffssetzungen, mit Längen von 54 und 51 Metern liegen in Kiellinie auf den Anundshög ausgerichtet. Sie bestehen aus jeweils rund zwei Dutzend teilweise übermannshohen Findlingen. Das zugehörige Grab liegt unter dem relativ kleinen Maststein, in der Mitte des Schiffes. (Wikipedia)

Der Runenstein ist aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts.

Am Freitag hat es den ganzen Tag geregnet, da haben wir außer Gesellschaftsspiele nichts gemacht.

Gestern (26.08.) hieß es dann wieder Alles ins Auto räumen, weiter geht die Fahrt. Fünf Stunden Autofahrt lagen bei teilweise strömenden Regen vor uns. Der Sommer ist hier jetzt vorbei, aber wir machen das Beste daraus.

Die erste Pause haben wir in Örebro gemacht. Wir haben wir das Schloss besichtigt, welches von außen sehr ansehnlich ist, aber den Eintritt kann man sich sparen.

Trotz Regen waren viele Leute beim Food Truck Festival in Örebro. Nach einem kleinen Imbiss ging es weiter.

Nach weiteren 1 1/2 Stunden war unser nächster Stopp ein kleiner Wasserfall, der Silverfallet-Karlsfors.

Hier in Schweden haben die Cafés nur bis 16 Uhr auf. Doch die Besitzerin dieses kleinen Cafés machte eine Ausnahme und wir durften noch ein Stück Kuchen essen.

Gegen 19 Uhr waren wir fast an unserer nächsten Unterkunft. Die Landschaft hier an der Westküste ist wieder anders. Es war kalt und nass, aber für ein Foto hat es gereicht.

Das ist jetzt unsere letzte Unterkunft in Schweden.

Stockholm

Am 17.08. hatte das auswärtige Amt die vierte von fünf Warnstufen für Stockholm ausgerufen, aufgrund der letzten Vorkommnisse wegen den Koranverbrennungen. Daher hatten wir überlegt, ob wir Stockholm von unserer Solist für diesen Urlaub streichen. Nach einigen Erfahrungsberichten von anderen Urlaubern sind wir dann aber am Mittwoch gefahren. Es war alles friedlich und Stockholm ist eine sehr schöne Stadt.

Wir hatten uns ein zentrales Parkhaus rausgesucht, so dass wir gleich im Zentrum waren. Am Stockholmer Schloss angekommen, konnten wir die Wachablösung beobachten. Die gespielte Musik war sehr lebend.

Anschließend ging es zum Stortoget, einem öffentlichen Platz der Altstadt im Zentrum . Es ist der älteste Platz Stockholms.

Nach einem kurzen Abstecher auf die Skeppsholmer-Brücke mit Blick auf das Schloss, ging es mit der Fähre auf die nächste Insel Djurgarden.

Auf der Insel gibt es mehrere Museen. Wir haben uns für zwei entschieden.

Das erste war das ABBA Museum. Hier erfährt man alles zu Abba. Man kann singen und tanzen mit Abba.

Als zweites ging es ins Vasa-Museum. Vasa ist ein altes Kriegsschiff was 1628 während seiner Jungfernfahrt nach einem gutem Kilometer gesunken ist.

Nach 333 Jahren wurde das Schiff geborgen. Es besteht zu 98 Prozent aus Originalteilen. Das Schiff ist so gut erhalten, weil der sogenannte Schiffsbohrwurm, der sonst das Holz zerstört, aufgrund des niedrigen Salzgehalts in diesem Teil der ist Ostsee, nicht vorkommt.

Anschließend ging es am Hafen entlang zurück zum Auto.

Schloss Gripsholm

Am Dienstag ging es für uns in das kleine Örtchen Mariefred. Hier steht das Schloss Gripsholm.

Das Schloss wurde auf Initiative Gustav Wasas im 16. Jahrhundert erbaut. Hier kann man gut erhaltene Räume (ca 60 Stück), viele Portraits und einen tollen Theatersaal besichtigen.

Sara hat uns durch alle Räume geführt und die Beschreibung vom englischen ins deutsche übersetzt.

Im Anschluss haben wir,nach einer kleinen Stärkung, Minigolf gespielt.

Zum Abschluss des Tages wurden wir noch mit diesem schönen Blick verwöhnt.

Heute mal wieder eine Frage an euch. Eure Vorschläge könnt ihr in die Kommentare schreiben.

Wie lautet der Titel dieses Gemäldes?

Stendörrens Naturreservat

Am Montag (21.08.23) sind wir an die Ostsee gefahren und zwar zum Naturreservat Stendörren.

Hier kann man toll an der Küste entlang wandern. Wir haben uns für die Route unten rechts , um die kleine Insel entschieden.

Zu dieser Insel kommt man über eine Kleine Hängebrücke.

Baden war leider schwierig, da alles sehr steinig und glitschig war. Aber die Landschaft und die Sicht war super. Wir haben es sehr genossen.

Ein paar Turnübungen durften hier natürlich nicht fehlen.

Anschließend sind wir an einen kleinen Strand gefahren. Das Wasser war eisig.

Denny war aber mutig und hat sich ins Wasser getraut. Um schwimmen zu können, musste man weit hinein, so wie am Balaton.

Ein bisschen Nahrung haben wir auch gefunden. Nein, keine Fische. Hier findet man Steinpilze vor oder nach dem Baden.

Und hier noch ein Suchbild. Denny hat sich vor uns versteckt, mal schauen, ob ihr ihn findet? 😂

Ein Wochenende in Schweden

Hallo zusammen. Wir wünschen euch einen guten Start in die neue Woche und hoffen ihr hattet ein schönes Wochenende.

Am Samstag sind wir sehr gemütlich in den Tag gestartet. Ziel war ein kleiner Trollweg. Mitten im Nirgendwo kann man einen kleinen Weg lang laufen und kann ca 80 Trolle im Wald begutachten.

Dieser coole Kerl ist der erste den man sieht.

Ich will euch jetzt nicht alle zeigen, aber ein paar dürft ihr auch begutachten.

Oben angekommen hatte man einen kleinen Grillplatz und Bänke zum verweilen.

Anschließend ging es zum Gränsö Naturreservat und wir haben eine kleine Wanderung entlang der Küste gemacht. Leider war es sehr diesig und man hatte keinen weiten Blick, aber die Landschaft war trotzdem atemberaubend und wir haben es sehr genossen.

Zum Abschluss haben wir noch eine Schaukel mit Blick zum Wasser entdeckt.

Am Sonntag hieß es dann, Taschen packen, alles ins Auto und Richtung Stockholm fahren. Es hat die ganze Fahrt geregnet. Es war bisher der kälteste Tag.

Nach 1 1/2 Stunde haben wir eine Pause in Linköping eingelegt und haben das Freilichtmuseum besichtigt. Das Museum ist etwas anders, wie die anderen Freilichtmuseen, die wir sonst anschauen. Zum einen ist es kostenlos und zum anderen ist es eine kleine Stadt in einer Stadt. Hier kann man sehen, wie man vor 100 Jahren gelebt hat. Die Gebäude stammen alle aus der Innenstadt von Linköping und wurde hierher versetzt.

Als erstes haben wir erklärt bekommen, wie Seile entstanden sind und Sara durfte dann auch selbst ein Seil drehen.

Im Seifengeschäft hat es nach tausend Düften gleichzeitig gerochen. Die Melonen 🍉 und Gurken 🥒-Seifen rochen am Besten.

Der selbstgemachte Schmuck war für die Mädels sehr interessant. Ob wir ohne was zu kaufen den Laden verlassen haben?

Dann ging es in die Druckerei. Hier haben wir eine kleine Vorführung an einer Setzmaschine von ca 1960 bekommen.

Das hergestellte Druckerzeugnis durften wir sogar nach Rückfrage mitnehmen.

Ich hab es euch probiert zu fotografieren. Per Tasten, wie auf einer Schreibmaschine, wurden die Buchstaben ausgewählt und dann aneinander gereiht und auf ein Metallstück gepresst. In Spiegelschrift ist von rechts nach links geschrieben: Grafiska Museet i Gamla Linköping.

Am Marktplatz gab es dann die Polizei, die Post und die Bank.

Zur Bank gibt es zu sagen: Die Stockholms Enskilda Bank, später SEB genannt, war die erste Bank, die Frauen beschäftigte. Ihr Direktor, André Oscar Wallenberg, geboren in Linköping und Miteigentümer der Östgöta Enskilda Bank, ergriff 1864 die Initiative, Frauen einzustellen.

Eine gute Handschrift und ein guter familiärer Hintergrund waren wichtig, um einen Job in einer Bank zu bekommen.

Weibliche Bankangestellte waren oft effizienter als männliche Angestellte.

Trotzdem war es für Frauen schwierig, voranzukommen, denn die Posten des Hauptbuchhalters und Bankdirektors standen nur Männern offen.

Der Karrierehöhepunkt einer Bankkauffrau war der Aufstieg zur Kassiererin.

Die Leute nannten sie „Bankmädchen“, weil Frauen nach ihrer Heirat nicht mehr in der Bank arbeiteten.

Vor der Bank

Im Laden, wo es über Schnürsenkel, Knöpfe, Lebensmittel..einfach alles gab, hing auch ein sehr altes Telefon. Funktioniert hat es leider nicht, denn Denny ist nicht in den Fläming durchgestellt worden.

Aber auch in der Telefonzelle gab es kein durchkommen in die Heimat.

Die einzelnen Gärten der Wohnhäuser waren sehr schön angelegt. Die ganze Anlage war sehr gepflegt.

Gegen sieben Uhr waren wir dann an der neuen Unterkunft, nachdem wir im Lidl noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen waren. Das war der erste Lidl, wo wir in Schweden waren.

Zum Abschluss des Tages haben wir noch Gesellschaftsspiele gespielt, da es immer noch regnete.

Hinter den Kulissen

Das Filmdorf Smaland stand Freitag auf unserem Plan. Hier kann man hinter die Kulissen gucken, wie die Filme von Astrid Lindgren entstanden sind.

Als erstes bekommt man einen kleinen Film abgespielt. Dieser endet auf der Mattis Burg von Ronja Räubertochter. Und man wird in den nächsten Raum gebeten und Zack ist man in der Burg drin.

Auch ein Rumpelwicht konnte man begutachten.

Sagt euch der Name Tjorvan was? Das kleine Mädchen war immer mit ihrem Hund Bootsmann unterwegs in „Ferien auf Saltkrokan“

Hier wurde der Laden von Saltkrokan nachgestellt.

Anschließend wurde die Welt kunterbunt und im Zimmer stand der Kleine Onkel.

Anschließend wurde die Suppenschüssel ausgeleckt. Doch oh Schreck, sie ging nicht mehr vom Kopf und wir mussten zum Arzt.

Der Winter Brach ein und Weihnachten stand in Bullerbü vor der Tür.

In der oberen Etage der Filmkulisse, konnte man von Mattisburg zur Borkaburgspringen und sich von Michel den Fahnenmast hochziehen lassen.

Nach guten drei Stunden ging es wieder zu einem See. Dort haben wir Skip bo auf dem Badesteg gespielt.

Zum Abendessen gab es die gesuchten Pilze.

Pilzsuppe
Nudeln mit Pilzsoße

Zum Wochenende noch ein kleines Quiz. In dem Filmstudio konnte man auch die Lieder zu den Filmen auf Schwedisch nachsingen. Probiert mal den Text zu lesen vielleicht auch zu singen. Um welche Lieder handelt es sich?

1)

Hör nu på, govänner, så ska jag för er berätta
Vad en gosse gjorde, det är nu längesen,
Men nog lever minnet kvar i Smålands sköna dalar,
Katthult, Lönneberga, det var den gossens hem.
Hujedamej sånt barn han var,
Ej värre tänkas kan,
Och Emil var det namn han bar,
Ja, Emil hette han.

Sing-dudel-dej sing-dudel-dej
Sing-dudel-dudel-dej,
Sing-dudel-dej sing-dudel-dej
Hu-jeda-jeda-mej

2)

Här kommer Pippi Långstrump,
tjolahopp tjolahej tjolahoppsan-sa,
här kommer Pippi Långstrump,
ja, här kommer faktiskt jag.

Har du sett min apa,
min söta fina lilla apa,
har du sett Herr Nilsson,
ja, han heter faktiskt så.

Har du sett min villa,
min Villa Villekulla-villa,
vill å vill du veta,
varför villan heter så?

Jo, för där bor ju Pippi Långstrump,
tjolahopp tjolahej tjolahoppsan-sa,
där bor ju Pippi Långstrump,
ja, där bor faktiskt jag.

Det är inte illa,
jag har apa häst och villa,
en kappsäck full med pengar
är det också bra att ha.

Kom nu, alla vänner,
varenda kotte som jag känner,
nu ska vi leva loppan,
tjolahej tjolahoppsan-sa.

3)

Sjörövar Fabbe, farfars far,
är minsann en sjusär deles karl,
kring alla hav han far och far.
Tjo-hej hadelittan lej!

Sjörövar yr ket passar’n bra.
„Det är bara att röva och ta,
och det‘, sa Fabbe, gillar ja‘.
Tjo-hej hadelittan lej!

Men då vad står på?
Fabbe blir plötsligt blek och grå.
Oj då, vad står på?
Oj oj oj oj oj oj oj

Sjörövar Fabbe, farfars far,
är minsann en sjusär deles karl,
men han är sjösjuk alla dar.
Tjo-hej hadelittan lej.

Stormen ryter och åskan går,
havet brusar och seglena slår.
Ner i kajutan Fabbe går.
Tjo-hej hadelittan lej!

Kräks och svär och mår inte bra.
Bättre väder, det vill jag nog ha,
annars, sa Fabbe slutar ja‘.
Tjo-hej hadelittan lej!

Men då vad står på?
Fabbe blir plötsligt blek och grå.
Oj då, vad står på?
Oj oj oj oj oj oj oj

Emil aus Lönneberga

Am Donnerstag waren wir auf dem Katthult-Hof. Wer kennt ihn nicht, den kleinen blonden Jungen, der viel Unfug anstellte und dann immer in seinen Schuppen zum Schnitzen verschwand.

In Schweden ist es der Emil aus Lönneberga. In Deutschland nannte man ihn Michel. Man wollte nicht, dass er mit Emil aus Emil und die Detektive verwechselt wird.

Der Eingang war am Gatter, wo Michel auch schon Geld für den Durchlass einsammelte.

Gleich auf der rechten Seite kommt dann das Wohnhaus. Hier lebte Michel. Da das Haus privat ist/ war und damals zu modern war, drehte man die Innenszenen in einem Studio.

Der Hof wurde vom Filmteam ausgewählt, weil er am ehesten den Beschreibungen von Astrid Lindgren entsprach. Lediglich Michels Schuppen wurde hingestellt.

Und wisst ihr noch als Alfred, der Knecht, seine Blutvergiftung hatte? Michel musste sich den Weg zu seiner Hütte freischaufeln, da soviel Schnee lag. Man nahm Weizenmehl und einen Propeller, um den Schneesturm zu erzeugen.

Alfreds Bett

Und auch den Erdkeller gab es, wo Michels Mama den Kirschwein für Frau Petrell verwahrte.

Auf kleinen Säulen sind dann noch Filmszenen beschrieben und ganz viele Fotos vom Filmset.

Das Kinoplakat

Nochmal ein Blick über den Hof.

Anschließend ging es zu einem See und wir haben eine Runde Detektiv Stories gespielt.

Nach einem späten Mittagessen/ frühen Abendessen (es war halb fünf) haben wir noch einen kleinen Spaziergang bei unserer Unterkunft gemacht. Gleichzeitig haben wir etwas Nahrung für Freitag gefunden.

Nach 20 Minuten im Wald hatten wir genug gefunden.

Im Land der Elche

Heute (Mittwoch 16.08.23) hieß es Abschied nehmen von unserer ersten Unterkunft. Gegen zehn Uhr sind wir aufgebrochen Richtung Lönneberga. Die Fahrten ziehen sich hier wie Kaugummi. Gefühlt kommt man nicht vom Fleck. Es gibt Situationen da brauchst du für 100 Km 1 1/2 Stunden. Und es geht ganz oft einfach nur geradeaus.

Wenn es mal zu langweilig wird, kann man aber an tolle Rastplätze anhalten und wird mit einer tollen Sicht belohnt.

Nach fast drei Stunden Autofahrt sind wir am Grönasens Elchpark angekommen. Hier kann man auf einem Rundweg von 1300 Metern in drei Gehegen Elche beobachten. Manchmal muss man dafür ein gutes Auge haben.

Entdeckt ihr den Elch?

Wir haben festgestellt, dass der männliche Elch hübscher ist wie der weibliche Elche.

Elchkuh
Elchkuh mit ihren Kälbern

Wir hatten das Glück, das alle Tiere mit ihrer Verdauphase fertig waren und zu uns kamen. Nachdem die Elche gegessen haben, legen sie sich hin und verdauen.

So kamen zwei Elchbullen durch das ganze Gehege zu uns gelaufen. Es sah toll aus.

Wir waren so nah dran, dass sie sich sogar kurz streicheln ließen.

Für ein Selfie hat es auch gereicht.

Es war mega beeindruckend.

Man konnte im Shop dann noch eine Elchwurst kaufen, die man selbst grillen durfte.

Wie ihr vielleicht auf den Bildern gesehen habt, unterscheiden sich die Geweihe. Es gibt die Schaufelgeweihe und die Stabgeweihe. Und noch etwas Fachwissen: die Kälber werden nach einem Jahr von ihrer Mutter verstoßen. Die Ohren der Elche können unabhängig von einander bewegt werden, so können sie Geräusche aus verschiedenen Richtungen hören. Durch die Anordnung der leicht hervortretenden Augen, können Elche nach hinten schauen, ohne den Kopf zu drehen.

Nachdem Elchpark ging es weiter in Richtung Lönneberga. Unterwegs haben wir immer wieder Pilze stehen sehen, so dass wir auch noch Pilze suchen waren. Es dauerte nicht lang, da hatten wir genug für eine Mahlzeit.

Dann wurde es abenteuerlich. Kurz vor der Unterkunft wollte das Navi uns immer in den Wald führen. Es sah nie nach einer Straße aus.

Es war der richtige Weg. Mitten im Nirgendwo ist unsere Unterkunft. Es stehen noch ein paar Häuser hier. Aber Menschen haben wir noch nicht gesehen. Nur eine Katze.

Nach dem Auspacken sind wir nach Mariannelund zum Einkaufen gefahren. Und dann gabs die Pilzpfanne.

Bis morgen.

Helsingborg

So lässt es sich gut in den Tag starten. Am Dienstag ging es nach Helsingborg. Helsingborg ist eine Küstenstadt am Öresund und liegt gegenüber von Dänemark. Am Hafen hat man einen guten Blick rüber an die dänische Küste.

In Helsingborg angekommen fing es erstmal an zu regnen. Aber wir waren vorbereitet.

Der Regen ließ schnell nach. Auf dem Weg Richtung Hafen kamen wir an der Sankt Maria Kirche, an einer privaten Uni und an mehreren Restaurants vorbei. Aus dem einem Restaurant mit „Biergarten „ hörte man von weitem Stimmen. Als wir näher kamen sahen wir die Einheimischen vor mehreren Monitoren. Es lief die Frauen WM Spanien gegen Schweden. Erstaunlich war, das fünf große Bildschirme in diesem kleinen Restaurant aufgestellt waren. Für die, die es noch nicht wissen, Schweden hat verloren.

Ok, weiter ging es zu den Terrassentreppen. Diese sind 1903 entstanden.

Oben angekommen befindet sich ein kleiner Ententeich ( ohne Enten), ein Blumengarten und der Burgturm „Kärnan“, was soviel bedeutet wie Kern. Der 40 Meter hohe Turm aus dem 14. Jahrhundert diente als Wachturm. (Tatsächlich hab ich kein Bild davon)

Danach ging es am Rathaus vorbei. Was sehr gut aussieht, wie ich finde, zum Hafen und dann zum Kulturhaus.

Das Rathaus
Vor dem Kulturhaus

Eigentlich wollten wir dann zur ehemaligen Sommerrezidenz der Königsfamilie. Dort angekommen fing es an zu regnen und das Schloss war wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So entschieden wir uns einen ruhigen Nachmittag im Haus zu verbringen.

Zum Abendessen gab es die traditionellen schwedischen Fleischbällchen- Köttbullar.

Achja ein Bild will ich euch nicht vorenthalten.

Söderasens Nationalpark

Was war nun am Sonntagabend noch passiert, so dass am Montagmorgen dieses Foto entstanden ist?

Das ist das Wartezimmer einer staatlichen Zahnarztpraxis. Leider hat Nadine ihre Krone 🦷 wieder verloren. Unser Vermieter war so nett und hat für uns in dieser Praxis einen Termin vereinbart. Wir sollen eine staatliche Praxis nehmen, da die Privaten Zahnarztpraxen noch teurer sind. Wir wurden dort sehr nett empfangen und man war sehr bemüht. Naja eigentlich dauert es nur paar Minuten, Krone reinigen, Zement rein, festdrücken. Aus den paar Minuten wurde fast eine Stunde. Die Zahnärztin war sehr jung und ich glaube in ihrem früheren Leben war sie Metzger. Bisher hält die Krone. Drückt die Daumen, dass sie bis wir zurück sind in Deutschland drin bleibt.

Nach dem Praxisbesuch ging es dann in den Söderasens Nationalpark zum wandern.

Wir haben die gute Waldluft und die Natur genossen. Viele Pilze haben wir gesehen. Die meisten jedoch nicht essbar.

Ein interessantes Nacktschneckenpärchen haben wir auch entdeckt.

Einen Steinpilz haben wir dann noch entdeckt.

In Schweden gibt es 30 Nationalparks. Mal schauen, ob wir uns den ein oder anderen noch anschauen.

Bei einem Stück Kuchen haben wir uns im Anschluss gestärkt. Die Schweden haben festen Zeiten was das Essen betrifft. Mittagessen beginnt hier schon um 11 Uhr. Das Abendessen wird zwischen 17:00 und 18:30 Uhr serviert. Abendessen heißt hier übrigens „middag“

Den späten Nachmittag haben wir in der Unterkunft verbracht. Zum Abend sind wir noch nach Rydebäck ans Wasser gefahren und haben den Sonnenuntergang genossen.

Wikinger und Öresund

Am Sonntag haben wir das Wikingerdorf Foteviken besucht. Man hat probiert die Gebäude aus der späten Wikingerzeit um das Jahr 1100 nachzustellen.

Das Dorf ist der einzige, komplett authentische Nachbau der Nordischen Länder. Hier wird das Leben der Wikinger so echt wie möglich dargestellt. Baumaterial und Bautechniken sind originalgetreu nachempfunden.

Die Wikinger scheinen echt klein gewesen zu sein.

Den Chefsessel haben wir auch gefunden.

Einige alte Spiele konnten wir auch ausprobieren.

Es war ein schöner Ausflug.

Anschließend sind wir auf die Halbinsel Falsterbo gefahren. Die markiert die Grenze zwischen Ostsee und Öresund.

Hier gab es als erstes ein Eis 🍦 und das nicht in der Eisdiele sondern im Fischladen. Und nein, es hat nicht nach Fisch geschmeckt.

Anschließend ging es zum Strand. Das Wasser hatte nur 16 Grad. Für uns Frauen war es bis zu den Knöcheln ausreichend, Denny war mutig und war eine Runde schwimmen.

Denny im Wasser

Auf der Rückfahrt haben wir noch in Bjärred angehalten. Hier gibt es einen 500 Meter langen Badesteg. Das Wasser sah am Ende richtig eisig aus, aber es waren viele baden. Auch gibt es am Ende des Stegs noch ein Restaurant. Man hat von hier einen tollen Blick auf Malmö und die Öresundbrücke.

Die Öresundbrücke

Der Tag war wunderschön.

Doch dann war es 20 Uhr und es ist was passiert. Eine Idee was? Das nächste Foto gibt einen Hinweis.

Ankunft in Ekeby

Heute morgen begann der Tag mit einem super Frühstück im Hotel. Danach ging es Richtung Fehmarn. Um 12:45 Uhr sollte unsere Fähre gehen. Wir waren schon um 11:15 Uhr da und man nahm uns tatsächlich um 11:45 Uhr mit der Fähre mit. Die ganze Abwicklung an der Fähre war wieder gut organisiert. Die Überfahrt dauerte 45 Minuten. Keiner wurde seekrank

Dann waren wir in Dänemark 🇩🇰. Hier ging es über ein paar Brücken. Die längste Brücke war die Öresundbrücke. Die Öresundbrücke ist weltweit die längste Schrägseilbrücke für kombinierten Eisenbahn- und Straßenverkehr. Sie ist Mautpflichtig und verbindet Kopenhagen mit Malmö. Die Maut haben wir in Schweden bezahlt, ca 65 Euro. Die Brücke ist 7845 Meter lang.

Gegen halb vier waren wir dann an unserer Unterkunft und wurden von einem sehr netten Vermieter empfangen. Sara hat sich gleich in seinen Hund Rocket verliebt.

Wohnzimmer
Küche

Nach einer kurzen Pause. Wollten wir dann ein bissl spazieren gehen. Das hat kurz geklappt bis der Regen kam.

Anschließend sind wir dann einkaufen gegangen, denn ab jetzt gibt es wieder Selbstverpflegung. Und wie immer darf ein Foto nicht fehlen. Die Selbstbedienung bei den vielen Süßigkeiten.

Wir sind gestartet

Und wieder ist ein Jahr rum und wir können unseren Sommerurlaub starten. Doch wo geht es dieses Jahr hin.

Wir blicken mal ein paar Monate zurück. Im Januar begann die Planung und ein paar Wochen später wurde alles gebucht: Kroatien 🇭🇷- Bosnien 🇧🇦- Montenegro 🇲🇪- Kroatien 🇭🇷

Wir freuten uns. Doch dann kam der Juni/Juli Unsere Sara ging es über mehrere Wochen nicht gut. Drei Wochen vor dem Urlaubsbeginn hat der Familienrat (Kind, Vater, Mutter) um 22 Uhr getagt und entschieden wir fahren in Urlaub, aber nicht dorthin, wo es so heiß ist.

Also wurde eine Nachtschicht eingelegt und bis zwei Uhr nachts stand die neue Route, die Unterkünfte waren gebucht und der andere Urlaub storniert. Es geht nun für uns nach Süd-Schweden 🇸🇪.

Heute ging es also los. Doch was soll ich sagen, ein kleines Hindernis gab es noch. Sara und Nadine hatten Zahnschmerzen. Also ging es heute morgen für beide noch zum Zahnarzt 🦷. Um 13 Uhr sind wir dann Richtung Norden gestartet.

Unser erster Stop ist kurz hinter Hamburg in Ahrensburg. Hier bleiben wir eine Nacht.

Zum Abendessen dachten wir uns, um endgültig mit dem anderen Urlaub abzuschließen, gehen wir kroatisch essen. 😀

Jetzt liegt jeder in seinem Zimmer und entspannt. Wir haben ein Familienzimmer, wo Sara einen eigenen Bereich hat. Sogar mit eigenem Balkon. In diesem Sinne: Gute Nacht

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Der Kreis schließt sich

Unser erster Norwegentag begann in Kristiansand und nun endet der letzte Norwegentag auch hier. Selbe Unterkunft wie in der ersten Nacht. Mittlerweile sind wir auf der Fähre nach Dänemark. Es war ein sehr schöner Urlaub. Wir haben viel gesehen und nehmen viel Eindrücke mit.

Die letzten Tage waren etwas ruhiger, da unsere Sara krank geworden ist. Hier die Fotos vom Mittwoch. Wir haben einen kleinen Spaziergang um einen See gemacht.

Unterwegs haben wir noch Maronen gefunden.

Eine Holzbrücke war das Highlight des Sees.

Auf dem Rückweg haben wir ganz viele vierblättrige Kleeblätter gefunden. Und sogar ein fünfblättriges.

Gestern ging es dann nach Kristiansand. Die Strecke war nochmal sehr beeindruckend und wir hätten immerzu anhalten können, weil alles so schön aus sah. Frühstück gab es diesmal an einem Parkplatz Klippen.

Dann ging es weiter bis zum Jossingjford. Hier Erinnern Tafeln an die Kriegszeit.

Als letztes sind wir an zwei Häusern vorbei gekommen. Die vor vielen Jahren unter einem Felsen gebaut wurden. Das linke Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert und das rechte aus dem 19. Jahrhundert. Der Hof hier hieß Helleren und wurde bis 1920 betrieben. Die Leute hatten Vieh und lebten vom Fischfang.

Am Abend konnten wir nochmal zum Abschluss draußen essen.

Alles außer Stein ist Lava

Der Tag heute ging mit Regen und Gewitter an. Daher haben wir lang geschlafen und erst gegen halb zwei gefrühstückt. Gegen halb vier hat der Regen endlich aufgehört und wir sind zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen.

Ziel war ein bestimmter Stein. Unterwegs kamen wir an dem alten Vigdel Fort. Auf der Internetseite visitnorway findet man folgende Info dazu:

Das Vigdel Fort ist ein Küstenfort, das von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Das Fort wurde gebaut, um den Flughafen Sola vor alliierten Angriffen vom Meer aus zu schützen. Die norwegischen Streitkräfte übernahmen die Anlage nach Kriegsende 1945. Die Streitkräfte nutzten die Anlage für eine Festungs- und Drohnenstation, bevor sie 2009 geschlossen wurde. Die Streitkräfte räumten das Gebiet und sicherten es 2010. Das Direktorat für Naturverwaltung übernahm das Gebiet im Jahr 2011. Das ehemalige Militärgebiet ist heute ein großartiges Wandergebiet, das allen offen steht.

Dann sind wir weiter und kamen zu unserem Ziel. Hier suchten wir dann einen Stein mit Gesicht. Und konnten unser Urlaubs-Motto: alles außer Stein ist Lava wieder toll umsetzen.

Wir haben den Stein tatsächlich gefunden.

Es gab aber nicht nur Steine,Sondern auch das Meer . Es war einfach ein toller Ort. Und wir waren ganz allein dort.

Danach ging es dann noch an den Strand. Und der war echt riesig. Aber keine Leute dort.

Wir haben es sehr genossen. Denny war auch im Wasser. Es war allerdings seeeeeeehr kalt.

Das Wasser war sehr klar und sauber. Auch der Strand war richtig sauber.

Wasser Wasser Wasser

Der Sonntag startete mit einem schönem Frühstück bei schönem Wetter.

Anschließend sind wir zum Wasserfall Steinsdalsfossen gefahren. Bei diesem Wasserfall ist die Besonderheit, dass man hinter den Wasserfall lang laufen kann.

Erstaunlicher Weise wurde man dahinter nichts nass.

Abends konnten wir von der Terrasse nochmal einen tollen Blick auf Odda genießen.

Gestern, am Montag ging unsere Reise weiter. Unterwegs sind wir am Langfossen vorbei gekommen. Er hat eine Fallhöhe von 612 Metern.

Dann ging es weiter. Man braucht in Norwegen teilweise für 60 km eine Stunde, je nach Straßen Lage. Eine kurze Snackpause führte uns an einen Fjord. Dieser sah für Denny so einladend aus, dass er eine Runde schwimmen gegangen ist. Sara und Nadine war es etwas zu frisch.

In Stavanger haben wir bei den Drei Schwertern angehalten. Die Schwerter erinnern an die Schlacht am Hafrsfjord 872. Sie stehen für Frieden, Einheit und Freiheit.

In Sola waren wir am Strand und haben die Meeresluft genossen. Wenn es warm ist in Norwegen, ist dies wohl ein sehr beliebter und belebter Strand.

Jetzt sind wir drei Nächte in einer kleinen Hütte auf dem Land, umgeben von ganz viele Landluft, bevor die Heimreise startet. Hier gibt es viele Weiden für Schafe und Kühe. Am Abend haben wir den Sonnenuntergang an einem kleinen Hafen sehen dürfen.

Wanderung zum Bondhusvatnet

Heute, am Samstag, hatten wir traumhaft schönes Wetter. Also haben wir uns eine Wanderung rausgesucht. Und das haben sich viele andere auch noch gedacht. Der Parkplatz war voll. Unser Ziel war ein See in 2,5 km. Nun kann man sagen, 2,5 km ist doch n Klacks. Es ging aber nur bergauf und es gab kaum Schatten.

Die Landschaft war aber traumhaft schön.

Am See angekommen, hat sich die Anstrengung gelohnt.

Der Rückweg war wesentlich einfacher. Denn man will es kaum glauben, es ging bergab.

Auf der Rückfahrt haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Zwillingswasserfall Latefossen gemacht. Er hat eine Gesamthöhe von 165 Metern.

Anschließend hat Sara noch ein Trainingseinheit auf dem Trampolin gemacht.

Ein relaxter Tag und die Flambahn

Am Donnerstag begann der Tag wieder verregnet, daher beschlossen wir ins Gletscher-Museum zu gehen. Als erstes haben wir uns einen Kurzfilm über Gletscher angeschaut. Man hat sich in dem Saal gefühlt, als wandere man auf dem Gletscher mit. Es war beeindruckend.

Anschließend haben wir das kleine Museum erkundet.

1972 ist ein Flugzeug am Gletscher abgestürzt, den wir als erste besucht hatten. Die Überreste vom Flugzeug hat man erst 2021 gefunden.

Auch ein Ski aus dem Jahr 1170, welcher im Gletscher gefunden wurde, ist hier ausgestellt.

Unsere Weiterfahrt führte uns durch einen ca 25 km langen Tunnel. Dieser ist an drei Stellen blau beleuchtet.

Am Nachmittag sind wir dann bei unserer Unterkunft angekommen. Wir waren eine Nacht auf dem Campingplatz im Flam. Wir hatten eine kleine Hütte.

Am Hafen von Flam stand ein Kreuzfahrtschiff. Es waren Massen an Touristen unterwegs. In einem Restaurant haben wir einen gemütlichen Platz draußen gefunden und konnten gegen 17:30 die Abfahrt des Kreuzfahrtschiffes beobachten.

Seht ihr das Kreuzfahrtschiff?

Gestern, am Freitag, haben wir dann eine Fahrt mit der Flambahn gebucht. Eine Schmalspurbahn die 20 km Bergauf fährt und dann auch wieder hinunter. Unterwegs kommt man durch 20 Tunnel. 18 der 20 Tunnel wurden per Hand gegraben. Für einen Meter brauchten die Männer einen Monat.

An Wasserfall Kjosfossen hält die Bahn zum Fotos machen an.

Fazit: die Fahrt war nicht beeindruckend. Man muss es nicht machen, auch wenn jeder von schwärmt.

Nach der Fahrt haben wir Flam verlassen und weiter ging die Fahrt. Und sie führte uns wieder durch einen tollen Tunnel.

Und zu dem Wasserfall Skjervefossen. Dieser Wasserfall besteht aus zwei Wasserfällen.

Übrigens hat man auf dem Parkplatz ein tolles WC mit Aussicht.

Dann ging es zur neuen Unterkunft. Bisher gab es mit keiner Unterkunft Probleme, doch hier mussten wir zwei Dinge bemängeln. Es war den Vermietern unangenehm, zumal sie aktuell im Urlaub sind. Wir haben einen kleinen Betrag rückerstattet bekommen.

Unser Blick aus dem Wohnzimmer
Unser Blick von der Terrasse
Saras Spielplatz

Abends sind wir noch eine kleine Runde durch den Ort gelaufen.

Achja wir sind in Odda. Und in Odda steht ein Stein wo Netflix drauf steht.

Vielleicht wisst ihr warum. Wir wussten es nicht und haben Herrn Google wieder zur Hilfe genommen. Hier wurde die Netflix-Serie „Ragnarök“ gedreht. Drei Schauplätze aus der Serie haben wir gesehen.

Essen konnte man in der Serie hier.
Die Schule
Das Haus der Familie Jutul

Wenn wir jetzt schon die Drehorte kennen, werden wir die Serie zusammen schauen.

Jostedalsbreen Nationalpark

Dienstag und Mittwoch hat sich alles um die Gletscher gedreht. Wir waren im Jostedalsbreen Nationalpark unterwegs. Gegründet würde der Nationalpark 1991, um die Gletscherlandschaft zu erhalten. Der Jostedalsbreen Gletscher ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland.

Am Dienstag waren wir beim Boyabreen Gletscher. Er ist ein Seitenarm des großen Jostedalsbreen.

Auf dem Rückweg hielten wir am Christmas Shop. Hier kann man das ganze Jahr Weihnachtsdeko kaufen.

Wir haben uns einen Teelichthalter mitgenommen.

Nach dem Shoppen wollen wir zum Haugabreen Gletscher. Der Parkplatz, wo die Wanderung los gehen sollte war schon spektakulär zu erreichen. Dann konnte es ja los gehen.

Wir konnten wieder unser Spiel spielen: „alles außer Stein ist Lava“

Doch dann kam das.

Da hätten wir rüber gemusst. Wir waren uns sicher, dass wir das trocken nicht schaffen werden und guckten nach einem anderen Weg. Aber auch da war für uns Schluss.

Also ging es zurück und wir schauten Abends wo es am Mittwoch (heute) hingehen konnte.

Das Wetter heute morgen war verregnet und trüb. Wir brachen dennoch zu unserem nächsten Gletscher auf. Unterwegs hatten wir eine tolle Aussicht auf den Innvikfjorden.

Am Startpunkt angekommen entschieden wir uns mit den Troll-Autos hinaufzufahren. Und es war die absolut richtige Entscheidung. Das letzte Stück zum Gletscher läuft man dann bergauf zu Fuß. Als wir auf dem Weg zum Gletscher waren, viel uns auf, dass wir ja eigentlich zu einem ganz anderen Gletscher wollten. Wir hatten uns bei der Autofahrt noch gewundert, wieso wir heute 30 Minuten weniger fahren. Naja es ist passiert. Es sollte so sein. Denn es war wunderschön hier und die Sonne kam auch raus.

Folgende Fotos sind aus dem Trollauto entstanden.

Dann ging es zu Fuß weiter und man konnte den Gletscher schon sehen.

Der Brikedalsbreen ist der westliche Nebenarm des Jostedalsbreen. Seit 1900 wird jährlich ausgemessen wo sich die Vorderkante des Gletschers befindet. Der Geologe John Bernhard Rekstad hat in diesen Felsbrocken 1900 ein Kreuz reingeschnitzt. Damals lag der Felsbrocken nur 30 Meter von dem Gletscher entfernt.

Zwischen den Jahren 1932 und 1951 schmolz der Gletscher um 800 Meter zurück. In dieser Zeit entstand der See Briksdalsvatn. Zwischendurch hatte der Gletscher nochmal einen Vorstoß. Seit 2008 ist der See wieder frei.

Das Wasser des Sees war eisig.

Auf dem Rückweg, den wir ja zu Fuß gelaufen sind, haben wir ein Picknick gemacht. Wir hatten einen tollen Ausblick.

Weiter hinunter führte uns der Kaiser-Wilhelm-Weg. Den haben die damaligen Farmer angelegt bevor der Kaiser 1889 den Gegend besuchte. Der Weg führt am Wasserfall Kleivafossen vorbei. Hier kann man sich wunderbar abkühlen.

10.000 Liter rauschen hier die Sekunde runter.

Eine kleine Schaukelpause mit Blick auf den Gletscher gab es auch.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft haben wir diesen Blick noch eingefangen.

Auf dem Wasser

Wir sind in die Woche mit etwas Sonnenschein gestartet. Und das hat uns sehr gefreut. Denn am Montag, also gestern, sind wir mit der Fähre den Geirangerfjord von Geiranger nach Hellesylt gefahren.

Wir hatten ja schon erzählt, das Geiranger ein Touristenort ist und hier viele Busse anhalten. Gestern aber war die Krönung. Währen wir auf die Fähre warteten, biegt auf einmal ein Kreuzfahrtschiff in den kleinen Hafen ein. Wohlgemerkt, der Ort hat 250 Einwohner. Laut Herrn Google halten bis zu 200 Kreuzfahrtschiffe in den Sommermonaten hier an.

Dann konnte es losgehen. Eine Stunde dauerte die Fahrt für 20 km.

Wir fuhren an den sieben Schwestern vorbei (Wasserfälle). Folgende Legende gibt es : Der Sage nach wollte der Freier (Wasserfall gegenüber) jede der sieben Schwestern nacheinander heiraten. Alle lehnten jedoch ab und wiesen sein Werben zurück. Daraufhin griff der Freier zur Flasche und wurde zum Alkoholiker. Dieses spiegelt sich in der Form des Wasserfalls nieder, welcher die Form einer Flasche annahm.

Die sieben Schwestern
Der Freier

Da es in den Wintermonaten weniger schneit und es dadurch weniger Schmelzwasser gibt, sind in den Sommermonaten teilweise nur vier Wasserfälle zu sehen.

Ein paar verlassene Bauernhöfe kann man vom Fjord aus sehen.

Dieser Bauernhof ist seit 1961 verlassen. Vorher wurde hier ganz viel Obst angebaut. Es gab 200 Obstbäume ( Äpfel, Birnen und Pflaumen). Außerdem hielten die Bewohner Ziegen. Für das Wasser für Mensch und Tier mussten die Bewohner in manchen Monaten jeden Tag über den Fjord.

In Hellesylt angekommen wird man vom Hellesyltfossen begrüßt.

Weiter ging die Fahrt. Und nach jeder Kurve gab es wieder was neues zu sehen. Mittagessen gab es am Innvikfjord. Essen mit Aussicht.

Übernachten tun wir die nächsten Tage zwischen den Bergen in einer Hütte.

Abends war es wieder etwas frischer und wir machten den Kamin an.

Ihr habt ja mitbekommen, dass Essen gehen schon sehr teuer ist. Daher verpflegen wir uns selbst. Aber auch die Lebensmittel-Preise sind schon sehr hoch: Salatgurke 2,40 Euro, 1,5 Liter Wasserflasche ca 2 Euro, Wurst und Käse -Packungen ab 3,50 Euro.

Dafür muss man für die ganze tolle Natur keinen Eintritt bezahlen. Und diese vielen Eindrücke kann uns keiner nehmen.

Und auch bei Regenwetter ist die Landschaft sehr schön. Diesen Sommer ist es wohl extrem mit dem Regen. Viele Norweger schreckt das nicht ab und sie tragen trotzdem ihre kurzen Hosen. Wir wünschen euch einen schönen Tag.

Oben auf dem Berg

Am Sonntag haben wir einen Ausflug in die Natur gemacht. Als erstes waren wir auf 1000 Metern Höhe. Dort hatten wir alles Berge, Wasser, Sonne, Regen und Schnee. Hier kann man die Zeit total vergessen.

Einen Steinhaufen haben wir auch hier hinterlassen.

Der tolle See heißt Djupvatnet und hat eine tolle Farbe.

Einen Schneemann bauen hat zwar nicht geklappt, aber eine kleine Schneeballschlacht haben wir gemacht. Es war aber eiskalt.

Sara konnte es sich nicht nehmen lassen und hat wieder Räder geschlagen.

Anschließend ging es auf die Dalsnibba, die 1500 Meter hoch liegt. Hier hat man einen tollen Blick auf die Berge und den Geirangerfjord.

Die Aussichtsplattform hat man um den Berg gebaut.

Hier nochmal der Blick auf den Fjord.

Beim runter fahren konnten wir diesen tollen Blick genießen.

Überall auf den Straßen in Norwegen steht in norwegisch „Lächeln“.

Zum Abschluss fuhren wir nochmal zum Djupvanet. Nur dieses Mal auf die andere Seite.

Es war ein toller Tag.

Welterbe der UNESCO

Heute haben wir uns auf den Weg nach Geiranger gemacht. Unser Weg führte uns wieder über die Trollstigen. Jedoch hatte man heute schlechte Sicht, da es geregnet hatte. Geiranger ist ein kleiner Ort am Geirangerfjord. Der Fjord gehört seit 2005 zum Welterbe der UNESCO. Kurz vor Geiranger gibt es zwei Aussichtspunkte auf den Geirangerfjord. Dieser ist 15 km lang

Von unserer Unterkunft in Geiranger führt ein Treppenweg runter ins Zentrum. Dieser Weg geht entlang eines Wasserfalls. Wenn es warm ist, kann der Spaziergang sehr erfrischend sein. Eine Unterhaltung bis runter erweist sich als sehr schwierig, denn die Wassermassen sind sehr laut.

Geiranger ist ein typischer Touristenort. Hier kommen die Busse massenweise an. Direkt am Fjord gibt es einen großen Campingplatz.

Unser erstes Eis im Urlaub gab es heute auch.

Ist denn schon Winter?

Gestern hatten wir nen Fauli-Tag. Frühstück gab es kurz vor zwölf und dann war relaxen angesagt. Es hat nämlich den ganzen Tag durchgeregnet. Und nicht nur leicht, sondern gegossen.

Heute ( Freitag 05.08.) hat dann die Sonne geschienen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass T-Shirt Wetter war. Nach dem Frühstück ging es zu den Trollstigen. Die Trollstigen ist eine Straße durch den Bergen. Wir sind von Andalsnes gestartet. Die Strecke ist teilweise sehr eng. Erstaunlich wie da zwei Fahrzeuge aneinander vorbei kommen, geschweige dann Bus oder Wohnwagen. Denny hat das super gemacht und uns heile rauf und runter gebracht. Oben gibt es dann eine tolle Sicht auf die Trollstigen.

Auf der Hälfte des Weges kann man sehr schön den Stigfossen sehen. Der Wasserfall ist im Ganzen ca 320 Meter hoch.

Übrigens hatte Sara hier oben drei Jacken an. Es war trotz Sonne sehr frisch. Teilweise war es Winter.

Anschließend ging es zur Gudbrandsjuvet. Das ist ein Schlucht, die der Fluss Valldola gegraben hat.

Auf dem Rückweg war dann kurz nochmal der Winter zu Besuch.

Übrigens zählt Norwegen ja zum Land der Trolle. Ab und an findet man Figuren an den Straßen. Die Souvenirläden sind voll mit den nicht so schönen Trollen.

Zum Abschluss des Tages wollten wir eine Wanderung auf einem Berg machen, welche uns der Vermieter empfohlen hat. Der einzige, der es bis zum Schluss durchgezogen hat, war Denny. Bin sehr stolz auf ihn. Sara und Nadine haben ab dem Zeitpunkt gestreikt, wo die Felsbrocken so hoch wir drei Treppenstufen wurden.

Ab hier war Schluss für Sara und Nadine.

Wir hatten dennoch einen tollen Blick.

Übrigens galt auch heute wieder: alles außer Stein ist Lava.

Morgen reisen wir weiter. Regenprognose liegt bei 100 Prozent. Wir können ja mal zu euch was schicken.

Nach Regen folgt Sonne ☀️

Der Tag heute begann genauso verregnet, wie er gestern Abend endete. Für uns hieß es weiter reisen. Unser Weg führte uns über die Atlantikstraße.

Die Straße folgt einer Trasse, die ursprünglich für eine Eisenbahnstrecke geplant war. Die ersten Planungen reichen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück; 1935 wurden diese Pläne jedoch endgültig zu den Akten gelegt. In den 1970er-Jahren wurde dann mit der Straßenplanung begonnen. (Quelle Wikipedia)

Es gibt mehrere Punkte wo man anhalten kann und einen tollen Blick aufs Meer hat.

Baubeginn war am 1. August 1983; die Straße wurde am 7. Juli 1989 eröffnet und ersetzte eine Fährverbindung, die auf einer ähnlichen Route verlief. Der Bau kostete 122 Millionen norwegische Kronen (1989), für die Finanzierung war die Straße nach der Eröffnung zehn Jahre lang mautpflichtig. (Quelle Wikipedia)

Auf der Strecke wurden Szenen für den 2021 erschienenen James Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ gedreht. (Quelle Wikipedia)

Die Storseisund-Brücke soll in dem Film zusehen sein.

Dann ging es weiter. In Solnes sind wir mit der Fähre über den Fjord. Und siehe da, die Sonne kam raus. Die Überfahrt dauerte nur ein paar Minuten, war von der Landschaft aber sehr schön.

Dann ging es nach Andalsnes. Hier sind wir mit der Gondel zu einer Aussichtsplattform namens Rampestreken. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Berglandschaft und den Romsdalsfjord.

Wir haben uns hier oben echt lang aufgehalten und hatten jede Menge Spaß.

Oder auch nicht! Seht ihr wie Denny an der Klippe hängt?

Ihm geht es gut. Nur ein Kratzer am Finger vom rumalbern für das gestellte Foto.

Irgendwann kam dann Rauch auf. Wir dachten da grillt jemand oder hat Feuer angemacht. Doch es wurde immer mehr. Und mehr. Wie eine weiße Wand. Seht selbst bei den nächsten zwei Fotos.

Es war eine Wolke. Und wir waren mitten drin.

Natürlich hat Sara auch einen Steinturm gebaut.

Nach diesem tollen Erlebnis sind wir dann zu unserer nächsten Unterkunft gefahren. Hier bleiben wir bis Samstag. Da es heute Abend frisch war, haben wir den Kamin angeworfen.

Im Gebirge und an den Klippen

Gestern ( Montag 01.08.) sind wir bei sehr kalten Temperaturen in den Tag gestartet. Wir haben einen kleinen Abstecher zum Königsweg Dovrefjell gemacht.

Königswege waren Norwegens erste öffentliche Straßen und dienten dem Transport von Menschen, Gütern und Post. Es ist schon sehr beeindruckend, wenn man sich vorstellt, wie man vollgepackt mit einem Pferd hier lang ist.

Man sieht in der Mitte des Fotos bei dem dunklen Grün, wo der Weg lang geht.

Unterwegs darf man sich auch gern einen Wanderstock kaufen, mit Gravur

Unser Ziel war der Wasserfall.

Es war so kalt, das wir unsere Schals raus geholt haben.

Anschließend gab es einen kleinen Abstecher zur Magalaupat Schlucht des Flusses Driva.

Dann ging es weiter durch Trollheimen. Trollheimen ist eine Berglandschaft in Mittelnorwegen. Während der Autofahrt sieht man immer wieder Wasserfälle oder schneebedeckte Berge. Sehr beeindruckend.

Zu guter Letzt ging es zum Naturphänomen von Amotan. Diese Sehenswürdigkeit ist bei Norwegern noch ziemlich unbekannt, hat sich bei niederländischen Touristen aber schon herumgesprochen. Drei Flüsse bilden hier tolle Wasserfälle. Zwei davon konnten wir sehen , den Reppfallet und den Lindalsfallet. Diese sind jeweils 110 Meter hoch.

Der Weg zum Aussichtspunkt war ziemlich nass und rutschig, so dass Nadine den schnelleren Weg nehmen wollte und den Hang runter rollte. Nach ein paar Schrecksekunden war aber alles wieder gut. Nichts gebrochen, alles ganz geblieben. Also weiter hinunter und die Aussicht genießen.

Bevor es zum zweiten Aussichtspunkt ging gab es für Nadine paar Glückskleeblätter.

Auch der zweite Wasserfall war toll. Und diese Lautstärke, wenn die Wassermassen runter kommen. Die Schlucht sind wir nicht mehr hinunter, da es dann zu steil und nass war.

Abends sind wir dann im Nirgendwo angekommen und haben dort eine kleine Hütte zum übernachten gehabt.

Heute morgen gab es das Frühstück draußen.

Und dann ging die Reise auch weiter zu unserem nördlichsten Punkt in Norwegen, nach Kristiansund. Hier haben wir eine Wanderung zu den Klippen unternommen. Denny und Sara haben gut auf Nadine aufgepasst, dass sie nicht ausrutscht. Wir haben das Kinderspiel gespielt, nur die Steine berühren ansonsten tritt man auf Lava.

Der Ausblick bei den Klippen war toll.

Übrigens oben bei den Klippen sollten wir laut Denny immer dem Weg folgen, vielleicht seht ihr ja einen.

Es war echt traumhaft dort oben.

Da ab 16 Uhr der Regen kommen soll. Sind wir dann zu unserer nächsten Unterkunft. Als das Navi sagte: „sie haben ihr Ziel erreicht“ war uns ganz anders. Wir standen vor einem Haus, wo Fenster fehlten und es sah null bewohnbar aus. Also nochmal die Anzeige rausgesucht und die Bilder angeschaut. Puh. Wir sahen unsere Unterkunft. Und die sah gut aus.

Die Linke Hütte ist unsere. Fisherman Cabin No 1

Hier sind wir wieder für eine Nacht. Leider regnet es richtig heftig und es windet sehr. Es ist aber sehr gemütlich hier. Sogar im Bad mit Fußbodenheizung.

Noch eine Kleine Info zu dem wo wir gerade sind in Vikaneset:

Anfang des 20. Jh begann John Berngard Vadsteinvik mit dem Trocknen von Klippfisch auf dem großen Felsen um die Landzunge Vikaneset. Klippfisch wurde eine wichtige Erwerbsquelle für Familien in der Umgebung. Heute ist Vikaneset ein modernes Tourismusunternehmen
mit renommierter Küche und Schauplatz für Freiluftaufführungen der Felsenfischoper Donna Bacalao.

So nun noch ein Exkurs was Klippfisch ist: Klippfisch ist ein gesalzener und anschließend luftgetrockneter Seefisch. Dabei wird hauptsächlich Kabeljau, aber auch Schellfisch, Seelachs, Lengfisch oder Lumb verwendet. (Quelle Wikipedia)

Hier findet die Oper statt
Die Sauna

Nationalpark Jotunheimen

Heute war das Wetter wechselhaft. Aber nicht schlimm wir haben ja auch Regensachen dabei. Es ging In den Nationalpark Jotunheimen.

Jotunheimen ist das höchste Gebirge Norwegens und bedeutet „ Heim der Riesen“. Der höchste Gipfel ist der Galshoppigen mit 2469 Metern. Der war uns dann aber heute zu hoch. Auf dem Weg in den Nationalpark haben wir spontan zwei Stopps gemacht. Als erstes hielten wir an diesem tollem See namens Vagavatn.

Einige Kilometer weiter entdeckten wir diesen tollen Ort.

Endlich am Ziel angekommen, ging es los und gefühlt nur bergauf. Aber wir haben die kleine Runde geschafft und wie gestern auch, wurden uns viele Steine in den Weg gelegt.

Aber die Aussicht hat sich gelohnt.

Da es anfing zu regnen, kehrten wir in Gjendesheim ein und wärmten uns auf. In Deutschland gibt es immer Pommes, in Norwegen Waffeln.

Als der Regen nach ließ, gingen wir zum Auto. Kaum losgefahren, hielten wir an der nächsten schönen Kulisse an dem Campingplatz Besseggen Fjellpark Maurvangen.

Danach ging es zum letzten geplanten Ziel im Nationalpark: Ridderspranget (Rittersprung) Folgende Sage dazu gibt es:

Der Ridderspranget hat seinen Namen nach der Sage um den Valdresritter Sigvat Leirholar von Kvie, der hier über die Schlucht gesprungen ist, in den Armen sein Mädchen mit Namen „Sonne vom Skärvang“ .Ihre
Verfolger waren Ivar Gjesling und seine Ritter, dem das Mädchen eigentlich versprochen war, doch sie liebte nur Sigvat. Sigvat ritt über die Berge, nahm sie mit und setzte den Hof von Ivar Gjesling, Sandbu, in Brand. Ivar Gjesling
und seine Männer holten Sigvat hier an der Schlucht ein. Sie standen Angesicht zu Angesicht auf je einer Seite der Schlucht. Da stiess Sigvat einen seiner Männer eigenhändig in die Wassermassen um Ivar zu zeigen, wie
es ihm ergehen würde, sollte er versuchen über die Schlucht zu springen .

Süß war der Hinweis, das Eltern auf ihrer Kinder achten sollen.

Dann ging es langsam zurück und Stau verursachen hier nicht die Autofahrer sondern folgende Lebewesen, diese sich auch nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Man wird aber immer vorher gewarnt.

Rondane Nationalpark

Heute ging es weiter Richtung Norden bis zum Rondane Nationalpark. Dies ist der älteste Nationalpark Norwegens. Der Weg dorthin führte uns über eine Schotterpiste. Mitten im Nirgendwo stand dann eine Schranke, wo man Maut bezahlen musste und das mit kontaktlosem bezahlen . In Deutschland hätten wir da schon kein Handynetz mehr gehabt. Wir wussten nicht, was uns erwartet, aber der Ausblick war traumhaft.

Mitten im Nichts standen dann auch Häuser.

Wir fuhren weiter bis es nicht mehr ging und suchten uns dann eine Wanderroute. Es ging über Steine bergauf und bergab. Auch wenn es sehr anstrengend war, alle paar Meter wurden wir mit einem tollen Blick entschädigt.

Irgendwann mussten wir auch übers Wasser. Sara war mutig und ging barfuß hinüber.

Bei ungefähr der Hälfte der Strecke kamen kleine Hütten und ein Wasserlauf. Wir waren an der Peer Gynt Hytta angekommen. Von weitem sah es aus, wie eine Western-Stadt.

Oben auf der Hütte kann man leckere Waffeln bei tollem Ausblick essen.

Dann ging es zurück zum Auto, aber diesmal einen anderen Weg. Laut Denny waren es immer Abkürzungen und hinter jeder Kurve würde unser Auto stehen. Aber auch hier gab es immer noch was zu sehen.

Übernachten tun wir in dem Nationalpark in einem kleinen Häuschen. Wir fühlen uns wie ein einem der Häuser im Freilichtmuseum.

Zum Abendessen gab es heute fertige Königsberger Klopse.