Corona! Können wir in den Urlaub fahren? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Wann können wir uns impfen lassen? Müssen wir uns mehrmals testen lassen? Welche Formulare benötigen wir? Was ist bei der Rückkehr nach Deutschland?
Fragen über Fragen, und doch waren wir vor ein paar Monaten mutig und haben entschieden wegzufahren. Nur wohin? Wir suchten nach einem Land in der EU, wo wir mit Auto hinkommen uns wo vielleicht wenig Touristen unterwegs sind. Und siehe da wir haben es gefunden: ESTLAND
Ja, wir waren schon dort, aber es gibt noch genug zu erkunden für uns. Also haben wir eine Route festgelegt und angefangen Unterkünfte zu suchen.
Seit gespannt und begleitet uns bald auf unserer zweiten Reise nach Estland 🇪🇪 In zwei Wochen geht es los.
Gestern Nachmittag haben wir Breslau erreicht. Hier sind wir in einem Hostel unterbracht. Wir haben ein Dreibettzimmer mit eigenem Bad. Zum Zentrum ist es nicht weit. Wir haben dann noch ein bißchen die Stadt erkundet.
Das Rathaus Die St. Elisabeth Kirche In der Kirche Überall farbenfrohe Häuser
Es waren viele Menschen am Abend unterwegs. Und immer wieder kann man tolle Seifenblasen machen.
In Breslau stehen in der ganzen Stadt kleine Zwerge. Angefangen hat es mit Papa-Zwerg. Ein nackter Zwerg dem Studenten aus Protest im Kommunismus aufgestellt haben. Über die Jahre sind es über 500 Zwerge geworden.
Der allererste Zwerg Die Feuerwehr Zwerge sollen die St. Elisabeth Kirche vor Brand schützen.
Wir haben ca 50 Zwerge gefunden.
Zum Abendessen gab es ein Mix von Piroggen. Erst herzhaft, dann süß.
Gestern haben wir uns vom Baltikum verabschiedet. Eigentlich wollten wir uns die Stadt Kaunas noch anschauen, aber es hatte aus Eimern geschüttet. Am Nachmittag haben wir Polen erreicht. Im Hotel Delfina an der Autobahn haben wir übernachtet. Die Beine vertreten haben wir uns am Abend in einem Naturschutzgebiet.
Am Montag ging es auf die Halbinsel Kurische Nehrung. Die Insel ist 95 km lang. 53 km gehören zu Litauen und 42 km zu Russland. Man kommt von Kleipeda mit der Autofähre auf die Insel.
Die Autofähre Auf der Fähre im Auto
Als erstes haben wir uns Sandskulpturen angeschaut.
Danach ging es in den Hexenwald.
Danach ging es nach Nida zu einer der größten Wanderdünen Europas.
Auf dem Rückweg zur Autofähre haben wir noch eine kleine Pause an der Ostsee eingelegt.
Am Sonntag haben wir uns von Lettland verabschiedet. Doch bevor es soweit war, haben wir das Schloss Rundāle besucht.
Vor dem Schloss Im Schloss waren in jedem Raum Kronleuchter. Die Badewanne Die Chill-Ecke
Nach der Zimmerbesichtigung ging es für uns in die Räume, wo Gegenstände aus den unterschiedlichen Zeitepochen zu besichtigen waren. Hier waren wir allein, denn das musst man extra buchen. Die Gegenstände waren alle katalogisiert. So konnte man nachlesen woher sie kamen und wie alt sie waren.
Die Bibel stammt aus Lüneburg aus dem Jahr 1711 Eine Pfeife aus Deutschland
Anschließend durften wir in der Extra-Ausstellung der Sarkophage.
Die Außenanlage des Schlosses war riesig und toll angelegt.
Zum Schluss haben wir noch die kleine Kirche besichtigt.
Dann ging es weiter Richtung Grenze. Doch einen kleinen Zwischenstopp gab es noch – der Hügel der Kreuze. Man hat hier bei 50.000 Kreuzen aufgehört zu zählen.
In Kleipeda (Litauen) angekommen erwartete uns niemand. Wir riefen dann die hinterlegte Telefonnummer an. Dort verstand uns niemand und es wurde aufgelegt. Denny fragte dann einen Nachbarn ob er uns sprachlich behilflich sein kann. Er rief dann die Nummer an und richtete uns aus, dass in einer Stunde jemand kommt.
Es kam dann doch schon nach 30 Minuten eine Frau, die kein Wort verstand. Sie gab uns aber der Schlüssel und zeigte uns das Appartement. Es war sauber und ordentlich. Ihr Ehemann kam später auch noch. Dieser konnte englisch und wir konnten offene Fragen klären.
Dann gingen wir noch einkaufen für den Abend und fürs Frühstück. Der Alkohol wurde direkt vom Band genommen und uns auf ein Schild hingewiesen. In Litauen darf man von Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr Alkohol kaufen und Sonntags von 10 bis 15 Uhr. Man darf hier auch nicht in Parks oder bei Sportveranstaltungen alkoholische Getränke konsumieren.
Am Freitag haben wir uns aus Jūrmala verabschiedet. Schöner Strand, tolle Flanierstraße, eigenartige Bauten, teilweise beeindruckende Wohnhäuser und viele Touristen.
Erstmal ging es nach Riga, denn wir hatten beim ersten Mal noch nicht alles gesehen. Auf dem Programm stand auch der Zentralmarkt. Dieser besteht aus drei Hallen und einem Außenbereich. Wir sind in die erste Halle rein und waren nicht nur vom Geruch erschlagen, sondern hauptsächlich von der Vielfalt. Fisch 🐟 wohin das Auge blickte.
Hier ist alles, wie auch in der Supermärkten, klasse sortiert. Selbst das Gebäck.
Im Außenbereich standen am Anfang viele Privatleute mit Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren und Heidelbeeren aus ihrem Garten.
Selbst die eben noch gesuchten Pilze wurden hier verkauft und vor Ort noch geputzt.
Diese Blumenpracht besteht leider nicht aus echten Blumen.
Anschließend ging es mit Sightseeing weiter.
Der Pulverturm Das Freiheitsdenkmal Die drei Brüder
Zum Abschluss haben wir noch was schönes getrunken.
Dann ging es zu unserer nächsten Unterkunft. Die letzten 5 Kilometer ging es eine nicht betonierte Straße entlang. Links und rechts nur Felder. Und es staubte. Im Rückspiegel sah man nur eine Staubwolke.
Endlich angekommen! Es gab keine Rezeption oder ähnliches. Wir entdeckten dann eine Telefonnummer. Diese riefen wir an und schon kam ein Mann mit sehr viel Haaren – Vollbart und Zopf. Und stellt euch vor, er konnte deutsch. Ach ja: vorab haben wir von ihm eine Mail erhalten, dass Kartenzahlung nicht möglich ist, wir sollten bar bezahlen. Als wir da waren, haben wir verstanden warum, dort war die Welt zu Ende.
Allerdings ein schönes Ende: Wir waren an einer sehr schönen Anlage. Jedoch war der Bungalow dreckig. Also ab in den 10 km entfernten Supermarkt und Putzmittel kaufen. Nachdem auch das erledigt war und alles sauber war, fühlten wir uns wohl.
Zum Schluss gibt es die günstigsten Spaghetti mit frischen Pilzen: 3,50 Euro . Diese hat Sara in einem einheimischen Restaurant gegessen.
Am Donnerstag sind wir nach Cinneville in die Filmstadt gefahren. Hier konnte man sich einige Filmkulissen anschauen. Wir haben viele schwarz-weiß Fotos gemacht, da wirkten die Kulissen besser. Manchmal hat man nur eine Bretterwand gesehen und ist man dahinter getreten, stand man mitten auf einem Bahnhof.
Am Anfang der Filmstadt konnte man Alte Fahrzeuge sehen.
Dann waren wir beim König und seinen Frauen. Gegessen, gekämpft und getrunken wurde auch.
Hier wurden einige Kriegsfilme gedreht. Daher stand viel in deutsch auf den Häusern.
Die Grusel-Kulisse
Anschließend sind wir in einen Freizeitpark gefahren. Doch hier gibt es keine Achterbahnen und Karussells. Hier gab es Natur, Spielplätze, Zwergendörfer, Balancepfade.
Ob hier die Schlümpfe wohnen? Sara im Backofen Ist nicht so einfach ins Haus zu kommen. Drinnen ist es auch ganz nett.Der Pilz ist ein super ÜbungsgerätBalancieren Das neue Dorf
Mittwoch morgen. Denny und ich waren seit vier Uhr wach. Um neun sollte es Frühstück geben. Tja was um neun nicht da war, war das Frühstück. Kurz vor halb zehn stellte Jelena uns es vor die Tür. Wir waren gespannt, denn es sollte ja der Ausgleich zur Unterkunft sein.
Die Gabeln haben wir in Wasser abgekocht.
Nach dem reichhaltigen Frühstück packten wir alles ins Auto. Wir hatten ja bis drei Zeit. Also fuhren wir nach Riga. Wir suchten uns einen bewachten Parkplatz, denn wir hatten alle Habseligkeiten im Auto.
Als erste ging es in eine Kirche. Vom Kirchturm hätte man ein tollen Blick über Riga.
Nachdem wir uns einen Stadtplan besorgt hatten, entdeckten wir diesen Kerl
Es ist der Riga-Bär. Tauben wie in Venedig
Auf einmal standen wir in einer mittelalterlichen Gasse.
Ein große Holztür führte in einen Keller. Alles war mit Kerzen 🕯 ausgestellt. Elektrisches Licht gab es nicht.
Wir waren in einem mittelalterlichen Restaurant. Es hat geschmeckt, obwohl man teilweise nichts erkannt hat.
Anschließend hatten wir noch eine Stunde und die wollten wir nutzen, um den Dom zu besichtigen.
Der Dom von außen Die Orgel Im Innenhof Der Kreuzgang
Danach ging es zurück zum Auto. Jetzt stieg die Spannung. Im Auto besprachen wir noch, was wir machen, wenn die Unterkunft uns nicht gefällt.
Wie könnte sie aussehen. So?
Oder so?
Es sollte alles anders kommen.
Wir saßen also im Auto es war fünf vor drei. Das Telefon klingelte. Es war Mr. V . Er teilte uns mit, dass er erst um vier kommen wird. Wir waren verwirrt. Was hatte das zu bedeuten? Also warteten wir eine Stunde.
Dann kam er. Er erwähnte kurz, das die Unterkunft gerade noch gereinigt wird. Dann sollten wir ihm folgen.
Wir entfernten uns noch mehr von unserem eigentlich Urlaubsort. Nach gefühlten fünf Stunden (es waren dann doch nur 10 Minuten) sind wir angekommen. Wir standen vor einem großem Haus. Draußen wehte die die Fahne von Lettland 🇱🇻 und der EU. Mr. V stand vor dem Eingang. Es kam ein kleiner Mann mit wenig Zähnen. Sie diskutieren. Was? Das haben wir nicht verstanden. Der kleine Mann sagte nur immer: njet (nein). Dann griff Mr. V zum Telefon . Er sprach kurz und reicht den Höhrer an den kleinen Mann weiter. Er wurde ganz freundlich und bat uns rein.
An der Wohnung angekommen, klopfte Mr. V an die Tür. Es öffnete niemand. Wir sahen uns um. Es war ein Wohnhaus. Wollten wir hier unseren Urlaub verbringen? Mr. V holte den kleinen Mann. Gemeinsam gingen sie an eine andere Tür. Eine junge Frau öffnete. Sie sprachen miteinander. Nachdem die Frau ganz oft und laut Njet rief, griff Mr. V wieder zum Telefon. Nachdem die Frau dann auch kurz den Hörer hatte, gab sie Mr. V den Schlüssel.
Nun könnten wir aufschließen. Mr. V versicherte uns nochmal, dass alles ganz neu ist und wir die ersten sind, die diese Wohnung bewohnen. Er sollte recht behalten. Denn nicht mal die Möbel hatten die Wohnung bisher betreten. Die Wohnung war leer. Richtig leer. Kein Sofa, kein Tisch, kein Bett. Nichts.
Mr. V meinte dann, das heute noch die Möbel bis 19 Uhr kommen. Wohl bemerkt kommen, nicht aufgebaut werden. Da hat es mir gereicht. Und ich danke meiner lieben Sara, dass ich mit ihr englisch lernen durfte. Denn es sprudelte in englisch nur so aus mir raus, was ich gerade dachte. Mr. V war sprachlos. Wir verlangten das Geld in bar zurück. Und ohne mit der Wimper zu Zucken, willigte er ein.
Wir gingen vor die Tür dort, bekamen wir dann das Geld zurück. Doch nun standen wir da. Wo sollen wir schlafen. Nach einer halben Stunde fanden wir was für die nächsten zwei Nächte. Das Abenteuer Baltikum geht weiter.
An Abend sind wir dann noch hinunter zum Strand gegangen. Auf den Schrecken gab es für jeden ein Eis.
Es ist sehr schön hier im Baltikum und wir lassen und den Spaß nicht verderben.
Am Montag war unser letzter Tag in Estland. Wir haben es nochmal richtig genossen. Unser Ausflugsziel war an diesem Tag ein mittelalterliche Burg.
Die Burg Rakvere
Die Burg hat mehrere Kriege hinter sich. Dafür ist sie echt gut erhalten. Man darf hier vieles Ausprobieren.
Ritterkämpfe Bogen schießen
Selbst die Tiere liefen frei umher, wie früher.
Eine kleine Gruselführung haben wir auch mitgemacht.
Die Folterkammer Der Todesraum
Es war ein echt toller Tag, welcher mit einer Pizza am Strand endete.
Am nächsten Tag ging es zeitig los Richtung Lettland. Nach 1 1/2 Stunden hielten wir noch im Soomaa Nationalpark und vertraten uns die Füße bei unserer zweiten Moorwanderung. Auch hier waren tolle Holzwege.
Die Natur war hier anders wie im ersten Nationalpark.
Eine kleine Rast an einem See haben wir auch gemacht.
Unser Picknick Sara genießt
Unsere tolle Wanderung wurde getrübt von einem Anruf. Wir sollten einen Herrn ( wir nennen ihn Mr. V) zurück rufen. Das taten wir. Mr. V teilte uns mit, dass es Probleme mit unserer Unterkunft gibt. Und wir heute woanders übernachten werden und morgen was neues bekommen. Wir sollen uns mit ihm an einem vereinbarten Ort treffen. Naja wir beendeten unsere Rundtour.
Doch der Anruf lies uns keine Ruhe. Wir riefen Mr. V nochmals an und er versicherte uns, das wir ab morgen was gleichwertiges wie unsere gebuchtes Appartement erhalten. In Lettland angekommen, trafen wir Mr. V an dem vereinbarten Ort. Er trug einen Anzug und hatte ein Tattoo am Hals. Er sagte nochmals, dass wir uns freuen sollen. Wir sind die ersten, die in dieser Unterkunft wohnen. Alles ist modern und mit neuester Technik. Nur heute ist es sehr klein, aber dafür erhalten wir ein kostenloses Frühstück.
Wir führen los. Die Stadt entfernte sich von uns. Das Meer war weg. Wir führen über einen riesigen Parkplatz. Dann einmal rechts und gleich wieder link. Wir waren da.
Ok. Er hat recht, es ist klein. Wir würden von Jelena begrüßt. Sie verstand kein Wort deutsch geschweige dann englisch. Mr. V wies sie an uns um neun das Frühstück zu bringen. Er selbst kommt morgen um drei wieder, um uns zu holen. Da standen wir nun. Mitten an einem Fluss, in einem fremden Land, weit weg von Zivilisation und mit einer irritierten Jelena. Gut. Machen wir das Beste draus. Doch es gab kein Bestes. Im Haus kamen die Überraschungen:
Dreck wohin man guckte
dreckiges Geschirr/ Besteck
eine verkeimte Dusche
kein Waschbecken
kein warmes Wasser
Die Betten waren sauber. Yeah. Es war schon halb neun. Also Augen zu und durch. Ab morgen wird alles besser…..
Unser Sonntagsausflug führte uns nach Rummu. Hier stehen die Reste eines sowjetischen Gefängnisses. Die Insassen haben in dem anliegenden Tagebau Kalk abgebaut. Nach der Schließung des Gefängnisses füllte sich das entstandene Loch mit Wasser. Dabei wurden die zum Gefängnis gehörenden Gebäude überflutet. Das Wasser des Sees ist so klar, dass man die Gebäude noch sehen kann. Von dem anliegenden Hügel hat man einen tollen Blick über das Areal.
Ein Teil der Gefängnismauer Der See Das Gebäude im See Das Gebäude ist auch von Joko und Klaas – Eine Reise um die Welt bekannt. Hier sollte einer von beiden übernachten. Von dem Berg hat man eine tolle Sicht. Wir nahmen den einfachen Weg Die Abkürzung Fast geschafft Blick von oben
Am Samstag stand eine Moorwanderung auf dem Plan. Wir sind bei gutem Wetter gestartet. Dort angekommen war es nicht mehr so schön. Doch wir hatten alles dabei: warme Kleidung, Regencapes und Regenschirm. Aufgrund des Regens waren kaum Leute unterwegs und wir hatten dadurch keine Mücken.
Es kann los gehen. Das ist der erste Weg über das Moor. Ausblick vom Aussichtsturm Nach den Aussichtsturm wurde der Weg schmaler. Abrutschen dürfte man nicht Das Schild ist bereits Opfer des Moors geworden.
Auf dem Rückweg haben wir in Jägala am Wasserfall angehalten.
Mittagessen gab es heute direkt am Wasser. Als Vorspeise haben wir eine Auster probiert.
Gegen 19 Uhr ging es an den Strand. Die Nächte sind hier sehr kurz. Richtig dunkel ist es erst gegen halb eins und kurz nach vier wird es schon wieder hell.
😃😃😃
Zwei Suchbilder gibt es heute wieder. Wer ist auf den Fotos zu erkennen und wo.
Am Freitag waren wir in einem Freilichtmuseum. Hier konnte man auf den verschiedenen Bauernhöfen sehen, wie die Menschen früher gelebt hatten. Jedes Gehöft hatte eine Struktur, wo welches Gebäude stand. So waren der Stall und die Küche auf der „dreckigen“ Seite des Hofes und das Wohnhaus und Vorratskammer auf der sauberen Seite.
Die KircheDer Einkaufsladen. Auch heute werden hier die Süßigkeiten mit kleinen Gewichten gewogen.Bitte eintretenIn der Sommerküche wird gekochtSara bei einer estnischen älteren Damen, die Puppen herstelltSara putzt Der Heuwagen Sara und Denny schleifen ein Messer Die Schaukel hätte Sara gern im Garten Pause
Gestern haben wir uns die Hauptstadt von Estland 🇪🇪 angeguckt. Tallinn hat eine schöne Altstadt mit vielen kleinen Gassen. Allerdings waren Massen an Reisegruppen unterwegs. Und ein wirkliches Highlight an Sehenswürdigkeit haben wir nicht entdeckt.
Beeindruckend war die Blumenpracht am Stadttor.
Auch gab es wieder eine schöne Kathedrale.
Überall in der Stadt standen Steintauben. Ideal zum drauf setzen.
Zum Mittagessen gab es die erste Soljanka. Die war sehr gut.
Viele mittelalterlichen Stände gibt es zu sehen. Hier gab es Mandeln.
Die Stadtmauer ist noch gut erhalten.
Natürlich waren wir auch in einem Souvenir-Shop.
Am späteren Nachmittag haben wir das Museum am Wasserflughafen besichtigt. Hier konnte man alles anfassen und ausprobieren. Denny hat sich als Pilot versucht.
Gestern haben wir ein bißchen die Gegend angeschaut. Doch bevor wir in den Tag gestartet sind, war Denny auf Brötchen suche. Bäcker gibt es hier keinen. Also ab zum Supermarkt. Dieser öffnet erst um neun. Nachdem er dann auf war, gab es bei den frischen Backwaren nur Kuchen 🧁. Er kam aber nicht mit leeren Händen. Giabatta Brötchen und eine Art Weißbrot. Beides hat auch geschmeckt.
Das Einkaufen ist hier immer spannend, da sie uns nicht verstehen und kaum bis gar nicht englisch können. Als wir Eier kaufen wollten, brachten wir die anderen Kunden zum Lachen. Wir suchten zweimal den Laden nach Eiern ab, fanden jedoch keine. Also fragten wir den Kassierer. Der konnte kein bißchen englisch und rief seine Kollegin. Die fragten wir dann, ob sie Eier hätten. Sie verstand es auch nicht bis Denny die rettende Lösung hatte, er machte Hühner-Geräusche. Da rannte sie sofort los und wir bekamen unsere Eier.
Die gab es dann auch gestern zum Frühstück und dann ging es zu den Keila Wasserfällen. Hier konnte man ganz dicht ran. Es war echt ein Erlebnis und wie hat Sara gesagt: „Wer kann schon sagen , dass er unter einem Wasserfall gesessen hat“ 😃
Zwischendurch gab es Sportübungen von unserer Sara.
Am frühen Abend haben wir noch einen Leuchtturm bestiegen.
Zu guter Letzt haben wir zwei Suchbilder. Wo versteckt sich Sara?
Gestern hatten wir einen spannenden Tag. Wir waren in drei Ländern. Frühstück gab es in Litauen 🇱🇹 , Mittagessen in Lettland 🇱🇻 und Abendessen in Estland 🇪🇪. Die Autofahrt von 600 km hat sich gezogen. Man kann hier nur 90 km/h fahren. Jede Seite hat eine Spur. Zum Überholen nimmt man einfach die Mitte. Echt gruselig, wenn dir dann LKW und Bus nebeneinander entgegen kommen. Baustellen werden auch nicht abgesperrt während der Arbeiten. Man fährt einfach durch. Naja die 600 km haben wir dann nach 10 Stunden geschafft.
Morgens sind wir in Vilnius noch zum Wochenmarkt gegangen. Hier gab es alles: frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Wurst, Klamotten, Koffer. Ja sogar Schweineköpfe🐷.
Die Brotverkäuferin hätte uns jede Sorte probieren lassen. Wir haben uns für zwei Brotarten entschieden. Sehr lecker. Was das für Stangen sind, haben wir nicht rausbekommen. Englisch konnte hier keiner. Vielleicht weiß es jemand von euch.Unsere Errungenschaften. Bei den Kirschen kam die Überraschung am Abend: es waren Sauerkirschen und wir wollten Süßkirschen.
In Lettland haben wir dann eine kurze Pause an der Ostsee gemacht.
Halb acht waren wir dann am Ziel: unsere Unterkunft für die nächsten 7 Nächte in LOHUSALU 😃
Wir haben die Wohnung oben.Ausreichend Holz ist auch vorhanden
Nachdem alle Koffer und Taschen in der Unterkunft waren, ging es kurz zum Strand. Dieser ist nur 200 m entfernt.
Heute begann der Tag mit einem Frühstück, welches wir aufs Zimmer bekommen haben.
Danach ging es auf große Erkundungstour. Wir haben festgestellt, dass Vilnius sehr viele Kirchen hat. Und wir waren nicht die einzigen Touristen. Es waren ganz viele Reisegruppen unterwegs. Der ein oder anderen deutsch oder englisch-sprachigen Gruppe haben wir uns kurz angeschlossen, um zu der jeweiligen Attraktion was zu erfahren bzw um die nächste zu finden.
Zwischendurch gab es eine kleine Pause in einem Pariser Café.
Auf dem Vilnius Cathedral Square gab es E-Roller, die so verlockend da standen, das Sara und Denny diese ausprobieren mussten.
Anschließend ging es zum Gediminas Tower. Von hier hätte man eine tolle Sicht über Vilnius. Es war jedoch sehr windig dort oben.
Am späten Nachmittag haben wir dann noch den Botanischen Garten besucht. Nachdem uns das Navi erst auf einen Reiterhof geschickt hatte, haben wir ihn auch gefunden.
1130 km haben wir heute vor uns. Nach dem Frühstück ging es direkt los. Liebe Verena vielen Dank für den Gutschein, wir gehen gut gestärkt in den Tag. Dresden gestern war kurz aber toll.
Es ist Samstag der 29.06.2019 um 09:30 Uhr. Wir sind gestartet. Unsere liebe Nachbarin hat uns noch gewunken. Es hat alles ins Auto gepasst, was mit sollte. Nun sind wir auf dem Weg nach Dresden bei herrlichem Sonnenschein und guten 26 Grad.