Liebe, liebe Sonne komm ein bißchen runter…

… lass den Regen oben.

Hat nichts geholfen. Am Donnerstag gab es von morgens bis abends Regen. Aber uns egal, denn Ausflüge bei schönem Wetter kann jeder. Regenjacke an, Schirm gespannt und los ging es.

In meiner Kindheit gehörte zu jedem Urlaub ein Freilichtmuseum. Und in Trondheim gibt es auch eines, also war das unser Ziel.

Durch das regnerische Wetter waren wir fast allein dort und hatten dadurch tolle Gespräche.

Angefangen hat alles im alten Dorf beim Fotografen Schröder.

Hier hat die Kamera mit uns gesprochen und bat uns hinzusetzen und schon begann der Countdown.

Und Zack waren wir Teil, der Fotogalerie.

Anschließend schauten wir uns eine alte Zahnarztpraxis an. Und wir sind froh , dass wir zu der jetzigen Zeit leben. Die Geräte sahen schon sehr unheimlich aus.

In einem alten Abdecker Haus haben wir die Geschichte einer Abdeckerfamilie gehört. Die Abdecker waren für die Beseitigung toter Tiere, Selbstmordleichen und der Pipi und Kacka zuständig. Sie waren totale Außenseiter. Wer mit ihnen sprach oder die berührte wurde auch zum Außenseiter. Den Kindern war das Schicksal schon in die Wiege gelegt.

In einem größeren Haus trafen wir dann auf eine 73 jährige Dame, die viel zu erzählen hatte. Erst auf Englisch und dann auf Deutsch. Sie meinte ihr Deutsch seih nicht so gut, konnte aber Wörter wie Gnäuel oder ehrenamtlich. Sie hat uns viel über Wolle und warum man bestimmte Muster verwendet erzählt. Als ein kleines Kind reinkam, hat sie ein Schlaflied von früher gesungen und anschließend mit einem Mund-Musikinstrument Musik dazu gemacht.

Im Anschluss ging es zum Bogenschießen. Sara und Denny machten ein prima Figur. Bei Nadine landete der erste Schuß vor ihren Füßen.

Im Anschluss trafen wir auf eine junge Dame, die zweisprachig aufwuchs und sich im perfekten Deutsch mit uns unterhielt. Hier durfte Sara Wolle kämmen.

Es war rundum ein sehr gelungenes Erkebnis mit exklusiven Einblicken.

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