Im Gebirge und an den Klippen

Gestern ( Montag 01.08.) sind wir bei sehr kalten Temperaturen in den Tag gestartet. Wir haben einen kleinen Abstecher zum Königsweg Dovrefjell gemacht.

Königswege waren Norwegens erste öffentliche Straßen und dienten dem Transport von Menschen, Gütern und Post. Es ist schon sehr beeindruckend, wenn man sich vorstellt, wie man vollgepackt mit einem Pferd hier lang ist.

Man sieht in der Mitte des Fotos bei dem dunklen Grün, wo der Weg lang geht.

Unterwegs darf man sich auch gern einen Wanderstock kaufen, mit Gravur

Unser Ziel war der Wasserfall.

Es war so kalt, das wir unsere Schals raus geholt haben.

Anschließend gab es einen kleinen Abstecher zur Magalaupat Schlucht des Flusses Driva.

Dann ging es weiter durch Trollheimen. Trollheimen ist eine Berglandschaft in Mittelnorwegen. Während der Autofahrt sieht man immer wieder Wasserfälle oder schneebedeckte Berge. Sehr beeindruckend.

Zu guter Letzt ging es zum Naturphänomen von Amotan. Diese Sehenswürdigkeit ist bei Norwegern noch ziemlich unbekannt, hat sich bei niederländischen Touristen aber schon herumgesprochen. Drei Flüsse bilden hier tolle Wasserfälle. Zwei davon konnten wir sehen , den Reppfallet und den Lindalsfallet. Diese sind jeweils 110 Meter hoch.

Der Weg zum Aussichtspunkt war ziemlich nass und rutschig, so dass Nadine den schnelleren Weg nehmen wollte und den Hang runter rollte. Nach ein paar Schrecksekunden war aber alles wieder gut. Nichts gebrochen, alles ganz geblieben. Also weiter hinunter und die Aussicht genießen.

Bevor es zum zweiten Aussichtspunkt ging gab es für Nadine paar Glückskleeblätter.

Auch der zweite Wasserfall war toll. Und diese Lautstärke, wenn die Wassermassen runter kommen. Die Schlucht sind wir nicht mehr hinunter, da es dann zu steil und nass war.

Abends sind wir dann im Nirgendwo angekommen und haben dort eine kleine Hütte zum übernachten gehabt.

Heute morgen gab es das Frühstück draußen.

Und dann ging die Reise auch weiter zu unserem nördlichsten Punkt in Norwegen, nach Kristiansund. Hier haben wir eine Wanderung zu den Klippen unternommen. Denny und Sara haben gut auf Nadine aufgepasst, dass sie nicht ausrutscht. Wir haben das Kinderspiel gespielt, nur die Steine berühren ansonsten tritt man auf Lava.

Der Ausblick bei den Klippen war toll.

Übrigens oben bei den Klippen sollten wir laut Denny immer dem Weg folgen, vielleicht seht ihr ja einen.

Es war echt traumhaft dort oben.

Da ab 16 Uhr der Regen kommen soll. Sind wir dann zu unserer nächsten Unterkunft. Als das Navi sagte: „sie haben ihr Ziel erreicht“ war uns ganz anders. Wir standen vor einem Haus, wo Fenster fehlten und es sah null bewohnbar aus. Also nochmal die Anzeige rausgesucht und die Bilder angeschaut. Puh. Wir sahen unsere Unterkunft. Und die sah gut aus.

Die Linke Hütte ist unsere. Fisherman Cabin No 1

Hier sind wir wieder für eine Nacht. Leider regnet es richtig heftig und es windet sehr. Es ist aber sehr gemütlich hier. Sogar im Bad mit Fußbodenheizung.

Noch eine Kleine Info zu dem wo wir gerade sind in Vikaneset:

Anfang des 20. Jh begann John Berngard Vadsteinvik mit dem Trocknen von Klippfisch auf dem großen Felsen um die Landzunge Vikaneset. Klippfisch wurde eine wichtige Erwerbsquelle für Familien in der Umgebung. Heute ist Vikaneset ein modernes Tourismusunternehmen
mit renommierter Küche und Schauplatz für Freiluftaufführungen der Felsenfischoper Donna Bacalao.

So nun noch ein Exkurs was Klippfisch ist: Klippfisch ist ein gesalzener und anschließend luftgetrockneter Seefisch. Dabei wird hauptsächlich Kabeljau, aber auch Schellfisch, Seelachs, Lengfisch oder Lumb verwendet. (Quelle Wikipedia)

Hier findet die Oper statt
Die Sauna

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