Ankunft in Lettland

Am Montag war unser letzter Tag in Estland. Wir haben es nochmal richtig genossen. Unser Ausflugsziel war an diesem Tag ein mittelalterliche Burg.

Die Burg Rakvere

Die Burg hat mehrere Kriege hinter sich. Dafür ist sie echt gut erhalten. Man darf hier vieles Ausprobieren.

Ritterkämpfe
Bogen schießen

Selbst die Tiere liefen frei umher, wie früher.

Eine kleine Gruselführung haben wir auch mitgemacht.

Die Folterkammer
Der Todesraum

Es war ein echt toller Tag, welcher mit einer Pizza am Strand endete.

Am nächsten Tag ging es zeitig los Richtung Lettland. Nach 1 1/2 Stunden hielten wir noch im Soomaa Nationalpark und vertraten uns die Füße bei unserer zweiten Moorwanderung. Auch hier waren tolle Holzwege.

Die Natur war hier anders wie im ersten Nationalpark.

Eine kleine Rast an einem See haben wir auch gemacht.

Unser Picknick
Sara genießt

Unsere tolle Wanderung wurde getrübt von einem Anruf. Wir sollten einen Herrn ( wir nennen ihn Mr. V) zurück rufen. Das taten wir. Mr. V teilte uns mit, dass es Probleme mit unserer Unterkunft gibt. Und wir heute woanders übernachten werden und morgen was neues bekommen. Wir sollen uns mit ihm an einem vereinbarten Ort treffen. Naja wir beendeten unsere Rundtour.

Doch der Anruf lies uns keine Ruhe. Wir riefen Mr. V nochmals an und er versicherte uns, das wir ab morgen was gleichwertiges wie unsere gebuchtes Appartement erhalten. In Lettland angekommen, trafen wir Mr. V an dem vereinbarten Ort. Er trug einen Anzug und hatte ein Tattoo am Hals. Er sagte nochmals, dass wir uns freuen sollen. Wir sind die ersten, die in dieser Unterkunft wohnen. Alles ist modern und mit neuester Technik. Nur heute ist es sehr klein, aber dafür erhalten wir ein kostenloses Frühstück.

Wir führen los. Die Stadt entfernte sich von uns. Das Meer war weg. Wir führen über einen riesigen Parkplatz. Dann einmal rechts und gleich wieder link. Wir waren da.

Ok. Er hat recht, es ist klein. Wir würden von Jelena begrüßt. Sie verstand kein Wort deutsch geschweige dann englisch. Mr. V wies sie an uns um neun das Frühstück zu bringen. Er selbst kommt morgen um drei wieder, um uns zu holen. Da standen wir nun. Mitten an einem Fluss, in einem fremden Land, weit weg von Zivilisation und mit einer irritierten Jelena. Gut. Machen wir das Beste draus. Doch es gab kein Bestes. Im Haus kamen die Überraschungen:

  • Dreck wohin man guckte
  • dreckiges Geschirr/ Besteck
  • eine verkeimte Dusche
  • kein Waschbecken
  • kein warmes Wasser

Die Betten waren sauber. Yeah. Es war schon halb neun. Also Augen zu und durch. Ab morgen wird alles besser…..

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