Unser Sonntag startete mit einer Entspannung im Whirlpool bevor es Frühstück gab.
Anschließend ging es zum Wandern nach Islandsberg. Hier waren wir fast allein unterwegs. Nach dem ersten Kilometer, der hauptsächlich durch Wald und Matsch ging kamen wir zur schönen Landschaft, die uns hinauf zur tollen Aussicht führte. Aber es ging auch einmal hinab zum Wasser.
Nachdem kurzen Abstecher ans Wasser ging es weiter hinauf und wir wurden belohnt.
Nach einem kleinen Picknick ging unser Weg wieder zurück.
Und wenn man schon in Schweden ist, muss man einmal zu Ikea. Denn hier haben alles Geschäfte auch Sonntags auf.
Und so wie der Tag begann, endete er auch- im Whirlpool
Hallo ihr lieben, uns geht es gut. Wir hatten zwei Fauli-Tage und einen Weiter-Reise-Tag.
Am Donnerstag haben wir einen kleinen Ausflug nach Anundshög gemacht. Hier findet man aus der Wikingerzeit Hügelgräber, Schiffssetzungen, Steinsetzungen und einen Runenstein.
Der mächtige Anundshög (Hügel), der größte Grabhügel Schwedens, gab dem Platz seinen Namen. Man bringt ihn mit Bröt-Anund aus der Yngling Saga in Verbindung, der im 6. Jahrhundert gelebt haben soll. (Wikipedia)
Zwei große Schiffssetzungen, mit Längen von 54 und 51 Metern liegen in Kiellinie auf den Anundshög ausgerichtet. Sie bestehen aus jeweils rund zwei Dutzend teilweise übermannshohen Findlingen. Das zugehörige Grab liegt unter dem relativ kleinen Maststein, in der Mitte des Schiffes. (Wikipedia)
Der Runenstein ist aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts.
Am Freitag hat es den ganzen Tag geregnet, da haben wir außer Gesellschaftsspiele nichts gemacht.
Gestern (26.08.) hieß es dann wieder Alles ins Auto räumen, weiter geht die Fahrt. Fünf Stunden Autofahrt lagen bei teilweise strömenden Regen vor uns. Der Sommer ist hier jetzt vorbei, aber wir machen das Beste daraus.
Die erste Pause haben wir in Örebro gemacht. Wir haben wir das Schloss besichtigt, welches von außen sehr ansehnlich ist, aber den Eintritt kann man sich sparen.
Trotz Regen waren viele Leute beim Food Truck Festival in Örebro. Nach einem kleinen Imbiss ging es weiter.
Nach weiteren 1 1/2 Stunden war unser nächster Stopp ein kleiner Wasserfall, der Silverfallet-Karlsfors.
Hier in Schweden haben die Cafés nur bis 16 Uhr auf. Doch die Besitzerin dieses kleinen Cafés machte eine Ausnahme und wir durften noch ein Stück Kuchen essen.
Gegen 19 Uhr waren wir fast an unserer nächsten Unterkunft. Die Landschaft hier an der Westküste ist wieder anders. Es war kalt und nass, aber für ein Foto hat es gereicht.
Das ist jetzt unsere letzte Unterkunft in Schweden.
Am 17.08. hatte das auswärtige Amt die vierte von fünf Warnstufen für Stockholm ausgerufen, aufgrund der letzten Vorkommnisse wegen den Koranverbrennungen. Daher hatten wir überlegt, ob wir Stockholm von unserer Solist für diesen Urlaub streichen. Nach einigen Erfahrungsberichten von anderen Urlaubern sind wir dann aber am Mittwoch gefahren. Es war alles friedlich und Stockholm ist eine sehr schöne Stadt.
Wir hatten uns ein zentrales Parkhaus rausgesucht, so dass wir gleich im Zentrum waren. Am Stockholmer Schloss angekommen, konnten wir die Wachablösung beobachten. Die gespielte Musik war sehr lebend.
Anschließend ging es zum Stortoget, einem öffentlichen Platz der Altstadt im Zentrum . Es ist der älteste Platz Stockholms.
Nach einem kurzen Abstecher auf die Skeppsholmer-Brücke mit Blick auf das Schloss, ging es mit der Fähre auf die nächste Insel Djurgarden.
Auf der Insel gibt es mehrere Museen. Wir haben uns für zwei entschieden.
Das erste war das ABBA Museum. Hier erfährt man alles zu Abba. Man kann singen und tanzen mit Abba.
Als zweites ging es ins Vasa-Museum. Vasa ist ein altes Kriegsschiff was 1628 während seiner Jungfernfahrt nach einem gutem Kilometer gesunken ist.
Nach 333 Jahren wurde das Schiff geborgen. Es besteht zu 98 Prozent aus Originalteilen. Das Schiff ist so gut erhalten, weil der sogenannte Schiffsbohrwurm, der sonst das Holz zerstört, aufgrund des niedrigen Salzgehalts in diesem Teil der ist Ostsee, nicht vorkommt.
Anschließend ging es am Hafen entlang zurück zum Auto.
Am Dienstag ging es für uns in das kleine Örtchen Mariefred. Hier steht das Schloss Gripsholm.
Das Schloss wurde auf Initiative Gustav Wasas im 16. Jahrhundert erbaut. Hier kann man gut erhaltene Räume (ca 60 Stück), viele Portraits und einen tollen Theatersaal besichtigen.
Sara hat uns durch alle Räume geführt und die Beschreibung vom englischen ins deutsche übersetzt.
Im Anschluss haben wir,nach einer kleinen Stärkung, Minigolf gespielt.
Zum Abschluss des Tages wurden wir noch mit diesem schönen Blick verwöhnt.
Heute mal wieder eine Frage an euch. Eure Vorschläge könnt ihr in die Kommentare schreiben.
Hallo zusammen. Wir wünschen euch einen guten Start in die neue Woche und hoffen ihr hattet ein schönes Wochenende.
Am Samstag sind wir sehr gemütlich in den Tag gestartet. Ziel war ein kleiner Trollweg. Mitten im Nirgendwo kann man einen kleinen Weg lang laufen und kann ca 80 Trolle im Wald begutachten.
Dieser coole Kerl ist der erste den man sieht.
Ich will euch jetzt nicht alle zeigen, aber ein paar dürft ihr auch begutachten.
Oben angekommen hatte man einen kleinen Grillplatz und Bänke zum verweilen.
Anschließend ging es zum Gränsö Naturreservat und wir haben eine kleine Wanderung entlang der Küste gemacht. Leider war es sehr diesig und man hatte keinen weiten Blick, aber die Landschaft war trotzdem atemberaubend und wir haben es sehr genossen.
Zum Abschluss haben wir noch eine Schaukel mit Blick zum Wasser entdeckt.
Am Sonntag hieß es dann, Taschen packen, alles ins Auto und Richtung Stockholm fahren. Es hat die ganze Fahrt geregnet. Es war bisher der kälteste Tag.
Nach 1 1/2 Stunde haben wir eine Pause in Linköping eingelegt und haben das Freilichtmuseum besichtigt. Das Museum ist etwas anders, wie die anderen Freilichtmuseen, die wir sonst anschauen. Zum einen ist es kostenlos und zum anderen ist es eine kleine Stadt in einer Stadt. Hier kann man sehen, wie man vor 100 Jahren gelebt hat. Die Gebäude stammen alle aus der Innenstadt von Linköping und wurde hierher versetzt.
Als erstes haben wir erklärt bekommen, wie Seile entstanden sind und Sara durfte dann auch selbst ein Seil drehen.
Im Seifengeschäft hat es nach tausend Düften gleichzeitig gerochen. Die Melonen 🍉 und Gurken 🥒-Seifen rochen am Besten.
Der selbstgemachte Schmuck war für die Mädels sehr interessant. Ob wir ohne was zu kaufen den Laden verlassen haben?
Dann ging es in die Druckerei. Hier haben wir eine kleine Vorführung an einer Setzmaschine von ca 1960 bekommen.
Das hergestellte Druckerzeugnis durften wir sogar nach Rückfrage mitnehmen.
Ich hab es euch probiert zu fotografieren. Per Tasten, wie auf einer Schreibmaschine, wurden die Buchstaben ausgewählt und dann aneinander gereiht und auf ein Metallstück gepresst. In Spiegelschrift ist von rechts nach links geschrieben: Grafiska Museet i Gamla Linköping.
Am Marktplatz gab es dann die Polizei, die Post und die Bank.
Zur Bank gibt es zu sagen: Die Stockholms Enskilda Bank, später SEB genannt, war die erste Bank, die Frauen beschäftigte. Ihr Direktor, André Oscar Wallenberg, geboren in Linköping und Miteigentümer der Östgöta Enskilda Bank, ergriff 1864 die Initiative, Frauen einzustellen.
Eine gute Handschrift und ein guter familiärer Hintergrund waren wichtig, um einen Job in einer Bank zu bekommen.
Weibliche Bankangestellte waren oft effizienter als männliche Angestellte.
Trotzdem war es für Frauen schwierig, voranzukommen, denn die Posten des Hauptbuchhalters und Bankdirektors standen nur Männern offen.
Der Karrierehöhepunkt einer Bankkauffrau war der Aufstieg zur Kassiererin.
Die Leute nannten sie „Bankmädchen“, weil Frauen nach ihrer Heirat nicht mehr in der Bank arbeiteten.
Vor der Bank
Im Laden, wo es über Schnürsenkel, Knöpfe, Lebensmittel..einfach alles gab, hing auch ein sehr altes Telefon. Funktioniert hat es leider nicht, denn Denny ist nicht in den Fläming durchgestellt worden.
Aber auch in der Telefonzelle gab es kein durchkommen in die Heimat.
Die einzelnen Gärten der Wohnhäuser waren sehr schön angelegt. Die ganze Anlage war sehr gepflegt.
Gegen sieben Uhr waren wir dann an der neuen Unterkunft, nachdem wir im Lidl noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen waren. Das war der erste Lidl, wo wir in Schweden waren.
Zum Abschluss des Tages haben wir noch Gesellschaftsspiele gespielt, da es immer noch regnete.
Das Filmdorf Smaland stand Freitag auf unserem Plan. Hier kann man hinter die Kulissen gucken, wie die Filme von Astrid Lindgren entstanden sind.
Als erstes bekommt man einen kleinen Film abgespielt. Dieser endet auf der Mattis Burg von Ronja Räubertochter. Und man wird in den nächsten Raum gebeten und Zack ist man in der Burg drin.
Auch ein Rumpelwicht konnte man begutachten.
Sagt euch der Name Tjorvan was? Das kleine Mädchen war immer mit ihrem Hund Bootsmann unterwegs in „Ferien auf Saltkrokan“
Hier wurde der Laden von Saltkrokan nachgestellt.
Anschließend wurde die Welt kunterbunt und im Zimmer stand der Kleine Onkel.
Anschließend wurde die Suppenschüssel ausgeleckt. Doch oh Schreck, sie ging nicht mehr vom Kopf und wir mussten zum Arzt.
Der Winter Brach ein und Weihnachten stand in Bullerbü vor der Tür.
In der oberen Etage der Filmkulisse, konnte man von Mattisburg zur Borkaburgspringen und sich von Michel den Fahnenmast hochziehen lassen.
Nach guten drei Stunden ging es wieder zu einem See. Dort haben wir Skip bo auf dem Badesteg gespielt.
Zum Abendessen gab es die gesuchten Pilze.
PilzsuppeNudeln mit Pilzsoße
Zum Wochenende noch ein kleines Quiz. In dem Filmstudio konnte man auch die Lieder zu den Filmen auf Schwedisch nachsingen. Probiert mal den Text zu lesen vielleicht auch zu singen. Um welche Lieder handelt es sich?
1)
Hör nu på, govänner, så ska jag för er berätta Vad en gosse gjorde, det är nu längesen, Men nog lever minnet kvar i Smålands sköna dalar, Katthult, Lönneberga, det var den gossens hem. Hujedamej sånt barn han var, Ej värre tänkas kan, Och Emil var det namn han bar, Ja, Emil hette han.
Am Donnerstag waren wir auf dem Katthult-Hof. Wer kennt ihn nicht, den kleinen blonden Jungen, der viel Unfug anstellte und dann immer in seinen Schuppen zum Schnitzen verschwand.
In Schweden ist es der Emil aus Lönneberga. In Deutschland nannte man ihn Michel. Man wollte nicht, dass er mit Emil aus Emil und die Detektive verwechselt wird.
Der Eingang war am Gatter, wo Michel auch schon Geld für den Durchlass einsammelte.
Gleich auf der rechten Seite kommt dann das Wohnhaus. Hier lebte Michel. Da das Haus privat ist/ war und damals zu modern war, drehte man die Innenszenen in einem Studio.
Der Hof wurde vom Filmteam ausgewählt, weil er am ehesten den Beschreibungen von Astrid Lindgren entsprach. Lediglich Michels Schuppen wurde hingestellt.
Und wisst ihr noch als Alfred, der Knecht, seine Blutvergiftung hatte? Michel musste sich den Weg zu seiner Hütte freischaufeln, da soviel Schnee lag. Man nahm Weizenmehl und einen Propeller, um den Schneesturm zu erzeugen.
Alfreds Bett
Und auch den Erdkeller gab es, wo Michels Mama den Kirschwein für Frau Petrell verwahrte.
Auf kleinen Säulen sind dann noch Filmszenen beschrieben und ganz viele Fotos vom Filmset.
Das Kinoplakat
Nochmal ein Blick über den Hof.
Anschließend ging es zu einem See und wir haben eine Runde Detektiv Stories gespielt.
Nach einem späten Mittagessen/ frühen Abendessen (es war halb fünf) haben wir noch einen kleinen Spaziergang bei unserer Unterkunft gemacht. Gleichzeitig haben wir etwas Nahrung für Freitag gefunden.
Nach 20 Minuten im Wald hatten wir genug gefunden.
Heute (Mittwoch 16.08.23) hieß es Abschied nehmen von unserer ersten Unterkunft. Gegen zehn Uhr sind wir aufgebrochen Richtung Lönneberga. Die Fahrten ziehen sich hier wie Kaugummi. Gefühlt kommt man nicht vom Fleck. Es gibt Situationen da brauchst du für 100 Km 1 1/2 Stunden. Und es geht ganz oft einfach nur geradeaus.
Wenn es mal zu langweilig wird, kann man aber an tolle Rastplätze anhalten und wird mit einer tollen Sicht belohnt.
Nach fast drei Stunden Autofahrt sind wir am Grönasens Elchpark angekommen. Hier kann man auf einem Rundweg von 1300 Metern in drei Gehegen Elche beobachten. Manchmal muss man dafür ein gutes Auge haben.
Entdeckt ihr den Elch?
Wir haben festgestellt, dass der männliche Elch hübscher ist wie der weibliche Elche.
ElchkuhElchkuh mit ihren Kälbern
Wir hatten das Glück, das alle Tiere mit ihrer Verdauphase fertig waren und zu uns kamen. Nachdem die Elche gegessen haben, legen sie sich hin und verdauen.
So kamen zwei Elchbullen durch das ganze Gehege zu uns gelaufen. Es sah toll aus.
Wir waren so nah dran, dass sie sich sogar kurz streicheln ließen.
Für ein Selfie hat es auch gereicht.
Es war mega beeindruckend.
Man konnte im Shop dann noch eine Elchwurst kaufen, die man selbst grillen durfte.
Wie ihr vielleicht auf den Bildern gesehen habt, unterscheiden sich die Geweihe. Es gibt die Schaufelgeweihe und die Stabgeweihe. Und noch etwas Fachwissen: die Kälber werden nach einem Jahr von ihrer Mutter verstoßen. Die Ohren der Elche können unabhängig von einander bewegt werden, so können sie Geräusche aus verschiedenen Richtungen hören. Durch die Anordnung der leicht hervortretenden Augen, können Elche nach hinten schauen, ohne den Kopf zu drehen.
Nachdem Elchpark ging es weiter in Richtung Lönneberga. Unterwegs haben wir immer wieder Pilze stehen sehen, so dass wir auch noch Pilze suchen waren. Es dauerte nicht lang, da hatten wir genug für eine Mahlzeit.
Dann wurde es abenteuerlich. Kurz vor der Unterkunft wollte das Navi uns immer in den Wald führen. Es sah nie nach einer Straße aus.
Es war der richtige Weg. Mitten im Nirgendwo ist unsere Unterkunft. Es stehen noch ein paar Häuser hier. Aber Menschen haben wir noch nicht gesehen. Nur eine Katze.
Nach dem Auspacken sind wir nach Mariannelund zum Einkaufen gefahren. Und dann gabs die Pilzpfanne.
So lässt es sich gut in den Tag starten. Am Dienstag ging es nach Helsingborg. Helsingborg ist eine Küstenstadt am Öresund und liegt gegenüber von Dänemark. Am Hafen hat man einen guten Blick rüber an die dänische Küste.
In Helsingborg angekommen fing es erstmal an zu regnen. Aber wir waren vorbereitet.
Der Regen ließ schnell nach. Auf dem Weg Richtung Hafen kamen wir an der Sankt Maria Kirche, an einer privaten Uni und an mehreren Restaurants vorbei. Aus dem einem Restaurant mit „Biergarten „ hörte man von weitem Stimmen. Als wir näher kamen sahen wir die Einheimischen vor mehreren Monitoren. Es lief die Frauen WM Spanien gegen Schweden. Erstaunlich war, das fünf große Bildschirme in diesem kleinen Restaurant aufgestellt waren. Für die, die es noch nicht wissen, Schweden hat verloren.
Ok, weiter ging es zu den Terrassentreppen. Diese sind 1903 entstanden.
Oben angekommen befindet sich ein kleiner Ententeich ( ohne Enten), ein Blumengarten und der Burgturm „Kärnan“, was soviel bedeutet wie Kern. Der 40 Meter hohe Turm aus dem 14. Jahrhundert diente als Wachturm. (Tatsächlich hab ich kein Bild davon)
Danach ging es am Rathaus vorbei. Was sehr gut aussieht, wie ich finde, zum Hafen und dann zum Kulturhaus.
Das Rathaus Vor dem Kulturhaus
Eigentlich wollten wir dann zur ehemaligen Sommerrezidenz der Königsfamilie. Dort angekommen fing es an zu regnen und das Schloss war wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. So entschieden wir uns einen ruhigen Nachmittag im Haus zu verbringen.
Zum Abendessen gab es die traditionellen schwedischen Fleischbällchen- Köttbullar.
Was war nun am Sonntagabend noch passiert, so dass am Montagmorgen dieses Foto entstanden ist?
Das ist das Wartezimmer einer staatlichen Zahnarztpraxis. Leider hat Nadine ihre Krone 🦷 wieder verloren. Unser Vermieter war so nett und hat für uns in dieser Praxis einen Termin vereinbart. Wir sollen eine staatliche Praxis nehmen, da die Privaten Zahnarztpraxen noch teurer sind. Wir wurden dort sehr nett empfangen und man war sehr bemüht. Naja eigentlich dauert es nur paar Minuten, Krone reinigen, Zement rein, festdrücken. Aus den paar Minuten wurde fast eine Stunde. Die Zahnärztin war sehr jung und ich glaube in ihrem früheren Leben war sie Metzger. Bisher hält die Krone. Drückt die Daumen, dass sie bis wir zurück sind in Deutschland drin bleibt.
Nach dem Praxisbesuch ging es dann in den Söderasens Nationalpark zum wandern.
Wir haben die gute Waldluft und die Natur genossen. Viele Pilze haben wir gesehen. Die meisten jedoch nicht essbar.
Ein interessantes Nacktschneckenpärchen haben wir auch entdeckt.
Einen Steinpilz haben wir dann noch entdeckt.
In Schweden gibt es 30 Nationalparks. Mal schauen, ob wir uns den ein oder anderen noch anschauen.
Bei einem Stück Kuchen haben wir uns im Anschluss gestärkt. Die Schweden haben festen Zeiten was das Essen betrifft. Mittagessen beginnt hier schon um 11 Uhr. Das Abendessen wird zwischen 17:00 und 18:30 Uhr serviert. Abendessen heißt hier übrigens „middag“
Den späten Nachmittag haben wir in der Unterkunft verbracht. Zum Abend sind wir noch nach Rydebäck ans Wasser gefahren und haben den Sonnenuntergang genossen.
Am Sonntag haben wir das Wikingerdorf Foteviken besucht. Man hat probiert die Gebäude aus der späten Wikingerzeit um das Jahr 1100 nachzustellen.
Das Dorf ist der einzige, komplett authentische Nachbau der Nordischen Länder. Hier wird das Leben der Wikinger so echt wie möglich dargestellt. Baumaterial und Bautechniken sind originalgetreu nachempfunden.
Die Wikinger scheinen echt klein gewesen zu sein.
Den Chefsessel haben wir auch gefunden.
Einige alte Spiele konnten wir auch ausprobieren.
Es war ein schöner Ausflug.
Anschließend sind wir auf die Halbinsel Falsterbo gefahren. Die markiert die Grenze zwischen Ostsee und Öresund.
Hier gab es als erstes ein Eis 🍦 und das nicht in der Eisdiele sondern im Fischladen. Und nein, es hat nicht nach Fisch geschmeckt.
Anschließend ging es zum Strand. Das Wasser hatte nur 16 Grad. Für uns Frauen war es bis zu den Knöcheln ausreichend, Denny war mutig und war eine Runde schwimmen.
Denny im Wasser
Auf der Rückfahrt haben wir noch in Bjärred angehalten. Hier gibt es einen 500 Meter langen Badesteg. Das Wasser sah am Ende richtig eisig aus, aber es waren viele baden. Auch gibt es am Ende des Stegs noch ein Restaurant. Man hat von hier einen tollen Blick auf Malmö und die Öresundbrücke.
Die Öresundbrücke
Der Tag war wunderschön.
Doch dann war es 20 Uhr und es ist was passiert. Eine Idee was? Das nächste Foto gibt einen Hinweis.
Heute morgen begann der Tag mit einem super Frühstück im Hotel. Danach ging es Richtung Fehmarn. Um 12:45 Uhr sollte unsere Fähre gehen. Wir waren schon um 11:15 Uhr da und man nahm uns tatsächlich um 11:45 Uhr mit der Fähre mit. Die ganze Abwicklung an der Fähre war wieder gut organisiert. Die Überfahrt dauerte 45 Minuten. Keiner wurde seekrank
Dann waren wir in Dänemark 🇩🇰. Hier ging es über ein paar Brücken. Die längste Brücke war die Öresundbrücke. Die Öresundbrücke ist weltweit die längste Schrägseilbrücke für kombinierten Eisenbahn- und Straßenverkehr. Sie ist Mautpflichtig und verbindet Kopenhagen mit Malmö. Die Maut haben wir in Schweden bezahlt, ca 65 Euro. Die Brücke ist 7845 Meter lang.
Gegen halb vier waren wir dann an unserer Unterkunft und wurden von einem sehr netten Vermieter empfangen. Sara hat sich gleich in seinen Hund Rocket verliebt.
Wohnzimmer Küche
Nach einer kurzen Pause. Wollten wir dann ein bissl spazieren gehen. Das hat kurz geklappt bis der Regen kam.
Anschließend sind wir dann einkaufen gegangen, denn ab jetzt gibt es wieder Selbstverpflegung. Und wie immer darf ein Foto nicht fehlen. Die Selbstbedienung bei den vielen Süßigkeiten.
Und wieder ist ein Jahr rum und wir können unseren Sommerurlaub starten. Doch wo geht es dieses Jahr hin.
Wir blicken mal ein paar Monate zurück. Im Januar begann die Planung und ein paar Wochen später wurde alles gebucht: Kroatien 🇭🇷- Bosnien 🇧🇦- Montenegro 🇲🇪- Kroatien 🇭🇷
Wir freuten uns. Doch dann kam der Juni/Juli Unsere Sara ging es über mehrere Wochen nicht gut. Drei Wochen vor dem Urlaubsbeginn hat der Familienrat (Kind, Vater, Mutter) um 22 Uhr getagt und entschieden wir fahren in Urlaub, aber nicht dorthin, wo es so heiß ist.
Also wurde eine Nachtschicht eingelegt und bis zwei Uhr nachts stand die neue Route, die Unterkünfte waren gebucht und der andere Urlaub storniert. Es geht nun für uns nach Süd-Schweden 🇸🇪.
Heute ging es also los. Doch was soll ich sagen, ein kleines Hindernis gab es noch. Sara und Nadine hatten Zahnschmerzen. Also ging es heute morgen für beide noch zum Zahnarzt 🦷. Um 13 Uhr sind wir dann Richtung Norden gestartet.
Unser erster Stop ist kurz hinter Hamburg in Ahrensburg. Hier bleiben wir eine Nacht.
Zum Abendessen dachten wir uns, um endgültig mit dem anderen Urlaub abzuschließen, gehen wir kroatisch essen. 😀
Jetzt liegt jeder in seinem Zimmer und entspannt. Wir haben ein Familienzimmer, wo Sara einen eigenen Bereich hat. Sogar mit eigenem Balkon. In diesem Sinne: Gute Nacht
Unser erster Norwegentag begann in Kristiansand und nun endet der letzte Norwegentag auch hier. Selbe Unterkunft wie in der ersten Nacht. Mittlerweile sind wir auf der Fähre nach Dänemark. Es war ein sehr schöner Urlaub. Wir haben viel gesehen und nehmen viel Eindrücke mit.
Die letzten Tage waren etwas ruhiger, da unsere Sara krank geworden ist. Hier die Fotos vom Mittwoch. Wir haben einen kleinen Spaziergang um einen See gemacht.
Unterwegs haben wir noch Maronen gefunden.
Eine Holzbrücke war das Highlight des Sees.
Auf dem Rückweg haben wir ganz viele vierblättrige Kleeblätter gefunden. Und sogar ein fünfblättriges.
Gestern ging es dann nach Kristiansand. Die Strecke war nochmal sehr beeindruckend und wir hätten immerzu anhalten können, weil alles so schön aus sah. Frühstück gab es diesmal an einem Parkplatz Klippen.
Dann ging es weiter bis zum Jossingjford. Hier Erinnern Tafeln an die Kriegszeit.
Als letztes sind wir an zwei Häusern vorbei gekommen. Die vor vielen Jahren unter einem Felsen gebaut wurden. Das linke Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert und das rechte aus dem 19. Jahrhundert. Der Hof hier hieß Helleren und wurde bis 1920 betrieben. Die Leute hatten Vieh und lebten vom Fischfang.
Am Abend konnten wir nochmal zum Abschluss draußen essen.
Der Tag heute ging mit Regen und Gewitter an. Daher haben wir lang geschlafen und erst gegen halb zwei gefrühstückt. Gegen halb vier hat der Regen endlich aufgehört und wir sind zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen.
Ziel war ein bestimmter Stein. Unterwegs kamen wir an dem alten Vigdel Fort. Auf der Internetseite visitnorway findet man folgende Info dazu:
Das Vigdel Fort ist ein Küstenfort, das von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Das Fort wurde gebaut, um den Flughafen Sola vor alliierten Angriffen vom Meer aus zu schützen. Die norwegischen Streitkräfte übernahmen die Anlage nach Kriegsende 1945. Die Streitkräfte nutzten die Anlage für eine Festungs- und Drohnenstation, bevor sie 2009 geschlossen wurde. Die Streitkräfte räumten das Gebiet und sicherten es 2010. Das Direktorat für Naturverwaltung übernahm das Gebiet im Jahr 2011. Das ehemalige Militärgebiet ist heute ein großartiges Wandergebiet, das allen offen steht.
Dann sind wir weiter und kamen zu unserem Ziel. Hier suchten wir dann einen Stein mit Gesicht. Und konnten unser Urlaubs-Motto: alles außer Stein ist Lava wieder toll umsetzen.
Wir haben den Stein tatsächlich gefunden.
Es gab aber nicht nur Steine,Sondern auch das Meer . Es war einfach ein toller Ort. Und wir waren ganz allein dort.
Danach ging es dann noch an den Strand. Und der war echt riesig. Aber keine Leute dort.
Wir haben es sehr genossen. Denny war auch im Wasser. Es war allerdings seeeeeeehr kalt.
Das Wasser war sehr klar und sauber. Auch der Strand war richtig sauber.
Der Sonntag startete mit einem schönem Frühstück bei schönem Wetter.
Anschließend sind wir zum Wasserfall Steinsdalsfossen gefahren. Bei diesem Wasserfall ist die Besonderheit, dass man hinter den Wasserfall lang laufen kann.
Erstaunlicher Weise wurde man dahinter nichts nass.
Abends konnten wir von der Terrasse nochmal einen tollen Blick auf Odda genießen.
Gestern, am Montag ging unsere Reise weiter. Unterwegs sind wir am Langfossen vorbei gekommen. Er hat eine Fallhöhe von 612 Metern.
Dann ging es weiter. Man braucht in Norwegen teilweise für 60 km eine Stunde, je nach Straßen Lage. Eine kurze Snackpause führte uns an einen Fjord. Dieser sah für Denny so einladend aus, dass er eine Runde schwimmen gegangen ist. Sara und Nadine war es etwas zu frisch.
In Stavanger haben wir bei den Drei Schwertern angehalten. Die Schwerter erinnern an die Schlacht am Hafrsfjord 872. Sie stehen für Frieden, Einheit und Freiheit.
In Sola waren wir am Strand und haben die Meeresluft genossen. Wenn es warm ist in Norwegen, ist dies wohl ein sehr beliebter und belebter Strand.
Jetzt sind wir drei Nächte in einer kleinen Hütte auf dem Land, umgeben von ganz viele Landluft, bevor die Heimreise startet. Hier gibt es viele Weiden für Schafe und Kühe. Am Abend haben wir den Sonnenuntergang an einem kleinen Hafen sehen dürfen.
Heute, am Samstag, hatten wir traumhaft schönes Wetter. Also haben wir uns eine Wanderung rausgesucht. Und das haben sich viele andere auch noch gedacht. Der Parkplatz war voll. Unser Ziel war ein See in 2,5 km. Nun kann man sagen, 2,5 km ist doch n Klacks. Es ging aber nur bergauf und es gab kaum Schatten.
Die Landschaft war aber traumhaft schön.
Am See angekommen, hat sich die Anstrengung gelohnt.
Der Rückweg war wesentlich einfacher. Denn man will es kaum glauben, es ging bergab.
Auf der Rückfahrt haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Zwillingswasserfall Latefossen gemacht. Er hat eine Gesamthöhe von 165 Metern.
Anschließend hat Sara noch ein Trainingseinheit auf dem Trampolin gemacht.
Am Donnerstag begann der Tag wieder verregnet, daher beschlossen wir ins Gletscher-Museum zu gehen. Als erstes haben wir uns einen Kurzfilm über Gletscher angeschaut. Man hat sich in dem Saal gefühlt, als wandere man auf dem Gletscher mit. Es war beeindruckend.
Anschließend haben wir das kleine Museum erkundet.
1972 ist ein Flugzeug am Gletscher abgestürzt, den wir als erste besucht hatten. Die Überreste vom Flugzeug hat man erst 2021 gefunden.
Auch ein Ski aus dem Jahr 1170, welcher im Gletscher gefunden wurde, ist hier ausgestellt.
Unsere Weiterfahrt führte uns durch einen ca 25 km langen Tunnel. Dieser ist an drei Stellen blau beleuchtet.
Am Nachmittag sind wir dann bei unserer Unterkunft angekommen. Wir waren eine Nacht auf dem Campingplatz im Flam. Wir hatten eine kleine Hütte.
Am Hafen von Flam stand ein Kreuzfahrtschiff. Es waren Massen an Touristen unterwegs. In einem Restaurant haben wir einen gemütlichen Platz draußen gefunden und konnten gegen 17:30 die Abfahrt des Kreuzfahrtschiffes beobachten.
Seht ihr das Kreuzfahrtschiff?
Gestern, am Freitag, haben wir dann eine Fahrt mit der Flambahn gebucht. Eine Schmalspurbahn die 20 km Bergauf fährt und dann auch wieder hinunter. Unterwegs kommt man durch 20 Tunnel. 18 der 20 Tunnel wurden per Hand gegraben. Für einen Meter brauchten die Männer einen Monat.
An Wasserfall Kjosfossen hält die Bahn zum Fotos machen an.
Fazit: die Fahrt war nicht beeindruckend. Man muss es nicht machen, auch wenn jeder von schwärmt.
Nach der Fahrt haben wir Flam verlassen und weiter ging die Fahrt. Und sie führte uns wieder durch einen tollen Tunnel.
Und zu dem Wasserfall Skjervefossen. Dieser Wasserfall besteht aus zwei Wasserfällen.
Übrigens hat man auf dem Parkplatz ein tolles WC mit Aussicht.
Dann ging es zur neuen Unterkunft. Bisher gab es mit keiner Unterkunft Probleme, doch hier mussten wir zwei Dinge bemängeln. Es war den Vermietern unangenehm, zumal sie aktuell im Urlaub sind. Wir haben einen kleinen Betrag rückerstattet bekommen.
Unser Blick aus dem Wohnzimmer Unser Blick von der Terrasse Saras Spielplatz
Abends sind wir noch eine kleine Runde durch den Ort gelaufen.
Achja wir sind in Odda. Und in Odda steht ein Stein wo Netflix drauf steht.
Vielleicht wisst ihr warum. Wir wussten es nicht und haben Herrn Google wieder zur Hilfe genommen. Hier wurde die Netflix-Serie „Ragnarök“ gedreht. Drei Schauplätze aus der Serie haben wir gesehen.
Essen konnte man in der Serie hier.Die SchuleDas Haus der Familie Jutul
Wenn wir jetzt schon die Drehorte kennen, werden wir die Serie zusammen schauen.
Dienstag und Mittwoch hat sich alles um die Gletscher gedreht. Wir waren im Jostedalsbreen Nationalpark unterwegs. Gegründet würde der Nationalpark 1991, um die Gletscherlandschaft zu erhalten. Der Jostedalsbreen Gletscher ist der größte Gletscher auf dem europäischen Festland.
Am Dienstag waren wir beim Boyabreen Gletscher. Er ist ein Seitenarm des großen Jostedalsbreen.
Auf dem Rückweg hielten wir am Christmas Shop. Hier kann man das ganze Jahr Weihnachtsdeko kaufen.
Wir haben uns einen Teelichthalter mitgenommen.
Nach dem Shoppen wollen wir zum Haugabreen Gletscher. Der Parkplatz, wo die Wanderung los gehen sollte war schon spektakulär zu erreichen. Dann konnte es ja los gehen.
Wir konnten wieder unser Spiel spielen: „alles außer Stein ist Lava“
Doch dann kam das.
Da hätten wir rüber gemusst. Wir waren uns sicher, dass wir das trocken nicht schaffen werden und guckten nach einem anderen Weg. Aber auch da war für uns Schluss.
Also ging es zurück und wir schauten Abends wo es am Mittwoch (heute) hingehen konnte.
Das Wetter heute morgen war verregnet und trüb. Wir brachen dennoch zu unserem nächsten Gletscher auf. Unterwegs hatten wir eine tolle Aussicht auf den Innvikfjorden.
Am Startpunkt angekommen entschieden wir uns mit den Troll-Autos hinaufzufahren. Und es war die absolut richtige Entscheidung. Das letzte Stück zum Gletscher läuft man dann bergauf zu Fuß. Als wir auf dem Weg zum Gletscher waren, viel uns auf, dass wir ja eigentlich zu einem ganz anderen Gletscher wollten. Wir hatten uns bei der Autofahrt noch gewundert, wieso wir heute 30 Minuten weniger fahren. Naja es ist passiert. Es sollte so sein. Denn es war wunderschön hier und die Sonne kam auch raus.
Folgende Fotos sind aus dem Trollauto entstanden.
Dann ging es zu Fuß weiter und man konnte den Gletscher schon sehen.
Der Brikedalsbreen ist der westliche Nebenarm des Jostedalsbreen. Seit 1900 wird jährlich ausgemessen wo sich die Vorderkante des Gletschers befindet. Der Geologe John Bernhard Rekstad hat in diesen Felsbrocken 1900 ein Kreuz reingeschnitzt. Damals lag der Felsbrocken nur 30 Meter von dem Gletscher entfernt.
Zwischen den Jahren 1932 und 1951 schmolz der Gletscher um 800 Meter zurück. In dieser Zeit entstand der See Briksdalsvatn. Zwischendurch hatte der Gletscher nochmal einen Vorstoß. Seit 2008 ist der See wieder frei.
Das Wasser des Sees war eisig.
Auf dem Rückweg, den wir ja zu Fuß gelaufen sind, haben wir ein Picknick gemacht. Wir hatten einen tollen Ausblick.
Weiter hinunter führte uns der Kaiser-Wilhelm-Weg. Den haben die damaligen Farmer angelegt bevor der Kaiser 1889 den Gegend besuchte. Der Weg führt am Wasserfall Kleivafossen vorbei. Hier kann man sich wunderbar abkühlen.
10.000 Liter rauschen hier die Sekunde runter.
Eine kleine Schaukelpause mit Blick auf den Gletscher gab es auch.
Auf dem Rückweg zur Unterkunft haben wir diesen Blick noch eingefangen.
Wir sind in die Woche mit etwas Sonnenschein gestartet. Und das hat uns sehr gefreut. Denn am Montag, also gestern, sind wir mit der Fähre den Geirangerfjord von Geiranger nach Hellesylt gefahren.
Wir hatten ja schon erzählt, das Geiranger ein Touristenort ist und hier viele Busse anhalten. Gestern aber war die Krönung. Währen wir auf die Fähre warteten, biegt auf einmal ein Kreuzfahrtschiff in den kleinen Hafen ein. Wohlgemerkt, der Ort hat 250 Einwohner. Laut Herrn Google halten bis zu 200 Kreuzfahrtschiffe in den Sommermonaten hier an.
Dann konnte es losgehen. Eine Stunde dauerte die Fahrt für 20 km.
Wir fuhren an den sieben Schwestern vorbei (Wasserfälle). Folgende Legende gibt es : Der Sage nach wollte der Freier (Wasserfall gegenüber) jede der sieben Schwestern nacheinander heiraten. Alle lehnten jedoch ab und wiesen sein Werben zurück. Daraufhin griff der Freier zur Flasche und wurde zum Alkoholiker. Dieses spiegelt sich in der Form des Wasserfalls nieder, welcher die Form einer Flasche annahm.
Die sieben Schwestern Der Freier
Da es in den Wintermonaten weniger schneit und es dadurch weniger Schmelzwasser gibt, sind in den Sommermonaten teilweise nur vier Wasserfälle zu sehen.
Ein paar verlassene Bauernhöfe kann man vom Fjord aus sehen.
Dieser Bauernhof ist seit 1961 verlassen. Vorher wurde hier ganz viel Obst angebaut. Es gab 200 Obstbäume ( Äpfel, Birnen und Pflaumen). Außerdem hielten die Bewohner Ziegen. Für das Wasser für Mensch und Tier mussten die Bewohner in manchen Monaten jeden Tag über den Fjord.
In Hellesylt angekommen wird man vom Hellesyltfossen begrüßt.
Weiter ging die Fahrt. Und nach jeder Kurve gab es wieder was neues zu sehen. Mittagessen gab es am Innvikfjord. Essen mit Aussicht.
Übernachten tun wir die nächsten Tage zwischen den Bergen in einer Hütte.
Abends war es wieder etwas frischer und wir machten den Kamin an.
Ihr habt ja mitbekommen, dass Essen gehen schon sehr teuer ist. Daher verpflegen wir uns selbst. Aber auch die Lebensmittel-Preise sind schon sehr hoch: Salatgurke 2,40 Euro, 1,5 Liter Wasserflasche ca 2 Euro, Wurst und Käse -Packungen ab 3,50 Euro.
Dafür muss man für die ganze tolle Natur keinen Eintritt bezahlen. Und diese vielen Eindrücke kann uns keiner nehmen.
Und auch bei Regenwetter ist die Landschaft sehr schön. Diesen Sommer ist es wohl extrem mit dem Regen. Viele Norweger schreckt das nicht ab und sie tragen trotzdem ihre kurzen Hosen. Wir wünschen euch einen schönen Tag.
Am Sonntag haben wir einen Ausflug in die Natur gemacht. Als erstes waren wir auf 1000 Metern Höhe. Dort hatten wir alles Berge, Wasser, Sonne, Regen und Schnee. Hier kann man die Zeit total vergessen.
Einen Steinhaufen haben wir auch hier hinterlassen.
Der tolle See heißt Djupvatnet und hat eine tolle Farbe.
Einen Schneemann bauen hat zwar nicht geklappt, aber eine kleine Schneeballschlacht haben wir gemacht. Es war aber eiskalt.
Sara konnte es sich nicht nehmen lassen und hat wieder Räder geschlagen.
Anschließend ging es auf die Dalsnibba, die 1500 Meter hoch liegt. Hier hat man einen tollen Blick auf die Berge und den Geirangerfjord.
Die Aussichtsplattform hat man um den Berg gebaut.
Hier nochmal der Blick auf den Fjord.
Beim runter fahren konnten wir diesen tollen Blick genießen.
Überall auf den Straßen in Norwegen steht in norwegisch „Lächeln“.
Zum Abschluss fuhren wir nochmal zum Djupvanet. Nur dieses Mal auf die andere Seite.
Heute haben wir uns auf den Weg nach Geiranger gemacht. Unser Weg führte uns wieder über die Trollstigen. Jedoch hatte man heute schlechte Sicht, da es geregnet hatte. Geiranger ist ein kleiner Ort am Geirangerfjord. Der Fjord gehört seit 2005 zum Welterbe der UNESCO. Kurz vor Geiranger gibt es zwei Aussichtspunkte auf den Geirangerfjord. Dieser ist 15 km lang
Von unserer Unterkunft in Geiranger führt ein Treppenweg runter ins Zentrum. Dieser Weg geht entlang eines Wasserfalls. Wenn es warm ist, kann der Spaziergang sehr erfrischend sein. Eine Unterhaltung bis runter erweist sich als sehr schwierig, denn die Wassermassen sind sehr laut.
Geiranger ist ein typischer Touristenort. Hier kommen die Busse massenweise an. Direkt am Fjord gibt es einen großen Campingplatz.
Gestern hatten wir nen Fauli-Tag. Frühstück gab es kurz vor zwölf und dann war relaxen angesagt. Es hat nämlich den ganzen Tag durchgeregnet. Und nicht nur leicht, sondern gegossen.
Heute ( Freitag 05.08.) hat dann die Sonne geschienen. Das heißt aber nicht unbedingt, dass T-Shirt Wetter war. Nach dem Frühstück ging es zu den Trollstigen. Die Trollstigen ist eine Straße durch den Bergen. Wir sind von Andalsnes gestartet. Die Strecke ist teilweise sehr eng. Erstaunlich wie da zwei Fahrzeuge aneinander vorbei kommen, geschweige dann Bus oder Wohnwagen. Denny hat das super gemacht und uns heile rauf und runter gebracht. Oben gibt es dann eine tolle Sicht auf die Trollstigen.
Auf der Hälfte des Weges kann man sehr schön den Stigfossen sehen. Der Wasserfall ist im Ganzen ca 320 Meter hoch.
Übrigens hatte Sara hier oben drei Jacken an. Es war trotz Sonne sehr frisch. Teilweise war es Winter.
Anschließend ging es zur Gudbrandsjuvet. Das ist ein Schlucht, die der Fluss Valldola gegraben hat.
Auf dem Rückweg war dann kurz nochmal der Winter zu Besuch.
Übrigens zählt Norwegen ja zum Land der Trolle. Ab und an findet man Figuren an den Straßen. Die Souvenirläden sind voll mit den nicht so schönen Trollen.
Zum Abschluss des Tages wollten wir eine Wanderung auf einem Berg machen, welche uns der Vermieter empfohlen hat. Der einzige, der es bis zum Schluss durchgezogen hat, war Denny. Bin sehr stolz auf ihn. Sara und Nadine haben ab dem Zeitpunkt gestreikt, wo die Felsbrocken so hoch wir drei Treppenstufen wurden.
Ab hier war Schluss für Sara und Nadine.
Wir hatten dennoch einen tollen Blick.
Übrigens galt auch heute wieder: alles außer Stein ist Lava.
Morgen reisen wir weiter. Regenprognose liegt bei 100 Prozent. Wir können ja mal zu euch was schicken.
Der Tag heute begann genauso verregnet, wie er gestern Abend endete. Für uns hieß es weiter reisen. Unser Weg führte uns über die Atlantikstraße.
Die Straße folgt einer Trasse, die ursprünglich für eine Eisenbahnstrecke geplant war. Die ersten Planungen reichen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurück; 1935 wurden diese Pläne jedoch endgültig zu den Akten gelegt. In den 1970er-Jahren wurde dann mit der Straßenplanung begonnen. (Quelle Wikipedia)
Es gibt mehrere Punkte wo man anhalten kann und einen tollen Blick aufs Meer hat.
Baubeginn war am 1. August 1983; die Straße wurde am 7. Juli 1989 eröffnet und ersetzte eine Fährverbindung, die auf einer ähnlichen Route verlief. Der Bau kostete 122 Millionen norwegische Kronen (1989), für die Finanzierung war die Straße nach der Eröffnung zehn Jahre lang mautpflichtig. (Quelle Wikipedia)
Auf der Strecke wurden Szenen für den 2021 erschienenen James Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ gedreht. (Quelle Wikipedia)
Die Storseisund-Brücke soll in dem Film zusehen sein.
Dann ging es weiter. In Solnes sind wir mit der Fähre über den Fjord. Und siehe da, die Sonne kam raus. Die Überfahrt dauerte nur ein paar Minuten, war von der Landschaft aber sehr schön.
Dann ging es nach Andalsnes. Hier sind wir mit der Gondel zu einer Aussichtsplattform namens Rampestreken. Hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Berglandschaft und den Romsdalsfjord.
Wir haben uns hier oben echt lang aufgehalten und hatten jede Menge Spaß.
Oder auch nicht! Seht ihr wie Denny an der Klippe hängt?
Ihm geht es gut. Nur ein Kratzer am Finger vom rumalbern für das gestellte Foto.
Irgendwann kam dann Rauch auf. Wir dachten da grillt jemand oder hat Feuer angemacht. Doch es wurde immer mehr. Und mehr. Wie eine weiße Wand. Seht selbst bei den nächsten zwei Fotos.
Es war eine Wolke. Und wir waren mitten drin.
Natürlich hat Sara auch einen Steinturm gebaut.
Nach diesem tollen Erlebnis sind wir dann zu unserer nächsten Unterkunft gefahren. Hier bleiben wir bis Samstag. Da es heute Abend frisch war, haben wir den Kamin angeworfen.
Gestern ( Montag 01.08.) sind wir bei sehr kalten Temperaturen in den Tag gestartet. Wir haben einen kleinen Abstecher zum Königsweg Dovrefjell gemacht.
Königswege waren Norwegens erste öffentliche Straßen und dienten dem Transport von Menschen, Gütern und Post. Es ist schon sehr beeindruckend, wenn man sich vorstellt, wie man vollgepackt mit einem Pferd hier lang ist.
Man sieht in der Mitte des Fotos bei dem dunklen Grün, wo der Weg lang geht.
Unterwegs darf man sich auch gern einen Wanderstock kaufen, mit Gravur
Unser Ziel war der Wasserfall.
Es war so kalt, das wir unsere Schals raus geholt haben.
Anschließend gab es einen kleinen Abstecher zur Magalaupat Schlucht des Flusses Driva.
Dann ging es weiter durch Trollheimen. Trollheimen ist eine Berglandschaft in Mittelnorwegen. Während der Autofahrt sieht man immer wieder Wasserfälle oder schneebedeckte Berge. Sehr beeindruckend.
Zu guter Letzt ging es zum Naturphänomen von Amotan. Diese Sehenswürdigkeit ist bei Norwegern noch ziemlich unbekannt, hat sich bei niederländischen Touristen aber schon herumgesprochen. Drei Flüsse bilden hier tolle Wasserfälle. Zwei davon konnten wir sehen , den Reppfallet und den Lindalsfallet. Diese sind jeweils 110 Meter hoch.
Der Weg zum Aussichtspunkt war ziemlich nass und rutschig, so dass Nadine den schnelleren Weg nehmen wollte und den Hang runter rollte. Nach ein paar Schrecksekunden war aber alles wieder gut. Nichts gebrochen, alles ganz geblieben. Also weiter hinunter und die Aussicht genießen.
Bevor es zum zweiten Aussichtspunkt ging gab es für Nadine paar Glückskleeblätter.
Auch der zweite Wasserfall war toll. Und diese Lautstärke, wenn die Wassermassen runter kommen. Die Schlucht sind wir nicht mehr hinunter, da es dann zu steil und nass war.
Abends sind wir dann im Nirgendwo angekommen und haben dort eine kleine Hütte zum übernachten gehabt.
Heute morgen gab es das Frühstück draußen.
Und dann ging die Reise auch weiter zu unserem nördlichsten Punkt in Norwegen, nach Kristiansund. Hier haben wir eine Wanderung zu den Klippen unternommen. Denny und Sara haben gut auf Nadine aufgepasst, dass sie nicht ausrutscht. Wir haben das Kinderspiel gespielt, nur die Steine berühren ansonsten tritt man auf Lava.
Der Ausblick bei den Klippen war toll.
Übrigens oben bei den Klippen sollten wir laut Denny immer dem Weg folgen, vielleicht seht ihr ja einen.
Es war echt traumhaft dort oben.
Da ab 16 Uhr der Regen kommen soll. Sind wir dann zu unserer nächsten Unterkunft. Als das Navi sagte: „sie haben ihr Ziel erreicht“ war uns ganz anders. Wir standen vor einem Haus, wo Fenster fehlten und es sah null bewohnbar aus. Also nochmal die Anzeige rausgesucht und die Bilder angeschaut. Puh. Wir sahen unsere Unterkunft. Und die sah gut aus.
Die Linke Hütte ist unsere. Fisherman Cabin No 1
Hier sind wir wieder für eine Nacht. Leider regnet es richtig heftig und es windet sehr. Es ist aber sehr gemütlich hier. Sogar im Bad mit Fußbodenheizung.
Noch eine Kleine Info zu dem wo wir gerade sind in Vikaneset:
Anfang des 20. Jh begann John Berngard Vadsteinvik mit dem Trocknen von Klippfisch auf dem großen Felsen um die Landzunge Vikaneset. Klippfisch wurde eine wichtige Erwerbsquelle für Familien in der Umgebung. Heute ist Vikaneset ein modernes Tourismusunternehmen mit renommierter Küche und Schauplatz für Freiluftaufführungen der Felsenfischoper Donna Bacalao.
So nun noch ein Exkurs was Klippfisch ist: Klippfisch ist ein gesalzener und anschließend luftgetrockneter Seefisch. Dabei wird hauptsächlich Kabeljau, aber auch Schellfisch, Seelachs, Lengfisch oder Lumb verwendet. (Quelle Wikipedia)
Heute war das Wetter wechselhaft. Aber nicht schlimm wir haben ja auch Regensachen dabei. Es ging In den Nationalpark Jotunheimen.
Jotunheimen ist das höchste Gebirge Norwegens und bedeutet „ Heim der Riesen“. Der höchste Gipfel ist der Galshoppigen mit 2469 Metern. Der war uns dann aber heute zu hoch. Auf dem Weg in den Nationalpark haben wir spontan zwei Stopps gemacht. Als erstes hielten wir an diesem tollem See namens Vagavatn.
Einige Kilometer weiter entdeckten wir diesen tollen Ort.
Endlich am Ziel angekommen, ging es los und gefühlt nur bergauf. Aber wir haben die kleine Runde geschafft und wie gestern auch, wurden uns viele Steine in den Weg gelegt.
Aber die Aussicht hat sich gelohnt.
Da es anfing zu regnen, kehrten wir in Gjendesheim ein und wärmten uns auf. In Deutschland gibt es immer Pommes, in Norwegen Waffeln.
Als der Regen nach ließ, gingen wir zum Auto. Kaum losgefahren, hielten wir an der nächsten schönen Kulisse an dem Campingplatz Besseggen Fjellpark Maurvangen.
Danach ging es zum letzten geplanten Ziel im Nationalpark: Ridderspranget (Rittersprung) Folgende Sage dazu gibt es:
Der Ridderspranget hat seinen Namen nach der Sage um den Valdresritter Sigvat Leirholar von Kvie, der hier über die Schlucht gesprungen ist, in den Armen sein Mädchen mit Namen „Sonne vom Skärvang“ .Ihre Verfolger waren Ivar Gjesling und seine Ritter, dem das Mädchen eigentlich versprochen war, doch sie liebte nur Sigvat. Sigvat ritt über die Berge, nahm sie mit und setzte den Hof von Ivar Gjesling, Sandbu, in Brand. Ivar Gjesling und seine Männer holten Sigvat hier an der Schlucht ein. Sie standen Angesicht zu Angesicht auf je einer Seite der Schlucht. Da stiess Sigvat einen seiner Männer eigenhändig in die Wassermassen um Ivar zu zeigen, wie es ihm ergehen würde, sollte er versuchen über die Schlucht zu springen .
Süß war der Hinweis, das Eltern auf ihrer Kinder achten sollen.
Dann ging es langsam zurück und Stau verursachen hier nicht die Autofahrer sondern folgende Lebewesen, diese sich auch nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Heute ging es weiter Richtung Norden bis zum Rondane Nationalpark. Dies ist der älteste Nationalpark Norwegens. Der Weg dorthin führte uns über eine Schotterpiste. Mitten im Nirgendwo stand dann eine Schranke, wo man Maut bezahlen musste und das mit kontaktlosem bezahlen . In Deutschland hätten wir da schon kein Handynetz mehr gehabt. Wir wussten nicht, was uns erwartet, aber der Ausblick war traumhaft.
Mitten im Nichts standen dann auch Häuser.
Wir fuhren weiter bis es nicht mehr ging und suchten uns dann eine Wanderroute. Es ging über Steine bergauf und bergab. Auch wenn es sehr anstrengend war, alle paar Meter wurden wir mit einem tollen Blick entschädigt.
Irgendwann mussten wir auch übers Wasser. Sara war mutig und ging barfuß hinüber.
Bei ungefähr der Hälfte der Strecke kamen kleine Hütten und ein Wasserlauf. Wir waren an der Peer Gynt Hytta angekommen. Von weitem sah es aus, wie eine Western-Stadt.
Oben auf der Hütte kann man leckere Waffeln bei tollem Ausblick essen.
Dann ging es zurück zum Auto, aber diesmal einen anderen Weg. Laut Denny waren es immer Abkürzungen und hinter jeder Kurve würde unser Auto stehen. Aber auch hier gab es immer noch was zu sehen.
Übernachten tun wir in dem Nationalpark in einem kleinen Häuschen. Wir fühlen uns wie ein einem der Häuser im Freilichtmuseum.
Zum Abendessen gab es heute fertige Königsberger Klopse.
Der Skiort Lillehammer war Ausrichter der Olympischen Spiele 1994 und der Olympischen Jugendspiele 2016. Im Olympischen Museum kann man alles zu den norwegischen Olympioniken lesen.
Die olympischen Fackeln
Auch die 100. olympische Goldmedaille bei den Winterspielen ist hier ausgestellt. Geholt hat sie die Biathletin Tora Berger 2010 in Vancouver.
Lillehammer liegt an dem größten See von Norwegen , der Mjosa. Er ist 117 km lang und teilweise bis zu 449 Meter tief. Es münden 17 Flüsse in den See.
Von dem Freilichtmuseum Maihaugen hat man ein tollen Blick auf Lillehammer und der Mjosa.
Das Museum wurde 1887 von Anders Sandvig gegründet und 1904 auf die Anhöhe Maihaugen (Maihügel) versetzt. Hier kann man über 200 Gebäude sehen.
Vereinzelt stehen Damen in den Häusern und beantworten gern Fragen. Englisch ist hier kein Problem, die meisten können es fließen d.
Ebenso kann man das Sommerhaus der Eltern von Königin Sonja besichtigen. Was soll ich sagen: die Toilette war auch aus Porzellan und das Waschbecken war nicht aus Gold
Bei den nächsten Häusern meinte Sara, dass dort bestimmt die Hobbits gewohnt haben, da diese so winzig sind.
Zum Schluss konnte man noch es was geschichtliches zur Post in Norwegen lernen.
Heute ging es nochmal auf die Museumsinsel, da wo schon das norwegische Volksmuseum war.
Als erstes besuchten wir das „Fram“ Museum. Das Museum gibt es seit 1936 und zeigt die Geschichte der norwegischen Polarforschungsreisen. Man kann zwei Polarschiffe besichtigen. Das Hauptschiff die „Fram“ gibt dem Museum den Namen.
Bevor wird die Besichtigung gestartet haben, wurden wir in einen kleinen Dokufilm informiert, wie die Polarforschung in Norwegen sich entwickelt hat. Das Gute war, man hatte einen Kopfhörer und konnte seine Sprache einstellen.
Der Polarforscher Fridtjof Nansen gab den Auftrag zum Bau des Schiffes. Das Schiff wurde 1892 so gebaut, dass es durch Packeis driften konnte und gut wärmegedämmt war. Es gab drei Forschungsfahrten mit der Fram.
Das war der Polarforscher Nansen. Leider ist das Foto etwas unscharf und lächeln wollte er auch nicht.
Das andere Polarschiff ist die „Gjoa“. Es ist das erste Schiff was die Nordwestpassage bewältigte. Dies gelang dem Polarforscher Roald Amundsen mit seiner sechs Mann Besatzung 1906, nach einer einer über dreijährigen Reise.
Außerdem wurden viele Utensilien gezeigt, die die Forscher mithatten.
Das zweite Museum war das Schifffahrtsmuseum.
An welchen Film erinnert euch das nächste Foto? Hinweis „Weil jeder Tag zählt“
Eine tolle Spielecke gab es für große und kleine Kids.
Ein paar Boote gab es natürlich auch.
Nach soviel Seefahrt haben wir ein kleines Picknick am Oslofjord gemacht.
Die Spatzen haben sich über unsere Krümel riesig gefreut und es kamen immer mehr.
Doch mit einem Mal sind sie in den Busch über uns geflogen. Und bevor Denny seinen Satz „Achtung weg hier, gleich schei… die“ zu Ende gesprochen hat, hatte Nadine schon den ersten Treffer und Lacher auf ihrer Seite.
Also bei den restlichen Fotos bitte den Fleck nicht beachten. Danke ☺️
Nun ging es noch zum „Kon-Tiki“ Museum. Hier wird die Geschichte von Thor Heyerdahl erzählt. Im Jahr 1947 überquerte er den Pazifik mit einem Floß aus Balsaholz.
Das gleiche machte er noch mit Schilfbooten.
Nach drei Museen hatten wir noch nicht genug. Jetzt ging es noch zum Holmenkollen. Ihr kennt ihn aus dem Wintersport: Skispringen und Biathlon
Respekt an alle Skispringer. Wir waren bis hier und es war schon hoch.
Das Biathlon-Stadion ist direkt nebenan.
Außerdem gibt es hier eine 6 1/2 Meter hohe Skulptur, den Holmentroll. Dieser guckt direkt auf die Schanze.
Das waren unsere Tage in Oslo. Morgen geht es weiter.
Die letzten zwei Tage waren sehr aufregend. Vorab uns geht es gut 😀
Der Tag gestern startete mit einer Nachricht, dass mein Antibiotikum, was ich Freitag noch in Deutschland erhalten habe, nicht anschlägt. Wir sollten im Laufe des Tages ein neues erhalten und damit hier zur Apotheke gehen.
Nach dem Frühstück sind wir dann aber erst einmal ins norwegische Volksmuseum gefahren. Gleich zu Beginn gab es einen alten norwegischen Tanz und alte Volksmusik.
Danach haben wir viele alte Häuser erkundet, welche sehr gut gepflegt waren.
Diese Frau hat vor Ort auf dem alten Ofen gekocht. Sie meinte für die Kinder, wenn diese aus der Schule kommen. So richtig konnten wir es nicht deuten. Lebt sie dort wirklich?
Auf einem großen Platz konnte man viele tolle Spiele machen.
Im Holz stapeln waren Sara und Denny super.
Als Highlight gab es zum Schluss eine tolle Stabkirche.
Nach diesem tollen Erlebnis sind wir zur Apotheke und wollten das Rezept einlösen. Grundsätzlich ist dies hier möglich, doch in Norwegen gibt es das Medikament nicht. Wir sollten also das Rezept beim Arzt vor Ort umschreiben lassen.
Also ab in die medizinische Notfallambulance. Hier bekommt man eine Nummer und muss warten.
Nach 45 Minuten durfte ich in Kabine drei und freute mich schon, dass es zügig ging. Doch leider war die Dame eine Medizinstudentin, die nur alles aufgenommen hat und dann zu mir sagte: Folgen sie der roten Linie bis ins Wartezimmer. Dort saß ich dann und sah viele kommen und gehen. Wohl bemerkt es war Nachmittags. Die anderen hätten zum Hausarzt gehen können. Aber da bekommt man bei einigen nicht so schnell einen Termin. Also kommen alle in die Ambulance.
Gegen 19 Uhr kam dann eine Ansage, dass er sehr sehr lange dauern kann. Gegen 21 Uhr waren meine Nerven am Tiefpunkt. Denny kam dann als seelische Unterstützung. Ich wollte vorher nicht, dass Sara und Denny da ewig mit warten mussten. Kurz nach zehn durften wir dann endlich zur Ärztin. Dieser hab ich wieder alles erzählt und ich hab ihr auch den Befund vom Arzt und das Rezept gezeigt. Sie hat sich alles notiert und war dann weg. Kam wieder und schaute nochmal auf den Befund. Notierte sich nochmal was und war wieder weg. Wie saßen da und warteten.
Nach 25 Minuten kam sie wieder und sagte uns, dass sie jetzt ein Medikament für mich hätten. Ausdrucken ging leider nicht. Also schrieb sie es per Hand. Würde in Deutschland nie funktionieren.
Damit ab zur Apotheke, die war direkt neben an und ist rund um die Uhr geöffnet. Dort hat man wieder einer Nummer gezogen. Das ging aber zügig. Doch was dann kam, war unglaublich. Sie holte das Medikament, guckte in die Packung und legt sie wieder weg. Man die nächste Packung. Holte die Tabletten raus und hat sie mir zugeschnitten und in ein Tütchen gelegt. Man bekommt keine Verpackung mit. Das sieht dann so aus.
Egal, Medikament bekommen und ab zur Unterkunft. Es war schließlich schon 23 Uhr.
Heute morgen haben wir dann etwas länger geschlafen und dann ging es in die Stadt. Als erstes zum Königlichen Schloss.
Dort erhielten wir dann einen Anruf von meinem Arzt in Deutschland. Ihm hatten wir mitgeteilt, welches Medikament verschrieben wurde. Ich darf es nehmen. Gibt es in Deutschland zwar nicht, würde aber zu meinem Befund passen. Also Daumen drücken das jetzt alles klappt.
Im Schloss drin waren nicht. Wir sind etwas durch den Schlosspark gelaufen und konnten uns die Wachablösung anschauen. Das war schon sehr interessant. Sehr junge Männer und Frauen.
An einem Teil des Parkes waren Skulpturen. Kinder einer sechsten Klasse hatten Bilder gezeichnet und daraus wurden Skulpturen angefertigt.
Dann ging es zum Hafen. Hier haben wir alle Touristen gefunden, die wir bisher nicht vermisst hatten. Es war voll. Zu mal auch ein Schiff der Aida im Hafen stand.
Nach einer längeren Mittagspause ging es weiter zur Shoppingmeile. Das Gebäude des norwegischen Parlaments ist sehr schön.
In der Shoppingmeile waren viele Künstler zu hören und zu sehen. Wir waren von diesem Künstler beeindruckt.
Das nächste Ziel war der botanische Garten. Doch vorher gab es für Sara etwas Süßes.
Und sie hat die Riesige Zuckerwatte geschafft. Im botanischen Garten war es sehr ruhig. Und es war eine sehr gepflegte Anlage. Generell gibt es in Oslo viele Parks, also viel grün.
Und nun noch die Auflösung zu dem Frühstück beim Bäcker. Es waren knapp 50 Euro die wir bezahlt haben.
Normaler Weise starten wir den Tag mit einem Frühstück. Doch heute nicht. Denn wir hatten ja noch nicht eingekauft.
Nachdem wir alles ins Auto gepackt hatten, sind wir zum Zentrum von Kristiansand gefahren. Obwohl wir alle Hunger hatten, war der erste Laden kein Bäcker, nein, es war ein Buchladen. Und wer jetzt denkt – wieso geht ihr da rein, ihr könnt doch eh kein norwegisch – der hat recht. Aber es gab auch englische Bücher und teilweise mit richtig schönem Cover.
Und tatsächlich gibt es auch Harry Potter auf norwegisch. Kein Angst, haben wir stehen gelassen.
Dann aber ging es zum Bäcker und wir konnten unseren Hunger stillen. Das Foto dazu gibt es am Ende mit einer Schätzfrage.
Nun aber auf nach Oslo, zu unserem nächsten Ziel. Unterwegs haben wir viel Wasser, viele Tunnel und viel Natur gesehen.
Auch durch einen niedlichen Ort sind wir gefahren, wo alle Häuser gleich aussehen.
In Oslo angekommen sind wir im ehemaligen Arbeiterviertel „Grünerlokka“ untergebracht. Am Abend haben wir die Gegend etwas erkundet. Hier gibt es eine große Kunstschule mit einem schönen Park und vielen Brücken.
Wir hoffen ihr seit gut in die Woche gestartet. Hier das Foto vom Frühstück. Schreibt doch mal in die Kommentare was wir insgesamt bezahlt haben für: einen Kaffee, einen Latte Macchiato, einen Saft, zwei Stückchen, ein Krabbenbrötchen und ein Wrap mit Hühnchen. Wir freuen uns auf eure Antworten.
Heute haben wir Deutschland verlassen und sind durch Dänemark gereist bis nach Hirtshals. Von hier ging die Fähre nach Kristiansand.
Gegen 20 Uhr haben wir dann die Fähre in Kristiansand verlassen.
Die erste Nacht in Norwegen verbringen wir hier. Die Unterkunft ist nur eine paar Minuten vom Hafen entfernt und liegt auf einem kleinen Berg. Wir haben einen tollen Blick auf die Stadt.
Direkt neben der Unterkunft gibt es eine tolle Sitzgelegenheit. Schaut selbst.
Wir sind heute morgen pünktlich in den Urlaub gestartet.
Doch drehen wir die Uhr 24 Stunden zurück. Nachdem wir gestern Abend das Auto beladen und uns bei den Nachbarn verabschiedet hatten, wollten wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Doch leider wurde da nichts draus. Denn der Heizungskeller stand unter Wasser. Denny rief dann schnell unseren Heizungsmonteur an. Dieser konnte nicht vorbei kommen, denn er ist schon im wohlverdienten Urlaub. Er gab Denny Tipps wo und wie und was er machen soll und die undichte Stelle wurde gefunden. Anschließend wurde der Keller getrocknet. Nach diesem Schreck ging es dann ins Bett.
Gegen halb sieben heute Morgen ging es dann los. Die ersten Stunden waren super – die Autobahn war leer. Doch irgendwann kamen alle anderen Urlauber dazu. Und so hat es fast 10 Stunden gedauert bis wir an unserem ersten Ziel in der Nähe von Flensburg waren.
Hier wurden wir herzlich begrüßt. Sara und Nadine erkundeten kurz die Gegend während Denny sich von der langen Fahrt ausruhte.
Da wir wissen, dass Essen gehen in Norwegen teuer ist, haben wir dass heute nochmal gemacht. Die Empfehlung kam von unserem Vermieter und es war ein super Tipp – direkt am Hafen
Zum Aufwärmen gab es eine Tomatensuppe mit Krabben.
Als Hauptgericht hatte jeder etwas mit Fisch.
Danach gab es einen kleinen Verdauungsspaziergang an der Flensburger Förde.
Es ist wieder so weit: Unser Jahresurlaub steht vor der Tür. Dieses Jahr geht es für uns nach Norwegen 🇳🇴 Ihr dürft uns gern wieder begleiten und unsere Erlebnisse mitverfolgen. Viel Spaß dabei
Unsere Rückreise ist beendet. Wir sind wieder in Deutschland. Hier ein kleiner Rückblick der letzten zwei Tage.
Am Donnerstag sind wir mit dem Auto Richtung Litauen gefahren. Wir starteten gegen halb neun. Die Straßen waren wie immer leer. So sind wir gut von Estland nach Lettland und von Lettland nach Litauen gekommen. Grenzkontrollen hatten wir keine.
In Litauen haben wir nach am Berg der Kreuze angehalten. Denny hat im Auto Energie getankt und Sara und Nadine sind zu den Kreuzen gelaufen. Dieses Mal waren weniger Besucher dort. Es war wieder sehr beeindruckend. Es sind Tausende von Kreuzen.
Dann ging es weiter nach Klaipeda zum Hafen. Denn die Rückfahrt fand mit der Fähre statt. Bis zum Check In hatten wir noch 1 1/2 Stunden Zeit. Nachdem Check-In warteten wir noch eine Gute Stunde. Gehen 20:30 durften wir dann aufs Schiff. Es war eine spannende Angelegenheit. Wir wissen aber eines. Das Nächste Mal sind wir nicht ganz so zeitig da.
Um 21 Uhr gab es dann Abendessen vom Buffet. Man durfte sich nicht selber nehmen, sondern es wurde aufgemacht, was man wollte. Nur das „Stop“ kannte man nicht. Und so ist jeder gefühlt mit vier bis fünf Tellern an den Tisch.
Anschließend haben wir das Schiff etwas erkundet.
Übrigens das war unsere Kabine.
Hier ein Weg zur Kabine. Es war wie im Labyrinth.
Sara hatte später mit etwas Unwohlsein zu kämpfen. Dank Reisetabletten ging es aber und sie konnte gut schlafen.
Nächsten Tag, Freitag, ging die Reise bis 17 Uhr weiter. Dann waren wir in Kiel. Die Geparkte Autos und LKWs waren sehr spannend eingeparkt. Die Ausfahrt war dann noch spannender.
Gegen halb sechs starteten wir die Heimreise. Nachts um halb eins waren wir dann daheim. Schnell alles aus dem Auto raus und ab ins Bett.
Es war ein sehr schöner Urlaub. Mit sehr abwechslungsreichen Erlebnissen. Wir werden nochmal für uns alles Revue passieren und planen schon gedanklich den nächsten Sommerurlaub.
Heute hieß es Vorbereitungen treffen für die Rückfahrt, d.h. Koffer und Reisetaschen umpacken, packen. Alles muss ja wieder mit.
Unser Fazit zu Estland: Das Land ist auf jeden Fall eine Reise wert. Hier ist alles so schön natürlich, die Leute sind freundlich und hilfsbereit. Einmal wurden wir im Supermarkt an der Eistheke von einem Esten auf Deutsch angesprochen, ob er uns ein Eis empfehlen darf. Ein anderes Mal standen wir vor dem Fleischregal und jemand hat uns angesprochen, ob er uns die Sorten erklären soll.
Überall hat man sich gefreut, wenn sie gehört haben, dass wir aus Deutschland kommen. Alle waren immer bemüht für uns das Beste zu tun.
Essen gehen kann man hier auch noch super günstig. Dagegen ist der Lebensmitteleinkauf teurer wie bei uns. Die Supermärkte sind hier immer sauber und alles ist ordentlich sortiert. Manchmal eine richtige Reizüberflutung.
Hier gibt es auch arm und reich. Aber keiner bettelt oder wird aufdringlich. Wir hatten zu keiner Zeit Angst oder Bedenken, um uns oder unsere Sachen.
Vieles kann man hier noch kostenlos machen: z.B. Moorwanderungen, einige Ruinen, Kletteranlagen für Kinder. Da wo man Eintritt bezahlt, gibt es immer ein Familienticket. Einfach toll.
Der Weg hier hoch ist natürlich sehr weit. Wir werden aber wieder kommen. Mal schauen, ob wir dann mal fliegen und uns ein Mietauto nehmen oder doch wieder mit dem eigenen Auto herfahren.
In Estland ist alles digitalisiert. Das Einreiseformular oder die Fähren konnte man online ausfüllen bzw. buchen. Auch hat jeder Einwohner das Recht auf W-LAN.
Heute sind wir nach dem Packen Essen gefahren. Es war in einer Kegelbahn. Das haben wir erst später gesehen. Das Essen war mega, wenn es sowas im einer Bowlingbahn bei uns geben würde, wäre es spitze. Die Kegelbahn war eigentlich zu. Für uns haben sie die Bahn aber angemacht und so konnte wir eine Stunde Kegeln.
Von unserem See vorm Haus haben wir uns dann am Abend schon verabschiedet.
Am Dienstag ging es in die Universitätsstadt Tartu. Tartu ist die zweitgrößte Stadt in Estland nach der Hauptstadt Tallin.
Vor dem Rathaus findet derzeit ein Freilichtkino statt. Ein Woche lang werden Liebesfilme gezeigt. Die Bestuhlung ist Corona conform. Zwischen jedem Pärchen ist immer ein Lücke.
Über den Marktplatz soll man sein Fahrrad schieben, darauf weist ein Schild hin. Warum das eine Katze darstellt, haben wir nicht heraus gefunden.
Anschließend ging es zum Dom von Tartu. Der Dom ist ein Wahrzeichen von Tartu. Heute ist ein Teil eine Ruine und ein Teil ist renoviert. Im renovierten Teil ist das Geschichtsmuseum der Universität drin.
Im Museum hängen u.a. Porträts der Rektoren der Uni, eine riesige Bibliothek kann man sehen und auch einen kleinen Raum zum ausprobieren für Kids gibt es.
In der Weißen Halle kann man mit einer virtuellen Brille sehen, wie es wahrscheinlich im Dom ausgesehen hat.
In der Bibliothek haben wir doch tatsächlich Harry Potters erstes Zimmer aus dem Teil Harry Potter und der Stein der Weisen gefunden.
Ein Blick in die Bibliothek
Auch deutsche Bücher standen hier
Im Experimente-Raum sollte man unter anderem den richtigen Kreislauf finden, damit eines von fünf Geräten funktioniert.
In diesem Museum gibt es auch den ältesten Fahrstuhl von Tartu um dieser funktioniert auch noch.
Anschließend ging es ins KGB-Museum bzw. ins KGB-Gefängnis. Das war klein aber hatte es in sich. Es war ein einem ganz normalen Wohnhaus unten im Keller. Alle Räume waren ohne Fenster. Die Dame an der Kasse hat ihre Rolle auch gut gespielt oder war es nicht mehr gespielt, weil sie jeden Tag in diesem Verlies saß?
Es war eine schmaler Flur und links und rechts waren Zellen. An den Türen sah man das Guckloch und die Futterluke.
Am Ende des Flurs stand eine uniformierte Figur. Sie war der Wächter der Zelle mit den vier Betten. Wenn man ihm zu nahe kam ging er an zu reden und man hörte den Herzschlag der gefangen. Zwischendrin wurden Türen geschlossen, man hörte jemand schreien und dann …..
….dann folgte ein gezielter Schuss und es war still. Wir wissen nicht ob es nachgespielt war oder eine Originalaufnahme. Das würde wir den Esten auch zutrauen.
Neben dem Vierbettzimmer gab es eine Isolationszelle. Mit einem Hinweisschild was der Gefangene an Essen und trinken bekam. 5-10 Tage war man hier eingesperrt auf 0,8 qm. Man bekam immer im Wechsel: am ersten Tag 500 ml Wasser, am zweiten Tag 500 ml Wasser und am dritten Tag Suppe und Brot
Dann gab es da noch das Verhörzimmer mit dem Stuhl, wo man gefesselt wurde. In der Vitrine lagen dann Instrumente, die man beim Verhör einsetzte und Pistolen waren ausgestellt.
Es war schaurig.
Danach hatten wir gegen 15 Uhr einen Termin in Tartu. Sara musste zum PCR-Test, denn Donnerstag beginnt die Rückreise. Das Labor wo wir waren, war super, die Leite waren alle freundlich und Sara durfte sich aussuchen, ob sie Gurgeln möchte oder den Test in der Nase. Sie hat sich fürs Gurgeln entschieden.
Anschließend ging es wieder in die Stadt. Tartu macht jedes Jahr für 4 Wochen zwei Hauptstraßen dicht und es finden dort Attraktionen für Kinder, aber auch Erwachsene statt.
Den Botanischen Garten haben wir uns auch angeschaut. Der Garten war sehr gepflegt.
Im Rosengarten gab es unter anderem auch Rosen aus Deutschland, die haben aber alle nicht geblüht.
….Regen nicht den Tag verderben. Heute war ein richtiger Regentag. Daher hieß es erstmal: ausschlafen. Und statt Mittagessen gab es dann halt Frühstück um 12 Uhr.
Wir suchten uns dann ein Besichtigungsort im Trockenen und fanden ein Schloss – das Schliss Sangaste. Das ursprüngliche Schloss stammt aus dem 16 Jh. so wie es jetzt aussieht, wurde es 1879-1883 erbaut. Von außen sieht es toll aus. Innen ist es auf der einen Seite ein Hotel und auf der anderen Seite ein Hostel.
Wie vieles hier in Estland wird auch dieses tolle Gebäude nicht gepflegt. Sie könnten soviel daraus machen.
Die Bibliothek haben Sara und Denny für eine Runde Schach genutzt. Das stand auf dem Tisch und es war kein Schild da: bitte nicht berühren.
Interessant war sich der Spiegel auf der Besuchertoilette.
Mitten im nächsten Ort haben wir dann Sandskulpturen entdeckt. Spannend ist, dass in der Mitte dieser Skulpturen die Kinder im Sand buddeln können.
Auch der Sperrwerfer Magnus Kirt, der Dritter bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin wurde, ist hier dargestellt.
Dann ging es zur Ruine der Ordensburg Helme. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert.
Eine Legende erzählt über ein schuldloses Mädchen, das zur Befestigung der Burg dort eingemauert wurde. Ob in den Geschichten des alten Volkes auch eine Spur von Wahrheit ist, muss jeder selbst entscheiden. Im Laufe der Zeiten haben in der Burg Deutsche, Russen, Litauer und Schweden geherrscht, die die Burg in 1658 auch vernichteten. Gut zu wissen: * Im Tal unter der Burg sprudelt die sog. Arztquelle, deren Wasser als Heilmittel gegen sieben Krankheiten helfen soll. (Quelle: http://www.visitestonia.com)
Das ist übrigens die Heilquelle.
Dann gibt es hier noch ein Eingang zu einer Höhle. Früher hat man sich hier drinnen versteckt. Insgesamt gab es mal 20 Räume und eine Wegstrecke der Höhlen von 200 Metern.
Ein Gedenktafel, die an das erste Denkmal von Friedrich Schiller erinnert, haben wir im Gebüsch noch entdeckt.
Die erste Nacht im Baumhaus war sehr durchwachsen. Das kalte Wasser hat aber den Kreislauf in Gang gebracht.
Das Frühstück gab es teilweise vom Grill und an der frischen Luft schmeckt es auch gleich besser. So konnte der Sonntag starten.
Danach wollten wir etwas die Gegend erkunden. Auf dem Weg zum Leuchtturm, unserem ersten Ziel entdeckten wir am Straßenrand alte Bunker aus dem Krieg. Doch nur mit Handylicht konnten wir nicht viel sehen. Also ging es weiter zum Leuchtturm.
Ein Mahnmal erinnert an das Schiffsunglück von 1994 und soll der damals Verstorbenen gedenken. Wenn es sehr windig ist, bewegt sich die Glocke und läutet.
Anschließend ging es in ein Militär Museum. Der Besitzer hat alles im Original. Es wurde nichts verschönert oder hergerichtet. Das einzige was er gut verschlossen hat und doppelt gesichert ist, ist eine Kalaschnikow. Wir vermuten, dass sie noch voll funktionstüchtig ist.
Nach einem kurzen Stopp am Baumhaus ging es nochmal zu den Bunkern, denn wir haben uns Taschenlampen geholt.
Ein Raum mit Betten
Hier wurde Munition gelagert
Es war sehr schaurig
Den restlichen Sonntag haben wir dann im Baumhaus verbracht.
Montag früh hieß es Abschied nehmen von Hiiumaa und es ging mit der Fähre aufs Festland.
Eine 3stündige Autofahrt lag vor uns. Viele einsame Straßen und links und rechts nur Wald und Wiesen.
Am frühen Abend haben wir dann unsere letzte Unterkunft erreicht. Ein kleines Häuschen auf einem Campingplatz mit Seeblick.
Auf dem Weg zum Einkaufen meckerte dann das Auto, dass es mit Öl gefüttert werden möchte. Dem kamen wie natürlich nach.
Am Abend haben wir einen fantastischen Sonnenuntergang gesehen.