Eine Reise die ist schön.
Es vergeht kein Tag, wo wir unseren Urlaub nicht genießen. Viele denken ja immer, dass unsere Urlaube stressig sind, für uns sind sie genau richtig. So auch der gestrige Donnerstag.
Gestartet sind wir im Fischerdorf Hamnoy. Ein kleiner niedlicher Ort. Wer will kann sich hier Kajaks mieten. Wir wollten nicht.



In einer Traditionellen Bäckerei haben wir uns ein paar Snacks geholt.

Falls ihr mal im Kreuworträtsel folgende Frage habt: Ort in Norwegen mit einem Buchstaben – Dann ist die Lösung folgende

Durch den Ort,der ca 80 Einwohner hat, haben wir mit unserem Guide eine private Tour gemacht.
Zum Anfang haben wir einiges über die Fischerboote, die Fischerei und die Fische erfahren. Von Januar bis April wird gefischt. Früher sind bis zu 300 Fischerboote raus. Im Mai und Juni werden die Fische getrocknet. Vorher kommt der Kopf ab und die Eingeweide werden herausgenommen. Die Fische werden dann paarweise zusammengebunden und auf solchen Holzgestellen aufgehangen.

Die Fische nennt man deshalb Stockfische. (Norwegisch stokk) Hauptsächlich wird Kabeljau dafür verwendet.
Aus den abgetrennten Köpfen wird dann die Zunge entfernt, die ist eine Delikatesse. Desweiteren werden die Eingeweide entfernt. Aus der Leber wird gutes Omega 3 Öl hergestellt. Wir durften es kosten. Mein Mund bzw. meine Lippen haben ganzen Tag nach Fisch geschmeckt.


Dann wurden wir in eine alte Schmiede geführt. Auch dieser Guide war sehr nett und da wir die letzten Besucher waren, hat er uns noch zwei Messer geschenkt und war für das ein oder andere Späßchen zu haben.


In einer alter Fischerhütte erfuhren wir, dass teilweise 8-12 Leute auf den wenigen Quadratmetern wohnten. Das Haus bestand aus zwei Räumen. Ein Raum für die Fischerei und der andere Raum war Küche, Toilette, Schlaf- und Wohnraum.
Die Toilette war das hier.

Der nette Kerl zeigt das Wetter an. Kopf nach rechts, die Sonne scheint. In die andere Richtung, regnet es.

Naja es liegt nicht an dem Fisch, sondern an dem Seil. Je nach Wetter, bei Feuchtigkeit dehnt es sich aus und bei Trockenheit zieht es sich zusammen.
Hier nochmal der gesamte Raum.

Gegen 18 Uhr sind wir dann was Essen gegangen. Natürlich in ein Fischrestaurant. Als Vorspeise gab es Kabeljau- Zunge.


Und als Hauptgericht natürlich einen Stockfisch.

Auf der Karte in den Restaurants sind meistens nur 4-5 Gerichte und die Preise haben es in sich. Trotzdem sind die Restaurants immer voll und teilweise ausgebucht.
Gestärkt wollten wir dann auf die Reinebringen und vom Berg in den Fjord schauen. Das ist das absolute Highlight auf den Lofoten. Der Weg dort hoch geht über ca 2000 Stufen. Die Stufen sind alle unterschiedlich hoch. Wir wollten es dennoch versuchen. Sara hat es bis zur 1000 Stufe, Denny bis zur 900 Stufe geschafft. Ich habe ab Stufe 600 gestreikt.



Unten waren wir dann gegen halb zehn. Die Sonne ist im Sommer ja nicht wirklich verschwunden. Sie steht ab halb zwölf etwas tiefer und gegen drei steigt sie wieder auf. Dennoch kann man Sonnenuntergänge fotografieren.


Aber eigentlich ist es noch so hell.

Achja ein Schattenbild haben wir auch mal wieder gemacht.
