Prag und Karlsbad

Hier mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Am Mittwoch haben wir uns das Areal der Prager Burg angeschaut. Es war schon sehr beeindruckt und eine touristische Attraktion.

Blick auf die Kirche
Einer der drei Hofplätze
Der dritte Hofplatz, links Kirche und Obelisk, rechts Regierungsgebäude
In der Kirche
Das goldene Gäßchen mit pastellfarbenen Häusern
Die Folterkammer
Letzte Abendessen in Prag mit Blick über Prag

Am Donnerstag sind wir zu unserem letzten Reiseziel aufgebrochen – Karlsbad. Das Hotel war so lala. Mussten nach drei Stunden auch das Zimmer tauschen, da es dermaßen nach Chlor roch. Die Innenstadt mit den Kolonnaden ist sehr schon anzusehen. Wer auf Schmuck steht, kommt hier auf seine Kosten. Jeder dritte Laden hat Schmuck verkauft. In Karlsbad gibt es 15 Heilquellen. Man kauft sich eine Schnabeltasse, füllt diese mit Heilwasser und trinkt mit kleinen Schlucken. Natürlich haben wir den Trend mitgemacht, nur das uns das Heilwasser nicht geschmeckt hat. Das Wasser ist teilweise 70 Grad heiß. Kulinarisch kann man hier sehr gut Essen gehen.

Vor unserem Hotel
Eine Kollonade mit zwei Heilquellen
Wir mit einer Schnabeltasse
Denny füllt nach
Eine Heiße Fontäne
Aussicht von Diana-Turm auf die Stadt
Es gab einen Wolkenbruch
Abendessen

Es war ein sehr schöner Urlaub, der jetzt vorbei ist. Wir sind gerade auf dem Rückweg nach Hause. Doch nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Mal schauen wo es nächstes Jahr hingeht.

Prag

Seit Montagnachmittag sind wir in Prag. Hier haben wir ein niedliches Appartement mit einer tollen Dachterrasse. Tja was macht man in Prag. Da wir nicht so die Städtegänger sind, laufen wir einfach mal los und schlendern ein bissl durch die Gassen und Läden. Die Karlsbrücke haben wir auch gefunden. Hier sind Menschen Menschen und noch mehr Menschen unterwegs. Eigentlich sieht man überall nur Menschen, das sind wir durch unsere Wanderungen gar nicht mehr gewohnt. Ein paar Fotos haben wir dennoch auch gemacht.

Die Grotte ist noch weit von unserem Hotel
Abendessen beim Italiener. Hier wurden wir verwöhnt und es war richtig lecker.
Sonnenuntergang von unserer Dachterrasse
Das ist die komplette Terrasse
Vor dem Nationalmuseum. Hier wird überall gebaut und zwar von einer ganz bestimmten Firma.
Dennys Arbeitgeber
Ein ganz toller Markt
Hier wird das Obst gestapelt. Es war sehr lecker und schön frisch
Überall gibt es den kleinen Maulwurf
In der Prager Altstadt
Die Prager Rathausuhr
Karlsbrücke
Auf der Brücke
Der junge Mann hat Sara eine Kette gemacht
Sara ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden
Wir waren bei den sieben Zwergen
Denny wollte nochmal Kind sein
Hier werden keine Diamanten abgebaut, sondern Süßigkeiten
Hier wird getanzt
Natürlich wurde auch ein Buchladen besucht
Zum Abschluss des Tages besuchte uns ein Falke auf der Terrasse

Kam das Wasser aus dem Gartenschlauch?

Die Touristen Attraktion stand nun am Sonntag auf dem Programm – die Adersbacher Felsenstadt. 400 Personen dürfen jede Stunde rein. Man kann sich dann so lange aufhalten wie man möchte. Jedoch haben die es clever gemacht, es gibt keine Toiletten in dem Areal. Erst wieder, wenn man die Felsenstadt verlassen hat. Der Wanderweg ist ca 3,5 km lang. Wenn man den Eingang passiert hat, sieht man als erstes den kristallklaren See. Um den See führt auch nochmal ein kleiner Weg von 1 km.

Nachdem man den See links liegen lässt und nach rechts abbiegt, stößt man auf den Krug.

Krug

Direkt im Anschluss folgt der Zuckerhut, welcher oben 13 Meter breit ist und unten nur 3 Meter breit.

Zuckerhut

Den Handschuh kann man, so glaube ich, ganz gut erkennen.

Handschuh

Dann kommt das gotische Tor. Dieses gibt es seit 1839 und war der ursprüngliche Eingang zur Felsenstadt. Wir hatten in der ersten Felsenstadt, die wir besucht hatten, von den Film Narnia berichtet. Dieses Tor kommt in dem Film vor.

Gotische Tor
Das Tor in Narnia

Jetzt läuft man durch die Stadt bis man zum kleinen Wasserfall kommt.

Der Elefantenplatz – seht ihr die Elefanten?
Schöne einfache Wege
Ein Foto ohne andere Touristen
Der kleine Wasserfall

Nachdem wir den kleinen Wasserfall erreicht hatten, ging es hoch zum großen Wasserfall. Wir waren sehr gespannt. Der Andrang beim großen Wasserfall war riesig. Der Wasserfall dafür umso enttäuschter. Aber Goethe war damals auch schon hier.

Goethe war 1790 hier
Der große Wasserfall, man musste ihn schon suchen

Danach hatten wir ab dem kleinen Wasserfall die Wahl den Weg, den wir gekommen sind zurück zu gehen oder 400 Stufen bewältigen. Wir haben uns für die 400 Stufen entschieden. Was wir nicht wussten, wenn die 380 Stufen geschafft hast, kann es sein das du umdrehen musst. Aber dazu gleich mehr.

Los geht’s
Das Liebespaar ist mit 81 Metern der höchste Felsen.
Zwischendurch geht es auch mal hinunter. Aber das was man hinunter läuft, läuft man auch wieder hinauf.
Beeindruckend
Bürgermeister und Bürgermeisterin

Dann kamen wir zum Mauseloch. Und wenn du bis hier gekommen bist, hast du es fast geschafft. Das Mauseloch ist nur 50 cm. Wenn du Pech hast, musst du wieder umdrehen. Wir haben durchgepasst. Genauso wie die vier Kinder von Narnia.

Links das Mauseloch

Dann ging es zurück zum See. Natürlich sind wir den Kilometer auch noch gelaufen. Wir haben tolle Fotos gemacht. Zur Belohnung gab es dann ein Softeis.

Bergauf über Steine, Wurzeln, Felsen

Für Samstag hatten wir bereits am Dienstag Karten für eine touristische Attraktion gekauft. Also fuhren wir gegen 12 Uhr dorthin. Doch wir kamen mit unserem Ticket nicht auf den Parkplatz. Keine Schranke öffnete sich. Ein Mitarbeiter probierte uns zu helfen. Uhrzeit stimmte, aber der Tag nicht. Wir haben für Sonntag gebucht. Also kurzfristige Planänderung und wir haben, das gemacht, was wir für Sonntag geplant hatten. Wir wollten nochmal zu den Katzensteinen, doch dieses Mal vom richtigen Startpunkt über den grünen Wanderweg. Naja so war der Plan. Denn zum Startpunkt haben sie keinen mehr gelassen, der Parkplatz war voll. Also fuhren wir wieder da hin, wo wir Freitag gestartet sind. Nur dieses Mal nahmen wir nicht Sternbergs Abkürzung, sondern den roten Wanderweg. Wir haben nur ein bis zwei Personen getroffen. Das lag daran, dass die roten Wege die anspruchsvollen Wege sind. Am Anfang ging es nur über die Wiese, aber dann nur noch bergauf.

Der Anstieg beginnt
Der lag im Weg
Quer durch den Wald
Oben angekommen

Als wir oben angekommen sind, haben wir den grünen Wanderweg gekreuzt und ganz viele Touristen getroffen. Jetzt war es einfacher zu laufen. Und leckere Heidelbeeren konnten wir frisch vom Strauch auch essen.

Grüner Weg
So sah der Weg aus
Frische Heidelbeeren
Denny genießt den Ausblick

Dann ging’s weiter unser Ziel waren ja die Katzensteine und wir hatten ja endlich den richtigen Weg gefunden. Doch der hatte es in sich. Die letzten drei Tage sind wir schon viel hoch runter hoch runter gelaufen, aber das was jetzt kam, toppte alles. Ich kam an meine Grenzen und dachte zwei/ dreimal „das packst du nicht“.

Die Treppe war noch harmlos
Klettern zwischen den Steinen ohne wegzurutschen
Hier ging es weiter
Rückwärts klettern
Mein absoluter Endgegner. Entweder durch das Loch, rechts über Baumstamm und Felsen oder links über den Felsen. Bei mir ist es links geworden.
Voller Einsatz
Dann kam diese tolle Treppe. Ich habe mich für den nicht vorhandenen Weg links bei den Bäumen entschieden.
Die erste Stufe war so hoch, dass Denny sich noch eine baute. Für unsere Sportlerin war das kein Problem .
Noch waren wir nicht am Ziel. Da zu dem hellen Fleck wollten. Der Weg ging also erstmal wieder runter.
Wir kommen dem Sand näher.

Als wir endlich da waren, bei den Katzensteinen. Gab es ein kleine Stärkung und Pause. Wir drei waren uns einig, dass wir diesen Weg nicht wieder zurück laufen, sondern die Sterbergsche Abkürzung nehmen.

Snackpause
Sara hat noch Kraft
Ohne Worte
Happy am Ziel zu sein
Unsere Abkürzung ist super

Wir finden jede Abkürzung

Zu einer Burgruine ging es als erstes am Freitag. Startpunkt war ein kleiner Teich und dann ging es wie immer bergauf. Oben angekommen konnte man ein bißchen die Burg erahnen. Der Weg zum Burgturm war abenteuerlich, aber der Ausblick war es wert.

Der Aufstieg zum Burgturm
Fast oben
Der letzte Augstieg
Angekommen

Anschließend wollten wir die Katzensteine erkunden. Wir hielten an einem Feld. Jetzt sollte es nicht mehr weit sein. Die ersten Felsen hatten wir dann gefunden, doch es waren nicht die Katzensteine, dazu musste man erst wieder runter und dann wieder hoch. Einen richtigen Weg dafür gab es nicht, wir haben ihn zu Sternbergs-Weg gemacht.

Wir starten
Sind das die Katzensteine?
Schön ist es hier, aber die falschen Steine
Weiter geht’s
Ob sich dahinter die Katzensteine befinden? Baum umgestürzt, kein Geländer. Egal, rauf da
Da sind sie, wir haben das Ziel erreicht

Wir überlegten dann kurz mal, ob wir den normalen ausgeschilderten Weg zurück gehen. Aber nein, das kann ja jeder. Natürlich nahmen wir die Abkürzung.

Wo geht’s weiter?
Die Steine sehen bekannt aus
Nochmal ein Foto zu dritt und weiter geht’s
Wir waren ganz allein
Und konnten den Ausblick genießen

Viel Phantasie benötigt

Unsere Wanderung am Donnerstag führte uns zu den Weckelsforfer Felsen. Die ersten 800 Meter geht es nur bergauf. Dann kommt man zu einer Stelle wo man 300 Treppenstufen laufen kann, um eine tolle Aussicht zu erleben. Denny hat es gemacht und uns hinterher gesagt, dass er zum ersten Mal weiche Knie hatte, bei dem letzten Aufstieg. Sara und ich waren froh, dass wir es nicht versucht haben.

Bergauf
Geschafft. Oben angekommen

Dann ging es weiter. Natürlich immernoch bergauf. Und plötzlich kam uns ein Papagei entgegen. Denny hat den jungen Mann angesprochen, ob er bemerkt hätte, dass er einen Vogel auf der Schulter hat und Zack hatte Denny ihn auf der Hand.

Dann ging es weiter und wir kamen an das Hinweisschild, dass am 30. August 1790 Goethe die Felsenstadt besuchte.

Dann kamen immer mehr Felsen und es gab Hinweisschilder die auf Felsen zeigten, was man mit viel Phantasie sehen kann.

Der Pferdekopf
Das Fleischerbeil
Der Gipfelwachturm

Gegen halb drei machten wir eine kleine Snackpause, bevor wir, wie Sara so schön sagte ,Narnia durch den Schrank betraten. Narnia wurde tatsächlich in der Nähe von hier auch gedreht, wie wir später erfahren haben.

Auf geht’s durch das Tor

Hinter der Tür war eine ganz andere Welt und wir hoffen es ein bißchen für euch mit den Bildern eingefangen zu haben.

Sara hat viele Videos gemacht
Snoopy
Leider hat dann der Regen angefangen und wir stellten uns hier erstmal unter
Weiter geht’s
Erkennt ihr den Schädel? Das nächste Foto zeigt ihn rangezoomt
Weiter geht’s
Durch das Wetter waren wir fast allein. Wir haben es genossen
Elefant mit Eule
Familie Sternberg
Die Schildkröte
Und wieder durch die Steine durch
Zum Schluss hat es nochmal richtig geregnet.

Nach der fünfstündigen Wanderung waren wir sehr müde. Sara hat dennoch Spaghetti für uns gekocht.

Kondom, gelber Sack, Tampon

Am Mittwoch haben wir uns zu einer Wanderung aufgemacht. Ziel war der Ostaš, ein Tafelberg, wo es Felslabyrinthe mit tollen Felsformationen gibt. Der Anstieg bis zum ersten tollen Ausblick war schon sehr anstrengend.

Weiter geht’s mit einem Rundgang, natürlich erstmal wieder bergauf. Unterwegs gab es für mich Pfeile, damit ich mich nicht verlaufe.

Oben angekommen gab es Kleine Snacks zur Stärkung.

Den Ausblick konnten wir genießen.

Dann ging es weiter mit unserer Reiseleiterin Sara bis zu einer ganz tollen Felsformation.

So langsam verschwand die Sonne und der Regen setzte ein. Wir waren gewappnet. Und hatten weiterhin unseren Spaß.

Der Abstieg ging dann teilweise durch die Felsen hindurch. Durch die Nässe musste man umso mehr aufpassen, dass man nicht wegrutscht.

Es war ein toller Ausflug. Wir waren etwas durchgefroren und haben uns bei einer Knoblauchsuppe aufgewärmt. In der Suppe waren Kartoffeln, Käse und selbstgemachte Croutons.

Keltisches Freilichtmuseum

Am Dienstag (15.07.25) hieß es wieder Taschen packen und ab zur nächsten Unterkunft. Nach zwei Stunden haben wir einen Halt bei einem Freilichtmuseum gemacht. Wir hatten diesen Urlaub ja noch keins und ohne geht es ja nicht. Es war ein keltisches und sehr kleines Museum. Ideal um sich die Beine zu vertreten.

Los geht’s
Die Küche
Die Schmiede mit dem Blasebalg
Der Kampfplatz
Beim Steinmetz
Ein Wohnhaus
Rechts der Getreidespeicher
Die Schreinerei

Anschließend gab es ein einheimisches Mittagessen bevor es dann Richtung neuer Unterkunft weiter ging. Diese haben wir so kurz nach fünf bezogen.

Wohn- und Esszimmer mit kleiner Küche mitten im nirgendwo

Steinbruch und Schlossgarten

Die letzten zwei Tage ( Sonntag und Montag) war es so heiß, dass wir unsere Unterkunft nicht verlassen wollten. Wir haben uns dann am Sonntag für einen tollen Steinbruch entschieden, wo man sich abkühlen konnte.

Anschließend haben wir noch die wunderschöne Natur genossen. Wir sind hier in einer Weingegend. Nur schade, dass wir kein Wein mögen. Aber die Reben sehen toll aus. Außerdem gibt es viele Sonnenblumenfelder.

Am Montag sind wir dann nochmal zum Schloss gefahren und haben den restlichen Teil des Schlossgartens erkundet. Und haben viele schöne Plätze entdeckt.

Als Stärkung gab es dann Pizza. Hier bekommt man noch Pizza unter 10 Euro.

Regentag=Gammeltag

Für Samstag war Regen angesagt, daher haben wir gesagt, dass wir den Tag relaxen werden. Frühstück gab es um halb eins, nachdem wir in einem anderen Einkaufsladen, wie in unserem vor Ort ( der hatte zu) einkaufen war. Hier hatten wir ein komisches Erlebnis mit der Fleisch- und Wurstwarenverkäuferin. Sie konnte nur tschechisch, was ja nicht schlimm ist, wollte sich aber auch nur Mühe geben uns zu verstehen. Wir haben immer auf der die Wurst gezeigt und mit den Fingern die Anzahl signalisiert. Sie war stur. Irgendwann, wir blieben hartnäckig, hatten wir dann unsere Wurst. Es war eine schwere Geburt.

Nach dem Frühstück haben wir uns für eine Runde Exitgame entschieden. Erst noch bei Sonne und dann kam der Regen. Wir konnten das knifflige Rätsel lösen. Haben allerdings zwei Stunden dran geknobelt.

Gegen 17 Uhr hat der Regen aufgehört und wir sind nach Lednice gefahren, um uns die Beine zu vertreten. In der Nähe vom Schloss gibt es im Sommer eine Sandskulpturenausstellung. 20 Skulpturen kann man besichtigen. Mit seiner Eintrittskarte kann man dann die schönste Skulptur bewerten. Diese drei haben wir ausgewählt:

Anschließend sind wir noch in den Schlossgarten gegangen bis der Regen wieder kam. Wir haben immer noch nicht alles von dem Schlossgarten gesehen.

Valtice

Am Freitag ging es für uns nach Valtice. Ja was soll ich sagen, wir haben uns Schloss Nummer drei angeschaut. Dieses Mal haben wir eine Führung mitgemacht. Die Führung war auf tschechisch und wir hatten ein Heft auf deutsch zu jeden Raum. Bevor es los ging, warteten wir drei allein und dachten schon, oh Gott was soll das geben. Dann kam noch eine Familie aus Tschechien. Die Reiseleiterin war sehr uncool und verstand kein Spaß. Es war eine sehr komische Schlossführung. Riesenlatschen mussten wir anziehen, so spart man sich die Reinigungskräfte. Laufen konnte man da drin nicht wirklich, man ist wie ein Pinguin gewatschelt. Die andere Familie war sehr nett und hat ein paar Fragen von uns auf englisch beantwortet. Das fand die Reiseleiterin nicht schön und fragte gleich, ob es Probleme gibt. Sie war sehr unentspannt. Wenn sie nicht im Raum war, haben wir uns den Spaß gemacht und sind mit den Latschen geschlittert. Wenn die anderen an die Decke geguckt haben, haben wir es einfach auch gemacht. Die Stunde ging vorbei und wir wurden erlöst.

Sissi
Die Unentspannte

Nach der Besichtigung suchten wir uns ein Café. Dort wo wir gelandet sind, wurden die negativen Einflüsse der Schlossführung weggemacht. Hier gab es kleine Desserts. Und so wie es in der Speisekarte abgebildet war, kam es auch zu uns an den Tisch.

Anschließend haben wir die Kirche von Valtice besichtigt. Vor der Kirche konnten wir noch eine blaue Antiquität bewundern.

Danach ging es zur Reistenkolonnade. Das Bauwerk befindet sich nur 500 Meter von der österreichischen Grenze entfernt. Man hat einen tollen Blick auf Valtice und die Weinberge.

Tempel und Schloss

Am Donnerstag (10.07.25) ging es für uns zum Apollo-Tempel. Kann man machen, wenn man hier vorbei kommt. Wir haben den Fußweg von hinten genommen, da sah es aus wie bei Hempels unterm Sofa. Unsere Kleine wollte nicht laufen, da hat sie der liebe Papa Huckepack genommen. Der Ausblick auf den See war sehr schön. Wir gaben uns dann eine Bank am See gesucht und ne Runde bei Musik von Miley Cyrus gechillt.

Anschließend ging es zum Schloss Eisgrub. Da das Wetter immer besser am Tag wurde, gaben wir uns gegen eine Besichtigung entschieden und haben einen Teil des Schlossparks genossen.

Ein Paar Sonnenblumen haben wir auf dem Heimweg auch gesehen.

Regen, Relaxen, 3D, Western

So jetzt melden wir uns mal wieder. Uns geht es gut. Mittlerweile sind wir in einer neuen Unterkunft. Aber von vorn.

Am Dienstag hat es geregnet und geregnet und geregnet. Also haben wir lang geschlafen und erst gegen zwölf gab es Frühstück. Da der Regen gegen fünf erst aufhören sollte, haben wir am Nachmittag entschieden, uns mit Schirmen zu bewaffnen und nach Krumau zu fahren. Diese Idee hatten nicht nur wir, sondern auch ganz viele Reisebusse.

Die Stadt ist echt schön und bei Sonnenschein, kann man sich wunderbar an die Moldau setzen, die sich durch Krumau schlängelt. In den vielen kleinen Gassen gibt es viele kleine Läden. Es ist sehr hübsch anzusehen. Das Schloss haben wir uns nicht angeschaut, da die Zeit zu weit fortgeschritten war. Hier ein paar Eindrücke.

Einen Buchladen haben wir auch entdeckt und so gab es für Saras Sammlung den ersten Harry Potter Teil auf tschechisch. Eine Reizüberflutung gab es dann im Candy-Shop. Die Teile waren riesig.

Unser Highlight war dann die Fotosession im 3D Museum. Wir hatten unendlich viel Spaß.

Am Mittwoch hieß es dann Tasche packen und weiter zur nächsten Unterkunft. Natürlich wollten wir nicht die 3 1/2 Stunden durchfahren, also haben wir was rausgesucht, wo wir an der Strecke anhalten konnten. Es wurde eine Westernstadt. Der Weg dorthin war sehr abenteuerlich, denn er führte dürch einen Wald.

Als wir dort ankamen, waren alle sehr verwundert, wie wir als deutsche Touristen dort hingefunden haben. Auf einmal waren wir das Highlight in der kleinen Westernstadt. Denn noch nie haben sie dort ausländische Touristen gehabt. Wir waren die Ersten. In der Westernstadt machen Schulklassen oder Kindergartengruppen Tagesausflüge hin. In den Ferien wird das zu einer Art Feriencamp für mehrere Tage mit vielen Highlights.

Nachdem man sich von unserem Überraschungsbesuch erholt hatte, suchte man schnell Leute die englisch konnten. Wir bekamen zwei junge Männer an unsere Seite, die uns viel erklärten. Man kann dort Aktionen wie Bodenschießen, Axt werfen, Dosenschießen, Lasso werfen und Peitsche schwingen machen. Wir haben uns für die Peitsche und das Dosen schießen entschieden. Auf die Dosen durften wir mit einer Winchester und einer Remington Pistole schießen.

Anschließend ging es zur Peitsche. Ich habe sie nicht zum knallen gebracht, Denny war da eher der Profi. Wir hatten mächtig viel Spaß und die Kids hatten was zu gucken.

Danach ging es zum Sheriff ins Gefängnis. Wir wurden aber alle wieder freigelassen.

Hier noch ein paar Fotos von der kleinen Stadt. Sie bauen alles selbst und lassen sich echt viel einfallen. Abends geht es mit den Kids auf Schatzsuche. Die Kids werden in zwei Gruppen eingeteilt und welche Gruppe am Ende des Camps die meisten Goldnuggets hat, ist der Gewinner.

Unsere zwei Guides.

Wir hatten ein tolles Erlebnis. Danach ging es dann weiter zur neuen Unterkunft, wo wir die nächsten Tage verbringen.

Hoch hinaus

Der Montag stand fast nur unter dem Motto „Höhe“. Da es seit Sonntagnachmittag nur geregnet hat, sind wir gegen Mittag in ein Aquarium gefahren. Es war klein aber fein. Wir waren nach 30 Minuten fertig und wir haben uns Zeit gelassen. Am meisten Spaß hatten wir mit folgendem Fisch. Ihr könnt ja mal probieren den deutsche Namen auszusprechen.

Anschließend sind wir Richtung Lipno gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Abstecher zur Meerjungfrau gemacht. Diese steht je nach Pegelstand des Lipnosees auf dem Felsen oder bis zur Hüfte im Wasser.

Danach begann der Teil des Tages, wo sich alles zum Thema Höhe abspielte. Und es sollte ab 15 Uhr ab und an die Sinbe raus kommen. Angefangen hat alles mit der Seilbahnfahrt. Sara und Denny waren sehr entspannt. Bei mir kam mein Kindheitserlebnis wieder hoch. Aber auch ich hab es überstanden. Es war wie eine Therapie.

Oben angekommen ging es auf dem Baumwipfelpfad. Dieser wurde 2012 innerhalb von 60 Tagen erbaut. Bis nach ganz oben benötigt man 1442 Schritte. 1 Mio Schrauben wurden benötigt, wovon die längste Schraube 80 cm ist. Das Holz wurde von der Douglasie genommen. Wenn man ganz oben ist, kann man oben die Rutsche benutzen, wenn sie geöffnet ist. Man rutscht ca 10 Sekunden runter. Diese Fakten konnte man auf dem Weg erraten und dann nachlesen.

Überall gab es noch ganz kleine Hindernisse und ein großes Netz, welches bis zu 50 Personen aushält. Untendrunter war keine Sicherung.

Anschließend ging es mit dem Lift wieder nach unten.

Sara hatte noch nicht genug und für sie ging es in den Kletterpark mit einer Seilbahn, welche übers Wasser führte. Sie hat das toll gemacht und sich auf englisch super mit den Guides unterhalten.

Es sah teilweise so einfach bei Sara aus. Sie musste manchmal warten, weil andere länger brauchten und sie ist dann einfach rüber balanciert. Das Netz war für alle der Killer. Hinterher war sie K.O., aber happy.

Dann ging es zurück. Zur Stärkung gab es heute gegrilltes. Unsere Nachbarn schauten nicht schlecht.

Unser Lacher des Tages war übrigens die Waldo Hreule. Kennt ihr diese? Hier ist auf einem Foto mit uns.

Schloss Hluboká

Seit Samstag sind wir in unserer neuen Unterkunft. Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Wir wohnen in einer sehr schönen Wohnung mitten auf einem Hang. Und wir haben ganz besondere Nachbarn, die wir am Sonntag morgen begrüßt haben.

Unsere Wohnung ist im Erdgeschoss
Unsere Nachbarn

Nach einem späten Frühstück ging es dann zum Schloss Hluboka. Es ist riesig, gigantisch, groß, beeindruckend und wunderschön anzusehen. Wir sind mit dem Schloss-Express hochgefahren und waren pünktlich zur deutschen Führung an Ort und Stelle. 13:04 waren wir da und 13:07 begann die Führung. Ohne Führung kann man die Räume nicht besichtigen. Das Schloss hat 140 Räume, man sieht aber lediglich 14 davon. Die anderen sind teilweise leer und nicht repräsentativ, da wie überall das Geld fehlt. Das Schloss ist staatlich, da es dem letzten Besitzer zwangsenteignet wurde. Er hat sich gegen die Nationalsozialisten gewandt. Er ist während des zweiten Weltkrieges in die USA geflüchtet und kam nicht wieder.

Im 13. Jahrhundert wurde das heutige Schloss als Wachburg für Könige gebaut. 1661 gelangte die 🏰 in den Besitz der Familie Schwarzenberg, wo es bis zur Enteignung blieb. Im 18. Jahrhundert wurde die Burg im Barockstil umgewandelt. Im 19. Jahrhundert besuchten die damaligen Besitzer Schloss Windsor in England und waren davon begeistert. Sie ließen ihr Anwesen 30 Jahre lang umbauen und gaben dem Schloss, dass heutige märchenhafte Aussehen.

Im Schloss durfte man nicht fotografieren, dafür gibt es ein paar mehr Fotos von außen und vom Turm.

Auf dem Weg zurück gab es ein leckeres Softeis – Vanille mit schwarzer Kirsche. Es war so schwarz, das wir uns erst nicht trauten. Es war Mega lecker.

Eine kleine Pause gab es dann an einem See bis der Regen kam. Seitdem regnet es hier und hab sich auf 15 Grad abgekühlt.

Eine Kostprobe gefällig

Am Samstag hieß es nach dem Frühstück „Tschüss Marienbad“. Wir werden ganz sicher wiederkommen und alles noch mehr genießen. Nun hieß es ab ins Auto und weiter geht die Fahrt mit einem Zwischenstopp in Plzen, auf deutsch Pilsen. Von unterwegs haben wir für 12:45 Uhr eine Führung in der Pilsner Brauerei gebucht. Die Führung dauert 110 Minuten und wir konnten sie auf Deutsch buchen.

Pünktlich um Dreiviertel eins wurde unsere 40 Mann Reisegruppe begrüßt. Man hat sich wie auf Klassenfahrt geführt, denn die Reiseleiterin war wie eine Lehrerin. „Bitte bleibt alle zusammen“ „achtet auf die Pfützen“ „runter von der Straße, der Bus kommt gleich“ – das waren Sätze die wir gehört haben.

Wir haben geschichtliche Dinge erfahren: 1842 wurde hier das erste Pils gebraut. Braumeister war ein Deutscher namens Josef Groll. 1843 wurde das Pils mit der Kutsche nach Prag geliefert. 1873 kam die erste Lieferung in den Vereinigten Staaten an. Zum 50 jährigen Jubiläum wurde das Jubiläumstor gebaut, welche heute das Wahrzeichen von Plzen ist.

In mehr als 50 Länder liefert die Brauerei. Pilsener Urquell ist die Hauptmarke, aber es gehören auch andere Marken zur Brauerei.

Mit dem Bus ging es für uns zur Abfüllanlage. Hier wird das Bier in Flaschen und Dosen abgefüllt. Die Flaschen werden vorher gründlich gereinigt und werden akribisch untersucht, damit z.B. keine Etikettenreste drauf sind.

Anschließend wurden uns die Zutaten vorgestellt. Hopfen, weiches tschechisches Wasser, tschechische Gerste und Hefe.

Den Brauprozess haben wir auch erklärt bekommen. Der gesamte Herstellungs- und Reifeprozess dauert 35 Tage. Ein Auszug von Pilsener Urquell erklärt einen Teil: „Zu Beginn vermengen wir unser Malz – gewonnen aus der süßlichen, zweireihigen Gerste aus Mähren – mit weichem Wasser aus Plzeň in unseren Kupfertanks. Diese Mischung nennt sich Bierwürze. Im Laufe des Brauprozesses nehmen wir einen Teil der Bierwürze aus dem Tank und kochen diesen über einer offenen Flamme dreifach ab. Das ist unser traditionelles Dreimaischverfahren. Durch dieses erhält unser Bier mehr Geschmack und seine typisch goldene Farbe.“ (pilsnerurquell.com)

Hopfen wird dann auch 3 Mal hinzugefügt. 5 Hopfendolden stecken in jedem Glas. nun wird das ganze auf 5 Grad runter gekühlt und es kommt die Hefekultur hinzu. (Fementierung) Der Brauprozess dauert 1 Tag, die Fementierung 10 Tage. Jetzt muss alles reifen, das dauert 24 Tage. Dann kann das Pils abgefüllt werden.

Tägliche werden 3 Mio 0,5 l Flaschen abgefüllt. Wir durften den Höhepunkt der Tour im Keller bei 5 Grad erleben. Frisch vom Fass gezapftes Pils. Da man in Tschechien erst ab 18 Alkohol trinken darf, durfte Sara nicht kosten.

Hier noch ein Foto vor dem Riesenfass. Hier gärt das Pils.

Es war eine tolle Führung und die 110 Minuten hat man nicht gemerkt.

Hier nach ein paar Fotos, die vom Parkplatz zur Brauerei entstanden sind. Die Stadt haben wir leider nicht weiter erkundet, da wir noch 2 1/2 Stunden Autofahrt vor uns hatten.

An der Turnhalle vom Pilsener Turnverein sind wir durch Zufall vorbeigekommen. Schaut euch das mal an.

Zum Schluss noch ein Rätsel. Wessen Unterschrift ist das im Gästebuch der Brauerei?

Marienbad

Wir sind heute gegen elf Uhr gestartet, nachdem Sara mit einem super Zeugnis die 11. Klasse beendet hat. Vor uns lag eine 4 bis 5 stündige Fahrt. Gegen halb vier haben wir die Grenze erreicht. Grenzkontrollen gab es nur auf der anderen Seite, bei uns nicht. Nun hatten wir nur noch ein paar Kilometer und dann waren wir in Marienbad, wo wir für eine Nacht bleiben. Das Hotel war schnell gefunden, nur der Parkplatz war versteckt. Die nette Dame an der Rezeption, die mich mit ihrem tollen Deutsch begrüßt hatte, hat uns schnell den Parkplatz gezeigt. Nach einer kurzen Zimmerbesichtigung haben wir einTeil von Marienbad erkundet.

Marienbad ist ein Kurort mit ca. 13.700 Einwohnern. In Marienbad befinden sich 40 Heilquellen, die verschieden chemische Zusammensetzungen haben. 1820 war Johann Wolfgang Goethe das erste Mal in Marienbad. Als König Edward VII. Von Großbritannien 1904 hier zur Kur war, wurde er vom österreichischen Kaiser Franz Joseph I. besucht. An das Treffen erinnert ein Denkmal.

Das Wahrzeichen von Marienbad ist die Hauptkolonnade. Sie ist 119 Meter lang und sehr schön anzuschauen. Da mir der Begriff Kolonnade nicht bekannt war, musste ich erstmal googeln. Es ist eine Reihung von Säulen.

Direkt daneben befindet sich die singende Fontäne. Diese spielt von 7 bis 21 Uhr zu jeder ungeraden Stunde und um 22 Uhr mit Lichteffekten. Die Songs sind immer unterschiedlich. Es war schön anzusehen und anzuhören.

Danach stößt man auf den Pavillon der Karolinenquelle. Die Karolinenquelle wurde 1809 entdeckt.

Ringsherum ist alles wunderschön angelegt und überall stehen Bänke zum verweilen. Hier ein paar Eindrücke.

Übrigens ist die Partnerstadt von Marienbad die hessische Stadt Bad Homburg.

Zum Abschluss des ersten Tages gab es noch leckere Knödel. Das Restaurant ist ein kleiner Geheimtipp und von der Straße nicht einfach zu sehen. Es ist lecker, die Essenpreise sind super und man kann draußen sitzen. Wer mag darf gern mal raten was ein Rindsgulasch mit Knödel gekostet hat.

Ich glaub es geht schon wieder los

…das kann ja wohl nicht wahr sein, das schon wieder ein Jahr vergangen ist.

Und doch ist es wahr. Wir Sternbergs fahren wieder in den Sommerurlaub. Drei Wochen familytime. Wir freuen uns. Dieses Jahr erkunden wir Tschechien.

Was weiß man über das Land: es grenzt an Deutschland, Hauptstadt ist Prag, es gibt gutes Bier und Knödel. Zu meinen Kindheitszeiten gehörte es zur Tschechoslowakei. Die Moldau fließt durch das Land. Ca 11 Mio Einwohner leben dort. Das Autokennzeichen ist CZ. Tschechien hat keinen Euro, man zahlt in tschechische Kronen. Naja wir hoffen, dass wir oft mit Karte zahlen können.

Lange musste ich überlegen welche berühmten Persönlichkeiten man kennt. Ich bin dann in der Kategorie Sport auf die Tennisspieler Ivan Lendl und Martina Navratilova gekommen. Und wer kennt ihn nicht bzw seinen Song „Die Biene Maja“ – Karel Gott. Und dann die Schauspieler von dem Film, den fast jeder an Weihnachten guckt, „ Drei Haselnüsse für Aschenbrödel „

Was fällt euch zu Tschechien noch ein?

An der Ostseeküste

An fein weißen Strand, sind die Sternbergs sehr gerne und spielen im Sand.

Die letzten zwei Tage haben wir sehr entspannt am Strand verbracht. Der Sand ist hier richtig fein. Allerdings klebt er auch super schön am Körper.

Am Montag haben wir uns eine Schiffssetzung angeschaut, welche 1400 Jahre alt ist. Ein Wissenschaftlicher deutet es auch alles Sonnenkalender, das ist aber umstritten.

Heute bricht der letzte an, bevor es morgen auf die Fähre nach Deutschland geht.

Egal, wohin wir wollen

wir reisen um die Welt
Hau’n sofort wieder ab, wenn es uns hier nicht gefällt

Hey ihr Lieben , wir sind noch unterwegs. Mittlerweile sind wir in Südschweden angekommen und bleiben bis Donnerstag früh noch hier.

Wir sind Samstag morgen in Östersund aufgebrochen Richtung Stickholm. Vor uns lagen wieder 7 Stunden reine Autofahrt. Gegen 17 Uhr haben wir uns entschlossen in Uppsala anzuhalten um etwas Sightseeing zu machen.

Uppsala ist die viertgrößte Stadt Schwedens und eine Universitätsstadt. Wir starteten am Schloss, welches heute auch für die uni genutzt wird.

Vom Schloss kann man wunderbar in der Garten schauen, welcher allerdings auf der anderen Straßenseite ist.

Erstmal ging es den Berg runter zum Dom. Leider waren wir paar Minuten zu spät, so dass wir den Dom nur von Außen sehen konnten.

Also ging es den Berg wieder runter und dann wieder rauf in den Schlossgarten.

Hier kurz nochmal die Beine vertreten vom ganzen sitzen , kurzer Abstecher in den botanischen Garten und dann ab noch Stockholm.

In Stockholm lag unser Hotel etwas außerhalb. Jetzt noch ne Kleinigkeit essen, ins Bett und am Morgen ging es dann wieder auf eine lange Fahrt. Gestern haben wir dann nochmal sechs Stunden im Auto gesessen. Das war uns aber bewusst, als wir uns für die Lofoten entschieden hatten. In Jönköppen haben wir gestern eine kurze Pause gemacht.

Unser Spaziergang führte uns durch den Rosengarten, wo wir auch n kleinen Mittagssnack essen wollten und zwar Waffeln.

Wir bestellten also drei Waffeln – haben drei Kaffee bezahlt – haben das reklamiert – setzten uns dann an einen Tisch – drei Waffeln kamen – wurden dann wieder weggenommen, da wir ne anderen Bestellnummer hatten – dann bekamen wir sie doch- und doch wieder weggenommen- zum Schluss hatten wir sechs Waffeln.

Anschließend sind wir runter an den See.

Unsere jetzige Unterkunft ist ein freistehendes Haus mit Wintergarten und Garten.

Wohnzimmer
Wintergarten
Sara hat gleich ihren Platz gefunden

Eine Autofahrt ist lustig

Eine Autofahrt ist schön, ja da kann man viel erleben oder vieles schönes sehen.

Heute mal wieder ein Lebenszeichen von uns. Wir sind aktuell im Rückfahrmodus. Am Mittwoch haben wir die Lofoten verlassen. Es hat uns so gut gefallen. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren. Nur der Weg dorthin ist schon sehr weit.

Wir haben uns entschlossen von Solvaer die Fähre zu nehmen. Bezahlt haben wir bisher nicht, es könnte sein, dass die kostenlos ist. Wer zuerst da ist wird mitgenommen.

Nach 2 1/2 Stunden Fährfahrt ging es weiter bis zur nächsten Unterkunft. Dieses hatten wir erst zwei Tage vorher gebucht. Es war ein Tiny House. Wir wollten es mal ausprobieren, wie das Leben auf engstem Raum ist. Auf den Weg dorthin haben wir uns einen Eintopf ala Sternberg gekocht.

Durch den Regen, durch die Kurven und mitten im nirgendwo sind wir dann am Abend angekommen.

Man hat im Tiny House einen Raum, der Küche, Essbereich, Wohnbereich und Schlafzimmer beinhaltet. Über eine Leiter kommt man zu einem Bett. Für zwei Person ist es ok. Für drei wird es schon eng. Aber wir waren nur zwei Nächte dort.

Am Donnerstag haben wir probiert länger zu schlafen, aber man konnte den staun nicht komplett abdunkeln und draußen ist es ja 24 Stunden hell. Nach dem Frückstück ging es an den See. Zu unserer Überraschung war hier am Ufer entlang ein großer Abenteuerspielplatz für groß und klein. Schade nur, dass dich hier kaum einer hinverirrt ins Nirgendwo.

Ringe werfen
Wer hält den Eimer am längsten
Mit Tennisbälle die Scheiben treffen
Volleyball
Federball
Viele Grillplätze gab es
Knobelaufgaben
Na wer weiß, was man hier machen muss.
Der See
Lasso werfen
Schaukeln

Am Abend haben wir den deutschen Turnerinnen die Daumen gedrückt. Denn Internet gibt es ja in Norwegen überall, auch im Nirgendwo.

Am Freitag hieß es dann endgültig bye bye Norwegen und Hallo Schweden. Wir hatten uns ja entschieden über Schweden die Heimreise zu machen, da es sich hier angenehmer fährt. Nun heißt es drei Tage Kilometer schruppen bis nach Südschweden.

An der Grenze gaben wir dann noch Fotos gemacht.

Blick nach Norwegen
Blick nach Schweden

Nun sind wir viele Kilometer durch das schwedische Lappland gefahren. Ich wusste bis da nicht, das Lappland sich durch vier Länder erstreckt: Norwegen, Schweden, Finnland und Russland.

Es ist sehr dünn besiedelt und man muss viele Kilometer fahren, um mal ein Häuschen zu sehen. Dafür hat uns dieses nette Bursche auf der Straße begrüßt und kam uns entgegen.

Die Rentiere in Schweden gehören immer jemanden und zwar muss man in Schweden samischer Abstammung sein (so nennt man die Menschen in Lappland) Sie dürfen sich frei bewegen und werden im Herbst eingefangen.

Wir hatten Glück und haben immer wieder welche gesehen. Sogar weiße Rentiere. Diese sind keine Albinos, da sie dunkle Augen haben.

Am Abend sind wir dann in Östersund angekommen. Vom ganzen sitzen haben wir noch einen Spaziergang gemacht. Ab jetzt wird es wieder abends dunkel.

Werft ab alle Sorgen und Qual, fallera,

und wandert mit uns aus dem Tal, fallera.
Wir sind hinausgegangen, den Sonnenschein zu fangen.
Kommt mit und versucht es doch selbst einmal.

Wusstet ihr, dass das Kinderlied „Im Frühtau zu Berge“ ein schwedisches Volkslied ist? Ich nicht!

Unseren letzten Tag auf den Lofoten gaben wir nochmal mit tollen Ausblicken genossen. Den ersten gab es direkt an der E10.

Anschließend ging es zum wandern. Ich kann euch sagen: wir haben noch nie so lang für 1,3 km gebraucht. Nämlich 90 Minuten. Es ging nur bergauf.

Zwischendurch wurden wir immer mit einem tollen Ausblick belohnt.

Dann kam noch ein Stück, wo man die Hände auch noch einsetzen musste. Das Foto ist beim Abstieg entstanden.

Oben angekommen haben wir uns ins „Gästebuch“ eingetragen.

Nach einer Pause ging es dann wieder hinunter.

Der Abstieg musste hochkonzentriert erfolgen, damit man nicht runter rollte. Nach 45 Minuten waren wir wieder sicher am Auto.

Komm, geh mit uns den Leuchtturm rauf

Wir können die Welt von oben sehn

Montag sind wir auf den Lofoten Richtung Norden weiter gereist. Da wir erst ab 17 Uhr in die Unterkunft durften. Haben wir unseren paar Ziele gesucht.

Als Erstes ging es über eine Nebenstraße nach Vinjestranda. Ein sehr verlassener Strand.

Dann ging es weiter über die Gimsiytraumen bro.

In Kablevag am Rorvikstranda gab es dann eine längere Pause. Der Strand ist super schön und das Wasser glasklar. (Aber kalt)

Der Weg führte uns dann nach Henningsvær. Ein 500 Seelenort. Aber touristisch sehr beliebt. Von Montag bis Mittwoch findet dort sogar ein drei Tage Festival statt. An der Straße zum Ort standen an den Klippen überall die Zelte der Besucher.

Der Ort besteht aus mehreren kleinen Inseln.

Er ist bekannt für sein einzigartiges Fußballstadion. Wobei es kein richtiges Stadion ist, denn es gibt keine Sitzplätze. Im Sommer wird der Platz 24 Stunden am Tag genutzt, da es immer hell ist. Mein Platz wäre hier oben.

Auf der anderen Seite der Klippe, hat man diesen Blick.

Am Hafen in einem Restaurant haben wir dann gegen 17 Uhr zu Mittag gegessen. Unser Rhythmus ist hier mächtig durcheinander gekommen, da es hier durchgängig hell ist und es jeden Tag spät ins Bett geht.

Dann ging es zurück zum Parkplatz und wir hatten nochmal diesen tollen Blick.

In der neuen Unterkunft sind wir zwei Nächte und können eine Mega Aussicht genießen.

Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen

Es muß auch ab und zu der Himmel weinen

Samstag (27.07.2024) war ein kompletter Regentag. Also haben wir ausgeschlafen, Wäsche gewaschen und Olympia der Turner geschaut. Wir waren im Einkaufscenter shoppen. Naja viele Geschäfte gibt es nicht, aber ein paar Kleinigkeiten haben wir gefunden.

Am Abend haben wir probiert ein Escape-Spiel zu knacken. Wir haben es nicht ganz in den 60 Minuten geschafft.

Der Sonntag startete mit Olympia der Turnerinnen.

Anschließend ging es auf eine kleine Wanderung, denn es war schönes Wetter angesagt. Es war so schön, dass wir uns nach Schatten gesehnt haben.

Los ging es über solche Holzbretter.

Doch bald wurde der Weg steiler.

Zwischendrin haben wir Kurze Pausen eingelegt.

Als wir an unserem Ziel angekommen waren, haben wir den Ausblick genossen.

Unser Weg führte dann an zwei Seen vorbei, um den Ausblick auf der anderen Seite auch zu genießen.

Runter ging es auf der anderen Seite über einen sehr nassen Weg.

Auf dem Rückweg haben wir noch ein paar tolle Fotospots entdeckt.

An einer kleinen Bucht hat Denny probiert zu Angeln. Allerdings war dort zu viel Kraut und er hat abgebrochen.

Ein typischer Lofoten Vogel.

Ooh willkommen willkommen willkommen Sonnenschein

wir packen unsre sieben Sachen in das Auto rein
Jaa wir kommen, wir kommen, wir kommen macht euch bereit
reif für die Insel Sommer, Sonne, Strand und gemeinsame Zeit.

Am Freitag war der wärmste Tag hier auf den Lofoten und so haben wir beschlossen, diesen Tag am Strand zu verbringen. Einfach relaxen, lesen, Hörbuch hören, Muscheln sammeln und ab und an die Füße erfrischen.

Als Erstes wurde die Strandmuschel aufgebaut.

Dann wurde die Wassertemperatur getestet. Außentemperatur war 20 Grad. Wasser Temperatur gefühltes Eiswasser.

Ein paar kleine Fische gab es auch.

Zum Mittagessen gab es Linsensuppe.

Sara und Denny haben sich dann noch überwunden ganz rein zu gehen. Der Aufenthalt im Wasser war aber sehr kurz, da es zu eisig war.

Auch hier gehört auch ein kurzer Handstand dazu. Unserer Turnerin fehlt schon das Training.

Es war ein toller Strandnachmittag.

Wir haben uns dann entschieden noch nach Uttakleiv zu fahren. Hier gibt es ebenfalls einen tollen Strand und tolle Felsformationen. Und man kann das sogenannte „Drachenauge“ zwischen den Felsen suchen.

Das Drachenauge.

Die Landschaft läd zum verweilen ein und man kann super abschalten.

Anschließend ging es Richtung Unterkunft über eine Nebenstraße, wo es landschaftlich auch sehr schön war.

Eine Reise die ist lustig

Eine Reise die ist schön.

Es vergeht kein Tag, wo wir unseren Urlaub nicht genießen. Viele denken ja immer, dass unsere Urlaube stressig sind, für uns sind sie genau richtig. So auch der gestrige Donnerstag.

Gestartet sind wir im Fischerdorf Hamnoy. Ein kleiner niedlicher Ort. Wer will kann sich hier Kajaks mieten. Wir wollten nicht.

In einer Traditionellen Bäckerei haben wir uns ein paar Snacks geholt.

Falls ihr mal im Kreuworträtsel folgende Frage habt: Ort in Norwegen mit einem Buchstaben – Dann ist die Lösung folgende

Durch den Ort,der ca 80 Einwohner hat, haben wir mit unserem Guide eine private Tour gemacht.

Zum Anfang haben wir einiges über die Fischerboote, die Fischerei und die Fische erfahren. Von Januar bis April wird gefischt. Früher sind bis zu 300 Fischerboote raus. Im Mai und Juni werden die Fische getrocknet. Vorher kommt der Kopf ab und die Eingeweide werden herausgenommen. Die Fische werden dann paarweise zusammengebunden und auf solchen Holzgestellen aufgehangen.

Die Fische nennt man deshalb Stockfische. (Norwegisch stokk) Hauptsächlich wird Kabeljau dafür verwendet.

Aus den abgetrennten Köpfen wird dann die Zunge entfernt, die ist eine Delikatesse. Desweiteren werden die Eingeweide entfernt. Aus der Leber wird gutes Omega 3 Öl hergestellt. Wir durften es kosten. Mein Mund bzw. meine Lippen haben ganzen Tag nach Fisch geschmeckt.

Dann wurden wir in eine alte Schmiede geführt. Auch dieser Guide war sehr nett und da wir die letzten Besucher waren, hat er uns noch zwei Messer geschenkt und war für das ein oder andere Späßchen zu haben.

In einer alter Fischerhütte erfuhren wir, dass teilweise 8-12 Leute auf den wenigen Quadratmetern wohnten. Das Haus bestand aus zwei Räumen. Ein Raum für die Fischerei und der andere Raum war Küche, Toilette, Schlaf- und Wohnraum.

Die Toilette war das hier.

Der nette Kerl zeigt das Wetter an. Kopf nach rechts, die Sonne scheint. In die andere Richtung, regnet es.

Naja es liegt nicht an dem Fisch, sondern an dem Seil. Je nach Wetter, bei Feuchtigkeit dehnt es sich aus und bei Trockenheit zieht es sich zusammen.

Hier nochmal der gesamte Raum.

Gegen 18 Uhr sind wir dann was Essen gegangen. Natürlich in ein Fischrestaurant. Als Vorspeise gab es Kabeljau- Zunge.

Und als Hauptgericht natürlich einen Stockfisch.

Auf der Karte in den Restaurants sind meistens nur 4-5 Gerichte und die Preise haben es in sich. Trotzdem sind die Restaurants immer voll und teilweise ausgebucht.

Gestärkt wollten wir dann auf die Reinebringen und vom Berg in den Fjord schauen. Das ist das absolute Highlight auf den Lofoten. Der Weg dort hoch geht über ca 2000 Stufen. Die Stufen sind alle unterschiedlich hoch. Wir wollten es dennoch versuchen. Sara hat es bis zur 1000 Stufe, Denny bis zur 900 Stufe geschafft. Ich habe ab Stufe 600 gestreikt.

Unten waren wir dann gegen halb zehn. Die Sonne ist im Sommer ja nicht wirklich verschwunden. Sie steht ab halb zwölf etwas tiefer und gegen drei steigt sie wieder auf. Dennoch kann man Sonnenuntergänge fotografieren.

Aber eigentlich ist es noch so hell.

Achja ein Schattenbild haben wir auch mal wieder gemacht.

An Tagen wie diesen

wünscht man sich Unendlichkeit.

Am Mittwoch starteten wir in unseren Tag mit einem Strandspaziergang am Vik Beach.

Ein paar Muscheln haben wir auch gefunden.

Dann ging es weiter bis zum Lofotruna. Das Lofrotuna ist ein Zeichen aus Metall. Es steht für Mensch, Fisch und Boot und symbolisiert die Lebensgrundlage der Lofoten im laufe der Jahrhunderte.

Das nächste Foto zeigt mehrere kleine Hütten, die für Urlauber als Übernachtungsmöglichkeiten dienen.

Unterwegs haben wirklich einige tolle Fotopunkte gefunden.

Das nächste Ziel war der Strand in Ramberg, der direkt an einem Campingplatz ist. Es war schön leer bis auf ein paar einzelne Familien.

Unser letztes Ziel an diesen Tag war Nusfjord. Nusfjord ist eines der ältesten und besterhaltenen Fischerdörfer in Norwegen und ist denkmalgeschützt. Das ganze Dorf gilt als Museum und man kann hier die Stockfischproduktion miterleben. Wir kamen leider erst nach 17 Uhr an. Das Feeling des Dorfes konnte man trotzdem spüren.

Ein leckeres Eis und Lofoten-Wasser gab es dann auch noch. Und wenn ihr denkt die Kugel Eis in Deutschland ist teuer, dann fahrt mal nach Nusfjord . Hier kostet die Kugel Eis ca 4 Euro.

Anschließend haben wir noch einen tollen Blick von oben auf Nusfjord genossen.

Dann ging es langsam zurück zur Unterkunft, natürlich nicht ohne Fotostops.

Hinterm Horizont geht’s weiter

ein neuer Tag
hinterm Horizont immer weiter
zusammen sind wir stark!

Auch für uns Sternbergs ging es weiter. Am Montag (22.06.2024) war wieder Reisetag. Das letzte Mal beim Frühstück das den tollen Blick genießen und dann ging es los Richtung Norden.

Unseren ersten Stop haben wir nach Überschreiten des Polarkreises gemacht. Ab jetzt bewegen wir uns im Polarkreis.

Nach ein paar Kilometern haben wir einen kurzen Stop an einer kleinen Hängebrücke gemacht, die so versteckt war, dass wir sie suchen mussten.

Gegen halb vier haben wir dann einen wundervollen Platz zum Mittagessen gefunden. Es gab Königsberger Klopse und Reistopf und zum Nachtisch Joghurt.

Sara hat die Gelegenheit genutzt und gelesen und Denny hat den Abwasch übernommen .

Kurz vor erreichen unseres Hotels haben wir noch einen Abstecher zum stärksten Gezeitenstrom der Welt gemacht, den Saltstraumen.

 „Auf bis zu 40 Kilometer pro Stunde beschleunigt das Wasser des Stroms, wenn es durch den rund 2,5 Kilometer langen und nur knapp 150 Meter breiten Sund gepresst wird.“

Dann ging es zum einchecken in Bodo ins Hotel und danach auf Nahrungssuche. Wir haben uns für eine Pizza zu dritt entschieden.

Dienstagvormittag ging es dann runter vom Festland. Die Fahrt mit der Fähre hat 3 1/2 Stunden gedauert.

Dann haben wir die Lofoten erreicht.

„Lofoten ist eine Region in der norwegischen Provinz Nordland und Teil einer Inselgruppe vor der Küste Nordnorwegens, bestehend aus etwa 80 Inseln“

Hier bleiben wir jetzt ein paar Tage und hoffen auf etwas Sonne, denn gegrüßt wurden wir mit Regen.

Unsere Unterkunft für die nächste Zeit.

Sara hat gleich das Bücherregal entdeckt.

Wochenend und Sonnenschein

Und dann mit meinen zwei allein,

Weiter brauch ich nichts zum Glücklichsein
Wochenend und Sonnenschein.

Das Wochenende haben wir total entspannt verbracht. Es war so schönes Wetter und unsere Unterkunft ist so schön gelegen, dass wir das ausgenutzt haben.

Frühstück gab es gegen 11 Uhr auf unserer Terrasse mit einem traumhaften Blick.

Samstag gab es danach eine kleine Fotosession von Sara mit Turnanzug.

Das Wasser war sehr frisch. Ideal um sich kurz abzukühlen oder zum Wassertreten .

Am Besten hat man es im Schatten ausgehalten.

Ein kleinen Spaziergang haben wir dann auch noch gemacht. Wir wohnen direkt in der Altstadt. Es sieht hier aus wie in einem Freilichtmuseum.

Von der anderen Seite des Fjords konnte man einen tollen Blick auf unsere Unterkunft erhaschen.

Unterwegs haben wir einige vierblättrige Kleeblätter gefunden.

Den Abend haben wir dann gemütlich auf der Terrasse verbracht. Letztendlich kann man hier durchmachen, denn dunkel wird es nicht.

Am Sonntag gab es einen kleinen Ausflug zu einen Wasserfall in der Nähe.

Hier haben wir eine ganze Weile verbracht und die springenden Lachse beobachtet.

Zwei Angler kamen auch noch, aber die Lachse konnten sich immer befreien.

Sara hat sich ein klein wenig gesonnt auf den Steinen und von dort alles beobachtet.

Rundum wir hatten ein sehr schönes Wochenende mit ganz viel Sonnenschein. Ja soviel Sonnenschein, dass es am Sonntag in den Supermärkten kein Wasser mehr gab.

Wir wünschen allen einen guten Start in die neue Woche.

Die Karawane zieht weiter…

…die Sternbergs haben Spaß.

Gestern ( Freitag 19.06.2024) war wieder Reisetag. 390 km waren vor uns. Reine Fahrzeit wären 5 1/2 Stunden gewesen. Wir haben etwas länger gebraucht, da wir einiges erlebt haben.

Unser erster Stop war an den Formofossen. Ein kleiner Wasserfall, sehr versteckt gelegen.

Nach ganz unten sind wir nicht gelaufen, da das letzte Stück über eine nicht so vertrauensvolle Leiter ging. Seht selbst.

Gegen halb drei gab es dann Mittagessen auf einem kleinem Rastplatz mit tollem Blick.

Nachdem wir wieder eine Weile gefahren sind, stand nicht weit von der Straße eine Elchkuh und hat genüßlich gespeist. Es war sehr beeindruckend einen Elch in freier Wildbahn zu sehen.

Mit diesen Eindrücken ging es weiter bis zur nächsten Pause. Dieser Rastplatz lag an einem landschaftlich wunderschönen Fluss.

Ca. 100 km vor unserem Ziel kamen wir ans Tor zu Nordland, die schmalste und längste Provinz Norwegens.

Hier haben wir einen frisch gebackenen Rentner aus Meißen getroffen, welcher gerade vom Nordkap kam und dort einen Bekannten begleitet hat der mit einer Ameise unterwegs war. Einfach mal „Nordkap Ameise„ bei Google eingeben. Respekt vor dem Mann, der mit dem Gefährt bis ans Nordkap fuhr.

Gegen 20 Uhr waren wir dann an unserer neuen Unterkunft. Direkt am Wasser gelegen mit Blick auf die Berge.

Sara hat das Klavier für sich entdeckt.

Liebe, liebe Sonne komm ein bißchen runter…

… lass den Regen oben.

Hat nichts geholfen. Am Donnerstag gab es von morgens bis abends Regen. Aber uns egal, denn Ausflüge bei schönem Wetter kann jeder. Regenjacke an, Schirm gespannt und los ging es.

In meiner Kindheit gehörte zu jedem Urlaub ein Freilichtmuseum. Und in Trondheim gibt es auch eines, also war das unser Ziel.

Durch das regnerische Wetter waren wir fast allein dort und hatten dadurch tolle Gespräche.

Angefangen hat alles im alten Dorf beim Fotografen Schröder.

Hier hat die Kamera mit uns gesprochen und bat uns hinzusetzen und schon begann der Countdown.

Und Zack waren wir Teil, der Fotogalerie.

Anschließend schauten wir uns eine alte Zahnarztpraxis an. Und wir sind froh , dass wir zu der jetzigen Zeit leben. Die Geräte sahen schon sehr unheimlich aus.

In einem alten Abdecker Haus haben wir die Geschichte einer Abdeckerfamilie gehört. Die Abdecker waren für die Beseitigung toter Tiere, Selbstmordleichen und der Pipi und Kacka zuständig. Sie waren totale Außenseiter. Wer mit ihnen sprach oder die berührte wurde auch zum Außenseiter. Den Kindern war das Schicksal schon in die Wiege gelegt.

In einem größeren Haus trafen wir dann auf eine 73 jährige Dame, die viel zu erzählen hatte. Erst auf Englisch und dann auf Deutsch. Sie meinte ihr Deutsch seih nicht so gut, konnte aber Wörter wie Gnäuel oder ehrenamtlich. Sie hat uns viel über Wolle und warum man bestimmte Muster verwendet erzählt. Als ein kleines Kind reinkam, hat sie ein Schlaflied von früher gesungen und anschließend mit einem Mund-Musikinstrument Musik dazu gemacht.

Im Anschluss ging es zum Bogenschießen. Sara und Denny machten ein prima Figur. Bei Nadine landete der erste Schuß vor ihren Füßen.

Im Anschluss trafen wir auf eine junge Dame, die zweisprachig aufwuchs und sich im perfekten Deutsch mit uns unterhielt. Hier durfte Sara Wolle kämmen.

Es war rundum ein sehr gelungenes Erkebnis mit exklusiven Einblicken.

Wir warn noch niemals in New York…

….wir warn noch niemals auf Hawaii – aber dafür jetzt in Trondheim.

Am Mittwoch (17.07.2024) verließen wir den schönen Nationalpark und reisten weiter nach Trondheim.

Unterwegs haben wir uns an einer Schlucht die Beine vertreten und die tolle Sicht genossen.

Ein weiteres Highlight war dieses Foto.

Ihr könnt kein Highlight sehen? Leider hat für ein schöne Foto ein großes Objektiv gefehlt. Aber ich gab mein Bestes. Seht selbst.

Es ist kein Reh. Es ist eine Elchkuh.

Gegen 16 Uhr waren wir dann in Trondheim. Unsere Unterkunft liegt in der Nähe vom Fußballstadion, in einer heimischen Wohngegend. Von außen denkt man sich „naja“. Wenn man den Flur betritt, will man gleich wieder raus. Aber die Wohnung ist Top.

Trondheim ist Norwegens drittgrößte Stadt. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist wahrscheinlich die Kathedrale Nidaros.

Nicht weit von der Kathedrale befindet sich die Alte Stadtbrücke „Gamle Bybro“. Die Brücke wurde 1685 fertiggestellt und führt über den Fluss Nidelva. Von hier kann man auf die Farbenfrohen Häuser schauen.

Für Sara gab es noch eine kleine Stabi- und Balance-Übung am Fluss.

Sie hat es geschafft und die zwei Jugendlichen spendeten ihr Beifall,.
Sieht einfach aus, ist es aber nicht. Denn die Bälle waren wackelig

Danach schlenderten wir durch Trondheim und sind durch Zufall in Stiftsgarden gelandet. Das ist die königliche Residenz in Trondheim. Hier im Schlosspark gab es unendlich viele Tauben.

Die Geschäfte hatten leider schon zu. Ansonsten lässt es sich hier bestimmt schön (teuer) shoppen.

So das war unser erster Tag in Trondheim.

Das Wandern ist der Sternbergs Lust

Am Dienstag waren wir nochmal im Nationalpark wandern. Unser Ziel war der Wasserfall Ulafossen. Der Wasserfall besteht aus mehreren Ebenen. Also sind wir vo unten nach oben gewandert, naja fast schon geklettert. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Unser Start
Tolle Umgebung
Man kann ihn schön hören
Da ist er
Ohne Worte

Und weiter ging es.

Natürlich wurden auch Blumen fotografiert
Eine kleine Snack-Pause
Lächeln

Und auf zur nächsten Etappe

Denny guckt wie hoch wir sind
Hier wird man schon nass
Näher geht nicht

Und weiter geht’s

Wir sind oben angekommen
Da läuft es runter

Bei einer kurzen Pause haben wir Galgenmännchen gespielt. Wort mit drei Buchstaben ohne A,E, I, O, U. Gibt’s nicht? Doch! Überlegt mal

Als Stärkung gab es dann auf dem Rückweg ein Stück Kuchen.

Auf der Heimfahrt haben wir durch Zufall einen Fotospot entdeckt. Hier hatte man einen tollen Blick ins Tal.

Es war wieder ein toller Tag im Rondane Nationalpark.

Eins hätte ich ja fast vergessen. Bei schönem Wetter kommen die Schafe wieder raus und sonnen sich am Straßenrand.

Hopp, hopp, hopp….

…Sternbergs im Galopp, über Wasser und viele Steine, aber wir brechen uns keine Beine, hopp, hopp, hopp, Sternbergs im Galopp.

Das war das Motto am Montag. Wir sind im Nationalpark wandern gegangen. Gestartet sind wir gegen 11 Uhr bei 9 Grad und Wind. Da wir uns ja entschieden hatten, keine Winterjacke mitzunehmen, musste der Zwiebellook her: T-Shirt, Pullover und 3 Jacken.

Wer uns kennt, der weiß, dass es bei uns nie einfache Wege gibt, sondern immer was besonderes. Wir sind ja die letzten Jahre schon viel über Steine gewandert, aber das hat alles getoppt.

Die Landschaft war trotz dunkler Wolken, einfach, karg und doch sehr schön.

Herausfordernd war dieses Mal auch das Wasser, da es die Tage vorher ja viel geregnet hat. Aber auch das haben wir gemeistert.

Nach 4 km kamen wir dann an der Peer Gynth Hütte an. Hier gab es eine kleine Stärkung: Waffeln mit Marmelade

Und es kam die Sonne raus.

Natürlich gabt es auch den kleinen Abstecher zum Brakdalsbekken und eine kleine Sporteinlage durfte auch nicht fehlen.

Dann ging es zurück. Jetzt den Wind im Rücken und von der Sinne begleitet. Ab und an haben wir die Steintürme erweitert.

Es war ein toller Tag, den wir mit hausgemachten Schafsgulasch und Panna Cotta beendet haben.

Ja, wir lieben dieses Land, …

…wie es aufsteigt,
zerfurcht und wettergegerbt aus dem Wasser,
mit den tausend Heimen.

So beginnt die norwegische Nationalhymne. Und auch wir lieben Norwegen 🇳🇴

Heute Morgen sind wir noch in Schweden aufgewacht. Waren kurz im Supermarkt ICA Frühstück besorgen und haben dann in einem kleinen Park gefrühstückt. Auch dieses Jahr wieder eine Schätzfrage: was glaubt ihr hat das Frühstück auf dem Foto gekostet? ( ohne die Eier, die sind von glücklichen Hühnern aus Bergholz und dem Wasser, das ist von netto rot)

Die Fahrt bis zur Unterkunft war wieder sehr verregnet. Gegen 16 Uhr waren wir an unserer Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Wir übernachten im Rondane Nationalpark.

Wir wurden sehr freundlich begrüßt, doch dann kam der Schreck. Wir sollten in einem 16 qm Raum übernachten. Saras Gedanke: das halt ich nicht aus. Dennys Gedanke: wir stornieren. Nadines Gedanke: das hab ich nicht gebucht.

Zurück zur Rezeption und tatsächlich wurde ich mit einer Leyla verwechselt und wir bekamen unser Zimmer, von vor zwei Jahren. Puh, Glück gehabt.

Außenanlage, rote Tür mittig, ist unsere
Linkes Haus, Restaurant und Rezeption

Nach einer kurzen Ausruhphase sind wir eine Runde spazieren gegangen und es war wieder so schon. Hier oben auf 1000 Metern Höhe ist es so still, da entschleunigt man ganz schnell.

Jetzt wird gleich das Finale der Fußball-EM geschaut 🇪🇸 vs 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿

Es regnet, es regnet…

… die Sternbergs werden nass.

Der Regen hat uns heute den ganzen Tag begleitet. Aber wir wurden nur selten nass, denn heute war Reisetag und wir saßen ganz viel im Auto.

Aber von vorn: der Tag startet mit einem tollen Frühstück.

Gestärkt ging es dann in Fehmarn auf die Fähre und 45 Minuten später waren wir in Dänemark.

In Dänemark sind wir über die Örsundbrücke nach Schweden gereist. Unterwegs hat es aus Eimern geschüttet. Gegen halb sieben waren wir dann endlich an unser heutigen Unterkunft angekommen. Unser Vermieter hat uns sehr nett empfangen und frische Kirschen gab es auch.

Unser Vermieter hatte auch noch einen tollen Tipp fürs Abendessen. Wir sind Muscheln essen gegangen.

Die Muscheln sind aus eigener Züchtung. Man kann hier sogar einen Ausflug zur Muschelbank buchen, Muscheln sammeln und dann gemeinsam zubereiten. Leider schaffen wir diesen Ausflug nicht.

Die selbstgemachte Limonade ist übrigens auch zu empfehlen. Prost

Hab mein Wagen voll geladen…

… voll mit vielen Taschen. Es ist wieder soweit. Wir starten in unseren Sommerurlaub.

Kurz nochmal gearbeitet und Zeugnis bekommen heute und dann konnte es losgehen. Kurz nach halb eins waren zig Reisetaschen, viele Schuhe und noch mehr Jacken im Auto. Nachdem auch die drei Sternbergs drin saßen, ging es Richtung Hamburg.

Vom Verkehr sah es anfangs gut aus. Der Schein trügte und so waren wir erst kurz vor acht am Hotel. Das ist übrigens das selbe Hotel, wo letztes Jahr auch der Urlaub begann.

Elternzimmer
Teenie-Zimmer

Nach dem einchecken ging es zum Kroaten für eine Stärkung. Es war wieder sehr lecker.

Total k.o. lassen wir den Tag ausklingen und freuen uns auf die nächsten Tage.

Wieder daheim

Hallo zusammen. Wir sind wieder zu Hause, nach 13 Stunden Fahrt mit Sonne, Regengüsse, Dunkelheit. Drei Wochen können so schnell vorbei gehen.

Am Donnerstag wollten wir eigentlich Kopenhagen besuchen, doch es war nur Rehen vorhergesagt. Und tatsächlich war es auch so. Wir haben uns dann entschieden das Schloss Frederiksborg zu besichtigen.

Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert von König Christian IV. erbaut. Es ist das größte Renaissanceschloss in Skandinavien.

Seit 1878 beherbergt das Schloss das Nationalhistorische Museum.

Der Barocke Schlossgarten ist sehr schön und sehr gepflegt. Von hier hat man einen tollen Blick aufs Schloss.

Anschließend sind wir asiatisch im royalen Restaurant essen gewesen. Suppe mit Stäbchen essen, ist immer noch eine Herausforderung, aber es war sehr lecker.

Bye Schweden, hallo Dänemark

Seit gestern sind wir in Dänemark 🇩🇰, denn unsere Reise endet am Samstag.

Am Dienstag hatten wir wieder einen Relax-Tag eingelegt. Aufgrund des Wetters haben wir kurzfristig umdisponiert. Frühstück gab es gegen halb zwölf.

Zum Verdauen wollten wir einen kleinen Spaziergang bei uns am Häuschen machen. Kaum draußen, Zack kam die Regenwolke. Kurzer Schutz unter einer Eiche und weiter ging’s.

Danach spielten wir eine Runde Exit und wärmten uns im Whirlpool auf.

Gestern (Mittwoch) lagen dann wieder fünf Stunden Fahrt vor uns und wir wollten wieder zwei Pausen nach jeweils 1 1/2 Stunden einlegen. Das hat auch bis zur ersten Pause gut geklappt.

Doch aus einer kleinen Pause wurden 2 1/2 Stunden. Denn nach einem kleinem Spaziergang kamen wir zu einer kleinen Badestelle. Es waren zwar nur 18 Grad, mit den Füßen war es aber sehr angenehm.

Danach ging der Spaziergang weiter. Erst nochmal einen tollen Ausblick genießen und dann begann der abenteuerliche Teil.

Der abenteuerliche Teil führte uns durch Match, über Holzstege, Steine – ausgeschildert war der Weg nicht, aber führte immer an Wasser lang.

Der Spaziergang hat uns viel Spaß bereitet, danach ging es weiter zur Fähre. Die Überfahrt nach Dänemark dauerte nur 20 Minuten.

Zum Abendessen gab es Sushi und das war mega lecker.

Stangehuvud

Am Montag waren wir in einem unglaublichen Naturreservat wandern.

Das Naturreservat liegt an der südlichen Spitze der Halbinsel Stangenäset. Hier hat man eine wundervolle Granitlandschaft über die man klettern kann und immer einen tollen Blick aufs Meer.

Wir haben hier den ganzen Nachmittag bis frühen Abend verbracht.