Einblick in eine schreckliche Zeit und wir reisen weiter

Die erste Nacht im Baumhaus war sehr durchwachsen. Das kalte Wasser hat aber den Kreislauf in Gang gebracht.

Das Frühstück gab es teilweise vom Grill und an der frischen Luft schmeckt es auch gleich besser. So konnte der Sonntag starten.

Danach wollten wir etwas die Gegend erkunden. Auf dem Weg zum Leuchtturm, unserem ersten Ziel entdeckten wir am Straßenrand alte Bunker aus dem Krieg. Doch nur mit Handylicht konnten wir nicht viel sehen. Also ging es weiter zum Leuchtturm.

Ein Mahnmal erinnert an das Schiffsunglück von 1994 und soll der damals Verstorbenen gedenken. Wenn es sehr windig ist, bewegt sich die Glocke und läutet.

Anschließend ging es in ein Militär Museum. Der Besitzer hat alles im Original. Es wurde nichts verschönert oder hergerichtet. Das einzige was er gut verschlossen hat und doppelt gesichert ist, ist eine Kalaschnikow. Wir vermuten, dass sie noch voll funktionstüchtig ist.

Nach einem kurzen Stopp am Baumhaus ging es nochmal zu den Bunkern, denn wir haben uns Taschenlampen geholt.

Ein Raum mit Betten

Hier wurde Munition gelagert

Es war sehr schaurig

Den restlichen Sonntag haben wir dann im Baumhaus verbracht.

Montag früh hieß es Abschied nehmen von Hiiumaa und es ging mit der Fähre aufs Festland.

Eine 3stündige Autofahrt lag vor uns. Viele einsame Straßen und links und rechts nur Wald und Wiesen.

Am frühen Abend haben wir dann unsere letzte Unterkunft erreicht. Ein kleines Häuschen auf einem Campingplatz mit Seeblick.

Auf dem Weg zum Einkaufen meckerte dann das Auto, dass es mit Öl gefüttert werden möchte. Dem kamen wie natürlich nach.

Am Abend haben wir einen fantastischen Sonnenuntergang gesehen.

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