Marienbad

Wir sind heute gegen elf Uhr gestartet, nachdem Sara mit einem super Zeugnis die 11. Klasse beendet hat. Vor uns lag eine 4 bis 5 stündige Fahrt. Gegen halb vier haben wir die Grenze erreicht. Grenzkontrollen gab es nur auf der anderen Seite, bei uns nicht. Nun hatten wir nur noch ein paar Kilometer und dann waren wir in Marienbad, wo wir für eine Nacht bleiben. Das Hotel war schnell gefunden, nur der Parkplatz war versteckt. Die nette Dame an der Rezeption, die mich mit ihrem tollen Deutsch begrüßt hatte, hat uns schnell den Parkplatz gezeigt. Nach einer kurzen Zimmerbesichtigung haben wir einTeil von Marienbad erkundet.

Marienbad ist ein Kurort mit ca. 13.700 Einwohnern. In Marienbad befinden sich 40 Heilquellen, die verschieden chemische Zusammensetzungen haben. 1820 war Johann Wolfgang Goethe das erste Mal in Marienbad. Als König Edward VII. Von Großbritannien 1904 hier zur Kur war, wurde er vom österreichischen Kaiser Franz Joseph I. besucht. An das Treffen erinnert ein Denkmal.

Das Wahrzeichen von Marienbad ist die Hauptkolonnade. Sie ist 119 Meter lang und sehr schön anzuschauen. Da mir der Begriff Kolonnade nicht bekannt war, musste ich erstmal googeln. Es ist eine Reihung von Säulen.

Direkt daneben befindet sich die singende Fontäne. Diese spielt von 7 bis 21 Uhr zu jeder ungeraden Stunde und um 22 Uhr mit Lichteffekten. Die Songs sind immer unterschiedlich. Es war schön anzusehen und anzuhören.

Danach stößt man auf den Pavillon der Karolinenquelle. Die Karolinenquelle wurde 1809 entdeckt.

Ringsherum ist alles wunderschön angelegt und überall stehen Bänke zum verweilen. Hier ein paar Eindrücke.

Übrigens ist die Partnerstadt von Marienbad die hessische Stadt Bad Homburg.

Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch leckere Knödel. Das Restaurant ist ein kleiner Geheimtipp und von der Straße nicht einfach zu sehen. Es ist lecker, die Essenpreise sind super und man kann draußen sitzen. Wer mag darf gern mal raten was ein Rindsgulasch mit Knödel gekostet hat.

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