Wir erkunden Oslo

Die letzten zwei Tage waren sehr aufregend. Vorab uns geht es gut 😀

Der Tag gestern startete mit einer Nachricht, dass mein Antibiotikum, was ich Freitag noch in Deutschland erhalten habe, nicht anschlägt. Wir sollten im Laufe des Tages ein neues erhalten und damit hier zur Apotheke gehen.

Nach dem Frühstück sind wir dann aber erst einmal ins norwegische Volksmuseum gefahren. Gleich zu Beginn gab es einen alten norwegischen Tanz und alte Volksmusik.

Danach haben wir viele alte Häuser erkundet, welche sehr gut gepflegt waren.

Diese Frau hat vor Ort auf dem alten Ofen gekocht. Sie meinte für die Kinder, wenn diese aus der Schule kommen. So richtig konnten wir es nicht deuten. Lebt sie dort wirklich?

Auf einem großen Platz konnte man viele tolle Spiele machen.

Im Holz stapeln waren Sara und Denny super.

Als Highlight gab es zum Schluss eine tolle Stabkirche.

Nach diesem tollen Erlebnis sind wir zur Apotheke und wollten das Rezept einlösen. Grundsätzlich ist dies hier möglich, doch in Norwegen gibt es das Medikament nicht. Wir sollten also das Rezept beim Arzt vor Ort umschreiben lassen.

Also ab in die medizinische Notfallambulance. Hier bekommt man eine Nummer und muss warten.

Nach 45 Minuten durfte ich in Kabine drei und freute mich schon, dass es zügig ging. Doch leider war die Dame eine Medizinstudentin, die nur alles aufgenommen hat und dann zu mir sagte: Folgen sie der roten Linie bis ins Wartezimmer. Dort saß ich dann und sah viele kommen und gehen. Wohl bemerkt es war Nachmittags. Die anderen hätten zum Hausarzt gehen können. Aber da bekommt man bei einigen nicht so schnell einen Termin. Also kommen alle in die Ambulance.

Gegen 19 Uhr kam dann eine Ansage, dass er sehr sehr lange dauern kann. Gegen 21 Uhr waren meine Nerven am Tiefpunkt. Denny kam dann als seelische Unterstützung. Ich wollte vorher nicht, dass Sara und Denny da ewig mit warten mussten. Kurz nach zehn durften wir dann endlich zur Ärztin. Dieser hab ich wieder alles erzählt und ich hab ihr auch den Befund vom Arzt und das Rezept gezeigt. Sie hat sich alles notiert und war dann weg. Kam wieder und schaute nochmal auf den Befund. Notierte sich nochmal was und war wieder weg. Wie saßen da und warteten.

Nach 25 Minuten kam sie wieder und sagte uns, dass sie jetzt ein Medikament für mich hätten. Ausdrucken ging leider nicht. Also schrieb sie es per Hand. Würde in Deutschland nie funktionieren.

Damit ab zur Apotheke, die war direkt neben an und ist rund um die Uhr geöffnet. Dort hat man wieder einer Nummer gezogen. Das ging aber zügig. Doch was dann kam, war unglaublich. Sie holte das Medikament, guckte in die Packung und legt sie wieder weg. Man die nächste Packung. Holte die Tabletten raus und hat sie mir zugeschnitten und in ein Tütchen gelegt. Man bekommt keine Verpackung mit. Das sieht dann so aus.

Egal, Medikament bekommen und ab zur Unterkunft. Es war schließlich schon 23 Uhr.

Heute morgen haben wir dann etwas länger geschlafen und dann ging es in die Stadt. Als erstes zum Königlichen Schloss.

Dort erhielten wir dann einen Anruf von meinem Arzt in Deutschland. Ihm hatten wir mitgeteilt, welches Medikament verschrieben wurde. Ich darf es nehmen. Gibt es in Deutschland zwar nicht, würde aber zu meinem Befund passen. Also Daumen drücken das jetzt alles klappt.

Im Schloss drin waren nicht. Wir sind etwas durch den Schlosspark gelaufen und konnten uns die Wachablösung anschauen. Das war schon sehr interessant. Sehr junge Männer und Frauen.

An einem Teil des Parkes waren Skulpturen. Kinder einer sechsten Klasse hatten Bilder gezeichnet und daraus wurden Skulpturen angefertigt.

Dann ging es zum Hafen. Hier haben wir alle Touristen gefunden, die wir bisher nicht vermisst hatten. Es war voll. Zu mal auch ein Schiff der Aida im Hafen stand.

Nach einer längeren Mittagspause ging es weiter zur Shoppingmeile. Das Gebäude des norwegischen Parlaments ist sehr schön.

In der Shoppingmeile waren viele Künstler zu hören und zu sehen. Wir waren von diesem Künstler beeindruckt.

Das nächste Ziel war der botanische Garten. Doch vorher gab es für Sara etwas Süßes.

Und sie hat die Riesige Zuckerwatte geschafft. Im botanischen Garten war es sehr ruhig. Und es war eine sehr gepflegte Anlage. Generell gibt es in Oslo viele Parks, also viel grün.

Und nun noch die Auflösung zu dem Frühstück beim Bäcker. Es waren knapp 50 Euro die wir bezahlt haben.

Ein Gedanke zu “Wir erkunden Oslo

  1. Hallo ihr Urlauber,
    es liest sich alles wie ein Buch. Sehr gut 👍.
    Wir wünschen Nadine gute Besserung.
    Wir haben euch lieb.
    Bernd und Mutti

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