Jostedalsbreen Nationalpark

Dienstag und Mittwoch hat sich alles um die Gletscher gedreht. Wir waren im Jostedalsbreen Nationalpark unterwegs. Gegründet würde der Nationalpark 1991, um die Gletscherlandschaft zu erhalten. Der Jostedalsbreen Gletscher ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland.

Am Dienstag waren wir beim Boyabreen Gletscher. Er ist ein Seitenarm des großen Jostedalsbreen.

Auf dem Rückweg hielten wir am Christmas Shop. Hier kann man das ganze Jahr Weihnachtsdeko kaufen.

Wir haben uns einen Teelichthalter mitgenommen.

Nach dem Shoppen wollen wir zum Haugabreen Gletscher. Der Parkplatz, wo die Wanderung los gehen sollte war schon spektakulär zu erreichen. Dann konnte es ja los gehen.

Wir konnten wieder unser Spiel spielen: „alles außer Stein ist Lava“

Doch dann kam das.

Da hätten wir rüber gemusst. Wir waren uns sicher, dass wir das trocken nicht schaffen werden und guckten nach einem anderen Weg. Aber auch da war für uns Schluss.

Also ging es zurück und wir schauten Abends wo es am Mittwoch (heute) hingehen konnte.

Das Wetter heute morgen war verregnet und trüb. Wir brachen dennoch zu unserem nächsten Gletscher auf. Unterwegs hatten wir eine tolle Aussicht auf den Innvikfjorden.

Am Startpunkt angekommen entschieden wir uns mit den Troll-Autos hinaufzufahren. Und es war die absolut richtige Entscheidung. Das letzte Stück zum Gletscher läuft man dann bergauf zu Fuß. Als wir auf dem Weg zum Gletscher waren, viel uns auf, dass wir ja eigentlich zu einem ganz anderen Gletscher wollten. Wir hatten uns bei der Autofahrt noch gewundert, wieso wir heute 30 Minuten weniger fahren. Naja es ist passiert. Es sollte so sein. Denn es war wunderschön hier und die Sonne kam auch raus.

Folgende Fotos sind aus dem Trollauto entstanden.

Dann ging es zu Fuß weiter und man konnte den Gletscher schon sehen.

Der Brikedalsbreen ist der westliche Nebenarm des Jostedalsbreen. Seit 1900 wird jährlich ausgemessen wo sich die Vorderkante des Gletschers befindet. Der Geologe John Bernhard Rekstad hat in diesen Felsbrocken 1900 ein Kreuz reingeschnitzt. Damals lag der Felsbrocken nur 30 Meter von dem Gletscher entfernt.

Zwischen den Jahren 1932 und 1951 schmolz der Gletscher um 800 Meter zurück. In dieser Zeit entstand der See Briksdalsvatn. Zwischendurch hatte der Gletscher nochmal einen Vorstoß. Seit 2008 ist der See wieder frei.

Das Wasser des Sees war eisig.

Auf dem Rückweg, den wir ja zu Fuß gelaufen sind, haben wir ein Picknick gemacht. Wir hatten einen tollen Ausblick.

Weiter hinunter führte uns der Kaiser-Wilhelm-Weg. Den haben die damaligen Farmer angelegt bevor der Kaiser 1889 den Gegend besuchte. Der Weg führt am Wasserfall Kleivafossen vorbei. Hier kann man sich wunderbar abkühlen.

10.000 Liter rauschen hier die Sekunde runter.

Eine kleine Schaukelpause mit Blick auf den Gletscher gab es auch.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft haben wir diesen Blick noch eingefangen.

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