Mit gepackten Koffern ging es heute zum nächsten Fährhafen. Dort angekommen hatten wir noch Zeit, um uns die Füße zu vertreten.


Heute durften wir als erstes auf die Fähre fahren. Das war auch gut so. Denn es passen ca 30 PKWs auf das Schiff drauf.


Die Überfahrt hat etwas mehr als eine Stunde gedauert. Genug Zeit, um die Sonne auf Deck zu genießen.



Dann konnte man das Ufer sichten. Wir haben Hiiumaa erreicht. Hiiumaa ist die zweitgrößte Insel von Estland und hat ca 11.000 Einwohner.

Als erstes besichtigten wir gleich im Fährhafen ein kleines Museum.




Dann hatten wir ca 44 km vor uns bis zur nächsten Unterkunft. Also los. Doch nach wenigen Kilometern schon das nächste Highlight: ein Kletterparcours für Kids. Die Einheimischen machen es wie folgt: Direkt neben dem Parcours ist ein Lebensmittelmarkt. Die Erwachsenen gehen einkaufen und die Kinder klettern. Wir haben das mehrfach beobachtet.



Nachdem Sara alles easy peasy gemeistert hat, ging es weiter bis zu einer Mühle mit einer Doppelschaukel in einer tollen landschaftlichen Gegend.



Nachdem wir dann endlich unser Appartement erreicht hatten, sind wir erstmal verspätetes Mittagessen oder frühes Abendessen gegangen (es war 17 Uhr). Anschließend haben wir uns was sehr kurioses zum angucken ausgesucht.
Ein Mann namens Alliksoo hat mit 17 Jahren( 1978) beschlossen Turmbauer zu werden. Er schnappte sich Holz und Nägel und legt los. Sein erster Turm stand 10 Jahre, dann musste er aufgrund gefährlicher Bedingungen abgerissen werden. Ebenso sein zweiter Turm den er an der gleichen Stelle baute.
Seinen dritten Turm plante er mit Recherchen aus dem Internet. Es sollte ein Nachbau des Eifelturms sein im Maßstab 1:10. Diesen Turm stellte er 2007 fertig. Er ist 31 Meter hoch und die Besucher sollen die Ostsee und Hiiumaa sehen können. Die estnische Regierung forderte ihn auf den gefährlichen Turm abzubauen. Doch er lockt jährlich bis zu 30.000 Besucher an.
Wir waren nicht drauf und waren hinterher entsetzt wie Leute da rauf gehen können: denn es war nur normales Holz und Nägel



Ein Schaukel war auch an dem Turm befestigt.
Auf dem Gelände gab es noch mehr kuriose Sachen für Kinder zum klettern, rutschen oder Ähnliches, die in Deutschland alle nicht durch den TÜV gekommen wären.


Auf dem Rückweg haben wir einen Schuppen aus Skiern entdeckt.

Gegenüber unserer Unterkunft befindet sich eine Quelle mit Frischwasser. Hier halten immerzu die Einheimischen an und füllen ihre Wasserkanister auf. Das Wasser ist geprüft und von hoher Qualität.

Guten Morgen,
das ist ja super dort.
Wir kommen gleich morgen und schauen uns auch die Insel an.
Euch einen erlebnisreichen Tag.
Liebe Grüße
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Schande das Land ist weit weg. Euer Urlaub könnte spannender nicht sein. Weiterhin viel Spaß.
Liebe Grüße
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