Die letzten Tage in der Provence

Jetzt ist schon eine Woche vorbei und morgen (Sonntag) verlassen wir die Provence. Am Freitag haben wir für zwei Nächte in Plan-d‘Orgon eingecheckt. Ein kleines Häuschen und zu unserer Überraschung haben die Vermieter uns ein mobiles Klimagerät hingestellt. Wir haben hier jeden Tag 35 Grad oder mehr.

Gestern haben wir uns eine Ruine eines römischen Tempels aus dem 1. Jh v. Chr. angeschaut. Viel steht nicht mehr, wenn man aber das Alter bedenkt, ist es schon schön anzusehen. Interessant war auch, dass eine Gruppe von älteren Menschen sich dort getroffen hat zum Malen.

Anschließend ging es in den Ort Fontaine-de-Vaucluse. Hier wollten wir die Quelle der Sorgue besichtigen. Es ist die größte Quelle Frankreichs und die fünft größte der Welt. Oben angekommen standen wir vor einem verschlossenem Tor. Aktuell keine Besichtigung möglich wegen Erdrutsch/Steinschlag. Ärgerlich da kein Schild vorher darauf hinwies, aber die Landschaft und der Fluss Sorgue mit seinem tollen Farbspiel war sehr ansehnlich.

Weiter ging es nicht

Zwischendrin gab es dann auch den ein oder anderen Souvenier und Eisstand.

Heute haben wir lang geschlafen. Eigentlich wollten wir die Stadt Avignon besichtigen, aber bei 37 Grad hatten wir keine Lust auf Stadtluft. So haben wir einen Abstecher zur Abtei Notre-Dame de Senanque gemacht.

Das Kloster wurde 1148 von Zisterziensermönchrn gegründet. 2009 lebten ein Prior und fünf Mönche dort. Wir haben keine Führung mitgemacht, da fünf Busse da waren, als wir ankamen.

Von außen hat man mit den Lavelfeldern einen sehr schönen Blick auf die Kapelle.

Hier mal mit viel Touristen

Um zum Kloster zu gelangen muss man durch den Ort Gorges bzw. streift man den Ort und hat dort einen tollen Blick auf das Zentrum.

Unser letztes Ziel für heute war ein Freilichtmuseum. Wir besuchen ja jedes Jahr eines, aber so eines hatten wir noch nicht. Es liegt in der prallen Sonne, kein Kiosk mit kalten Getränken und die Hütten waren ohne alles. So schnell waren wir noch nie aus einem Freilichtmuseum raus. Man muss aber sagen, Steine stapeln konnten sie früher.

Morgen wird ein reiner Reisetag mit knapp 500 km. Wir hoffen, dass wir gut durchkommen und wir nicht zu große Umwege wegen der Waldbrände in Südfrankreich fahren müssen.

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